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Michael (26-30)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • November 2011 • 1-3 Tage • Wandern und Wellness
Wird dem Namen leider nicht gerecht
3,3 / 6

Allgemein

Altbacken, aber gepflegt. Jedoch ziehen die Zimmer und die Geräuschkulisse das Bild ordentlich in den Keller. Falls ein Aufenthalt sich nicht vermeiden lässt, unbedingt auf die Zimmerauswahl achten.


Zimmer
  • Sehr schlecht
  • Die Ausstattung mutete wie eine Hommage an die frühen 90er an. Alte Möbel, die zwar in optisch recht gutem Zustand waren, jedoch wahrscheinlich das letzte Mal vor gut 15 – 20 Jahren erneuert wurden. Der Fernseher hatte seine besten Zeiten wohl schon vor ähnlich langer Zeit hinter sich gelassen. Eine Klimaanlage war ebenfalls nicht vorhanden, was uns natürlich im Winter kein Kopfzerbrechen bereitete. Wir waren jedoch glücklich, dass wir nicht im Sommer angereist waren. Alles in allem machte das Zimmer eher den Eindruck eines Business-Hotels als den eines Grand Hotels, in dem man seinen Wellness Urlaub verbringt. Das Badezimmer war im Großen und Ganzen modern gegen den restlichen Wohnbereich. Auch die Fußbodenheizung war ein angenehmer Umstand. Jedoch ist mir persönlich unverständlich, warum diese ausgerechnet vor dem WC, gleichzeitig dem kältesten Bereich des Badezimmers, aufhört. Weitere Mängel waren ein Riss, der sich quer über die Wand neben der Badewanne erstreckte. Apropos Wand: Sich neben einer Badewanne mit Dusche für eine Tapete als Wandbekleidung zu entscheiden, empfinde ich als äußerst unüberlegt. Die Logik und die leicht aufgeweichten Tapetenstücken lassen einen baldigen Pilzbefall vermuten. Die Anordnung der Badezimmereinrichtung lässt ebenfalls einen recht unbegabten Innenarchitekt vermuten. Dort wo sich ein Waschbecken befindet und somit bei den meisten Männern eine Rasur stattfindet fehlt das wichtigste Utensil: Ein Spiegel. Stattdessen starrt man auf ein Fenster hinter dem den geneigten Zuschauer die Wand des Nachbargebäudes anlächelt. Bei allem Verständnis für die Möglichkeit direkte Frischluft zuführen zu können, das Fenster hätte man sich sparen können. Doch zurück zur morgendlichen Rasur. Diese musste entweder rechts oder links des Waschbeckens erfolgen, denn hier waren Spiegel. Dort krümelte man also den restlichen Waschtisch mit Bartstoppeln voll, so das die Reinigungskraft sich nicht vernachlässigt fühlte. Auch die Mischbatterie ist leider nur bedingt praxistauglich. Eine gefühlte Minute muss man warten bis hier warmes Wasser erhältlich ist. Die wirkliche Katastrophe war der Fahrstuhl. Damit ist nicht etwa die beunruhigende Geräuschkulisse gemeint, die Auftritt wenn man IM Fahrstuhl oder DAVOR steht. Viel mehr ist es ein Musterbeispiel an Gleichgültigkeit, das seines gleichen sucht, wenn man den Fahrstuhl noch im Bett hört. Jedes Mal, wenn ein anderer Gast den Fahrstuhl benutzte, war das gesamte Zimmer von einer Klangkulisse erfüllt, welche nicht einmal moderne Waschmaschinen bieten. Dass es dieses Stück Technik überhaupt durch den TÜV geschafft hat, ist mir ein Rätsel. Dass die Hotelführung diesen Umstand akzeptiert, ist mir nicht nur ein Rätsel, sondern spricht Bände über den niedrigen Rang, den die Kundenzufriedenheit wohl innehat. Nun schließt sich auch der Kreis bezüglich der geänderten Zimmerzuteilung. Vermutlich hatte sich bereits ein Gast über das uns zugeteilte Zimmer und die Geräuschkulisse beschwert, so dass man uns dies zugeteilt hat. Eigentlich ein Grund für Mietminderung und Beschwerde. Ich habe mich aus Rücksicht auf meine Freundin, für die dieser Aufenthalt ein Geschenk war, jedoch beherrscht.


    Restaurant & Bars
  • Gut
  • Das Frühstück war einer der wenigen Zeitpunkte, zu dem ich mich wohl gefühlt habe. Sowohl Auswahl als auch Qualität waren sehr gut. Auch wenn man sich, sobald man in den Frühstücksraum eintrat, aufgrund mangelnder Hilfestellung und der vollen Besetzung der Tische, etwas verloren fühlte.


    Service
  • Schlecht
  • Direkt nach dem Eintreffen an der Rezeption kam die erste Überraschung. Statt des vorgesehenen Zimmers im Erdgeschoss wurde uns ein Zimmer im ersten Stock zugeteilt. In diesem Moment hatten wir damit zwar kein Problem, jedoch sollte sich dies im Nachhinein als Fehlentscheidung herausstellen. (Siehe Zimmerbewertung / Lärmkulisse) Ein Hinweis bezüglich des lauten Fahrstuhls in Richtung der Rezeption ließ anhand der Mimik erkennen, dass dieser Umstand wohl schon bekannt ist, geduldet wird und auch in Zukunft wohl beibehalten wird. Ein wirklich konstruktiver Kommentar wie „Das Problem ist bekannt und wird demnächst von einem Techniker behoben“ oder „Der Fahrstuhl wird bei der nächsten Sanierung überholt“ blieb ebenfalls aus. Laut Angebot sollten wir einen Hausaperitif an der Hotelbar erhalten. Diesbezüglich wurden keine Anstalten gemacht, uns darauf hinzuweisen, wie wir diesen erhalten könnten. Dies wurde auch während des gesamten Aufenthalts nicht als notwendig empfunden. Ansonsten war die Belegschaft allerdings freundlich und nicht aufdringlich oder abweisend. Nebenbei erwähnt habe ich diese Kritikpunkte bereits wenige Tage nach dem Urlaub an das Hotel weiter gereicht. Leider scheint das Interesse daran so gering gewesen zu sein, dass ich ncihteinmal eine Antwort erhielt.


    Lage & Umgebung
  • Sehr gut
  • Kaum hundert Meter vom Stand entfernt. "Gehobene" Nachbarschaft.


    Aktivitäten
  • Eher schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Wellness
    • Sport

    Die „Badelandschaft“ ist der nächste Kritikpunkt. Ich muss zugeben, dass ich die genaue Definition des Begriffes nicht kenne. Jedoch wage ich zu bezweifeln, dass ein grob 5m bis 10m großes Becken mit ein paar Liegen Drumherum als Badelandschaft zu bezeichnen ist. Außerdem ist noch zu erwähnen, dass die Bademäntel, die für diesen Bereich auf dem Zimmer bereit lagen, wohl nicht für Erwachsene ausgelegt waren. Es wäre wohl nicht zu viel verlangt, hier einen größeren Bademantel für Herren zu hinterlegen.


    Preis-Leistung
  • Schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:1-3 Tage im November 2011
    Reisegrund:Wandern und Wellness
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Michael
    Alter:26-30
    Bewertungen:1
    Kommentar des Hoteliers

    Sehr geehrte Gäste, vielen Dank, dass Sie sich trotz der nicht so positiven Erfahrungwährend Ihres Aufenthaltes die Zeit genommen haben, ein Feedback zu geben. Denn vor allem mit der Hilfe unserer Gäste ist es möglich, an uns zu arbeiten und uns stetig zu verbessern. Mit den besten Grüßen Gudrun Benedict Direktorin Grand Hotel Binz