Zunächst sollte man erwähnen, dass es sich hier nicht nur um 1 Hotel, sondern um eine Hotelgruppe von insgesamt 4 Hotels, eingebettet in einen Mangrovenwald direkt am Meer, handelt. Die gesamte Anlage lebt von ihrer Naturvielfalt, Schönheit und Sauberkeit. Man muss sich eine Vielzahl von Häusern/Unterkünften vorstellen, welche baulich und landschaftlich geschickt von einander getrennt wurden und einem nie das Gefühl geben, dass man sich in einem Hotelkomplex befindet. Alle Hotels und Lobbys sind äquivalent aufgebaut, wobei das Colonial und das Kantenah die Älteren sind. Das White Sand und das Riveria, sowie der Royal Bereich kamen erst später hinzu. (Jahreszahlen kann ich leider nicht angeben. Es handelt sich hier um Informationen vom Personal) Aufgrund des zeitlichen Unterschieds der Erbauung empfindet man die neueren Hotels als moderner und ansprechender. Im Weiteren gilt es zu bemerken, dass wir den Eindruck hatten, dass das Colonial und das Kantenah zu 90% von Amerikanern gebucht wurden. Die Poolanlagen, Restaurants und Bars wurden wunderbar in das Gesamtkonzept integriert. Die Verbindungswege führen gezielt durch die Natur und mit etwas Glück erlebt man Tiere die man zuletzt im Zoo sah oder hörte. Es bleibt einem jederzeit selbst überlassen, ob man zu Fuß, dem „ICE“ oder mit dem „Traumschiff“ das Ressort erkundet. Mückenschutz ist fast wichtiger als die Badehose. Mein Tipp: Nexa Lotte für die Steckdose. Aufgrund der Drehrichtung der Steckdosen gibt es allerdings mit dem Adapter ein Problem welches man aber mit einem kleinen Verlängerungskabel beseitigen kann. (Bei Fragen hierzu, kann man mich gerne kontaktieren) Fakt ist, wir hatten keine Mücken im Zimmer. Im Weiteren sollte man die Haut flächendeckend mit einer Schutzcreme einreiben. Spray ist zu oberflächlich und somit uneffektiv. Lange Kleidung am Abend ist empfehlenswert. Chitchen Itza muss man gesehen haben. Wer über TUI gebucht hat muss auf einen Ausflug unter der Leitung von Joop bestehen. Joop ist der Vorname des Reiseleiters und er ist das Non Plus Ultra was man als Touri erleben kann. Wer gerne die Unterwasserwelt des zweitgrößten Berrier Reefs kennen lernen möchte, kann dies mit einer Fahrt in/auf der Atlantis, einem Unterseeboot, erleben. Empfehlenswert nur bei schönem Wetter!Der Dollar ist kein WILLKOMMENES Zahlungsmittel. Ein paar Dollar als Reserve mitzunehmen sind OK. Pesos gibt es an Automaten zum aktuellen Wechselkurs im Hotel. Außerhalb des Ressorts zahlt man an öffentlichen Automaten eine zusätzliche Gebühr von 40 Pesos pro Verfügung.Die letzten Pesos können problemlos im „Dutie Free“ am Flughafen ausgegeben werden. Hier auch der Tipp den Tequilla am Flughafen zu kaufen. Er ist der qualitativ Beste und Billigste.Badeschuhe nicht vergessen! Eine Buchung des „Royal Bereiches“ halte ich für überteuert. Das Preis – Leistungsverhältnis stimmt einfach nicht.Schönen Urlaub im Grand Palladium!
Die Zimmer sind sehr geräumig und bieten genügend Unterstellmöglichkeiten für Reisekoffer und die mitgebrachten Anziehsachen. Ein kostenfreier Save ist ebenso vorhanden wie ein Fernseher, eine Kaffeemaschine, Klimaanlage und Deckenventilator. Das Bad ist mit einem Whirlpool ausgestattet. Die begehbare Dusche lässt von der Gestaltung und dem Steinzeug ein paar Wünsche offen, ist aber dennoch recht akzeptabel. Alles in allem sind die Zimmer dieser Kategorie gut eingerichtet. Die Häuser sind sehr offen gestaltet. Türen gibt es nur zum eigenen Zimmer. Diese sind über moderne Schließanlagen gesichert. Wie in fast allen Urlaubhotels ist allerdings die Hellhörigkeit ein absolutes Defizit. Aber man möchte ja seinen Urlaub nicht 24 Stunden auf dem Zimmer verbringen.
Die Vielfalt der Restaurants und Bars war erstaunlich. Die Themenrestaurants, buchbar 24 Stunden vorab, waren sehr vielfältig, wurden allerdings aufgrund der guten Qualität der Buffetts, von uns selten genutzt. Die gebotenen Speisen an den Buffets waren sehr mannigfaltig und abwechslungsreich. Alles in allem gab es am Essen und den gebotenen Drinks an den Bars nichts auszusetzen. Es hat selten etwas gefehlt und das Angebot machte einem die Auswahl nicht immer leicht. Wer professionelles Bedienpersonal aus einem 5 Sternehotel erwartet. wird zunächst von der amateurhaft anmutenden Bedienung enttäuscht und später über die Herzlichkeit erfreut sein.
Das gesamte Hotelpersonal ist sehr freundlich. Ein „Ola“ gehört zur Begegnung. Den Termin für die Zimmerreinigung konnte man selbst festlegen. (Gebucht: Juniorsuite) Die Reinigung der Zimmer war akzeptabel wenn auch nicht perfekt. So wurde der Balkon während unseres Aufenthalts maximal einmal abgekehrt und die Reinigung der Tische ließ auch fragen offen. Eine Beschwerde an der Rezeption hätte mit Sicherheit diese kleine Unannehmlichkeit beseitigt, aber man hat ja im Urlaub selten vor auf dem Balkon oder Tisch zu schlafen, zumal die restliche Reinigung wie gesagt akzeptabel war. Wie in vielen Vorrezessionen bereits erwähnt, kommt man mit der deutschen Sprache nicht allzu weit. Dennoch ist man gerade in der Lobby sehr bemüht einem die Wünsche oder Probleme von den Augen abzulesen. Somit bin ich schon der Meinung, dass man auch hier einen sorgenfreien Urlaub mit geringfügigen Englischkenntnissen verbringen kann. Mit ist natürlich einfacher. Das Kontingent der Minibar, sowie Kaffee oder Tee wurde täglich aufgefüllt. Eine Kaffeemaschine ist vorhanden. Wer ein leidenschaftlicher Kaffeetrinker ist, sollt sich lieber ein paar Gramm von zu hause mitnehmen. Der angebotene Kaffee ist nur an der Farbe zu erkennen und dies auch nur dann, wenn man mit wenig Wasser an die Zubereitung geht. Trinkgelder werden gerne entgegengenommen, aber es wird nicht darauf gedrängt. Bedenkt man den Tageslohn von umgerechnet 4,- Dollar für das Personal und den Preis welchen man für die eigene Reise gezahlt hat, so sollten 20 Pesos, insofern man nett bedient wurde, jederzeit drin sein.
Der Transfer zum Hotel dauert im Idealfall ca. eine Stunde. Der Idealfall heißt, Privattransfer. Nach 12 Stunden Flug ist dies eine lohnende und vorab buchbare Ausgabe. Zudem entsprach der Preis der Vorabbuchung exakt dem Taxifestpreis von Cancun. Das Hotel selber befindet sich prinzipiell sehr zentral zwischen den Städten Tulum und Playa del Carmen. (31 & 34 km) Wer in einen Nachbarort gehen möchte wird hier jedoch leider enttäuscht. Zu Fuß, außerhalb des Ressorts, geht gar nichts. Es bleibt das Taxi oder der/das „Colectivo“, ein Kleinbus für Abenteurer und Sparsame. Die beiden eingangs benannten Städte kann man problemlos auf eigene Faust erkunden. Tulum und die einzige Maya Pyramide am Meer sollte man sich auch auf diese Art ansehen. Eine Buchung über den Reiseveranstalter wäre zu teuer. Das Taxi kostet 280 Pesos und mit weiteren 50 Pesos als Eintrittsobolus befindet man sich in der historischen Anlage. Nach Playa del Carmen geht’s mit 320 Pesos. Ein lustiges Städtchen welches vom Tourismus lebt, und dass man unbedingt gesehen haben muss. Bei etwas zu aufdringlichen Verkäufern konzentriert man sich einfach auf den Flair der Stadt und schon ist man wieder im Urlaub. Dennoch ist der Spassfaktor vorprogrammiert. Und wichtig! Zeigt, dass ihr keine Amerikaner seid! Sofort gibt es einen Preisvorteil. Wie bereits erwähnt, wurde die Hotelanlage in einem Mangrovenwald erbaut. Abgeholzte Flächen wurden wieder bepflanzt und bilden heute eine fast gelungene Symbiose zwischen Natur und Mensch. Sollte jemand Probleme mit größeren Spinnen haben, wir haben keine gesehen. Insgesamt ist die Lage des Ressorts wunderbar und der Strand ist, unabhängig von der gebuchten Unterkunft, jederzeit in nur ein paar Gehminuten bequem zu erreichen.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Obwohl das Ressort über einen riesigen Spa Bereich verfügt, wurde dieser von uns nicht genutzt und ich kann somit keine Aussage hierzu treffen. Die Animation tagsüber war eher dezent und keinesfalls aufdringlich. Wer wollte, der konnte und wer nicht, wurde auch nicht belästigt. Die Abendprogramme waren sehr aufwendig und unterhaltsam. Täglich wurden zwei Shows auf den zwei vorhanden Bühnen dargeboten.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im November 2009 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Heiko |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 44 |

