- Preis-Leistungs-VerhältnisSchlecht
Das Hotel erinnert wenn man es als Gebäude an sich betrachtet mehr an den Ostdeutschen Plattenbau als an ein modernes Hotel. Wobei der Plattenbau nicht in die Höhe getrieben wurde sondern in der Fläche auf maximal 2 Stockwerken verteilt wurde. Aber man hat schon schlimmeres gesehen. Die Anlage vom Eingang aus gesehen durch die Lobby und zum Pool ist an sich auch ganz nett gestaltet und Augenfreundlich. Wenn man das Glück hatte, oder auch Pech wie sich am nächsten Morgen schnell einstellt, spät abends anzureisen wird noch angenehm überrascht sein. Spätestens nach betreten des Zimmer kommt einem das ganze zurecht, etwas spanisch vor. Aber dazu später mehr. Mit dem Begriff Hotel hat man aber im selben Moment auch schon wieder übertrieben, denn seit diesem Urlaub, der hier in diesem Moment wo ich diese Bewertung schreibe, gerade mal 1 Tag vorbei ist, unterscheide ich sehr wohl überlegt ob Hotel oder Club. Warum folgt sofort. Mit dem Mayanabo bekommt man den Club wie man ihn sich grausamst und hart vorstellen kann auch promt geliefert! Umso verwunderter waren wir, das dort der Renter-Anteil recht hoch ist. Noch mehr verwunderte uns, das trotzdem die Clubanimation pünktlich um 10:30, spätestens um 11:00 Uhr einsetzt. Damit meine ich nicht die Wassergymnastik oder PinPong, sondern eher eine voll aufgedrehte Musikanlage die: 1. direkt neben der Poollandschaft an der Bühne platziert und 2. die für eine mittlere Diskothek ausreichen würde. Nur das Vormittags 11:00 nicht Samstag Nacht ist und ich auch nicht Tanzen will. Na ja, gut dachten wir uns, dann eben zum Entspannen, denn dazu sind wir ja in den Urlaub gefahren, ab an den Strand. Die Handtuch-Übung hat man ja schon in lange vergessenen Urlauben aus Malle und Co. gelernt, auch wenn man es gar nicht mag. Also schnell nach dem Aufstehen und noch vor dem Frühstück zum Strand gelaufen und einen der nicht sonderlich zahlreichen Schattenplätze mit Liegen und Handtuch reserviert. Wer dann später (zum Frühstück komme ich dann noch) zum Strand kommt, sollte nicht ganz so viel Zeit verplämpern, denn die Sonne wandert gerade morgens recht schnell und im Gegensatz zu Malle und Co. sind hier die Gäste wohl noch erfahrener, abegrühter und härter drauf, denn der in der Zwischenzeit etwas gewanderte Schatten wurde dann von jemand anderen, direkt neben unseren Liegen in Beschlag genommen. Was meinen gesamten Reisebericht angeht. diesen hatte ich als Fließtext geschrieben und nicht in diese 8 Bereiche streng abgehackt. Deshalb gibt es teilweise überschneidungen der Berteiche. Hier im Anhang noch ein paar infos zu meinen "neuen liebsten" Freunden. Die Kanadier! Von diesem Volk hatte ich bisher eine eigentlich neutrale Meinung mit der Neigung zum Kennenlernen. Hat sich aber inzwischen erledigt. Beides! Dieses Volk und zu dieser Aussage stehe ich, ist vorsichtig ausgedrückt so desozialisiert und permanentalkoholisiert, dass mir nichts weiter dazu einfällt. Oder warum rennen diese Menschen kurz nach dem Frühstück zu Bar um das all-inclusive auch wirklich und im vollen Maße auszunutzen. Nein, keine Limo oder evtl. doch schon nen Bier um 11:00. Nein! Es werden ganz ungeniert die von allen Kanaidiern mitgebrachten 0,4-1,0 Liter Thermobecher, teilweise mit Deckel) fein mit Cocktails oder Cola/Rum aufgefüllt um sich dann zu 4-6 Personen an einem runden Tisch, möglichst in Schlagdistanz zum Pool und Bar, zu setzen und was..... ja genau, um sich wieder anzuschreien. Aber nicht weil man sich streitet, nein, die Kanadier, zumindest die französisch sprechenden, betreiben so ganz normal Konversation. Manche von denen versuchten sich, vermutlich aus Scham oder so, nur in englisch zu unterhalten. Aber wir haben auch die erkannt. Woran?....... Am Thermobecher! -- Anonsten hätte ich noch einiges zur Umgebung an sich gern gesagt oder einige Tips parat, aber ich rate generell von diesem Hotel ab. Dies ist aber nur die Meinung von mir, meiner Freundin und zwei anderen Deutschen mit denen wir uns gern dort unterhalten haben.
Die Zimmer sind recht spartanisch ausgestattet. Oft mit einzelbetten die man jedoch zusammenschieben kann. Angenehmes „im doppelbett“ schlafen gibt es dennoch nicht, denn mitunter haben die Betten bzw. Matratzen unterschiedliche Höhe. Generell sind die Zimmer im Appartmentstil nebeneinander auf 2 Etagen, erdgeschoss und 1. etage. Im Erdgeschoss gibt es eine Terrasse, die man aber teilweise nicht betreten kann oder sollte. Kann, weil die Schiebetüren hinaus teilweise so schwer gehen, dass Frau diese erst gar nicht bewegen können und man(n) Angast haben muss diese vollends zu zerstören. Nicht betreten sollte, weil, alle Zimmer ihre Ausseneinheit der Klimageräte mit dem großen lärmenden Lüfter zu dieser Seite raus haben. Der Lärm ist nicht auszuhalten. Und wer behauptet, es gäbe Balkone (dies würde für die 1. etage zutreffen) der hat nicht richtig hingeschaut. Es gibt einfach keine. Nur Schiebefenster... fertig! Die Bäder sind teilweise was die Einrichtung angeht aus verschiedenen Quellen zusammengewrüfelt. Insgesamt eine seltsame Stilrichtung. Die gemauerte Duschwanne war undicht und so gab es nach jedem Duschen ein, wie ich es „liebevoll“ nannte, Planschbad. Pfützen auf den Fliesen, die sich wenn man etwas wartete zu einer schönen See´n-platte zusammenschlossen. Die Fernseher hatten keine Fernbedienung, und die Knöpfe am Gerät waren be uns anderen Gästen teilweise defekt. Aber es gibt eh nur DW-TV oder spanischen Kram.
Im Speisesaal, der eigentlich ganz nett gestaltet ist, bekommt man morgens und mittags ohne weiteres ein Plätzchen. Abends darf man aber wenn man Pech hat auch schon mal vor der Türe warten weil alles voll ist. Das Essen an sich ist nicht schlecht. Für jeden Geschmack ist was dabei. Auch wenn man kein Allesfresser ist. Aber da das Buffet jweils morgens, mittags, abends quasi immer das Gleiche zu bieten hat, kann man nach 1 Woche schon Angst bekommen das irgendwann im Urlaub Mangelerscheinungen wegen zu einseitiger Ernährung auftreten. Das aber nur wenn einem das Eine oder Andere nicht schmeckt. Wer Geschmacksfrei ist, findet bestimmt eine tolle Abwechslung. Wer nun das alles nicht so tragisch findet, ok ok.... Aber bitte nicht versuchen am Tisch mit dem Platznachbarn oder gar dem Gegenüber zu reden. Ausser.... man hat ein starkes Organ und schreit sich an. Denn das tun alle Anderen im Speisesaal. Das ist nicht übertrieben. Sowas habe ich in meinem Leben nicht nicht erlebt. Augen zu, die Tür zum Speisesaal tut sich auf und man denkt man stehe im Hauptbahnhof Hamburg. Wobei ich damit den hamburgern Unrecht tun würde. So laut ist der Hauptbahnhof nicht. Auch für uns deutsche muss ich in diesem Fall eine Lanze brechen. Es sind in aller Regel gar nicht wir die damit anfangen. Mit dem Schreien im Speisesaal meine ich. Sondern die zu mindestens 70% anwesenden, französich sprechenden, Kanadier!
Was den Service oder die Bedienung angeht kann ich zu den Zimmermädchen nur positives sagen. Die ackern von früh bis spät und machen einen guten Job. Sie holen aus den Zimmern alles raus was geht. Leider ist das nicht viel. Wenn man aber mal die eine oder andere Beschwerde hat, das ging bei uns soweit das wir den den Hotelmanager sprechen wollten, schaun auch mal in die Röhre. Der sei nur Montags im Hause! Wen wundert dann noch der rest in dem Laden..... Die Bar an der von 11:00 – 23:00 Uhr alle all-inclusive Getränke ausgeschenkt werden ist oft mit nur einem, manchmal mit 2 Barleuten bestetzt. Entsprechend die Wartezeiten! Wartezeiten aber nur bei den Gästen, die die Barkeeper nicht mit Peso´s schmieren. Denn wer in der Schlange wartet ist ein Depp. Kommt man als Kanadier mit seinem 0,5 Liter Thermobecher neben der Schlange an die Bar und knallt nen Peso hin, darf der Rest schon mal warten bis die 0,4 L voll sind, und weiter geht es schon. Hmm, warum hatte ich nochmal all-inclusiv gebucht???? Darauf hatten dann auch die Barkeeper keine Antwort. Geändert hat sich aber nichts.
So und nun zu dem wo weder das Hotel, Club noch die Reiseveranstalter etwas können. Das Wetter war im März für mich sehr angenehm. 1 Tag hatten wir Regen. Die Temperaturen immer zwischen 26 und 30 Grad. Jedoch ist die Sonne auf Kuba, oder wohl besser in der Karibik, extrem agressiv. Ein hoher Sonnenschutzfaktor und ein schattiger Platz sind für uns Nordeuropäer anzuraten. Das Land ist an der Küste meist mit sehr schönem Strand und türkis/blauem Wasser einfach nur toll. Das Landesinnere, welches man nur auf geführten 1 oder 2Tages Ausflügen zu sehen bekommt ist sehr trist und karg.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Das übliche! 70% vom Katalogversprechen werden eingehalten, der Rest exisitert nicht. Der Gamesroom z.B. an sich vielversprechend klingend, besteht aus einem haltoffenen Raum in dem ein kleiner Billardtisch steht. Dazu gibt es olle Ques ohne Kreid und nen Satz Kugeln. Die Fahrräder sind auf Räder reduzierte Mountainbikes mit Rücktrittbremse. Aber laufen wenigstens. Die Roller (gegen gebühr) sind reltativ neu und gut in Schuß. Vom Auto mieten wurde uns aus verschieden Quellen abgeraten. Die Straßen sind dort extrem schlecht, und sollte man auch aus anderem Grund evtl. einen Unfall bauen, egal ob mit oder ohne Vollkasko, kann man als Tourist schnell im Knast landen. Egal wer Schuld hat an dem Unfall. Als Tourist geht’s in den Bau und man muss Seine Unschuld beweisen. Wir haben es von einer Mutter aus erster Hand erfahren die quasi auf Ihren Sohn dort wartete...... Und Knast in Kuba ist nicht gleich Knast in Deutschland..... glaube ich!
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Paar |
Dauer: | 2 Wochen im März 2005 |
Reisegrund: | Strand |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Mirko |
Alter: | 31-35 |
Bewertungen: | 2 |