Es handelt sich um ein Hotel mit ca. 200 Zimmern welches durch ansprechende Zimmer, einen beeindruckenden Rezeptionsbereich, eine sehr gepflegte Außenanlage und einen schönen Strand besticht. Im Thalassa Beach besteht maximal die Möglichkeit Halbpension zu buchen. Ein großer Nachteil, weil es offziell verboten ist, Essen und Trinken jeglicher Art ins Hotel von außerhalb mitzubringen. Es empfiehtl sich jedoch diesen Rat zu umgehen, da Taschen nicht daraufhin überprüft werden und umliegende Hotelboutiquen die gleichen Produkte für ca. die Hälfte des Preises anbieten. Im Hotel finden sich allerlei Nationalitäten unter den Gästen. Der größte Teil sind Engländer und Franzosen. Hinzu kommen Italien, Tunesier, Polen und natürlich einige Deutsche. Der Umgang miteinander war jederzeit herzlich und meistens humorvoll in einem lustigen Mix a la FranzDEnglisch.
Zimmer ist ausreichend ausgestattet und mit Klimaanlage und Kühlschrank und zum Teil deutschsprachigem Fernsehen wahrscheinlich besser als einige Hotels in der Umgebung. Lärm wie o.a. durch den Flughafen. Und geruchsbelästigung hat man in Tunesien leider fast überall... Die Sauberkeit war eher vorbildlich und die Raumpflege immer zur vollsten Zufriedenheit
Die Gastronomie ist der kritischste Bereich. Anfänglich dachten wir noch, dass wir einfach zu kontinental europäisch verwöhnd waren, um die Speisen im Hotel richtig zu würdigen. Aber diverse Gespräche mit anderen Hotelgästen auch anderer Nationalitäten bestätigten uns in unserer Meinung, dass in diesem Bereich das größte Verbesserungspotential des Thalassa Beach besteht. Frühstück und Abendessen werden in Buffetform angeboten. Das Frühstsück besteht zum einen Teil aus regionalen Teigwaren und "Brotaufstrichen", die in dieser Form nicht wirklich genießbar war. Hinzu kam ein großer englisch geprägter Teil, mit Rührei, Bohnen und Würstchen, die aber in dieser Form selbst den britischen Landsleuten nicht schmeckte. Kaffee sollte ebenso wie lokale Wurstspezialitäten ganz gemieden werden. Das Käseangebot ist ungelogen beinahe geschmacksneutral. Positiv ist eigentlich nur das Pancake und Omeletteangebot, wobei man aber leider bis zu 10 Minuten anstehen muss, da sich schnell herumspricht, dass dies die besten Frühstücksbestandteile sind. Mittagessen war im Angebot nicht enthalten, so dass wir uns nach drei Tagen mittäglicher Keks und Chipsernährung für das Hotelrestaurant entschieden, dass einen ebenfalls sehr schönen Außenbereich hat. Diese kostenpflichtigen Mahlzeiten sind dann auch auf einem viel höherem Nivau angesiedelt. Es mangelt also bei Frühstück und Abendessen nicht an den Fähigkeiten der Köche. Das Abendessen ist dann eine Angelegenheit mit viel Licht und viel Schatten. Es gab an jedem Abend ein sehr ansprechend dekoriertes Buffet, an dem man immer etwas fand, dass durchaus schmackhaft war. Aber es benötigt einige Tage um diese Besatndteile heruaszufiltern. Denn ein Großteil ist leider auch für neugierige westeuropäische Gaumen zu speziell tunesisch. Und dabei sind wir beider für viele Geschmacksrichtungen offen. Hinzu kommt, dass ein Großteil der internationalen Küche schlichtweg schlecht zubereitet ist. Dies betrifft sowohl die Konsistenz als auch den Geschmack. Getränke zum Abendessen sind nicht im Preis inbegriffen. Das beste am Abendessen war leider durchweg das Eis und Showküche mit drei Nudelgerichten und der bereits oben erwähnte hervorragende Servicegedanke des Personals.
Das Hotel zeichnet sich in erster Linie durch seinen überdurschnittlich guten Service aus. Und dies bezieht sich auf alle Bereiche. Angefangen vom Empfang an der Rezeption über die Animation und den Roomservice bis hin zu einer humorvollen und zuvorkommenden Bedienung während der Speisen. Auch eventuelle auftretende Beschwerden werden schnell und unkompliziert zur Zufriedenheit der Gäste bearbeitet. Der überwiegende Teil des Personals spricht mehrere Sprachen, darunter Deutsch, Englisch, Französich und Arabisch fasst fließend.
Es lirgt halt in Tunesien. Nach einem Urlaub im Jahre 2004 auf Djerba hatte ich mir eigentlich schon einmal vorgenommen, nicht mehr nach Tunesien zu fahren. Leider war diese Erinnerung schon etwas verblasst und wir versuchtren es dieses Jahr erneut. Nun hat uns dieser Urlaub wieder gelehrt, dass in Tunesien grundsätzlich viel Müll gibt und sehr viele Menschen, die viel daran setzen, für alles und jedes möglichst viel Geld zu verlangen. Die vergebenen drei Sonnen bekommt es nur wegen der unmittelbaren Nähe zum Strand, denn das Hotel hat einen eigenen Strandabschnitt. Der größte Negativpunkt ist natürlich die Nähe zum Flughafen. Dieser ist nur 5 Gehminuten entfernt und wenn der Wind ungünstig steht, sind die Flugzeuge bis 0100 Uhr nachts und ab ca. 0500 Uhr morgens mehr als deutlich zu hören. Und diese Windrichtung herrschte während unseres Aufenthaltes im Durchschnitt alle 2-3 Tage vor. Ferner muss man bis zum nächsten Supermarkt ca. 30 Minuten Fußweg einrechnen: Abhilfe schafft hier nur der Besuch der Boutiquen in den Nachbarhotels. Ansonsten gibt es im Umfeld des Hotels nichts erwähnenswertes. Zu den Ortschaften Monastier und Sousse sind es 8 bzw. 16 km. Hier empfiehlt sich eine Taxifahrt die i.d.R nicht mehr als 8 Euro kostet und zwar abenteurlich sein kann aber immer noch ansprechender als der Zug. Denn der öffentliche Personennahverkehr ist selbst für mediterrane Verhältnisse mehr als "gewöhnungsbedürftig".
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Es wird über den Tag verteilt ein buntes Sportprogramm angeboten ohne dass dieses jedoch aufgedrängt wird oder durch Lautstärke den Erholungsfaktor trübt. Der Wellnessbereich nur für einen zufriedenstellend. Der Mann wurde bei einer Ganzkörpermassage hervorragend "durchgeknetet", wobei es bei der Dame nur ein 30 minütiges einölen war. Aufpassen: Von dem Öl hat man den ganzen Tag etwas, da es nicht wirklich in die Haut einzieht. Und als Mann auf keinem Fall zum hoteleigenen Friseur gehen. Es gibt einen kleinen Boutiquebereich mit im Vergleich zu den Nachbarhotels sehr, sehr kleinem aber teurem Angebot. Wasser und Strandqualität waren hervorragend. Insebsondere letzteres weiß man erst nach einem Besuch in den Nachbarhotels zu schätzen. Bei starken Winden von Seeseite kann sich dies aber sehr ändern.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im September 2006 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Pierre & Esther |
| Alter: | 19-25 |
| Bewertungen: | 2 |


