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Sabrina (26-30)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • März 2009 • 2 Wochen • Strand
Traumhotel auf riesigem Areal
5,4 / 6

Allgemein

In der überdimensional großen Anlage sind vier Hotels und die Royal Suiten als ein großer Komplex vereint. Jeweils zwei Hotellobbys (Kantenah+Colonial und White Sand+Riviera) liegen nah zusammen. Dort findet man dann auch die Bars, Shops, a la Card Restaurants und Büffet-Restaurants. Pro Hotelpaar gibt es einen Hauptpool. Alle Gebäude der Hotels sind eingebettet in eine tropische Waldlandschaft in der man einiges entdecken kann. (Mini-Cenote, Krokodilgehege, Orchideengarten, Flamingoteiche, Leguane, Nasenbären, Waschbären,…) Die Royal Suiten verfügen über eine eigene Lobby, Restaurant und Pool. Die Suiten sind untergebracht in zweistöckigen Häusern (pro Haus ca. 36 Zimmer). Die Maya-Suiten sind kleinere separate Häuschen entlang des künstlich angelegten Sees. Alle Bereiche des Hotels wirkten regelmäßig renoviert. Sauberkeit wird groß geschrieben. Ständig sah man Angestellte die wischten, putzten oder kehrten. Da es sich bei allen Hotels um All-Inclusive-Hotels handelt waren fast alle Einrichtungen (unabhängig von der Hotelzugehörigkeit) und Leistungen eingeschlossen (außer Wellnessangebote und Wassersport). Lediglich die Einrichtungen des Royal Bereiches (Restaurant, Pool und separater Strandabschnitt) waren auch nur den dort wohnenden Gästen vorbehalten. Es waren zu unserer Reisezeit wenig Deutsche und Österreicher im Hotel, viele Amerikaner und Spanier. Selten hörte man französisch sprechende Touristen, überhaupt nicht vertreten waren Asiaten oder Urlauber aus den Niederlanden. Das Hotel ist größtenteils behindertengerecht. Alles mit wenigen Stufen erreichbar bzw. ebenerdig. Rampen um Treppen zu umgehen sind vorhanden, ebenso wie große rolligrechte WC-Kabinen in den öffentlichen Toiletten. Zimmer in den Erdgeschoßen sind ohne Eingangsstufen zu erreichen. Da Pesos in Deutschland zu einem sehr schlechten Kurs getauscht werden, dachten wir es wäre besser Dollar mitzunehmen. Aber in der Rezeption kann man problemlos und günstiger Euro umtauschen. Im Land zahlt man ab Bestem immer mit Pesos. Das Telefonieren im Hotel wäre unverschämt teuer. Uns wurde gesagt 1 Minute kostet 7 USD. Telefonkarten im Wert von 20 USD (neben der Rezeption gibt es Telefonzellen) reicht für ca. 18 Minuten. Die Verbindung ist allerdings sehr schlecht. Wer mit Tui reist sollte unbedingt den Ausflug Chichen Itza Sunrise buchen. Man fährt dann im Hotel zwar schon um 5 Uhr los, ist aber dann gleich zur Öffnung der Anlage dort. Da man viel über Kriminalität in Mexico liest, waren wir sehr vorsichtig mit Schmuck tragen und ähnlichem. Aber die meiste Zeit fühlten wir uns sicher, weil hier und da mal eine Polizeistreife stand. Im Hotel wird auch sehr auf Sicherheit geachtet. Ein Angestellter berichtete uns, dass die Angestellten durch einen separaten Eingang kommen (ist von der Straße aus zu sehen) und am Arbeitsende genau kontrolliert werden um Diebstahlverdachte zu vermeiden. Auch auf Alkoholkonsum werden sie getestet.


Zimmer
  • Gut
  • Wir hatten eine Juniorsuite. Zu allen Juniorsuiten gehört ein Jacuzzi im Zimmer. Am Anfang war noch die Überlegung wie schön ein Jacuzzi auf dem Balkon wäre, aber am Abend sahen wir die unzähligen Krabbelviecher und Mücken auf dem Balkon, dass wir um unseren Zimmer-Jacuzzi froh waren. Das Licht auf dem Balkon lässt sich auch nicht abschalten. Damit alles gleich schön aussieht, wird das Licht zentral um 23 Uhr abgeschaltet. Zudem wird man auch in einer Hotelbroschüre gebeten keine nassen Kleidungsstücke oder Handtücher auf dem Balkon aufzuhängen, da dies die Ästhetik stört. Desweiteren war das Zimmer ausgestattet mit Klimaanlage, Deckenventilator, Minibar, Kaffeemaschine, TV, Haartrockner, Safe, Telefon. Die Möbel und das Bett waren in gutem Zustand. Allerdings war die Matratze nicht sehr bequem. Jede geringste Bewegung des anderen war zu spüren. Die Zimmermädchen verwenden Laken mit eingearbeiteter Plastikfolie zum Schutz der Matratze. Leider legten sie diese Bettlaken immer verkehrt ins Bett, so dass man auf der Folie schlafen müsste, wenn man sie nicht selbst dreht. Das war ein wenig nervig. Das Bad ist offen, d. h. das Waschbecken und der Jacuzzi befinden sich im Wohn-/Schlafbereich. Die Toilette und die Dusche getrennt hinter Milchglastüren mit großen Ritzen. Am Tag störte dies nicht aber wenn man nachts auf die Toilette geht, ist es im Schlafzimmer hell.


    Restaurant & Bars
  • Sehr gut
  • Unser genutztes Büffet-Restaurant befindet sich im Riviera, da White Sand kein eigenes Büffet-Restaurant hat. Im Colonial und im Kantenah müssen sich ebenfalls Büffet-Restaurant befinden zu denen wir allerdings nichts sagen können. Über die Speisen können wir fast nur Gutes berichten. Die Auswahl war überwältigend, die Speisen sahen lecker aus (wenn natürlich bereits 10 Personen vor einem an der Schüssel waren, sieht es verständlicher Weise nicht mehr ganz so schön angerichtet aus). Es gab Alles bis zum Ende der Öffnungszeit, regelmäßige Kontrolle und Auffüllung inbegriffen. Eine mexikanische und italienische Ecke war immer vorhanden. Ansonsten gab es Themenabende: Spanisch, Französisch, Asiatisch, Mexikanisch, Fisch, Gala Nacht, Italienisch Der Nachtischtheke war nicht nach unserem Geschmack. Viele extrem süße Kuchen, viel Gelatine, dafür aber auch mal ein leckeres Tiramisu oder einen ganz frischen Pfannkuchen mit Belag nach Wahl und frisch flambiert von Veronica. Die Kellner arbeiteten zuverlässig und man musste auch nicht nach einem zweiten Getränk schreien, es wurde stets nachgefragt, ob man noch etwas benötigt. Auch auf Sauberkeit an den Tischen wurde geachtet. Einige Kellner, vor allem Kellnerinnen wichen einem nach dem ersten Trinkgeld schon nicht mehr von der Seite und man hatte schon ein neues Getränk als man das leere Glas abstellte. Allerdings sollte man dazu sagen, dass das Hotel nicht ausgebucht war und die Büffet Restaurants spärlich besucht sind. A la Card Restaurants gibt es : Bamboo(asiatisch), La Adelita (mexikanisch), El Dorado (Steakhouse), Ribs & More (Grill), Sumptuori (Japanisch), Rodizio (brasilianisch), Portofino (italienisch), Mare Nostrum (mediterran) Die a la Card Restaurant haben wir, außer La Adelita, nicht besucht, da uns die Abwechslung am Büffet besser gefiel. Das Mittagessen oder der Snack an der Poolbar muss man sich mit einigen Raben teilen. Manche Urlauber stört dies sehr, aber es ist nicht möglich die Vögel fernzuhalten. Vielleicht muss man es mit Humor sehen, wenn die man kurz aufsteht, wiederkommt und merkt, dass die Toastbrotscheibe fehlt. Bars gibt es in Hülle und Fülle. Pro Lobby mindestens eine. Pool- und Strandbar (Snacks 24 Std.) Die Strandbar schenkt allerdings ab 20 Uhr keinen Alkohol aus (außer Bier). Dies fanden wir sehr schade, da wir uns über Cocktails am abendlichen Strand sehr gefreut hätten. Am Strand kann man nach Reservierung auch zu Abend essen. Wenn man später von der beleuchteten Fläche abseits sitzt und sich ein wenig Brot vom Abendessen aufhebt, wird man zum begehrten Objekt für Wasch- und Nasenbären, die sich zu einem in den Sand setzen. Montezumas Rache ist erfunden! Die Hygiene ist mehr als perfekt, besser als in Deutschland. Wer irgendwelche Probleme bekommt, sollte es besser auf die enorme Sonneneinstrahlung und die darauf folgenden eisgekühlten Getränke schieben.


    Service
  • Sehr gut
  • Wir können uns an KEINEN unfreundlichen Menschen erinnern. Vom Zimmermädchen bis hin zur Rezeption waren alle nett und hilfsbereit und fingen auch das eine oder andere Gespräch an. Das Personal spricht weitgehend englisch, zumindest so, dass man sich verständigen kann. An der Rezeption ist englisch sowieso kein Problem. Allerdings hilft ein einfaches „Urlaubsspanisch“ oft weiter. Check –In und –Out lief reibungslos. Eine Reparatur im Zimmer war schnell erledigt. Zimmerreinigung war zuverlässig. Handtücher gab es jeden Tag, Bettwäsche jeden zweiten Tag. An Serviceleistungen im Hotel gibt es unter anderem: Wäscheservice, Arzt (stundenweise im Hotel), Hochzeitsplanungen und -gestaltung


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Das Hotel liegt direkt am Strand, allerdings je nachdem wo man wohnt, kann das schon ein Fußweg von 10 Minuten sein. Auch der Weg zum Abendessen oder zur Lobby kann lang werden. Wer sich allerdings an Flora und Fauna erfreuen kann, für den sind es schöne Spaziergänge. Eine Minibahn (liebevoll genannt Rumpelbus) fährt von morgens um 8 Uhr bis spät nachts durch die Anlage. Man läuft kaum drei Meter, schon wird man wieder von einer Bahn genervt. Nur wenn man ihn wirklich braucht, kommt keiner (zum Beispiel Ausflug gebucht, Abholzeit ist um 5 Uhr und man muss noch durch die ganze Anlage zum Abholpunkt laufen). Die nächste größere Ortschaft ist Playa del Carmen (30km entfernt). Da der Ort erst durch den Tourismus gewachsen ist, ist er auch voll darauf eingestellt. Restaurant, Bars, Disco, Schmuck- und Kleidergeschäfte, Andenkenläden in Hülle und Fülle. Die Taxis haben feste Preise und sind mit (200 Pesos =12 Euro nach Playa del Carmen) erschwinglich. Ansonsten benutzt man die Collectivos direkt an der Hoteleinfahrt und zahlt ca. 25-35 Pesos. An jeder Hotellobby steht ein Schild mit verschiedenen Zielen und Preisen der Taxis. Transferzeit zum Flughafen waren ca. 90 Minuten. Tui fährt anscheinend mit kleinen Sammeltaxis was wesentlich angenehmer ist, da man so nur zwei oder drei Hotels anfahren muss.


    Aktivitäten
  • Gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Wie schon oben erwähnt gibt es zwei Hauptpools (Süßwasser) mit Swim-Up Bar. Außerdem gibt es noch zwei Pools die erst ab 18 Jahren zugänglich sind und deshalb bis 24 Uhr abends geöffnet sind. Abseits vom Strand gibt es noch einen Salzwasserpool, der direkt mit dem Meer verbunden ist. Die Pools waren sauber und wurden auch jeden Tag gereinigt und die Wasserqualität getestet. Auch der Strand war sauber. Freie Liegen und Schirme fand man am Pool immer, am Strand wurden sie schon etwas knapper und waren früher belegt. Reservierte Liegen gab es nicht. Es gibt riesigen Plan für Aktivitäten im Hotel aber da wir Animationsflüchtlinge sind, können wir nicht sagen, ob dies auch alles so stattfindet. Es wurden am Abend auch verschiedenen Shows angeboten, aber diese haben wir ebenfalls nicht besucht. Abends war es sogar schwer ein ruhiges Eckchen zu finden, da in den Bars die Musik oft zu laut für eine Unterhaltung war. Auch die Animation am Hauptpool war für uns zu laut und zu nervig. In der Mitte des Hotelkomplexes gibt es eine Fläche für Fußball, Tennis, Volleyball und Minigolf. Das Spa mit Fitnesscenter grenzt daran an.


    Preis-Leistung
  • Gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im März 2009
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Sabrina
    Alter:26-30
    Bewertungen:32