Früh buchen, viel sparen: Urlaubs-Deals für 2026
Alle Bewertungen anzeigen
Daniela (26-30)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • September 2008 • 2 Wochen • Strand
Ein Makel nach dem anderen - nicht empfehlenswert
2,2 / 6

Allgemein

Der Ausblick ist einmalig. Man sieht die gesamte Bucht und die Strandpromenade. Besonders abends ist dies sehr schön. Wenn man sich beeilt, bekommt man an der Hotelbar noch einen Sitzplatz, ansonsten muss man auf einem der kaputten Holzsessel Platz nehmen. Wenn man Glück hat, haben diese eine Lehne. Etwa jeder 2. hat auch eine Sitzauflage. Bei vielen ist die komplette Rückenlehne ausgebrochen. Wer nicht gut zu Fuß ist, der hat Mühe, sich vom Hotel in die Stadt zu bewegen. Die Straße nach unten ist extrem steil, abends quasi nicht beleuchtet und ziemlich gefährlich. Die Hotelanlage wirkt sehr gepflegt. Überall stehen Mülleimer, in denen man seinen Abfall entsorgen kann. Aber: Nicht nur einmal haben wir darin auf dem Weg ins Zimmer Geräusche gehört und Ratten/Mäuse gesehen/gehört, die sich über den Inhalt der Mülltüten hermachten. Ein paar Katzen gibts auf der Anlage auch. Diese betteln aber nicht beim Essen oder springen auf die Stühle/Tische - akzeptabel. Die Anlage besteht aus Bungalows mit maximal 3 Stockwerken. Es waren Gäste aus Russland (v. a. Familien), Deutschland, Schweiz und Großbritannien da. Nicht behindertengerecht. Keine Animation. Das Hotel Annabel Village mit 4 Sternen hatte eine Superlage direkt am Strand und tolles Essen, tollen Service. Es befindet sich ca 1 km links von Hersonissos inmitten vielen anderen Hotels.


Zimmer
  • Schlecht
  • Bei der Ankunft wurde uns gleich gesagt, dass unser erstes Zimmer nur ein Übergang sei. Wir würden – wie bei der Buchung angemerkt – ein Doppelbett bekommen und müssten nur eine Nacht in den in den Boden eingemauerten Betten verbringen. Zum Glück – denn das Zimmer war zwar groß (eigentlich für 3 Personen), aber der Boden war nicht sauber gewischt und das Bad eine Katastrophe. Es gab dort keine Möglichkeit zu Lüften. Das Fenster ging nicht auf und das lackierte Holz blätterte ab – in die Badewanne, die vor Rost nur so strotzte. Davon haben wir keine Fotos gemacht, weil wir uns wegen einer Nacht nicht aufregen wollten und es ja kaum hätte schlimmer kommen können. Falsch gedacht. Beim zweiten Zimmer suchten wir erst einmal die Eingangstür. Auf den 2. Blick wurde uns klar, dass dieses nur über die Terrasse (par terre) zugänglich ist. Die Tür bekamen wir nur ca. 40 cm auf, weil sie dort gleich ans Bett anstieß. Effektives Lüften war auf diese Art auch kaum möglich. Und genau das war eins der größten Probleme: Im Bad das Fenster ging keine 2 cm auf. Also musste nach dem Duschen der Dampf durchs Zimmer abweichen. Die Wände wiesen deutliche Schimmelspuren auf. Das Bad war ständig feucht und ebenso die Handtücher. Alle 2 Tage gab es neue. Wenn man also montags morgens duscht, hatte man abends nach dem Strand/Pool immer noch ein feuchtes Handtuch. Dienstags morgens das gleiche Spiel, abends war das Handtuch immer noch nicht trocken und auch am Mittwochmorgen war das Abtrocknen unangenehm. Erst abends gab es neue Handtücher. Die Fugen waren schwarz vor Schimmel an mehreren Stellen. Der Abfluss grün veralgt. An der Wand hing zudem eine Schnur an einem Schalter, dessen Funktion uns unbekannt blieb. Oben war die Schnur weiß, unten schwarz – Schimmel. Die Klimaanlage ratterte so laut, war voll Staub und tropfte braun, dass wir sie maximal 15 Minuten am Tag in Anspruch nahmen. Ein Schock war für uns jedoch der Besuch einer riesigen Schabe. Das Insekt war 10-15 cm groß mit ebenso langen Fühlern. Es krabbelte unterm Bett hervor und hielt uns umherkrabbelnd in Atem.


    Restaurant & Bars
  • Schlecht
  • Hauptdiskussionspunkt beim Essen: das Essen. Kein Gewürz, lauter Reste zusammengemischt (z. B. Rohkost vom Mittag mit Fleischstreifen vom Vorabend und Wurststückchen vom Frühstück – eine wahre Recyclingfabrik!!) und keine Hinweise, was man überhaupt isst. Optisch war einem nicht immer klar, ob das nun Geflügel ist oder Kalb oder Schwein. Einfache Hinweise mit Tiergrafiken wären wirklich nicht zuviel verlangt gewesen. Beim Salat das gleiche: Vor lauter Mayo oder Joghurt sah man gar nicht, was da nun drin ist – Kartoffeln oder Eier? Vegetarier freuen sich, wenn überall zusätzlich ein bisschen Schinken drin ist. Ein großes Manko! Bei den Nudeln oder Reis gab es entweder direkt die Mischung mit Pesto oder eben alles trocken. Separate Soße gab es generell keine. Zum Thema Dessert: Bei 3, 5 Sternen sollte man schon ein kleines Buffet erwarten dürfen...doch wir haben vergebens gesucht. Was es gab war jeden Abend quasi geschmacklose, meist unreife Wassermelone und mit Zimt bestreute Apfelschnitze. Und dann kam der Moment, in dem das Personal plötzlich sprechen konnte: Sobald der Teller des Hauptgangs abgeräumt war, kam die ewig gleiche Frage „Dessert: Ice oder Cake?“ Was für eine Art Eis oder Kuchen es gab, wusste man vorher jedoch nie und man bekam immer nur ein Stückchen. Was okay war, war das Frühstück. Von der Auswahl her jedoch immer das gleiche jeden Tag.


    Service
  • Schlecht
  • Außer den Putzfrauen und den 2 Herren an der Rezeption bekam man davon wenig mit. Nur zu zweit, ab und an zu dritt wurde morgens das Frühstücksgeschirr abgeräumt. Teilweise schneller, als man das letzte Stück Brötchen runterschlucken könnte. Ein Guten-Morgen gabs nie. Ebenso wenig abends. Absolut keine Beziehung zwischen Personal und Gast. Mittags musste man sein Geschirr selbst abtragen und sortieren. Ebenso abends an der Bar. Alle 2 Tage Wechsel der Handtücher, alle 3 Tage Wechsel der Bettwäsche (einfache dünne Laken)


    Lage & Umgebung
  • Eher schlecht
  • 500 Meter kann man über einen Trampfelpfad zum Golden Beach laufen. Je nach Wetterlage und Wellengang ist dies ein Sandstrand. Ansonsten sind es Kiesstrände. In 15 Minuten ist man in der Stadt unten, die jedoch rein touristisch aufgezogen ist. Ein Geschäft am anderen, eine Bar neben der nächsten. Man kann gut verweilen. Freundliche Leute. Taxi kostet ca 10 Euro. Zum Flughafen sind es ca 40 Minuten. In der direkten Nachbarschaft gibt es keine anderen Hotels. Ausflüge werden z. B. unten am hafen angeboten. Wir waren für 20 Euro einen knappen tag auf der Insel Dia. das würden wir nicht wiederholen, denn sie besteht nur aus Felsen und bietet ca. 30 Liegen an einem Mini-Strand von 50 Metern. Es gibt keine Unterhaltungsmöglichkeiten und keine "richtige" Gastronomie außer einem Barbecue (im Boot buchbar). Mit dem Glass Bottem Boat kann man für 10 Euro eine 2stündige Tour machen incl. Schwimm- und Schnorchenstop. Unbedingt empfehlenswert ist ein Ausflug zur Insel Chrissi im Süden (bei Neckermann kostete dies 58 Euro). Der Strand erinnert an die Karbik und ist einfach nur traumhaft! Mit dem Bus kann man für 2, 90 nach Heraklion fahren (tolle Marktstraßen) oder nach Agios Nikolaos (ca. 3,70). Regelmäßige Verbindungen. Ebenfalls toll war eine Jeepsafari mir Barbecue (70 Euro). Man war den ganzen tag mit einem netten team in den bergen unterwegs und durfte selbst fahren - über stock und stein!


    Aktivitäten
  • Schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    keine Animation. Wöchentlich wechselnd Folkloreabend (wir haben das Gesinge keine 30 Minuten ausgehalten) oder Barbecue (zusätzlich 15 Euro) am Pool. kleiner Minigolfplatz und Fußballfeld. 3 Pools (1 großer, 2 eher für Kinder) und zusätzliche Duschen&WC, Genügend Liegen und Sonnenschirme.


    Preis-Leistung
  • Schlecht

  • Mehr Bilder(6)
    Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im September 2008
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Daniela
    Alter:26-30
    Bewertungen:2