- Preis-Leistungs-VerhältnisGut
Das Hotel besteht aus mehreren zweigeschossigen Einzelbauten im karibischen Stil und öffnet sich hufeisenförmig gegen den Strand. Das Hotel besteht aus etwa 100 Zimmern, die seitlichen Meerblick haben. Das Hotel wurde 1974 neu renoviert. Neben dem Hotel liegen eine Reihe von Bungalows und zweigeschossige Studios, durch eine Wiese vom Strand getrennt. Die Zufahrt von der hinteren Waldseite her wurde kurz vorher neu angelegt mit einem schönen künstlerisch gestalteten Brunnen vor der Reception. Wir verliessen das Hotel jedoch immer von der Meerseite her über eine Naturstrasse, die eher einer Buckelpiste gleicht. Die ganze Anlage ist sauber gepflegt und wir sahen ständig einen Gärtner, der die Grünanlagen pflegte. Als Individualreisende konnten wir uns für eines der neben dem Hotel liegenden Studios mit Veranda entscheiden. Die Aussicht unter den Palmen hindurch auf das Meer war himmlisch. Es waren ca. 80% deutschsprachige und ca 20% Franzosen da. Aufgefallen ist uns, dass die erwarteten lärmigen All-inclusive Urlauber hier nicht aufgefallen sind. Nachts war es absolut ruhig, was wir sehr geschätzt haben. Der Altersdurchschnitt dürfte bei etwa 40-50 Jahren gelegen haben. Ich würde das Hotel als familienfreundlich bezeichnen. Die Freundlichkeit scheint hier irgendwie mit dem Trinkgeld zusammenzuhängen, denn als wir dem Kellner im offenen Speiserestaurant 50 Peso in die Hand drückten, hat er uns stets mit freundlichem Lächeln empfangen, wenn wir zum Essen gingen. Das Internet-Cafe von Peter, dem Basler Auswanderer, liegt 3 Minuten neben dem Hotel. Einkaufsmöglichkeiten gibt's erst so richtig in Las Terrenas, das mit dem Moto-Concho einem Motorrad-Taxi für 100 Peso zu erreichen ist. Dort bekommt man aber auch alles, was man braucht. Und es gibt mehrere Supermercados, wie wir es von Zürich gewohnt sind. Die Disco Moonbar ist für echte DiscoFans eine Nummer zu klein; der Altersdurchschnitt liegt eindeutig höher, daher ist die Disco OK. Wer echte gute Disco will, geht ins Hotel Wyndham Resort, dort kommt er voll auf seine Kosten, und mit voll-Animation auch. Als Frau sollte man abends nicht allein ausgehen, das ist nicht zu empfehlen. Tagsüber bestehen absolut keine Probleme. Wer ein Triband-Handy (1900 Hz) hat, kann es ohne Probleme benutzen. Das Mieten von Autos, Motorräder, Roller ist in Las Terrenas zu empfehlen, weil billiger. Roller ca.15 Dollar/Tag, Auto ca.60 Dollar/Tag, Vollkasko inbegriffen, Benzin nicht. Ein Ausflug zum Wasserfall von El Limon ist ein Muss für jeden. Die Berglandschaft im Hinterland ist sensationell, so richtig Rancherland mit Kühen, Pferden und viele viele Hühner. Man müsste mehr Zeit haben und nochviele weitere Touren zum Hauptort Samana, dem ehemaligen englischen Hafen Sanchez, nach Las Galeras, zum Muschelstrand hinter Nagua und letztlich auch nach Santo Domingo machen. Wir werden sicher bald wiederkommen und noch viele schöne Touren machen.
Die Lage des Studios habe ich oben beschrieben. Zwei Etagen sind über eine Wendeltreppe verbunden. Unten ist der Wohnbereich mit Kühlschrank, Geschirrschrank, Bar, Barhocker, ein kleines Tischchen, zwei Plastiksessel, eine Couch. Veranda mit Blumen rundherum, zwei Schaukelstühle und Tisch. Oben das Schlafzimmer mit 160cm Bett, Kühlanlage, Kleiderschrank, Frisierkommode mit grossem Spiegel, Sitzgarnitur vor dem breiten Fenster mit Moskitonetz, mit Blick aufs Meer.
Wir hatten die Wahl zwischen All inklusive-Service, private Verpflegung und Essen an der Beach-Bar. Wir haben uns für eine Mischung zwischen allem entschieden und bekamen eine Karte, auf der jeweils aufgeschrieben wurde, was wir gegessen und getrunken hatten. Nur an der Beachbar mussten wir sofort bezahlen. Das Essen hat uns geschmacklich voll entsprochen, eine Mischung aus europäisch und karibisch. Morgens Brot, Cornflakes, Brötchen, Konfi, Butter, Käse, Wurst, Eier, Omelett mit verschiedenen Kräutern, geschnittenes frisches Obst, Fruchtsaft, Kaffee, Tee. Mittags Suppe, verschiedene Salate, Reis, Fleisch, Poulet, gebratene Banane, Kartoffeln, manchmal Fisch, Crepes, Caramel-Pudding, Kuchen, Kaffee. Abends etwa wie mittags. Zu trinken gab's alles, was man so braucht, vom Wasser über Limonade und Bier bis Wein. Wir hatten uns vorsichtshalber Fernet Branca gegen Magenverstimmung mitgenommen, haben den aber nie gebraucht. Die Küche scheint clean zu sein, war aber nie drin. Wasser aus dem Hahn ist nicht trinkbar. Mit Flaschen und Karaffen voll Trinwasser ist man grosszügig. Wir brauchten es auch zum Zähneputzen.
Ausser ****, dem deutschen Chef, spricht das Personal nur spanisch. Er ist sehr zuvorkommend und hilfsbereit, das Personal macht nach einigen Peso Trinkgeld so richtig 'den Knopf auf'. Sie sind stets freundlich, scheinen aber von den All inklusive Gästen enttäuscht zu sein, weil die kaum Trinkgeld geben, dafür aber viele Extrawünsche haben. Die Handtücher wurden täglich gewechselt und das Studio gereinigt. Immer wurde der Boden feucht aufgenommen, dass es einem fast auf den Wecker ging. Der Check-in ging schnell und reibungslos. Der Service klappt so la-la, man ist eben nicht in der Schweiz, sondern auf dem Lande. Aber irgendwie klappt es dann doch, wenn man reklamiert, auf die Ansprüche kommt's halt an.
Diese Gegend ist total bewaldet und liegt abseits vom Rummel und etwa 8 Km von Las Terrenas entfernt. Weil es öfters kurze Regenschauer gibt, haben wir in der total grünen Vegetation immer wieder Blumen und Blüten gesehen. Das scheint überhaupt ein Markenzeichen dieser Gegend zu sein. er etwa 3-4 stündige Transfer vom Flughafen ist eine Katastrophe, Ankunft mitten in der Nacht, man kommt hundemüde an. Man ist hier wie am Ende der Welt. Aber der Strand entschädigt dafür umso mehr, als ob man im Paradies ist. Etwa 12 Km langer Naturstrand am Palmenwald mit ganz wenigen Einzelhäuschen darinnen und eine ganz herzige sogenannte 'schönste Bar der Welt'. Leider gibt es weiter hinten auch eine ausgedehnte Hotelanlage mit viel Remmidemmi und eine zweite, die im Bau ist. Im Hotel gibt es eine Poolbar für Drinks mit viel dominikanischer Musik, eine nur am Abend geöffnete eher laute Moonbar, ein ruhiges Strand-Restaurant, ein nur zweimal die Woche geöffnetes exquisites La Concha-Speiserestaurant und eine separate ganz herzige Beachbar. Taxi und vierrädrige Quad stehen vor der Reception. Wir haben einen Roller gemietet, der kommt unserem Feriengefühl am besten entgegen. Damit haben wir unsere Ausflüge ganz individuell gestaltet.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Es gab ein Animationsteam für Volleyball und ähnliches, das uns aber kaum je gesehen hat. Es gibt einen Billardtisch, Schnorchelausrüstung u.a. Wir brauchten solche Belustigungen nicht, weil wir viel lieber selber die Umgebung erkundet haben, am Strand gelaufen sind, stundenlang im smaragdgrünen Wasser kleiner Lagunen zwischen den Korallenriffen gelegen haben und auf eigen Faust Las Terrenas und die weitere Umgebung erkundet haben. Wir sind den Berg über eine kurvenreiche Strasse bis zum Felix, einem deutschen Gärtner gefahren, der dort oben das Gemüse und Bananen für das Hotel anbaut. Für meine Nachmittags-Lieblingsbeschäftigung 'Kaffee und Kuchen' haben wir bei Ortwin, dem deutschen Bäcker an der Playa Bonita, Berliner mit Konfi drin gekauft und bei Beate an der Beachbar unsren Kaffee getrunken. Abends haben wir oft dort gesessen und Cuba Libre, Pina Colada oder Fruchtsaft aus frischen Früchten getrunken. All das war absolut köstlich und sehr zu empfehlen.
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Paar |
Dauer: | 2 Wochen im April 2005 |
Reisegrund: | Strand |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Hans Joachim |
Alter: | 56-60 |
Bewertungen: | 1 |