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Mathias (36-40)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • Februar 2010 • 2 Wochen • Wandern und Wellness
Kein Remmidemmi, dafür entspanntes Urlauben
5,8 / 6

Allgemein

48 Bungalows insgesamt, wir hatten einen Spar-Bungalow statt Superior- bzw. Deluxe-Bungalow und waren vollauf zufrieden. Der Mehrpreis für eine bessere Ausstattung lohnte sich in unseren Augen nicht, denn wir legten keinen Wert auf täglichen Bademantelwechsel, aufgefüllte Minibar, eigenen Grill, eigenen Jacuzzi (Whirlpool) oder Tageszeitung. Die Aufteilung und Größe der Zimmer ist bei jedem Bungalow gleich. Wir hatten Halbpension, was sehr gut war, siehe Gastronomie. In der Hotelanlage sind uns ausser vielen Deutschen noch Engländer und Spanier aufgefallen. Vom Alter her war alles vertreten, die ältere Generation überwog. Insgesamt alles, Gäste und Hotel, sehr ruhig. Wir hatten den Eindruck, dass sich die Rentnerpärchen genauso wohl fühlten wie die jungen Familien mit noch nicht krabbelfähigen Kleinkindern. 1. Muss: Mietwagen. Auf der Insel gibt es neben den nahe gelegenen Papagayo-Stränden viel Schönes zu sehen, das man sich nur mit dem Auto erfahren kann. 2. Muss: Ein Fotoapparat bei dem man den Blitz abstellen kann. Die Cueva de los Verdes im Norden der Insel sollte man besichtigt haben und dafür brauchen Sie unbedingt genau so ein Gerät. Gegen Ende der Höhlenführung erfahren Sie warum ... (ich darf nichts verraten) 3. Muss: Am Sonntag um 10 Uhr in Teguise sein. 4. Muss: El Golfo und Nationalpark Timanfaya Ursprünglich, atemberaubend, heiss. Abschließend ein Tipp, damit Sie den besten Sonnenuntergang sehen können. Fahren Sie ins höhergelegene Femes (bitte nicht mit dem Fahrrad ;-)) und nehmen Sie warme Klamotten mit. Da oben hat man zwar eine tolle Aussicht direkt von einem Cafe aus, aber es ist dort zuweilen recht zugig, wie es auf ganz Lanzarote immer windig ist. Ach ja, der leckere Rotwein aus La Geria (zwischen Uga und Masdache) kostet dort in den Bodegas nur zwischen 4 und 6 Euro die Flasche.


Zimmer
  • Gut
  • Als Paar hatten wir mehr als ausreichend Platz. 2 Badezimmer. Eins mit Dusche, WC und Waschbecken, das andere ebenfalls und zusätzlich mit Wanne. Das kleine Badezimmer roch leider immer etwas nach Abfluss, aber wir haben einfach immer das Fenster aufgelassen. 1 Kinderzimmer mit 2 Betten und großem Schrank. 1 Schlafzimmer mit Doppelbett, 2 Nachtschränke, Kommode und großem Schrank mit Safe. 1 Wohnküche mit viel Ausstattung, u.a. mit Nespresso-Maschine. Internetradio, iPod-Docking nicht genutzt, aber dafür TV mit vielen Kanälen. Klimaanlage funktionierte auch gut. Ein bisschen verwohnt war es zwar wenn man genau hinsah (Kinken, Fliese bröselig), aber insgesamt war alles OK und sauber. Die Terrasse war natürlich das Highlight, obwohl wir "nur" den Sparbungalow hatten. Wir konnten, wenn klare Sicht war, das Meer und sehr viel von Fuerteventura sehen.


    Restaurant & Bars
  • Sehr gut
  • Das Restaurant war so gut, dass wir keinen Drang verspürten woanders zu essen. Morgens gab es Frühstück in Buffetform bis 10:30 Uhr mit sehr abwechslungsreichem Angebot. Warme Speisen (leider auch ab und zu kalt, Wärmelampen zu hoch) gab es: Würstchen, Speck, Rührei, Tortilla, Bohnen in roter Soße, Sandwichtoast gefüllt mit Kochschinken/Käse, auf Wunsch Spiegelei, das man direkt beim Koch (Küche direkt beim Buffet hinter Glas) bestellen kann. Dann gab es noch reichlich Obst (u.a. leckerste Papaya), verschiedener Wurst- und Käseaufschnitt (mit spanischer scharfer Salami), Salatkreationen (auch mit Fisch), kleine Brötchen, vollkörniges Toastbrot, normales Brot und Ciabatta, das sehr beliebt und schnell weg war. Toaster und Teilchen (mit Orangenmarmelade oder Nussnugat) gibts auch. Müslibar ist ebenfalls vorhanden, sowie Joghurt und neben normaler Milch auch Magermilch. Die Fruchtsäfte waren gut, viel und verschieden. Am besten schmeckte uns der selbstgemachte Multivitaminsaft. Abends werden im selben Restaurant überwiegend kanarische, aber auch andere Speisen kredenzt. Wiederum ist das Buffet sehr reichhaltig und fantasievoll bestückt. Warme und kalte Vorspeisen, Salate und Nachtisch. Da ist für jeden von uns immer was dabei gewesen. Das Hauptgericht konnten wir aus der Karte wählen, wobei man immer aus 4 Gerichten wählen konnte. Fisch und Fleisch ist jedes Mal dabei. Sehr zu empfehlen sind die Fischgerichte. Wir sind fast an der Nordsee zuhause und essen öfters und gern guten Fisch, aber die Goldbrasse hier in diesem Restaurant war ein echter Genuss. Die Auswahl kann sich zudem sehen lassen: Goldbrasse, Kabeljau, Tintenfisch, Miesmuscheln, Hai, Thunfisch ... Die Weine waren allesamt gut und günstig. Im Durchschnitt 14 Euro für eine Flasche, probiert haben wir 3 Rotweine und 1 Rose. Neben dem Restaurant gibt es noch eine Poolbar und eine normale Bar, die wir aber nicht genutzt haben. Alle waren dort immer sehr freundlich, haben sehr schnell altes Geschirr entfernt und konnten teilweise sogar deutsch mit uns reden, englisch immer. Zum Schluss des Urlaubes konnte man sein Trinkgeld in die Gemeinschaftskasse geben, was wir gern taten.


    Service
  • Sehr gut
  • Die Rezeptionisten sprachen alle perfekt deutsch, englisch ... spanisch ;-) Die Mitarbeiter des Restaurants kannten die wichtigsten deutschen Begriffe und beherrschten auch das englische. Die Zimmerreinigung war immer präsent, irgendwer wuselte immer mit seinem Wägelchen durch die Anlage, was aber keineswegs störte, so wurde täglich gereinigt. Einen Mietwagen konnte uns die sehr freundliche Mitarbeiterin in der Rezeption umgehend und problemlos vermitteln.


    Lage & Umgebung
  • Sehr gut
  • Die Lage dort in Playa Blanca ist wirklich optimal! Wir sind noch neugierig mit dem Auto durch die Gegend gefahren, um uns die Lage anderer Hotelanlagen anzuschauen, und haben dann unsere fast schon gediegene Wohngegend schätzen gelernt. Wenn man natürlich direkt vom Hotelzimmer ins Meerwasser fallen möchte, muss man woanders wohnen, aber da haben wir nicht allzu viele Möglichkeiten gesehen. Zur sehr gut ausgebauten Strandpromenade läuft man nur wenige Minuten, 10-15 vielleicht. Wenn man gut zu Fuss ist, kann man sogar an der Küste entlang bis in den Kern von Playa Blanca laufen. Busse fahren aber auch, Mietwagen sollte man jedoch sowieso haben. Wenn man zu den goldgelben Papagayo-Stränden will (sollte man), muss man festes Schuhwerk haben, obwohl die in der Nähe sind. Manche Passagen sind etwas steil und unwegsam, weil schotterig.


    Aktivitäten
  • Sehr gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Wellness
    • Sport

    Wir wollten Ruhe und Entspannung, das haben wir hier gefunden. Animation fand nicht statt, herrlich. Nur am Abend vor der Bar spielt für kurze Zeit jemand entspannte Musik mit Geige oder Saxophon. Es gibt für Sport einen kleinen Fitnessraum, Massage und Sauna wohl auch, haben das aber nicht genutzt. 3 Pools gibts insgesamt. Der große Pool war ok, nie überfüllt. Direkt an der Poolbar ist ein mittelgroßer Pool zum Reinsetzen und weiter oben der kleine für die Kleinen. Internet ist für alle da über WLAN auch im Bungalow. Gegen Poolkarte gibts ein Pooltuch.


    Preis-Leistung
  • Sehr gut

  • Mehr Bilder(15)
    Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im Februar 2010
    Reisegrund:Wandern und Wellness
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Mathias
    Alter:36-40
    Bewertungen:2