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Anton (56-60)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • März 2015 • 2 Wochen • Strand
RIU Palace - nie wieder
3,7 / 6

Allgemein

Das Hotel ist im repräsentativen Kolonialstil gehalten. Im Innenbereich ist besonders die großzügige Lobby mit Barbereich zu erwähnen. Unsere Junior-Suite war sauber und ausreichend groß für einen Badeurlaubb. Positiv: WiFi war inclusive. Der überwiegende Anteil der Gäste waren US-Ämerikaner, die sich zu Trinkgelagen an der Poolbar gefunden haben. Auch die (englischsprachige) Animation orientierte sich zu Trinkspielen am Pool. Wir waren sehr ernüchtert über die Art der Gäste sich zum Essen zu kleiden. Selbst abends konnten sich einige Gäste nicht von ihrer Badekleidung trennen. Herren mit langen Hosen waren in der Minderheit. Der Umgang mit Besteck war nicht allen vertraut. Dass man am Strand von Verkäufern belästigt wird ist ja nicht ungewöhnlich. Dass man aber innerhalb der Hotelanlage von aggressiven Schmuck-, Zigarren- und Ausflugs-Verkäufern genötigt wird, dass ist schon dreist. Offensichtlich lässt die Hotelleitung diese Menschen wohlwollend gewähren. Dies ist mit dem Anspruch eines 5Sterne-Hotels unvereinbar.


Zimmer
  • Eher schlecht
  • Die Zimmer waren groß und sauber. Wir hatten das Pech, ein Zimmer an der Hotelaußenseite zu bekommen. Direkt gegenüber war die Hotelküche vom Nachbarhotel. Morgens in aller Frühe begann dort der Zulieferbetrieb mit entsprechend störendem Lärmniveau. Wir sind dann innerhalb des Hotels umgezogen. Danach hatten wir direkt vor der Tür einen rasselnden Aufzug oder alkoholisierte Nachtschwärmer zur Unterhaltung.


    Restaurant & Bars
  • Gut
  • Das Essen war sehr vielfältig und von guter Qualität. Die Mischung der Cocktails war tagesformabhängig und immer wieder aufs Neue überraschend.


    Service
  • Gut
  • Der Restaurant-Service reicht von schlecht bis sehr gut. Die Kellner spielen mit den Urlaubern "Guter Gast/Böser Gast". Wer immer einen Dollar parat hat, kann sich einen Tisch aussuchen, wer nicht muss nehmen was er zugewiesen bekommt. Die Kellner halten sich Tische für die Dollar-Gäste mit halbvollen Gläsern in Reserve. Die Dollar-Kultur rührt von den vielen Amerikanern her, die natürlich eine gewisse Erwartungshaltung seitens des Personals angestoßen hat. Der Zimmerservice war gut. Das defekte Zimmertürschloß und die nicht funktionierende Klimaanlage wurden erst nach hartnäckigem Nachbohren wieder instandgesetzt.


    Lage & Umgebung
  • Eher schlecht
  • Das Hotel liegt direkt am schmalen und meist sehr vollen Sandstrand. Die Nachbarstrände waren fest in der Hand der Partypeople, die sich ab 11 Uhr gerne auch beidhändig dem All-inclusive-Alkohol widmen. In Gruppenstärken von 50 bis 100 und bei Disco-Musik in Festival-Lautstärke lässt man es sich dort gutgehen. Ansonsten ist Richtung Hinterland zu Fuß nichts zu erreichen.


    Aktivitäten
  • Eher schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Den Pool haben wir aus hygienischen Gründen nicht genutzt. In den Pool war eine Bar integriert und viele Amis haben sich dort im Laufe des Tages dort zu launigen Runden eingefunden. Das führte dazu, daß gegen Abend zunehmend auch Cocktailreste umherschwammen. Wir möchten uns auch nicht vorstellen wieviel Toilettengänge direkt vor Ort entsorgt wurden. Nervtötend war auch die Pseudo-Aerobic mit unqualifizierten "Trainern°. Insgesamt würde ich das Freizeitangebot als nicht vorhanden bewerten.


    Preis-Leistung
  • Schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im März 2015
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Anton
    Alter:56-60
    Bewertungen:5