Wenn man mit dem Bus zum Hotel fährt, bekommt man einen Schock und hofft, dass die Fahrt noch lange nicht zu Ende ist, denn schlimmer kann es eh nicht mehr werden. Leider ist die Fahrt nach ca. einer Stunde beendet und besser wird es nicht. Aber das ist nur die Umgebung (sieht aus wie auf einer Baustelle). Ist mehr erstmal auf dem Hof des Hotels ändert sich die Meinung. Das Hotel an sich macht einen sehr guten Eindruck. Man kommt durch einen sehr gepflegten Innenhof zur Rezeption, die einen Blick auf das Meer hat. Der Rezeptionsbereich ist sehr groß und kann gut als Aufenthaltsraum genutzt werden. Auch ist alles sehr sauber und gepflegt. Als Frau alleine solle man nicht nach Tunesien fahren. Man wird von JEDEM Mann angesprochen, angefasst... Die Ausflüge sind völlig überteuert und man sieht nicht wirklich was von den Zielen. Von Tunis haben wir zum Beispiel nur einen völlig überfüllt Basar gesehen, das war's.
Die Zimmer waren sehr groß. Leider nicht sehr sauber. Der Balkon war ausreichend, allerdings nicht sehr groß! Es war ein Wäscheständer vorhanden. Es gab einen Fernseher mit Fernbedienung und eine Minibar, die allerdings nie aufgefüllt wurde. Die Badewanne mit intgrierter Dusche sah nicht sonderlich sauber aus, da sie teilweise schon rostete. Die Wände waren recht hellhörig.
Das Essen an sich war eigentlich in Ordnung. Die Speisen waren meistens warm, nur leider nicht gewürzt. Was das Essen darstellen sollte, war manchmal fragwürdig. Was jedoch toll war, es stand immer ein Koch da, der einem eine spezielle Soße zubereitet hätte. Die Getränke waren relativ teuer. Allerdings war der Speisesaal sehr voll und gliech eher einer Abfertigungshalle. 15 Minuten vor Schluss, wollten einen die Kellner nicht mehr reinlassen und es erforderte immer einen kleinen Kampf.
Der Service lässt leider sehr zu wünschen ürbig. Im Hotel wird man von Kamelführern regelrecht belästigt, man müsse eine Kameltour mitmachen. Teilt man ihnen mit, dass man das nicht möchte, werden sie sehr sauer und beschimpfen einen. Was sie aber nicht davon abhält es am nächsten Tag wieder zu versuchen. Das Personal an der Rezeption versteht überhaupt kein Deutsch, auch wenn es überall steht, dass sie könnten. Auch geben sie sich keinerlei Mühe einen zu verstehen. Die Kellner im Speisesaal unterhalten sich lieber anstatt zu bedienen. So kommt es auch, dass es häufig an etwas fehlt. Wir mussten in den zwei Wochen, in denen wir da waren immer den ekeligen Saft (wenn man es berhaupt Saft nennen kann) trinken, da Kaffee oder Tee nur von den Kellnern gebracht wurde, was aber ne geschah. Gedeckte Tische gab es nur zum Abendessen. Hinzu kommt, dass die Kellner Frauen gegenüber sehr aufdringlich werden können. Der Zimmerservice... gab es einen? Die Minibar (billiger als im Laden oder der Bar) wurde nie aufgefüllt, obwohl es im Infoheft stand, dass dies jeen Tag geschehen solle. Die Zimmermädchen kommen immer erst dann, wenn man wieder auf dem Zimmer ist. Auch wenn man an der Rezeption eine Zeit angibt, sie wird sicher nicht eingehalten. Toilettenpapier gibt es so gut wie nie und wenn dann nur auf Anfrage und die Handtücher wurden immer erst gegen Abend (da ar man dann schon fertig mit duschen) gebracht. Auch auf Anfrage bekam man vorher keine. Sauber waren die Zimmer auch nicht. Den zusammengekehrten Dreck fand ich unter dem Bett wieder... Die Reiseleiterin haben wir so gut wie nie zu Gesicht bekommen, da sie immer vergaß auszuhängen, wann sie im Hotel ist.
Die Lage lässt sehr zu wünschen übrig. Zwar liegt das Hotel direkt am Strand allerdings ist dieser auch das einzigste, was in der Nähe ist. Zu einem Supermarkt läuft man eine gute halbe Stunde (durch die pralle Sonne) und zum Hafen ist es auch sehr weit. Wir sind bestimmt zwei Stunden (allerdings waren es auch 45°C im Schatten - nur Schatten gab es nictht) gelaufen. Der Hafen an sich ist allerdings sehr schön. Es gibt einige Geschäfte und viele nette Cafés und Restaurants. Um nochmal auf den Strand zurückzukommen. Die Liegen und Sonnenschirme sind kostenlos und auch meistens genug vorhanden. Läuft man aber am Strand entlang hat man das Gefühl, man sei auf der Müllhalde. Denn an den Stellen, wo keine Hotels mehr sind, findet sich deren Müll wieder. Das Meer ist nicht sehr sauber und auch nur sehr klein, da man nur in einem abgetrennten Bereich schwimmen darf, der Rest ist für die Motorsportboote.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Unterhalten habe ich nicht gemerkt. Morgens gab es eine halbe Stunde Wassergymnastik und Darts, aber das war es auch schon. Der Pool war sehr groß und gut gepflegt, allerdings nicht sehr tief (mein Freund ist 1,80m groß und konnte immer stehen). Liegen und Sonnenschirme gab es aureichend. Die meisten Abendveranstalungen (wenn es denn welche gab), waren kostenpflichtig (meinstens 10 Dinar, was ca. 7€ entspricht). Ebenso der Fintnessraum und Massage.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im August 2003 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Julia |
| Alter: | 19-25 |
| Bewertungen: | 6 |


