Das Hotel liegt aufgeteilt in einem sehr schönen Garten, nicht weit vom Strand und der Hauptstrasse von Tigaki mit Tavernen und Geschäften entfernt. Zu buchen ist nur AI, wobei wir Mittags nie im Hotel gegessen haben. Die Getränke lassen auch zu wünschen übrige, insbesondere die Plastikbechernutzung hat uns überhaupt nicht zugesagt. Zwar waren Gäste verschiedener Nationen im Hotel, aber überwiegend war das Hotel von Gästen der ehemaligen Ostblockstaaten besucht, hauptsächlich Tschechen, Russen und Polen. Familien mit kleinen Kindern waren ebenso vertreten wie Paare gehobenen Alters. Bei Ankunft am Flughafen hatten wir zunächst das türkische Handy-Netz, was sich dann aber wieder schnell änderte. Wegen des nahegelegenen Alykes-Salzsees ist immer mit Mücken zu rechnen, also Mückenschutz und Mückenstecker für das Zimmer mitnehmen. Von allen Veranstaltern wird der Paradise Beach angepiesen. Wir waren eher enttäuscht davon und können eigentlich nur abraten. Wir hatten super Wetter, die erste Septemberhälfte jeden Tag Sonnenschein und Temperaturen um die dreißig Grad.
Unser Zimmer war offensichtlich erst vor kurzem renoviert worden (bis auf das Bad). Es lag im EG, als letztes Zimmer in direkter Flucht zur Poolbar. Die Terasse haben wir kaum genutzt, da zum einen die Klimaanlage dort stand und warme Luft ausblies und wir nicht die Mücken anziehen wollten. Einen Safe gibt es nicht auf dem Zimmer, nur an der Rezeption. Ist für uns ein Manko. Und da AI, gibt es auch keinen Kühlschrank auf den Zimmern. Das Bad war eher ein problem: keine Möglichkeit, die Dusche zu befestigen, so dass ständig eine Hand zum halten erforderlich war. Dementsprechend war das Bad ständig unter Wasser nach dem Duschen. Zum Duschen musste man in die Wanne klettern, was als solches ja noch kein Problem ist, aber mit dem Duschvorhang und der Dusche in der hand wurde es eines. Am zweiten tag klemmte unser Abfluss im Waschbecken, so dass das Wasser nicht mehr abfließen konnte. Es wurde aber nach Reklamation sofort in Ordnung gebracht. Am letzten Tag stellten wir fest, das Rost unter dem Waschbecken lag. Schnell stellte sich heraus, woher er kam. Der Wasserhahn hatte sich gelöst und wackelte bedenklich hin und her. Wir haben ihn daraufhin nicht mehr genutzt und uns den letzten Tag über der Wanne die Hände gewaschen, da wir befürchteten, den Hahn vollkommen abzudrehen und das Bad unter Wasser zu setzen. Beim Auschecken haben wir es gemeldet, so dass wir nicht wissen, wie schnell es behoben wurde.
Die Sauberkeit im Restaurant war problematisch. Es dauerte ganz schön lang, bis herabgefallene Essensreste vom Boden beseitigt wurden. Das Frühstück war in Ordnung, die Eier (Rührei, Spiegelei) jedoch stets kalt. Die Säfte waren sehr wässrig. Da wir immer recht früh zum Abendessen gegangen sind, hatten wir auch keine Probleme mit dem Nachfüllen der Speisen. Das Essen war sehr griechisch gehalten, aber in Ordnung. Da wir Mittags nie im Hotel gegessen haben, können wir dazu auch keine Aussagen machen. Das Personal hat sich um Freundlichkeit bemüht mit Ausnahme der dame, die die Tische säuberte und ggf. neue Tischdecken auflegte. Sie zog ständig ein mürrisches Gesicht. Störend empfanden wir, wie manche Gäste zum Abendessen erschienen (schnell eine Shorts über die Badehose und ein labriges Shirt war oftmals die Regel in bestimmten Kreisen). Und ein bloßer Oberkörper beim Frühstück ist auch nicht unser Fall. Aber leider schien es niemanden zu stören. Sehr negativ aufgefallen sind uns die schmutzigen Bezüge der Bestuhlung.
Die beiden damen an der rezeption waren sehr freundlich und stets bemüht. Unserer Mängelreklamation wurde auch umgehend nachgekommen. Beide Damen sprachen sehr gut Deutsch, zu unserer Überraschung. Die Zimmerreinigung war i.O., ein zweites Kopfkissen haben wir auf Nachfrage sofort bekommen.
Über einen kurzen "Feld"-weg geht es zum Strand, den man nach wenigen Metern erreicht, je nachdem, für welchen Strandabschnitt man sich entscheidet. Die Einkaufs- und Unterhalötungsmöglichkeiten in Tigaki waren in wenigen Schritten erreicht und gut vorhanden. Mit dem Bus kommt man sehr gut nach Kos Stadt und von dort aus in alle anderen Orte. Wir hatten einen Mietwagen und haben in drei Tagen die Insel ausgiebig erkundet. Der Transfer zum Flughafen ist aufgrund der Entfernungen relativ schnell erledigt.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Es gabe zwei Pools, die wir nicht genutzt haben (zogen den nahen Strand vor!). Einmal in der Woche gab es einen Disco-Abend. Für uns war das völlig ausreichend. Am Strand gibt es zwei Liegen mit Auflagen und Sonnenschirm für 5 bzw. 6. €, je nachdem, zu welchem Vermieter man geht. Es waren ausreichend Liegen und Schirme vorhanden. Der Strandabschnitt wurde täglich geharkt und war absolut sauber.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im September 2010 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Christiane |
| Alter: | 51-55 |
| Bewertungen: | 42 |

