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Birgit (31-35)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • März 2003 • 1-3 Tage • Stadt
Wir waren sehr, sehr enttäuscht
3,3 / 6

Allgemein

Wir wollten uns ein paar Tage in den Bergen in einem schönen Hotel Erholen und Skifahren. Der Prospekt vom Hotel sah wunderschön aus, aber nur die Lobby hielt was er versprach. Klosterbräu ist nach eigenen Angaben "das erste Haus am Platze", es liegt sehr zentral in Seefeld, mitten im Ort. Altersdurchscnitt so 40 bis 55, aber auch Familien mit Kindern; Schweizer, Deutsche, Österreicher und Briten. Man kann zwischen Zimmer mit Frühstück und HP wählen. Der Stil: Alpenrustikalität gepaart mit Kitsch und Nippes. Nicht sehr edel. Düster. Das Personal trägt Tracht. Romantik gibt es bei einer Kutschfahrt durch den Schnee. Auf dem Berg Thermo-Liegestuhl mieten und genießen.


Zimmer
  • Sehr schlecht
  • Eine Sonne für die gute Matratze und gute Größe des Betts. Haben gut geschlafen, vielleicht weil man da die Augen zu hat: Habe ich noch nie ein so geschmacklos biederes und renovierungsbedürftiges Zimmer für den Preis gesehen: staubige Bömmelchen an den Nachttischlampen, ein alter, kleiner Teppich mit einem Gockel drauf als Wandbild (sic!), sehr abgewohnte Sitzecke mit undefinierbaren Geometrischem Muster in Beige (Die achtziger Jahre lassen grüßen, oder ist's ein Revial und deshalb schick?). Grauenhaft. Als ich in der mir gezeigten Suite auch die Bömmelchen an den gleichen siebziger Jahre Nachttischlampen sah, wußten wir dass wir in unserem Zimmer, das immerhin über 300 Euro pro Nacht kostete, wohnmäßig an Eleganz oder Esprit nichts versäumen. Das andere gezeigte Zimmer hatte ein gelbes Himmelbett und neuen CD-Player, war aber winzig mit ganz kleinem Fenster, und hatte keinen Balkon, auf den wir uns so gefreut hatten. Es gab Decken auf dem Balkon, das war gut, um wenigstens noch etwas gutes zu sagen. Aber wir haben uns über das Zimmer total aufgeregt, so oll wars.


    Restaurant & Bars
  • Eher gut
  • Es gab ein schönes Langschläferfrühstück bis Mittags am offenen Kamin. Frühstück im Restaurant etwas hektisch und laut, man saß recht gedrängt. Und es gab nichts besonderes, das einem kulinarisch in Erinnerung bliebe - vielleicht Obstsalat aus der Dose?. Abendessen im Hotel haben wir nicht eingenommen, aber Drink an der Pianobar (sehr netter Mann am Klavier, spielt auch Wünsche), nur auf dem Tisch stand Nippes, das ist Geschmacksache - ich mag es nicht, wenn ein Plastikapfel statt frischen Blumen oder Pflanzen gute Stimmung verbreiten soll.


    Service
  • Eher gut
  • Effizient und professionell, aber unpersönlich und nur nett wenn alles klar läuft, oder man die Rechnung bezahlt am Ende. Als ich mich beschwerte, weil mir das Zuimmer überhauptnicht zusagte, und abgewohnt wirkte (hey, das soll ein Luxushotel sein) wurden mir von der Chefin persönlich zwei andere Zimmer (die wir noch teurer hätten bezahlen müssen), inklusive einer Suite, gezeigt. Dann die entnervte Frage: "Was erwarten Sie hier eigentlich? Einen Schlossgeist?". Frühstückspersonal okay, aber auch eher gehetzt.


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • 7 Minuten zu Fuß vom Bahnhof, mitten im Ort, gute Anbindung zu allem. Auf dem Balkon Liegestühle, Blick auf Berge und Fußgängerzone.


    Aktivitäten
  • Eher schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Kultur & Erlebnis
    • Ausgehen & Nightlife

    Mittelkleiner Pool, sauber, unspektakulär, kein Panoramablick, neuerer Spabereich, mit einem Stallartigen Raum für das Heubad, goldenen Wannen für Kleopatra-Milchbäder etc., Sauna und Whirlpool. Sauber.


    Preis-Leistung
  • Sehr schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:1-3 Tage im März 2003
    Reisegrund:Stadt
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Birgit
    Alter:31-35
    Bewertungen:1