Die Anlage liegt ca. 30 Gehminuten vom Yachthafen Marina Rubicon und etwa eine Stunde vom eigentlichen Ortskern entfernt. Wir haben diese ruhige Lage sehr genossen. Von außen sieht das La Bocayna recht unscheinbar aus, dafür sind die Bungalows mit Terrasse umso beeindruckender. Man trifft ein gemischtes Publikum (Spanier, Engländer, Holländer, Deutsche) an, zur Ferienzeit viele Familien mit Kindern. Die Bungalows werden jeden Tag gereinigt, Handtücher werden auf Bedarf gewechselt. Wir haben uns in den zwei Wochen sehr gut erholt und waren bis auf den Service im Restaurant sehr zufrieden mit der Anlage. Man sollte sich aber darauf einstellen, dass man entweder viel laufen oder häufig ein Auto oder Taxi nutzen muss, um etwas zu unternehmen oder von der Insel zu sehen. Eine Busverbindung gibt es in diesem Ortsteil von Playa Blanca nicht. Besonders angenehm fanden wir den für die kanarischen typischen Wind und die Abkühlung in den Abend- und Nachtstunden.
Die Größe und Austattung der Bungalows ist sehr gut. Es gibt einen großen Wohnraum mit Küchenecke. Hier befinden sich Markengeräte und komplett ausgerüstete Küchenschränke. Es wäre kein Problem, sich in dieser Küche komplett selbst zu versorgen. Alles ist neuwertig. Gebrauchsspuren auf Polstern und an Duschen sehen wir als normal an. Auch die beiden Schlafzimmer sind nicht zu klein. In einem steht ein Doppelbett, in dem etwas kleineren zwei Einzelbetten, also ideal für Familien. Die Betten sind in Ordnung, wir haben immer gut geschlafen. Es gibt mehrere deutschsprachige TV-Programme. Der Föhn im großen Badezimmer war für unsere Zwecke ausreichend. Bestechend ist die sehr große teilweise überdachte Sonnenterrasse. Hier stehen zwei Sonnenliegen, zwei Stühle und ein kleiner Tisch. Beim nächsten Mal würden wir den Bungalow mit Whirlpool und Grill nehmen, da man sich sehr gut auf der Terrasse aufhalten kann. Wir hatten den letzten Bungalow, ganz am Ende der Anlage und haben wirklich gar nichts gehört. Keine Autos, kein Baulärm, keine spielenden Kinder..... Von der Terrasse aus konnten wir das Meer und bei klarem Wetter Lobos und Fuerteventura sehen.
Es gibt ein Restaurant und eine Poolbar, die jedoch abends nur bis kurz nach dem Abendessen geöffnet ist. Die Qualität der Speisen war durchgehend okay, jedoch etwas monoton. In den letzten Tagen haben wir uns auf das Essen zu Hause gefreut. Für uns war es etwas problematisch, dass die einzelnen Speisen beim Abendbuffet nicht beschriftet waren. Da wir die Poolbar außer für ein Eis nicht genutzt haben, können wir nichts zu diesem Bereich sagen.
Wir wurden am Anreisetag freundlich an der Rezeption empfangen, diese Dame war jedoch die einzige, die sich auf deutsch mit uns unterhalten konnte. Der Service im Restaurant war in der ersten Woche in Ordnung, in der zweiten ließ er jedoch immer mehr nach. Auch hier konnte man sich nur schlecht auf deutsch verständigen. Es kam auch vor, dass wir abends nichts zu trinken bestellen konnten, weil uns kein Kellner angesprochen hat. Im Restaurantbereich schien alles sehr unkoordiniert zu sein. Dies wurde auch daran deutlich, dass wir uns häufiger eigenes Besteck holen und das der Vorgänger abräumen mussten. Leider waren die Kellner in der Regel eher unfreundlich. Wie schon oben erwähnt, wird der Bungalow jeden Tag gereinigt. Die Reinigung ist in der Regel in Ordnung, eine Putzfrau hat sogar jeden Tag unseren Esstisch aufgeräumt. Die 10 Euro Trinkgeld, die wir ihr am letzten Tag gegeben haben, sah sie scheinbar als sehr selbstverständlich an. In der Anlage gibt es die Möglichkeit zu waschen oder Wäsche an eine Wäscherei zu liefern.
Der Bustransfer vom Flughafen aus dauert eine knappe Stunde, da das Hotel am Ende der Busroute liegt. Ein Supermarkt ist in 15 Gehminuten erreichbar. Leider befindet sich nichts Anderes in unmittelbarer Nähe der Anlage. Zu den Papagayostränden sind es etwa 20 Minuten Fußweg, zum Stadtstrand "Playa Dorada" geht man ca. 45 Minuten. In Marina Rubicon gibt es Möglichkeiten zum Bummeln und einige Restaurants. Das Zentrum von Playa Blanca bietet noch einige andere Unterhaltungsmöglichkeiten. Deshalb ist es praktisch, wenn man ein Mietauto besitzt. Oder man nimmt sich ein Taxi, das angeblich recht günstig ist. Wir haben fast alles zu Fuß gemacht und uns im Gegenzug dazu auch einige Tage nur in der Anlage aufgehalten und unsere Terrasse genossen. Das Hotel und die Reiseleitung bieten viele Ausflugsmöglichkeiten an, einiges kann man aber auch mit dem eigenen Auto erkunden. Wir haben uns eins für 3 Tage geliehen, ein paar Tage mehr wären nicht verkehrt gewesen.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Da wir wussten, dass es in dieser Anlage keine Animation oder angeleiteten Sportaktivitäten gibt, können wir das nicht als negativ bewerten. Der Pool ist schlicht und schön angelegt mit zwei unterschiedlichen Tiefen. Zusätzlich gibt es sehr kleines Kinderbecken und einen Whirlpool. Dieser liegt jedoch abseits des Pools und ist von den Liegen aus nicht einzusehen. Liegen zu bekommen ist in der Regel kein Problem, Handtücher hierfür kann man gegen Kaution an der Rezeption ausleihen. Es stehen ebenfalls genügend feste Sonnenschirme zur Verfügung. Im Reiseleiterraum gibt es einen Computer mit Internetzugang.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Juli 2006 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Ralf & Sandra |
| Alter: | 31-35 |
| Bewertungen: | 1 |


