- Preis-Leistungs-VerhältnisSehr gut
Bei BigXtra hatten wir das zweiwöchige Angebot „Dubai Selection und Fujairah Rotana Resort“ gebucht. Dabei erreichten wir im Anschluss an unseren einwöchigen Aufenthalt mit verschiedenen organisierten Unternehmungen in Dubai dieses Badehotel mit seinen insgesamt 250 Zimmern am Al Aqah Beach nach knapp zweistündiger Busfahrt. Schon beim Betreten der beeindruckenden Lobby beruhigte die angenehme, wohltuende Atmosphäre. Auf das alternativ für 99 AED pro Tag vorgeschlagene Upgrade auf ein Meerblickzimmer verzichteten wir und wurden mit dem elektrischen Golf-Caddy rasch zu unserem Zimmer 6008 im EG des seitlichen Anbaus chauffiert. Obwohl während unserer Anwesenheit geschätzte 90% der Gäste dem osteuropäischen Kulturkreis zuzuordnen waren, entsprach nach unseren Beobachtungen nicht ein einziger den boshaften vorgefertigten Klischees hinsichtlich Essverhalten, Freundlichkeit und dergleichen. Vielmehr fühlten nicht nur wir uns in dem lockeren, freundlichen Miteinander rundum wohl. Ob die derzeit nicht vollständige Belegung zur kompletten Renovierung der 72 Zimmer in den Blöcken 2,3,4 und 5 auf der linken Seite genutzt wird oder diese Umbaumaßnahmen Ursache für diese Tatsache ist, sei dahingestellt. Wie jedoch die Arbeiter diese umfangreichen Arbeiten ohne irgendwelche Lärmbelästigung der Touris durchführen, bleibt ihr Geheimnis.
Sehr schnell gewöhnten wir uns an die etwas düsteren Lichtverhältnisse in dem relativ großen, gemütlich eingerichteten Zimmer mit Fliesenboden. In unserem angenehm breiten Doppelbett konnten wir gut schlafen, wenngleich wir auch hier zwei einzelne Decken der einen vorhandenen großen vorgezogen hätten. Die Bettwäsche wurde mehrfach gewechselt. Unsere Kleider konnten wir in zwei der drei Fächer des Schiebetürenschranks aufhängen, sonstige Wäschestücke im dritten Abteil auf mehreren Regalböden ablegen. Im zusätzlich hier platzierten geräumigen kostenlosen Safe mit einem persönlichen vierstelligen Zahlencode sicherten wir gerne alle unsere Wertsachen vor unerwünschtem Zugriff. Sehr gerne kochten wir mit dem bereitgestellten Wasserkocher und den Instantbeuteln zur Abrundung des Tages einen frischen Kaffee. Dabei kamen uns die zwei bis drei täglich neu aufgefüllten 0,5 l Wasserflaschen sehr entgegen und trotz Al hielten wir Wasser und Obst gern im Einbaukühlschrank frisch. Auf den deutschen Musiksender im Fernseher verzichteten wir gerne, das alternative RTL wählten wir wegen der zweistündigen Zeitverschiebung lediglich als Hintergrundgeräusch, vermissten allerdings auch keinen weiteren Sender. Da wir zusätzlich zum US-Adapter noch einen Dreifachstecker mitgenommen hatten, konnten wir unsere elektrischen Geräte problemlos aufladen. Eine gläserne Abtrennwand verhinderte, dass aus der geräumigen ebenerdigen Duschkabine Wasserstrahlen das übrige Bad fluten. Hand- und Badetücher wurden, auch wenn sie nicht auf dem Boden lagen, täglich ausgetauscht, dabei auch Shampoo, Duschgel, Körperlotion und Conditioner bei Bedarf ergänzt. Wir entdeckten zwar den im Schrank deponierten Haarföhn, können aber nicht beurteilen, ob und wie dieser funktionierte, da wir ihn nicht nutzten. Die beschauliche Terrasse nutzten wir nur zum Trocknen unserer Badesachen auf den zwei Korbstühlen rund um den kleinen runden Tisch.
Bereits am morgendlichen Büffet hatten wir zwischen 07:00 und 10:30 im „All Day Dinining Mozaique“ die Qual der Wahl. Angefangen von verschiedenen Eierspeisen (gekocht, Rührei, Omelett, Spiegelei) über warme Gerichte, Wurst- und Käsesorten frische Salate bis hin zu Marmeladen konnten wir uns kaum entscheiden, was wir zu den leckeren Brötchen oder Brotsorten zu uns nehmen. Kühle Getränke (drei unterschiedliche Sorten Wasser, Multi-, Orangen- oder Lemon- und Minzesaft) konnten wir uns selbst abfüllen, diverse Kaffeespezialitäten an der Maschine ordern. Zwischen 10:00 und 19:00 bzw. 20:00 Uhr (Fr. u. Sa.) erhielten wir an der „Tropicana Pool Bar“ unsere frischen alkoholischen und nichtalkoholischen Getränke. Ab 12:00 bevorzugten wir wegen des kürzeren Weges von der Strandliege aus die „Sharkeys Bar“ für Wasser oder sonstige Getränke. Sehr gerne saßen wir hier auch abends, wenngleich wir nicht bis zur Sperrstunde um 23:00 Uhr oder gar 24:00 Uhr (Fr., Sa.) ausharrten. Auch mittags entdeckten wir im „Mozaique“ zwischen 12:30 und 15:00 bzw. 13:00 bis 16:00 (Fr., Sa.) ein vielfältiges Angebot von Suppen über verschiedene Warmgerichte mit Gemüse und Salaten bis hin zu kalten Platten. Wegen der umfangreichen Auswahl und der wohlschmeckenden Gerichte hier verzichteten wir beim Abendessen zwischen 18:30 und 22:30 auf die beinhaltete Buchung im „Waves Beach Restaurant“, in dem wir zwischen 19:00 und 23:00 A-la-carte hätten essen können. Den delikaten „German potato salad“ hat die deutsche Generalmanagerin, Frau Andorff, auf Nachfrage zwar nicht selbst zubereitet, möglicherweise aber initiiert.
Wie schon im vorherigen Hotel in Dubai steckte das permanent strahlende, freundliche und hilfsbereite Auftreten aller Beschäftigten von der Rezeption bis hin zum Restaurant regelrecht an und symbolisiert zweifelsohne ein positives Arbeitsklima in diesem Haus. Sicher steckt dahinter auch jede Menge Schulungsarbeit hinsichtlich Gästeorientierung und Sprachkompetenz, zumal die Bediensteten hier quasi aus aller Herren Länder zusammengewürfelt sind und daher vorwiegend englisch kommunizieren müssen. Natürlich freuen sie sich zurecht über ein hoffentlich regelmäßiges Trinkgeld, behandeln aber unabhängig von dessen Häufigkeit oder Höhe trotzdem jeden Gast gleich zuvorkommend. Dass dieses, wie wiederholt versichert, im Bereich des Restaurants zum Beispiel, aus einem gemeinsamen Topf an alle aufgeteilt wird, beweist, dass auch in diesem Bereich Kollegialität im Mittelpunkt steht. Einen einzelnen Bediensteten namentlich hervorzuheben wäre sicher vielen anderen gegenüber ungerecht und daher unterlassen wir dies, grüßen aber alle ganz herzlich.
Durch umfangreiche Vorinformationen wussten wir, dass die Anlage zusammen mit nur drei weiteren zwischen dem Hadschar-Gebirge und dem Indischen Ozean irgendwo im Nirgendwo liegt. Genau deswegen hatten wir dieses Paket gewählt, allerdings deshalb auch auf All inclusive Wert gelegt. Da wir sehr gerne ausgedehnte Strandspaziergänge unternehmen, erwies sich die beinahe zentrale Lage in der weit geschwungenen Bucht als ideal für uns. Wenn wir in nördlicher Richtung am beinahe menschenleeren Strand im feinen Sand entlangschlenderten, erreichten wir nach etwa 45 Minuten das durch Felsformationen und Zäune begrenzte Ende des langgezogenen Abschnitts. Dabei konnten wir nur manchmal Fischer beim mühsamen Aufrollen ihrer Netze nach getaner Arbeit beobachten, am Wochenende campten hier vereinzelte Einheimische. Ungehindert erreichten wir vorbei am optisch auffälligen Le Meridien Al Aqah Beach Resort, dem neu eröffneten InterContinental Fujairah Resort und dem eher gediegen wirkenden Iberotel Miramar Al Aqah Beach Resort in der gleichen Zeit den ebenso begrenzten südlichen Abschluss des Al Aqah Beach.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Während unserer Anwesenheit hatten wir nicht den Eindruck, dass auch hier fragwürdige "Liegenreservierer“ ihr Unwesen treiben. Vielmehr fanden wir zu jeder Tageszeit am Strand ohne große Suchaktion zwei bequeme Liegebetten unter einem Sonnenschirm, was auch am Pool problemlos möglich gewesen wäre. Von 09:00 bis 18:00 sorgten zahlreiche Lifeguards an Pools und Strand für die Sicherheit der Badegäste. Mancher Urlauber wird abgeschreckt, wenn das Meer mit seinen 28° bei einer Lufttemperatur um 35° nicht unbedingt erfrischend wirkt. Wir genossen dies und erholten uns auch ohne irgendwelche Animation oder gerade deswegen. Wir waren so neugierig und nun …steht einer erneuten Buchung bei passendem Preisgefüge nichts im Weg.
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Paar |
Kinder: | Keine Kinder |
Dauer: | 1 Woche im Oktober 2019 |
Reisegrund: | Strand |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Werner |
Alter: | 66-70 |
Bewertungen: | 89 |
Sehr geehrter Herr Werner, ganz herzlichen Dank für das ausführliche Feedback und Ihre Mühe, uns Hoteliers wissen zu lassen, ob unser Service auch den Erwartungen der Kunden entspricht. Wir sind immer sehr dankbar für jede Kritik und natürlich freuen wir uns ganz besonders, wenn wir ein so schönes Lob erhalten. Rotana ist bekannt für seine warmherzige arabische Gastfreundschaft, und wir freuen uns sehr, dass Sie diese so positiv in allen Abteilungen wahrgenommen haben. Das Emirat Fujairah ist in der Tat ganz besonders bezüglich Strand, Meer und Berge, daher sind auch Ihre geschilderten Eindrücke über die Umgebung für alle Leser Ihres Berichtes sehr hilfreich und nützlich. Mein Team und ich freuen uns schon heute auf Ihren naechsten Besuch im Fujairah Rotana Resort & Spa! Mit sonnigen Grüssen, Ulrike Andorff General Manager Fujairah Rotana Resort & Spa