- BehindertenfreundlichkeitEher schlecht
- Zustand des HotelsEher gut
- Allgemeine SauberkeitEher gut
Die Hotelanlage befindet sich zwischen dem Flughafen und Rhodos-Stadt, d. h. es gibt kurze Transferzeiten und ein ebenso unkompliziertes Fahren in die Stadt. Das ist mit dem Bus auch gar kein Problem, denn die Haltestelle liegt direkt vor dem Hotel. Von dort aus fahren die Busse im 15/30-Minuten-Takt. Aber nun zum Hotel: Es ist wirklich ein kleines "Dorf", denn in aufgelockerter Form gruppieren sich die meist zweistöckigen Gebäude auf dem Areal und rahmen eine wirklich schöne Pool-Landschaft ein. Hier ist immer was los und schnell sind alle Liegen vergriffen. (Übrigens: Polen sind auch "Liegen-mit-dem-Handtuch-Reservierer"!) Die Animation ist nett und unaufdringlich. Die Musik, die zu Wasserball und Wasser-Gymnastik gespielt wird, ist durchaus gut, modern und orientiert sich am jüngeren Publikum, dem die Black Eyed Peas und Eminem wohl eher ein Begriff sind. Vom Pool aus kann natürlich auch der Anflug der Urlaubsflieger beobachtet werden. Das ist wegen der Nähe zum Flughafen aber kaum zu vermeiden. Am Pool kann man sich ab 10°° auch mit Getränken und kleinen Snacks versorgen. Eis gibt es auch; dieses ist jedoch nicht im allinclusive-Programm vorgesehen und muss bezahlt werden. 1 Kugel Eis für 1, 50€- das mag jeder für sich entscheiden, ob er das zu zahlen bereit ist. Der Kaffe ist okay, einzig der Plastikbecher störte meinen Genuß erheblich. Die Snacks boten wenig Abwechslung, es gab immer das Grundprogramm von 3 Sorten Keksen/ Kuchen mit 1 oder 2 Kleinigkeiten (warm/ kalt), die im 2-Tage-Rhythmus wechselten. Hier sollte die Überleitung zum Restaurant passenderweise stehen, doch ich möchte erst etwas über die Zimmer schreiben, die mich sehr überrascht haben. Das Zimmer (DZ zur Alleinbenutzung) war sehr groß, einfach eingerichtet, sauber, hatte neben dem Doppelbett noch ein Einzelbett. Es gab eine Kochnische mit Tresen und zwei Stühlen, Kommoden, Fernseher (ARD + ZDF) und ein großzügiges Wannenbad mit viel Ablagefläche für alles, was "die Dame so braucht". Insgesamt war das Appartement 9m x 4m groß + Balkon 4m x 1, 50m. Gereinigt wurde täglich vom durchaus netten Personal, das -wie alle anderen Angestellten hier- sehr freundlich, hilfsbereit und dezent zurückhaltend ist. Auch im Speisesaal, in dem die Mahlzeiten eingenommen wurden, waren nur freundliche Mitarbeiter zu finden. Häufig hatte man den Wunsch, dass das Personal besseres Essen verdient hätte; denn die Verpflegung ist aus meiner Sicht das größte Manko dieses sonst guten Hotels. Natürlich darf man von 2-3- Sterne- Häusern nicht kulinarische Schlemmerbuffets erwarten, aber das, was angeboten wurde, macht meinen sonst positiven Eindruck leider zunichte. Vielleicht ist es auch nur typisch deutsch, dass "man" nur am Meckern und Nörgeln ist, denn die Polen, die die Hotelanlage mit Beschlag belegten (~98%), haben ihre Teller immer randvoll gefüllt. Für mich hatte das Restaurant Jugendherbergs-Charakter, denn man "durfte" sich selbst Besteck und Serviette an den gewünschten Platz legen. Es wurde ebenso gern gesehen, dass das Geschirr nach der Beendigung der Mahlzeit auf die bereitgestellten Servierwagen gestellt wurde. Manchmal wurde einem der Teller auch schon unter den Händen weggeräumt (oder das halbvolle Glas, während man sich Nachschlag am Buffet geholt hat). Ja, das Essen. Was kann ich Nettes schreiben? Die warmen Speisen waren wirklich warm! Zum Frühstück gab es Kuchen und Gebäck, Cornflakes, Müsli, Honig und drei Sorten sehr süße Marmelade, 2-3 Sorten Wurst, 1 Sorte Käse....jeden morgen! Und jeden Morgen die gleichen Sorten! Obst gab es auch: Dosen-Pfirsiche und Orangen oder Äpfel im Stück. Dazu im täglichen Wechsel Rührei oder Spiegelei. Gebratene Würstchen und Tomaten .....auch täglich. Ach ja, Butter sucht man vergeblich. Es gibt nur Margarine (unauffällig in der Ecke des Buffets platziert). Wünschenswert wären zumindest saubere Gläser und Bestecke, doch da musste man schon genau schauen, um nicht eines mit Lippenstift zu erwischen. Heiße Gläser direkt aus der Spülmaschine für kaltes Bier (und andere gekühlte Getränke) sind ebenfalls ein gastronomischer Fauxpas. Für Mittag- und Abendessen gilt im Übrigen das Gleiche: Wiederholung, Wiederholung, Wiederholung. Nach drei Tagen gab es den Salat nur noch mit Rigatone oder Farfalle oder Rigatone oder wieder Farfalle. Für al dente waren die Nudeln übrigens noch viel zu klebrig, aber das schmeckte man nach drei Tagen auch nicht mehr. Meine Tischnachbarin wunderte sich auch, was man aus einem schönen Stück Braten so alles machen kann. Und die Dame hat für drei Wochen gebucht. Bewundernswert, denn mir hat ehrlich gesagt die eine Woche gereicht. Ich denke, wenn dieses Hotel im gastronomischen Bereich eine Schippe drauflegen würde, dann wären viele Gäste zufriedener, denn die eindeutigen Pluspunkte (Anlage + Service) werden durch diesen Mangel kaputtgemacht.... und daher: einmal und wahrscheinlich nie wieder!
- ZimmergrößeSehr gut
- SauberkeitGut
- Ausstattung des ZimmersGut
- Atmosphäre & EinrichtungEher schlecht
- Sauberkeit im Restaurant & am TischSchlecht
- EssensauswahlSchlecht
- GeschmackSchlecht
- Kompetenz (Umgang mit Reklamationen)Eher gut
- Freundlichkeit & HilfsbereitschaftGut
- Rezeption, Check-in & Check-outGut
- Kinderbetreuung oder SpielplatzEher schlecht
- FamilienfreundlichkeitEher gut
- Einkaufsmöglichkeiten in UmgebungEher gut
- Restaurants & Bars in der NäheEher gut
- FreizeitangebotEher schlecht
Beliebte Aktivitäten
- Strand
- Zustand & Qualität des PoolsGut
- Entfernung zum StrandSchlecht
- Qualität des StrandesSchlecht
- Lage für SehenswürdigkeitenEher gut
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Alleinreisend |
| Dauer: | 1 Woche im Mai 2009 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | A-niiieta |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 2 |

