Wie bereits mehrfach beschrieben, befindet sich der Hotelkomplex an einem Berghang. Die gesamte Anlage ist einem kleinen griechischen Dorf nachgestaltet. So steht auf der Bergkuppe eine kleine, tagsüber geöffnete Kirche. Ein Tierpark mit verschiedenen Tieren, wie 2 Tigern, Strauße, Ziegen uvm. erreicht man, indem man die Strasse von der Kirche aus einfach weiter bergab geht. Man kommt dann unten wieder am Eingang des Hotelkomplexes (kurz vor der Hauptstraße) an. Das Haupthaus, das sich im unteren Bereich der Anlage befindet, wirkt von Außen unscheinbar, was jedoch den Gesamteindruck keinesfalls trübt. Vor dem Hotel stehen einige Korbsitzmöbel mit bequemen Kissen, die zum Verweilen einladen. Die gesamte Anlage ist in einem sehr gepflegten Zustand. Die klimatisierte Empfangshalle mit der Rezeption, die mit weißen Ledergarnituren ausgestattet ist, wird in der Regel nur als Zwischenaufenthalt genutzt. Im Kellerbereich, von dem man auch zu den Swimmingpools (2 Pools auf 2 verschiedenen Etagen und ein Jacuzzi) und zu einigen Zimmern gelangen kann, befindet sich ein kleiner Supermarkt (hat täglich bis 22:30 geöffnet) mit vernünftigen Preisen (z.B. 6-er Pack 1,5 l Flaschen Wasser ohne Gas für 2,50 €). Liegen und Schirm sind am Pool kostenlos. Leider besteht auch hier die Unsitte der Reservierung der Liegen. Nach der Ankunft wird man nach der Anmeldung mit dem Hotelfahrzeug zu seinem Zimmer gefahren. Nach dem Auschecken werden die Koffer, die man noch im Zimmer stehen lassen kann, abgeholt. Will man am Abreisetag noch nach 12 Uhr (bis 18 Uhr) im Zimmer bleiben, ist eine Gebühr von 25 € (die Höhe kann evtl. von der Reisezeit abhängig sein) zu zahlen. Rhodos ist eine sehr schöne Insel. Empfehlenswert ist die Inselrundfahrt, bei der man sehr viel Interessantes erfährt (kann man auch etwas preiswerter, als bei den Reiseveranstalter im Epsilon-Center buchen). Wenn man sich dann noch ein Auto mietet, hat man dadurch bereits eine gewisse Vororientierung auf besuchenswerte Orte. Rhodos-Stadt sollte man auf keinen Fall versäumen, denn die Altstadt ist ansehenswert. Auch Lindos sollte man einen Besuch abstatten.
Mit unserem Zimmer waren wir sehr zufrieden. Die Zimmer sind mit einer Karte im Checkkartenformat zu öffnen. Damit wird im Eingangsbereich auch die Stromzufuhr (außer die Kühlschranksteckdose) eingeschaltet (jede Karte in diesem Format tut dies übrigens auch). Zu zweit hatten wir ein 3-Bett-Zimmer, das schön geräumig war. Im Eingangsbereich befand sich ein großer Schrank mit genügend Bügel. Im Schrank ist ein Safe eingebaut, der kostenlos ist und dessen Schüssel man beim Einchecken erhält. Ein großer Kühlschrank mit Tiefkühlfach (bei Bedarf Kühlakku von zu Hause mitnehmen; wir haben eine große Flasche Wasser in das Tiefkühlfach gelegt die am Strand in unserer kleinen Kühltasche als Kühler diente). Zwei Betten waren zusammengestellt, die aber sehr leicht auseinander geschoben werden konnten (manchmal auch unbeabsichtigt). Ein großer Spiegel befand sich über dem Schreibtisch, in dem man auch noch so manche Dinge verstauen konnte. Eine Kofferablage, die mit Schubfächern versehen war, stellte weiteren Stauraum zur Verfügung. Neben einer kleinen Musikanlage, die sowohl CD-Player und Musikkassettenspieler besaß, hatten die Zimmer einen kleinen Fernseher. Die ersten 3 Programme waren hauseigene Musikkanäle mit verschiedenen Musikrichtungen (nicht griechisch). Deutschsprachige Fernsehprogramme waren auf den Kanälen 8 bis 13 zu finden (ZDF Doku-Kanal, Super RTL, ARD Festival, ZDF, RTL und ARD). Das Bad war zwar nicht riesengroß, jedoch ausreichend. Fast über die gesamte Breite befand sich ein Spiegel und darunter in gleicher Breite ein Waschtisch. Im Bad befindet sich neben Badewanne mit Dusche und Toilette ein Bidet. Es ist sowohl flüssige Seife zum Händewaschen am Waschtisch als auch flüssige Seife an der Badewanne, die auch zum Haare waschen verwendet werden kann (wie zu lesen ist). Die Badewanne, die man zum Duschen besteigt, ist relativ schmal. Und da die Anbringung der Dusche, die man auch aushängen kann, an der Kopfseite der Wanne befestigt ist, ist es zum Duschen leider sehr eng. Wenn man in der Nähe des Haupthauses wohnen möchte, sollte man versuchen, 100-er Zimmernummern zu bekommen (jedoch nicht die Zimmer 101 bis 110 (glaube ich), da diese sich über der Straße befinden und man damit sicher mitbekommt, wenn Busse und PKWs auf der Hotelstraße vorbeifahren). Entsprechend einer Empfehlung hier im holidaycheck.de haben wir im Reisebüro einen Zimmerkomplex (170 bis 180) als Wunsch genannt, wovon wir schließlich auch ein Zimmer erhalten haben. Gestört hat uns ein wenig ein ständiges Summen einer weiter entfernten Klimatechnik. Mit der Zeit gewöhnt man sich sicher auch daran.
Es ist zwar nicht mehr so, dass man zum Frühstück und Abendessen immer an demselben Tisch sitzen, jedoch soll die Tischgruppe nicht verlassen werden. Man kann also - wie bei uns - zwischen den Tischen 1E bis 19E wählen. Mit dem Essen waren wir sehr zufrieden. Sicher wiederholt sich (vor allem beim Frühstück) manches, was uns jedoch nicht gestört hat. Früh gibt es ein Frühstücksbüfett mit vielen Sorten Käse (einige Sorten Weißkäse, stehen auf einem runden Tisch unter einer Käseglocke). Außerdem werden 2 bis 3 Sorten Wurst, 4- (angenehm weich) und 6- (ganz schön hart) Minuten-Eier, Spiegeleier, gebratene Wurst und vieles mehr angeboten. Auch Müsli kann man sich zusammenstellen und Milch dazugeben. Trockenfrüchte sind ebenfalls zu finden. Einige Sorten trockenen Kuchen und Plätzchen sind auch im Angebot. Und Obst, wie Zucker- und Honigmelone, Apfelsinen, Bananen und Äpfel standen uns zur Verfügung. Wer Appetit auf Honig und Marmelade (2 Sorten) hatte, konnte sich damit bedienen. Mit Tee und Kakao konnte man sich am Automaten versorgen. Wer Kaffee wollte, erhielt ihn in einer Thermoskanne vom Kellner gebracht. Der Kaffee hat uns geschmeckt (sicher nicht wie zu Hause). Auch ein Glas Apfelsinen- oder Grapefruitsaft wurde einem vom Kellner angeboten. Hier hat man jedoch gemerkt, dass er irgendwie „künstlich“ war. Für 2,50 € konnte man ein großes Glas „echten“ Saft kaufen. Und wer morgens Appetit auf Sekt hat, konnte sich täglich (gleich links auf der Bartheke stehen Sektschalen und ein Sektkühler mit 2 oder 3 Flaschen Sekt) damit bedienen (es wird nicht extra darauf hingewiesen und die Wenigsten haben davon Gebrauch gemacht). Abends konnte man sich bei Vorspeise (Vorsuppen, eine Vielzahl von Gemüse und einigen Salaten) bedienen. Das Hauptgericht wurde serviert, wobei man zwischen 3 Gerichten wählen konnte. An Morgen konnte man sich bereits über die abends angebotenen Gerichte rechts vor dem Speisesaaleingang informieren. Abends wurden alle 3 Speisen, wie sie später serviert werden, hinter dem Eingang, vor einer Säule, präsentiert. Sitzt man am Tisch kommt recht schnell einer der beiden für das Revier zuständige Kellner und fragt nach den Getränkewünschen und welches Gericht man wählen will. Sollte einmal einem die Gerichte nicht zusagen, ist die Auswahl an warmen Speisen im Buffet so reichlich, dass man sich auch damit satt essen kann. Zur Nachspeise kann man sich von einem Tisch bedienen, auf dem viele Leckereien stehen (Torte, Schaumspeise, Kuchen). Außerdem gibt es einen Obsttisch. Dort sind die entsprechend der Jahreszeit vorhandenen Früchte zu finden (bei uns im Juni/Juli waren es Wassermelonen, Honigmelonen, Aprikosen, Pfirsiche, Nektarinen, Kiwi, Bananen, Äpfel, Apfelsinen). Jeden Sonntag wurde ein Grand Buffet angeboten, wobei dann die 3 Auswahlgerichte wegfielen. Dazu wurde das Buffet noch reichhaltiger und schöner hergerichtet (es lohnt sich schon einmal, wenn man nicht zu spät zu Essen kommt, den Fotoapparat mitzunehmen). An einem Montag aller 14 Tage wurde ein Fischbuffet angeboten, dass an der Poolbar serviert wurde. Wir haben jedoch darauf verzichtet, weil uns die zusätzlich dafür verlangen 15 €/Person für Halbpensionsgäste doch zu teuer erschien. So haben die weitaus meisten Gäste - so wie wir – das wie üblich abends angebotene Essen genossen. Die Essenszeiten sind von 7:00 bis 10:30 Uhr und von 18:00 bis 21:00 Uhr, wobei nicht ganz so pünktlich geöffnet wird (wenn man einmal wegen einer Ausfahrt o.ä. etwas zeitiger zum Frühstücken möchte, sollte man einfach in den Speisesaal hineingehen, denn die Tür ist kurz vor Öffnungsbeginn nicht verschlossen). Abends sollten Männer - das wird erwartet – in langen Hosen zum Essen erscheinen. An der Poolbar sind ausreichend Tische vorhanden. Man sitzt dort sehr gemütlich mit hervorragendem Blick auf das Meer. Mixgetränke, die fast durchgängig 5 € kosten, schienen uns doch recht teuer. Bier kostet wie im Speisesaal, je nach Sorte um die 3€ für einen halben Liter. Für einen halben Liter einfaches Wasser ohne Kohlensäure sind 0,70 € zu zahlen. Die Tutti Frutti-Bar am Strand hat bis ca. 17:00 Uhr geöffnet hat. Dort gibt es verschiedene kalte Speisen, Getränke und Eis zu üblichen Preisen (haben wenig dort gekauft).
An der Rezeption kann man sich problemlos in Deutsch oder Englisch verständigen. Das Personal dort ist freundlich und zuvorkommend. Weckwünsche werden pünktlich erfüllt (Automatik). Es wurde nach einiger Zeit noch einmal nachgefragt, ob das Wecken gekappt hat (scheinbar ist diese Anlage neu oder es gab in der Vergangenheit Probleme damit). Die Zimmerreinigung wurde täglich durchgeführt und die Handtücher täglich gewechselt (auch, wenn die Handtücher nicht auf den Fußboden gelegt wurden). Zweimal wurden uns Blumen in die Zimmervase gesteckt. Auch die beiden Busfahrer, die den Shuttleverkehr rund um die Uhr gewährleisten (zwischen 18 Uhr und früh 8 Uhr jeweils bis zur Hauptstraße) sind sehr freundlich.
Abhängig vom Standort des Hauses, in dem man wohnt, sind es zu Fuß ca. 10 bis 15 Minuten bis zum Strand. Es geht bis zur Hauptstraße jedoch immer bergab. Da aber von 8:00 Uhr an bis 18:00 Uhr täglich aller 20 Minuten ein Bus zum Strand fährt (mit der Pünktlichkeit nimmt man es nicht so genau), ist die Entfernung überhaupt kein Problem. Der Hotelbus fährt bis zur Strandbar „Tutti Frutti“. Die rechts und links der Bar stehenden grünen Sonnenschirme mit dem blauen Liegen gehören zum Hotel Esperos Village und sind kostenlos. Dieser Standabschnitt liegt unterhalb vom Hotel Esperides. Der Strand ist sicher Geschmackssache. Er ist relativ stark mit Kies durchsetzt. Wenn irgendwo im Katalog von Sandstrand geschrieben steht, dann übertreibt man doch sehr. Jedoch konnten wir nach 10:30 Uhr nur noch mit Schuhen gehen, weil alles bereits zu heiß geworden ist (Badeschuhe also nicht vergessen). Esperos Village liegt, wie auch die ebenfalls zur Esperos-Gruppe gehörenden Hotels Esperides und Esperos Palace etwas außerhalb von Faliraki in Richtung Rhodos Stadt. Wer also unbedingt Faliraki (lauter, sehr lebendiger Ort) „genießen“ will, sollte weiter in Richtung Innerstadt buchen. Feststellen muss man jedoch, wenn man im holidaycheck.de nach Beliebtheit sortiert, dass diese etwas außerhalb liegenden Hotels die besten Bewertungen bekommen haben. Einkaufsmöglichkeiten gibt es jedoch auch hier, so im Epsilon-Center, das sich auf der linken Seite der Hauptstraße in Richtung Faliraki befindet. Auch ein kleiner Einkaufskomplex mit Namen Platza, das gerade eröffnet wurde, erreicht man, nachdem man vom Hotel auf die Hauptstraße stößt, rechts in ca. 50 m Entfernung. Ein weiterer Einkaufskomplex findet man auf der linken Seite der Hauptstraße, wenn man von der Hotelstraße nach links abbiegt vor dem ebenfalls zur Esperos-Gruppe gehörenden Wasserpark.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Hier wird relativ wenig geboten. Doch das wussten wir im Voraus. Es ist eben ein ruhiges Hotel. Abends gibt es an einigen Tagen an der Poolbar Veranstaltungen, wie Live-Musik, Disko, Griechischer Volkstanz usw. Wer mehr möchte, kann die Veranstaltungen in den Schwester-Hotels Esperides und Esperos Palace besuchen. Dort ist am Tag und abends wesentlich mehr los. Ein Fitnessraum besitzt das Hotel ebenfalls (haben wir jedoch nicht besucht).
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Juli 2006 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Manfred |
| Alter: | 56-60 |
| Bewertungen: | 7 |


