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Gerd (46-50)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • Juni 2007 • 2 Wochen • Strand
Schon eine tolle Anlage
4,8 / 6

Allgemein

Das Hotel hat 384 Zimmer, aufgeteilt in Hotelzimmer im Haupthaus und eine größere Anzahl von Bungalowzimmer, verteilt über die Anlage. Die Anlage ist sehr weitläufig, so dass sich die Gäste prima verteilen. Das Hotel scheint mir relativ jung zu sein. Ich schätze das Baujahr auf das Jahr 2000. Der Zustand der Anlage ist sehr gut. Im Großen und Ganzen entspricht die Architektur des Gebäudes der "Standardarchitektur" der Grecotels. Toll ist die Terrasse der Bar mit Blick aufs Meer und der Außenbereich des Speisesaals. Die Gästestruktur war bei unserem Besuch sehr gemischt (Engländer, Holländer, Franzosen, Italiener, Griechen, Österreicher, Russen etc.). Irgendwelche Probleme ergaben sich dadurch nicht. Der Altersdurchschnitt sank mit Beginn der Sommerferien in NRW (und wohl auch in anderen Ländern) und war dann sehr gemischt. Wie in alle Grecotels (die ich kenne) befindet sich ein kleines Geschäft in der Hotelanlage. Im Hotel befindet sich noch ein A-la-Carte Restaurant, dass wir allerdings nicht ausprobiert haben. Hier ist Voranmeldung wohl notwendig und es ist aufpreispflichtig. Es wird aber ein Anteil der HP (wenn HP gebucht) angerechnet. Das Hotel gehört sicherlich zu den besten Hotels auf Kos, wenn es nicht das Beste (die Wertung ist natürlich subjektiv) ist. Mithalten kann wohl das Iberostar-Hotel, wobei der 5 Sterne Teil nicht direkt am Strand liegt, sondern auf der anderen Seite der Straße etwas am Hang. Man muss sich aber im klaren sein, dass zum eigentlichen Reisepreis noch einiges an Nebenkosten anfällt. Billig ist es sicher nicht. Die Handyerreichbarkeit war auf der ganzen Insel einwandfrei. Kos-Stadt sollte man sich ansehen. Dort finden sich auch einige Ausgrabungsstellen, die kostenlos zu besichtigen sind. Die Insel selbst ist ja nun wirklich nicht so groß und lässt sich leicht in maximal 3 Tagen erkunden. Ein Muss ist sicherlich das Asklepion, wobei eigentlich nicht viel zu sehen ist. Wer es sich ansehen will, sollte möglichst früh dort sein oder ziemlich spät, um den organisierten Touren aus dem Weg zu gehen. Das Gleiche gilt für das Örtchen Zia. Mittags geht es in der Saison dort zu wie auf dem Jahrmarkt, da es ein Pflichtstopp für alle Touren ist. Wer mal Sandstrand erleben will, sollte sich in Richtung Tigaki/Mastichari aufmachen.


Zimmer
  • Gut
  • Wir hatten zu drei Personen ein Zimmer mit seitlichem Meerblick, also die preiswerteste Variante. Das Zimmer war vollkommen ausreichend und in einem guten Zustand. Es gab kaum Gebrauchsspuren und es war sehr sauber. Sehr gut funktionierte die individuell einstellbare Klimaanlage. Ein Kühlschrank und ein kostenloser Safe gehören zur Standardausstattung. Leider ist das Badezimmer nicht klimatisiert. Und hier gibt es auch Kritikpunkte. Die Badezimmer sind anscheinend grecotelweit standardisiert, leider auch was die Fehler angeht. Ich war letztes Jahr im Marine Palace auf Kreta. Die Badewanne tropfte damals an einer ziemlich dämlichen Stelle und genau der selbe "Mangel" trat hier an gleicher Stelle wieder auf. Nach jedem Duschen gab es jedenfalls mehr oder wenig viel Wasser vor der Badewanne. Die Zimmer sind durch die Bank, bedingt durch die mediterrane Leichtbauweise, relativ hellhörig. Die Zimmer 201-218, 301-318 und 401-418 liegen dazu noch ziemlich nah an der Straße. Zusätzlich produziert die Kartebahn bei den höheren Nummern bis circa 22: 00 Uhr weiteren Lärm. Für Familien mit einem kleinen Kind sind diese Zimmer nichts. Ein Fernseher ist vorhanden mit 6 deutschen Programmen (ARD, ZDF, RTL, SAT1, Super RTL, Eurosport), die aber nicht immer vorhanden waren. Insbesondere Eurosport zeigte ziemliche Aussetzer. Das ist mir eigentlich ein Rätsel. Fernsehen im Urlaub ist für mich sicherlich nichts, was ich dringend brauche. Aber wenn es angeboten wird, dann sollte es in einem 5 Sterne Hotel auch zuverlässig funktionieren.


    Restaurant & Bars
  • Eher gut
  • Das Hotel bietet einen großen Speisesaal mit großer Außenterrasse für Frühstück und Abendessen, ein A-la-Carte Restaurant und eine Taverne zum Mittagessen. Sauberkeit und Hygiene in den Restaurants waren kein Thema, wobei es immer mal vorkommt, dass einzelne Teller (und wirklich nur einzelne Teller) nicht ganz sauber sind. Die stellt man dann an Seite und die wurden auch schnell weggeräumt. Das ist mir in 14 Tagen aber genau einmal passiert. Im Außenbereich sollte man allerdings seinen vollen Teller (insbesondere beim Frühstück) nicht unbeaufsichtigt stehen lassen. Spatzen sind clever und schnell. Aber das ist kein direktes Problem des Hotels und kommt überall vor. Der Küchenstil ist mitteleuropäisch, es gab allerdings immer drei, etwas versteckt angerichtete Speisen mit mediterranen Flair. Die Themenabende sollte sich das Hotel aber schenken. Ich fand da keinen gravierenden Unterschied zum normalen Programm. Die einzelnen Speisen wurden fast immer sehr schnell nachgefüllt. Leere Schalen habe ich nur sehr selten gesehen. Ich muss allerdings auch sagen, dass das Hotel nur zu maximal 70 % ausgelastet war. Wie das bei einem vollen Hotel aussieht, kann ich nicht beurteilen. Zu den Speisen ist meine Meinung zwiespältig. Wir waren zum ersten Mal 1992 in einem Grecotel und seit dem fast jedes Jahr. Seit 2000 habe ich das Gefühl, dass an der Auswahl (nicht an der Qualität) gespart wird (quer durch die ganze Grecotel-Kette). Ich war mit meiner Tochter im Oktober 2004 schon mal im Kos Imperial und subjektiv gab es für mich wiederum eine Absenkung der Auswahl. Für ein 5 Sterne Haus fand ich die Auswahl etwas mager. Deshalb nur die 3, 5 Sterne. An der Qualität gab es (bis auf Ausnahmen) nichts zu meckern. Die Kritik an den Getränkepreisen kann ich nicht so recht nachvollziehen. Das soll nicht heißen, dass die Preise aus meiner Sicht niedrig sind. 3, 80 € für eine Flasche Mineralwasser zum Abendessen oder 12, 00 € für eine kleine Flasche Wein summieren sich über 14 Tage ganz schön auf. Aber das sollte jedem, der ein 5 Sterne (oder selbst 4 Sterne) Hotel, zumindest im EU-Raum, bucht, klar sein. Ein Tipp für diejenigen die im Außenbereich frühstücken oder abendessen wollen: Der Außenbereich rechts (An der Eingangstür des Speisesaals nach rechts am Büffet vorbei) wurde erst um 8: 00 Uhr geöffnet. Der Außenbereich direkt gradeaus von der Eingangstür erst um 8: 30 Uhr. Wer früher frühstückte, konnte das nur drinnen. Beim Abendessen (ab 18: 30 Uhr) war der rechte Außenbereich direkt offen, der Bereich gradeaus erst ab 19: 00 Uhr.


    Service
  • Sehr gut
  • Hier muss ich ein wenig unterscheiden. Die 6 Sonnen beziehen sich auf den Service im Speisesaal, der Bar und die Zimmermädchen. Die Jungs und Mädels im Speisesaal waren einfach nur klasse. Den Service an der Rezeption haben wir nur für den Check-In und das Auschecken (beides schnell und ohne Probleme) benötigt, sowie für eine "Beschwerde". Die Beschwerde war eine Kleinigkeit. Auf jedem Zimmer findet sich ein Korkenzieher/Flaschenöffner. Den hatte die Putzfrau einmal vergessen bei der Zimmerreinigung wieder auf den Tisch zulegen und wir braucht ihn halt (er war auch sonst nirgends im Zimmer). Vor dem Abendessen hatte sich meine Frau deshalb an die Rezeption gewandt und gebeten, dass uns ein Korkenzieher aufs Zimmer gebracht wird. Als wir nach dem Abendessen aufs Zimmer kamen hatten wir jede Menge neue Handtücher, aber keinen Korkenzieher. Bei einer erneuten Nachfrage an der Rezeption stellte sich heraus, dass die Mitarbeiterin (die recht gut deutsch sprach) verstanden hatte, dass wir mit der Zimmerreinigung unzufrieden gewesen wären. Deswegen ist das Zimmer wohl nochmal kontrolliert worden und wir bekamen neue Handtücher. Das war uns gegenüber dem Zimmermädchen schon ziemlich peinlich, da es an dessen Arbeit nun wirklich nichts auszusetzen gab. Den Korkenzieher gab es an dem Abend, obwohl er uns dann doch noch gebracht werden sollte laut Rezeption, dann nicht mehr. Von daher gibt es einen Punktabzug für den Service an der Rezeption. Mit Deutsch und Englisch kommt man sehr gut zurecht.


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Das Hotel liegt direkt am Strand. Der allerdings kein Sandstrand ist, sondern ein Kiesstrand. Nur im Bereich der Liegen findet sich (wahrscheinlich) angeschütteter Sand. Im Meer selbst finden sich einige Steinplatten. Badeschuhe wären da sicher sinnvoll. Zur Stadt Kos sind es circa 5 km. Eine Busstation befindet sich direkt vor dem Hotel. Um das Hotel selbst gibt es nicht viel. Ein kleiner Supermarkt befindet etwa 50 Meter vom Hotel entfernt. Bei diesem Supermarkt befindet sich eine Kartbahn. Die Entfernung zum Flughafen beträgt etwa 30 km. Da wir einen Leihwagen ab Flughafen hatten, kann ich zum Bustransfer nichts sagen. Ich schätze aber, das die Zeit bei etwa 30 Minuten liegt (wenn keine anderen Hotels angefahren werden).


    Aktivitäten
  • Gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Das Hotel verfügt über eine Kinderbetreuung in einem Kinderclub in einem eigenen Haus. Über die Qualität kann ich nichts sagen. Auch den Spa-Bereich haben wir nicht benutzt. Daher kann ich dazu auch nichts sagen. Im Außenbereich gibt es 2 große und einen kleineren Pool (Meerwasser) mit unterschiedlichen Tiefen. Die Pools sind für die Größe des Hotels mehr als ausreichend. Das gilt auch für die Liegeflächen an den Pools und am Strand. Liegen und Sonnenschirme sind am Strand und den Pools kostenlos und ausreichend vorhanden. Es sollte selbst bei 100% Auslastung des Hotels keine Probleme geben. Am Strand gibt es eine Wassersport-Basis. Jedem der Kos bucht sollte aber klar sein, dass Kos eine Surfer-Insel ist mit beständigem Wind. Als wir da waren, war der Wind, bis auf 2 Tage, so stark, dass er sicher nichts für Anfänger auf dem Surfbrett war. Zusätzlich wurde das Standardprogramm angeboten (Wassergymnastik, Aerobic, Beachvolleyball). Die Animation war, wie generell bei Grecotel, unaufdringlich. Zu den Abendshows kann ich auch nicht viel sagen, da ich mir keine angesehen habe. Weiterhin gibt es noch zwei Tennisplätze. Deren Zustand ist aber nur mäßig. Kunstgras/Teppich mit Granulat auf einem Betonuntergrund, der sich zumindest bei einem Platz, in der Mitte der Länge nach gesenkt hatte, so dass eine ziemliche Kante entstanden ist. Aber wegen des starken Windes war an Tennisspielen eh nicht zu denken. Wie oben schon geschrieben gibt es einen Minimarkt, zusätzlich noch einen Frisör und den unvermeintlichen Charisma-Juwelier. In einer leider nicht klimatisierten Ecke des Hotels gibt es eine Internetecke mit 3 Rechnern. Zur Nutzung muss man sich an der Rezeption einen Zugang kaufen (5 € die Stunde). Dafür erhält man einen Zettel mit einer Nutzerkennung und einem Passwort. Gekauft werden kann anscheinend ein beliebiger Zeitraum (2, 3 oder 4 Stunden). Man sollte nur darauf achten, dass man sich zum Ende ausloggt, sonst läuft die Zeit gnadenlos runter. Über das ganze Gelände ist ein WLAN gelegt. Wer einen Notebook mit WLAN mitbringt, kann auch diesen nutzen. Am Hotel können Fahrräder gemietet werden. Der Weg nach Kos-Stadt ist ziemlich eben und daher absolut fahrradtauglich. Auf Kos wird ziemlich viel, auch von den Einheimischen, Fahrrad gefahren. Die Autofahrer sind also darauf eingestellt.


    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:2 Wochen im Juni 2007
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Gerd
    Alter:46-50
    Bewertungen:131