Das Hotel präsentiert sich zu Beginn mit einem kleinen Vorhof mit Springbrunnen für eine schöne Atmosphäre. Es legt sich U-förmig um den Pool, von dem aus es nur wenige Meter zum hoteleigenen Sandstrand sind. Bucht man All-inclusive, so hat man quasi alles gratis. Essen gibt es nahezu 24 Stunden am Tag (man muss es nur finden) und sogar Cocktails, Kaffee etc. sind inklusive. Die Gästestruktur ist weit gefächert. Man trifft auf Franzosen, Engländer, Russen, Polen, Niederländer, Spanier, Österreicher, Schweizer und auch vereinzelt Deutsche. Viele Familien sind dort, aber auch Paare und ein paar Singles. Alles relativ durchmischt. Im Allgemeinen gibt es über die Sauberkeit nichts zu motzen. Die Zimmer wurden jeden Tag gründlich gereinigt und auch der Pool und der Strand wurden regelmäßig gesäubert. Einziges Manko: es fehlte des Öfteren Toilettenpapier, vor allem auf dem Zimmer, aber auch auf der Pool-Toilette.
Die Größe der Zimmer war mehr als ausreichend. Es befand sich neben dem Bett ein Sofa, sowie eine Kommode (auf der der Fernseher stand und in der sich der Kühlschrank befand), ein Spiegel und ein kleiner Tisch darin. Der Kleiderschrank befand sich im Flur des Zimmers und war von ausreichender Größe. In diesem Schrank befand sich ebenfalls der Safe, dessen Nutzung kostenlos war. Von dem Zimmerflur aus waren das Badezimmer mit Badewanne und das separate WC zu erreichen. Auf dem Balkon standen noch ein weiterer Tisch und zwei Stühle. Unser Zimmer war mit Teppichboden ausgelegt, der ehrlich gesagt seine besten Tage bereits hinter sich hatte, aber noch akzeptabel war. Klimaanlage war selbstverständlich vorhanden und funktionierte. Das Zimmer wurde täglich gereinigt und aufgeräumt und der Kühlschrank täglich mit einer Flasche Wasser und einem Softdrink aufgefüllt.
Wie bereits an anderer Stelle erwähnt, gab es fast 24 Stunden am Tag was zu Essen. Dabei wechselte sich das Angebot immer zwischen den jeweiligen Restaurants und Bars ab. Beim Mittag- und Abendessen gab es immer ein Salatbuffet, ein kleine Auswahl typisch tunesischer Speisen, sowie Pizza, Pasta, Pommes, zwei verschiedene Suppen und ein Nachtischbuffet mit frischem Obst. Zusätzlich gab es eine große Auswahl an variierenden Fleischgerichten, sowie Gemüse und andere Beilagen. Zum Frühstück gab es ebenfalls eine große Auswahl an süßen und herzhaften Brotbelägen, sowie Müsli, Omelett, Pfannkuchen, Croissants uvm. Außerdem gab es das Langschläferfrühstück an der Poolbar, sowie Sandwiches, Pizza, Pasta um die Mittagszeit (ebenfalls an der Poolbar) uvm. Selbst in 11 Tagen haben wir es nicht geschafft, alles auszuprobieren, weshalb ich nicht zu allem Auskunft geben kann. Schwierig war es zunächst herauszufinden, wo es die jeweiligen Speisen zur jeweiligen Tageszeit gibt, da auf dem Plan, den wir an der Rezeption erhielten nur die Namen der jeweiligen Bar stand, aber nicht, wo diese zu finden ist. Außerdem muss noch gesagt werden, dass das Hauptrestaurant, wo das Frühstück, Mittag- und Abendessen stattfand des Öfteren 10-15 Minuten zu spät öffnete. Das ist etwas ärgerlich, wenn man selbst pünktlich ist und großen Hunger hat. Aber geschmeckt hat es definitiv!! Und was auch positiv hervorzuheben ist, ist dass man am ersten Tag einen Tisch zugewiesen bekommt, der einem dann für den Rest des Urlaubes (theoretisch) immer zur Verfügung steht. Somit wird einem das Platzsuchen erspart. Ab und zu gab es bei anderen Gästen Probleme, weil einige Tische doppelt belegt waren, bei uns lief jedoch aufgrund des beherzten Einsatzes unseres Kellners immer alles glatt!
Das Personal war freundlich und im Allgemeinen jederzeit hilfsbereit. Mit Getränken wurde man im Restaurant, aber auch am Pool bedient. Was ich besonders gut fand war, dass man auch ganze Flaschen Wasser erhielt, die man auch mit aufs Zimmer nehmen konnte. Und vor allem am Pool, wo man sowieso viel trinkt, ist dies um einiges bequemer als nur kleine Becher Wasser. Das Servicepersonal sprach teilweise deutsch, aber mindestens englisch. Im Restaurant hatte man neben einem "Stammtisch" auch einen "Stammkellner", sodass nach wenigen Tagen bereits immer schon die Getränke an unserem Tisch standen, wenn wir zum Essen kamen. Leider hat die Kommunikation mit den Poolboys nicht so gut geklappt. Wir mussten oft lange auf Liegenauflagen (kostenfrei) warten oder sie uns sogar selbst holen, obwohl die Poolboys nichts zu tun hatten. Auch ein Trinkgeld konnte da keine Abhilfe verschaffen. Deswegen ziehe ich hier einen Punkt ab, wobei ich hervorheben möchte, das dies nichts mit den Kellnern, sondern lediglich mit den Poolboys zu tun hat.
Das Hotel liegt ein paar Taxi-Minuten von dem Zentrum der Stadt Port El Kantaoui entfernt. Dort kann man sich beispielsweise den Hafen angucken oder sich in dem kleinen Freizeitpark vergnügen. Zu Fuß sollen es nach Port El Kantaoui ca. 30-40Minuten sein, am Strand entlang ein bisschen länger. Vom Flughafen Enfidha dauert der Transfer ca. 15 Minuten. Außerdem liegt das Hotel direkt am Strand mit eigenem Zugang.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Die Animation folgte einem strengen Tagesprogramm, nach dem mehrere Sportarten angeboten wurden. So z.B. Morgengymnastik, Wassergymnastik, Wasserball, Wasser-Basketball, Bogenschießen, Darts, Beachvolleyball, Step Aerobik uvm. An bestimmten Tagen wurden auch Salsa- und Bauchtanzstunden angeboten. Die Animateure waren freundlich. Deutsch konnten die wenigsten, englisch die meisten und alle französisch. Das Abendprogramm war zu der Zeit, in der wir da waren leider stark von den sog. "Super-Mamies" geprägt. Das sind in die Jahre gekommene, sich noch jung fühlende Frauen, die gerne auf der Bühne stehen. Das genaue Konzept habe ich bis heute nicht verstanden. Leider war es für Menschen in unserem Alter reichlich uninteressant, zumal die Shows von ihnen alle auf Französisch waren. Aber davon abgesehen gab es auch andere Shows. Darunter beispielsweise Tanzshows, Miss-Wahlen, Tarzan-Wahlen, Fakir-Shows uvm. Diese Shows waren interessant und witzig. Und vor allem waren sie meist auf allen möglichen Sprachen, unter anderem deutsch. Der Pool und der Strand wurden wie bereits erwähnt regelmäßig sauber gehalten. Liegen standen in ausreichender Zahl zur Verfügung und ihre Nutzung war, wie auch die von Liegenauflagen und Sonnenschirmen sowohl am Pool, als auch am Strand kostenfrei. Somit war es nicht notwendig, liegen zu "reservieren".
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Freunde |
| Dauer: | 2 Wochen im September 2011 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Katrin |
| Alter: | 19-25 |
| Bewertungen: | 4 |


