- Preis-Leistungs-VerhältnisSchlecht
Relativ große, auf den ersten Blick nett gestaltete Anlage mit zahlreichen Zimmern. Auf den zweiten Blick stellte man jedoch einige Mängel fest: Die Matratzen waren so durchgelegen, dass man am Morgen schmerzhafte, rote Druckstellen in Matratzenfederform an seinem Körper erkennen bzw. spüren konnte. Nach wiederholter Anfrage nach einer neuen Matratze antwortete man uns, dass im Moment kein Zimmer frei sei und somit kein Matratzenwechsel stattfinden kann. Durch eine flüchtige Bekanntschaft mit einem weiteren Gast, der neue Matratzen auf seinem Zimmer hatte und nur eine selbst belegte, haben wir selbstständig die schlimmere Matratze mit einer guten getauscht. Für jemandem mit Rückenproblemen (auch ohne) grenzt dies schon fast an Körperverletzung. Die Einrichtung ist sehr alt und teilweise kaputt, z.B. konnte man nur durch den Rest des Toilettenpapierhalters erahnen, wo man das nötige Material für seine Geschäfte früher einmal abziehen konnte. Bei uns standen die Rollen dann auf dem Spülkasten. Auch einen Radio und / oder einen Wecker haben wir schmerzlich vermisst, für informative Fernsehsender (außer 2 britischen) musste man zahlen. Wir haben Halbpension gebucht und waren sehr enttäuscht über die gesamte Essenssituation. Das Restaurant mit Speisesaal und Essen in Buffetform, dass uns noch in Deutschland versprochen wurde, hatte geschlossen und war sehr heruntergekommen (kaputte Scheiben, Dreck). Stattdessen mussten wir mit der Snackbar bzw. dem Medienraum als Speisesaal Vorlieb nehmen, der viel zu klein und zu eng bestuhlt war. Mit den Koffern war es sehr beschwerlich zu unserem Zimmer zu kommen, es gab eine kleine Rampe, zu der man aber nur kam, indem man sich zwischen Tischen der Snackbar und dem Pool (mit Stufe am Rand!) hindurchquetschte und halb in den Pool fiel. Abstand Tisch und Poolstufe: nicht mal ein Meter. Gästestruktur: Hauptsächlich Briten, aber auch Deutsche, Italiener und Niederländer von Kind bis hohes Alter. Die meisten ab morgens sehr trinkfest. Man muss gut zu Fuß sein, es ist in der Umgebung sehr hügelig, aber traumhaft. Der kürzeste Weg zum Strand ist ein kleiner, steiler Berg. Achtung Rückenleiden: gefährliche Matratzen unterwegs! Wetter: Sehr windig, teilweise bewölkt, 18-20°C durchschnittlich Ende Dezember/Anfang Januar, wir hatten Glück und es war teilweise wärmer. Abends/Nachts kann die Temperatur schon mal auf 8 oder 10°C sinken. Nicht an Donnerstagen oder Sonntagen zurückfliegen wenn möglich, am Flughafen ist an den beiden Tagen die Hölle los. Lange Schlangen bei Gepäck, auf dem Weg zum Boarding eine Megaschlange aus allen Flugen, schlecht organisiert. Etwa eine dreiviertel Stunde vor Abflug kann es passieren, dass es stressig wird, da dem Personal einfällt, dass die eine oder andere Maschine spontan doch eine halbe Stunde früher fliegt. Fazit: nicht 2 Stunden vor Abflug am Flughafen sein, sondern lieber 3 Stunden vorher, um Stress halbwegs zu vermeiden. Die Insel ist traumhaft, mit Leihwagen kommt man am besten rum. Achtung: Nicht mit deutschem Verkehr zu vergleichen!
Größe war gut, die Dusche war jedoch zu klein. Einmal umgedreht und man verhedderte sich im Duschvorhang, der beim Duschen eh so schön am Körper klebt ... Der Toilettenpapierhalter ließ sich anhand von Resten an der Wand nur noch erahnen, unser Toilettenpapier nahm auf dem Spülkasten Platz. Auch Ablagen für Shampoo in der Dusche oder über dem Waschbeckem fehlten. Keine Klimanlage, dafür vorne und hinten je ein Loch mit etwa 5 Zentimeter Durchmesser in der Wand, das als Zwangslüftung dienen sollte und nur mit Insektengittern von innen verschlossen war. Dabei hatte man die Zwangsentlüftung schon bei Fenstern und Türen, diese ließen den Wind auch gut durch. Sauber war es soweit. Minibar gab es keine, aber einen Kühlschrank, den man selbst füllen konnte. Manche Matratzen grenzen an Körperverletzung, da die Federn schon herauskamen und wir unsere Matratze selbst wechselten, da nach 4 Nächten die Schmerzen durch das Liegen auf den Federn zu schlimm waren und kein Matratzenwechselservice stattfand.
Das versprochene Restaurant war geschlossen, die Snackbar war Speisesaal und Medienraum für Fußball- und Dartfans zugleich. Durch die vier Fernseher in dem sowieso engem Raum war das Licht sehr gedämpf, so dass man sein essen optisch gar nicht genießen konnte. Der Weg vom Buffet zum Tisch war ein Hindernislauf zwischen den Fußballfans, die mit Bier vor den Fernsehern hockten und den Weg versperrten. Das Essen war "very British", kalt, qualitativ minderwertig und ungesund. Oft war es auch sehr schlecht zubereitet: nicht gewürzt, Fleisch und Fisch waren innen noch roh, es gab Äpfel zum Frühstück statt z.B. Zitrusfrüchte, die man dort eher täglich auf dem Buffet erwartet hätte. Überhaupt haben wir die Abwechslung mit viel Obst und Gemüse sehr vermisst, abends gab es immer den gleichen Salat und die gleichen Soßen. Nachspeisen waren sehr süß, das Konservenobst vom Frühstück sowie z.B. die Götterspeisen vom Vortag kamen wieder auf dem Abendbuffet zum Vorschein.
Das Personal war durchweg freundlich und höflich. Mit Englisch ist man überall durchgekommen, teilweise ein wenig Deutschkenntnisse. Umgang mit Beschwerden/Bitten: Sehr freundlich aufgenommen, Matratzentausch organisierten wir trotzdem selbst. Die Badtüre, die klemmte, wurde jedoch innerhalb von 3 Stunden gerichtet. Die Reinigungskräfte gaben sich immer Mühe, alles sauber zu halten, jedoch hatten wir immer den halben Tag die Müll-, Handtuch- und Bettwäschesäcke sowie die Reinigungsmittel und -utensilien direkt vor unserer Terasse liegen. Komischer Anblick ...
Sehr angenehme Lage, man ist gleich bei Supermärkten, im Einkaufszentrum, am Strand wie auch auf der Promenade mit der Shoppingmeile. Achtung: Die Anlage liegt auf einer steilen Anhöhe, man hat viele "Berge" zu laufen, wenn man irgendwo hin möchte. Also sollte man gut zu Fuß sein. Ein Mietauto ist von Vorteil, es gibt zwar Busse, die aber nie nach Fahrplabn fahren. Essen, Einkaufen und Feiern konnte man gut entlang der Strandpromenade. Zum Flughafen braucht man mit dem Auto gute zehn Minuten.
Beliebte Aktivitäten
- Sonstiges
Die Pools nutzen wir nicht, da die Liegen am oberen Pool sehr schmuddelig waren und wir uns regelmäßig ärgerten, dass das oft schon betrunkene Publikum die Liegen so kreuz und quer in den Weg stellten und keinen Platz machten, wenn wir auf dem Weg zum Zimmer bzw. nach unten waren. Außerdem wissen wir bis heut noch nicht, welche Chemie in den Pools schwimmt, da Baden ab 19.00 Uhr bis morgens wegen chemischer Reinigung verboten war. Unterhaltung: An der Snackbar Kaffee trinken und Wetten abschließen, wer an dem engen Durchgang als nächstes in den Pool fällt, vor allem, wenn das Geradeauslaufen schon schwierig ist ...
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Paar |
Dauer: | 2 Wochen im Dezember 2012 |
Reisegrund: | Sonstige |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Stefan |
Alter: | 36-40 |
Bewertungen: | 2 |