- Zustand des HotelsEher gut
- Allgemeine SauberkeitEher gut
Kurzfristig haben wir das Kameha in Bonn gebucht. Nach dem wir in Fachzeitschriften und Puplikationen viel von diesem Hotel gehört hatten, waren wir richtig gespannt auf dieses " tolle" Haus. Unterwegs nach Dortmund ein idealer Abstecher. Um 20:30 reservierten wir telefonisch ein Zimmer. Freundlich werden wir mit den Worten "Ihr Lieblingsplatz" begrüßt. Anmerken möchte ich hierzu noch, dass wir gerne selbst entscheiden möchten was unser Lieblingsplatz ist. Wer einmal am Gardasee in San Vigilio den Sonnenuntergang beobachten konnte und ein Gläschen Wein dabei getrunken hat, der weiß wie ein Lieblingsplatz aussehen könnte. Wir bemerkten das wir mit einem Kind 11 Jahre kommen würden. Bei der Preisnachfrage teilte man uns mit, dass es um diese Uhrzeit nicht mehr möglich wäre ein drittes Bett für das Kind zur Verfügung zu stellen. Man würde aber auch nur € 14,50 für das Frühstück berechnen. Wir waren dann damit einverstanden. Fragten noch an : Wie lange Küche wäre, da wir unbedingt noch speisen wollten. Man sagte uns bis 22:00 Uhr . Leider erwähnte der Mitarbeiter mit keinem Wort, dass das Restaurant auf Grund von einem Wasserschaden geschlossen sei und das man in der unpersönlichen Halle essen müsste. Das Sushi Restaurant war an diesem Tag leider auch geschlossen. So blieb uns zum Essen nur die unattraktive und extrem kalte "Bahnhofshalle". Bei der Anreise wurden wir dann direkt von einem Mitarbeiter aufmerksam gemacht, dass wir vor dem Haus nur bis 9:00 Uhr morgens parken könnten. Allerdings könnte man uns die Tiefgarage zu einem Preis von € 18,00 pro Tag anbieten. Für Bonner Vorland preislich einfach überzogen. An der Rezeption wurden wir freundlich begrüßt. Speziell wurde wir auf die ökologischen Aspekt des Hotels hingewiesen. Es würde sich auf dem Zimmer nicht einmal ein Kugelschreiber befinden. Der Bleistift war dann allerdings mit Plastik überzogen. Auf das Zimmer wurden wir nicht begleitet. Den Lift konnten wir nach längerem Probieren nicht gleich bedienen . Mit der Zimmertüre verhielt es sich ähnlich. Design ist halt nicht alles. Das Zimmer war schick. Allerdings kann man nicht Duschen und gleichzeitig die Toilette benutzen, da es hierfür nur eine gemeinsame Türe gibt. Waschbecken auch nicht gerade praktisch. Auf dem neuen Bett liegt kein Encasing. Nur der Bettbezug. Ein wenig unhygienisch.Sofort gingen wir zum Essen. Man begrüßte uns mit tollen Worten. Der Servicemitarbeiter wollte den ganzen Abend für uns persönlich da sein. Na, ja. Die Karte war in dieser unattraktiven Bahnhofshalle nicht zu lesen. Man brachte uns eine Taschenlampe. Dei Terrrasse war nicht gedeckt. Zur gleichen Zeit waren an der Mosel die Terrassen zum Abendessen voll. Auf dem Tisch befand sich keine Tischdecke und das obwohl die Tische eher nach Banketttischen aussahen. Auch war kein Blumenschmuck vorhanden. Dafür eine übergroße Karaffe in der man das Mineralwasser umfüllte. Na, ja Geschmackssache. Stühle auch nicht gerade sehr bequem. Das Essen war Mittelmaß. Wir bestellten jeder 3 Gänge. Teilweise schmeckte es nach Fertigprodukten. Das Eis war obwohl es behauptet worden ist, sicher nicht selbstgemacht. Eher Mövenpickeis. Was ja nicht schlecht ist. Aber bitte ehrlich sein. Die jungen Herren im Service waren ziemlich eingebildet. Keine Herzlichkeit. Wir haben eine Flasche Wein getrunken. Hier haben wir uns selbst nachgeschenkt. Im ganzen haben wir dann für vier Vorspeisen, zwei Hauptgängen, drei Desserts, eine Flasche Wein ( Silvaner) , eine Flasche Waser und ein Kindercocktail € 180,00 bezahlt . Einen Gruß aus der Küche gab es nicht. Danach gingen wir noch in die coole Bar. Barmitarbeiter ziemlich cool. Da ich direkt vor einem interessanten Teil saß. Ein Schuh in dem Champagner serviert wird. Wurde ich von dem Mitarbeiter direkt belehrt, dass dieser mehrere Hundert Euro kostet falls ich ihn kapputt mache. Na ja Freundlichkeit sieht anders aus. Wir nahmen unseren Cocktail zu uns und gingen dann schlafen. Am Morgen wurden wir leider von unruhigen Geräuschen geweckt. Der Frühstückservice war auch nicht gerade freundlich. Als mein Mann bemerkte das er gerne Lachs zum Frühstück essen würde, wurde er belehrt, dass sonst immer Lachs zum Frühstück da wäre, aber heute halt nicht. Die heiße Milch die wir für unseren Tee bestellten kam leider erst nach mehrmaligen Bitten. Mit den Worten. Habe ich extra für sie frisch aufgeschäumt. Einziger Lichtblick an diesem Morgen. Der sehr herzliche und freundliche Koch Felix. Er brachte uns das Eiergericht für unseren Sohn sogar bis an den Tisch. Er sollte Koch des Monats werden. Weiter so Felix. Hier ein kleines Beispiel für die Überheblichkeit der Servicemitarbeiter. Ich bestellte Tee. Der Kellner fragte mich ob ich die Tasse gerne angewärmt hätte. Ich verneinte. Denn er stand schon mit der Tasse vor mir. Ich wollte ihn sicherlich nicht noch mal mit der Tasse zurückschicken. Da die Tasse leider schmutzig war, musste er dann sowieso zurückgehen. Er brachte mir dann eine neue Tasse und betonte noch einmal . Das er die Tasse extra für mich angewärmt hat, damit der Tee schön lange heiß bliebe. Fazit. Dieses Hotel ist ein Leading Hotel of the World . Muss sich mit den Top Hotels der Welt messen können. Darunter gehören z.B. in Deutschland das Vierjahreszeiten in Hamburg und das Brenners Parkhotel in Baden Baden. Wir sind der Meinung dass dieses Hotel diese Auszeichnung so momentan nicht verdient hat. Schade!!
- ZimmergrößeGut
- Ausstattung des ZimmersGut
- Atmosphäre & EinrichtungSehr schlecht
- Sauberkeit im Restaurant & am TischSchlecht
- EssensauswahlSchlecht
- GeschmackSchlecht
- Freundlichkeit & HilfsbereitschaftSchlecht
- Rezeption, Check-in & Check-outEher schlecht
- FamilienfreundlichkeitSehr schlecht
Beliebte Aktivitäten
- Sonstiges
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 1-3 Tage im August 2010 |
| Reisegrund: | Sonstige |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Werner |
| Alter: | 51-55 |
| Bewertungen: | 5 |
Sehr geehrte Werner, zunächst einmal herzlichen Dank für die Zeit, die Sie sich zur Bewertung Ihres Aufenthaltes im August diesen Jahres genommen haben. Auch negatives Feedback ist uns wichtig, um Umstimmigkeiten aus dem Weg zu räumen. Lassen Sie mich auf einige Punkte eingehen: Wir haben bereits von vielen Gästen gehört, dass die Preise für die Tiefgaragennutzung zu hoch seien, dennoch muss ich Ihnen mitteilen, dass wir darauf keinen Einfluss haben, da diese von einem externen Kölner Unternehmen geführt wird. Ich bedauere, dass Sie auf die Reparaturen in der Brasserie Next Level nicht hingewiesen wurden, was Sie zurecht erwähnen. Unserer Küchenchefs achten bei der Wahl der regionalen Produkte auf Qualität und Frische. Auch bei der eigenen Herstellung des Speiseeises wird dem Rechnung getragen. Schade, dass wir Sie hier nicht von der Qualität überzeugen konnten. Die Freundlichkeit sowie Aussagen der Servicemitarbeiter haben die Restaurantleiter bereits in den jeweiligen Teams besprochen. An dieser Stelle möchte ich mich dafür bei Ihnen entschuldigen. Sehr geehrte Werner, wenngleich Sie den Standard eines Leading Hotels während Ihres Aufenthaltes vermisst haben, möchte ich Sie dazu ermuntern ein weiteres Mal bei uns zu übernachten. Wir verstehen uns als leidenschaftliche Gastgeber und es ist uns ein großes Anliegen Ihnen dies zu demonstrieren! Herzliche Grüße Hillevi Winter


