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Manfred & Yvonne (56-60)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • Mai 2010 • 1 Woche • Strand
Vor Renovierung oder Betreiberwechsel
Managementwechsel zum 01.01.2015 sowie Renovierung bis zum 01.03.2015 (Quelle: Hotelmanagement, Stand: April 2015)
Nicht besser als eine 3 Sterne-Frühstückspension
3,0 / 6

Allgemein

Dazu haben alle vorherigen Holiday-Checker schon alles gesagt. Ich könnte dem nichts wesentliches zufügen. Auch das Mieten eines Autos im Hotel ist sehr teuer. Der gleiche Anbieter, am Anfang des Bulevars in Paguera, bietet dort die gleichen Wagen ca. 25% billiger an. Andererseits kostet ein Taxi von Paguera zum Galatzo auch nur 5€. Meines Erachtens kann man sich, wie vorab beschrieben, die HP im Hotel schenken. Außer in Paquera selbst kann man auch sehr gut am Strand im Restaurant La Vida essen. z.B. Garnelen satt für 16€. Wer auch im Urlaub weiter seine Fitness trainieren möchte, findet jetzt in St.Ponsa im Industriegebiet Son Bugadelles (ist ausgeschildert) das große neues Fitnesscenter Illes, Centro de Wellness mit allem drum und dran. Selbst Kinderbetreuung, Schwimmbad mit 25m-Bahnen, Tennisplätze usw. gibt es.


Zimmer
  • Eher gut
  • Wie eingangs erwähnt, wurde uns als Ersatz für die nicht verfügbaren DZ im Haupthaus eine Junior-Suite in dem Nebengebäude angeboten in welchem sich auch die Wellness- Indoorpool- und Sportbereiche befinden. Wir empfanden die Räume der Suite als sehr klein und eng. Nicht vergleichbar mit den großen DZ in den Villen. Die Zimmer im Haupthaus sollen, vom Hörensagen, wohl um einiges kleiner sein. Wir waren mit unserem Zimmer prinzipiell sehr zufrieden. Allerdings ist der Einbauschrank sehr klein mit viel verschenktem Platz. Wer so wie wir, mit viel Garderobe reist, hat schon bei 1 Woche Urlaub große Probleme sie unterzubringen. Zumal es weder im Zimmer noch im Bad weitere Ablagemöglichkeiten gibt. Auch auf dem kleinen Balkon kann man nicht einmal sein nasses Strandtuch aufhängen. Die Reinigung der Zimmer war sehr unterschiedlich. Manchmal wurde gut gereinigt, teilweise aber auch nur sehr oberflächlich sauber gemacht.


    Restaurant & Bars
  • Schlecht
  • Der zweite, aber eigentlich wesentlich größere, Problempunkt des Hotels betrifft die Gastronomie ! Das Beste vorweg: Das was es gibt schmeckt, keine Frage. Man wird auch satt, wenn man nur von dem wenigen was es gibt genügend isst. Aber ernsthaft. Die Auswahl zum Frühstück beispielsweise, ist gerade noch akzeptabel, sofern einem 2 Sorten Wurst, 2 Sorten Schinken und 2 Sorten Käse neben etwas Obst, Fisch und Müsli in einem angeblichen Luxusressort genügen. Manchen Morgen gab es jedoch selbst ab ca. 10 Uhr schon keine Brötchen mehr, nur noch Stangenbaquettes. Da störte es schon kaum noch, das einem an der Brotstation ständig vom heraustretenden Küchenpersonal die Küchentür ins Kreuz geschlagen wurde und die Reaktion des Personals darauf ein fröhliches: Hoppla, war Dann aber auch hier wieder das leidige Serviceproblem: Um Kaffee zu bekommen, musste man ihn im Durchschnitt bei 3-4 Personen bestellen um ihn dann 1x geliefert zu bekommen. Das gleiche mit heißer Milch. Ständig fehlten die kleinen Marmeladenschälchen, Eierbecher gab es keine, nach Kaffeelöffeln musste man unentwegt fragen. Durch die freie Tischwahl der Gäste war beim Frühstück eine dauernde Unruhe im Restaurant. Das wenige Personal war unaufmerksam, überfordert und kam mit dem Abräumen nicht nach. Allerdings nahmen sie auch oft nur einen Teller und eine Tasse mit. Im nachhinein haben wir aber dann allerdings erfahren, das von den ca. 10 Restaurantkräften 6 kostenlos arbeitende Praktikantinnen aus den Niederladen waren. Auch die Auswahl an Snacks tagsüber auf der Terrasse war viel zu gering und zudem stark überteuert. Ein normaler Burger mit Pommes kostete z.B.12 €. Eine Portion Tagliatelle, fade und in Vorspeisengröße, ebenfalls. Auf Grund der vorab beschriebenen großen Geschäftsgruppen war das Personal zudem dermaßen überfordert, das normale Hotelgäste auf der Terrasse oft nicht bedient wurden. Völlig inakzeptabel ist das Büfett-Angebot zum Abend: Eine Auswahl aus fast immer den gleichen 2-3 Salaten. Dazu einige wenige Dressings sowie Oliven, geraspelte Karotten usw. Ferner: 2 Gemüsesorten, 1 Sorte Beilage wie Nudeln, Kartoffeln oder Reis, 2 Sorten Fleisch 1 Sorte Fisch. Im Durchschnitt. Aber selbst dieser wurde an einem Tag nicht erreicht. Am sogenannten mallorquinischen Abend gab es keinerlei Beilagen, nur ein undefinierbares Gemisch aus Kartoffeln und Gemüse. Als Nachspeise etwas Käse, gelegentlich eine Torte oder etwas süßes Kleingebäck. Als Obst gab es Äpfel und Bananen für auf die Hand. Nie Eis, Puddings oder Obstsalate usw. Ich arbeite beim größten deutschen Automobilhersteller und ich muss sagen, unsere Standart-Betriebsrestaurants haben deutlich mehr zu bieten. Der Angestellte an der Grillstation beispielsweise, verstand zudem weder deutsch noch englisch. Auf die Frage was er denn anzubieten hätte, bekamen wir als Antwort immer: Fisch und Muh !!! Ernsthaft: Muh ! Gleichgültig was man fragte. Da war es letztendlich schon egal, das die beiden dort angebotenen Fleisch und Fisch-Varianten kaum die Größe einer Baby-Hand erreichten. Für uns auch sehr verwunderlich war die Tatsache das zum Frühstück die Tische kaum für die vielen Gäste ausreichten, und zum Abendessen im Restaurant Totentanz herrschte. In unserer Zeit von 20:00 bis 21:00 Uhr waren nie mehr als 6-8 Tische besetzt. Wussten die anderen Gäste vielleicht schon von der beschriebenen Qualität des Abendbüfetts? Abends auf der Terrasse war die Situation auch nicht viel besser. Bestellte Cocktails wurden das eine und andere Mal falsch gemixt. Auf die Rückfrage warum z.B.heute im Caipirinha keine Limette seit, kam die Antwort: Hatten wir nicht mehr, deshalb haben wir Zitrone genommen. Ein anderer, aufwendiger alkoholfreier Cocktail dessen Namen ich nicht mehr weiß, bestand tagsdrauf lediglich aus zusammengeschüttetem Orangen- und Apfelsaft mit viel Eis. Auf entsprechende Reklamationen wurde zum Teil mit vollkommenem Unverständnis reagiert. Eine wohltuende Ausnahme war nur der Kellner Roman, freundlich, kompetent und sachkundig hat er uns immer fehlerfrei bedient.


    Service
  • Schlecht
  • Der Service ist einer der großen Schwachpunkte des Hotels. Nachdem wir das Hotel gebucht hatten, haben wir eine Email an das Hotel gesandt und um ein Zimmer im Haupthaus, um harte Kopfkissen auf dem Bett sowie deutlich mehr Bügel in den Schränken gebeten. Die Antwortmail suggerierte uns das das Haus unseren Wünschen entsprechen würde. Als wir ankamen waren nicht nur die Wünsche unerfüllt, es gab auch kein DZ mehr. Begründung: Man musste die Zimmer im Haupthaus für 4 Gruppen einer großen deutschen Versicherung vorhalten. Zum Ausgleich bot man uns als Upgrade eine Junior-Suite im Nebenhaus an. Diese bestand jedoch nur aus 2 kleinen Mini-Räumen und wurde deshalb von uns abgelehnt. Stunden später bekamen wir dann doch eines der großen DZ, allerdings in einer der abgelegeneren Villen. Auf andere Probleme reagierte das Hotelpersonal immer nur auf Zuruf, selbstständig stellten Sie keine Probleme ab. Einige Beispiele: Tagsüber arbeiteten einige Angestellte während der Poolzeiten unter lautem Getöse mit Rasenmäher und Buschtrimmer. Oder: Das Küchenpersonal fuhr Ihre, mit kleinen Kunststoffrädern versehenen, Geschirrwagen über grobe Natursteinplatten mit großen Fugen. Das Gescheppere können Sie sich vorstellen. Oder: Die Kaffeemaschine an der Poolbar lieferte tagelang nur lauwarmen Kaffee. Aussage des Managements: Problem bekannt, kann man im Augenblick leider nichts machen. Auf die Idee den Maschinen-Service des Herstellers um die Reparatur zu bitten, kam man anscheinend nicht. Oder: Auf Grund des unzureichend ausgestatteten Fitnesscenters, (Ich gehe unter Sport weiter darauf ein) mussten wir auf eigene Kosten in St.Ponsa trainieren. Obwohl uns bei einer, vor der Buchung, getätigten telefonischen Nachfrage das Fitnesscenter (!) als komplett ausgestattet beschrieben wurde. O.K. Wir baten daher tagtäglich für das auswärtige Training um 2 zusätzliche kleine Handtücher. Sie werden es erraten: Wir haben sie nie bekommen ! Zum Schluss hatten wir aber 10 große Pooltücher. So zog es sich wie ein roter Faden durch unsere Woche Urlaub.


    Lage & Umgebung
  • Eher gut
  • Auch hier das gleiche, mit einem Unterschied: Das Hotel liegt wesentlich weiter in Richtung St. Ponsa als es der Hinweispfeil im HolidayCheck-Lageplan glauben macht. Der Pfeil markiert nur die Ausfahrt im Kreisel vor Paquera. Danach geht es wieder 2 km parallel zur Autobahn zurück in Richtung St. Ponsa, an der Einfahrt zum Landgasthof vorbei, und dann den Berg hoch. Die meisten Blicke aus dem Hotel gehen in die Bucht von St.Ponsa und nicht nach Paguera !


    Aktivitäten
  • Eher schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Wie eingangs schon erwähnt, war das, von Hotelseite so benannte, Fitnesscenter (!) absolut unzureichend ausgestattet. Wir kennen ähnliches aus anderen Hotels. Da wird eine Abstellkammer mit 2 Gymnastikmatten und einer Sprossenwand schnell mal zum Fitnessraum befördert. Aber das was hier, selbst auf telefonischer Nachfrage als komplett ausgestattetes Fitnesscenter (wohlgemerkt –Center nicht nur –Raum) bezeichnet wird grenzt m.E. schon an Betrug ! In diesem Center steht wirklich nur das was Sie auf den offiziellen Hotelfotos sehen. Einen billigen Multi-Trainingsturm aus dem Baumarkt scheinen sie noch schnell in eine Ecke geschoben zu haben. Wir hatten diese und alle anderen Probleme in einer Gesprächsstunde mit dem Hoteldirektor angesprochen. Fast auf alles wusste er eine Antwort. Auf die Situation im Fitnesscenter nicht ! Allerdings lauteten die anderen Antworten auch meist: Das haben wir so von Maritim (dem Vorbesitzer) übernommen. Die anderen Sport- und Wellnessmöglichkeiten können wir nicht beurteilen, da wir sie nicht wahrgenommen haben. Der obere Pool war sauber und für die paar Leute welche tagsüber im Hotel waren ausreichend. Natürlich hatten auch hier wieder einige unverbesserliche Leute die asoziale Angewohnheit morgens die Liegen zu reserviert und dann erst nachmittags benutzt. Den unteren Pool haben wir uns nur am ersten Tag angeschaut. Es sah nicht so aus, als wenn er schon frequentiert werden würde. Vielleicht auch deshalb nicht, weil er eigentlich dringend von Blättern und Nadeln hätte gereinigt werden müssen. Eine abendlich Unterhaltung hat seitens des Hotels nicht stattgefunden. Vielleicht auch deshalb, weil die vielen Leute der angesprochenen Versicherungsgruppen außerhalb gegessen haben und erst spät in der Nacht zurückgekehrt sind. Wir haben die fehlende Unterhaltung jedenfalls nicht vermisst.


    Preis-Leistung
  • Schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:1 Woche im Mai 2010
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Manfred & Yvonne
    Alter:56-60
    Bewertungen:7