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Benedikt (14-18)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Freunde • August 2012 • 1 Woche • Sonstige
Große Enttäuschung (viel zu gut bewertet!)
2,0 / 6

Allgemein

Der erste Eindruck schockt! Bei dem Versuch das Hotel zu erspähen wird man wahre Schwierigkeiten bekommen, denn wer Ausschau nach einem schönen Gebäude hält bekommt lediglich einen Betonblock im Industriehallen-Stil geboten. Die verwitterten Außenwände und heruntergekommenen Schilder lassen Schlimmes vermuten. In diesem Gebäudekomplex befinden sich nahezu 700 Zimmer. Von zahlreichen zum Pool gerichteten Zimmern kann man beim Genießen der Sonnenstrahlen auf dem Balkon problemlos "observiert" werden. Die Sauberkeit ist besser als der erste äußere Anblick vermuten lässt, wobei nach genauerer Betrachtung der sanitären Einrichtung der ein oder andere Fugenschimmel zum Vorschein kommt. Die Nahrung, die einem im Rahmen der Halbpension serviert wird, ist essbar, wobei dies keinesfalls mit Genußessen verwechselt werden sollte. Während unseres Aufenthaltes (Anfang September) waren Russen, Franzosen, Spanier und ein paar Deutsche anwesend, darunter vor allem Senioren oder Familien mit jungen Kindern. Der Ort Santa Susanna hat durchaus Urlaubspotenzial, das jedoch von diesem Hotel zunichte gemacht wird. Der Ort: gerne wieder! Das Hotel: AUF KEINEN FALL!!!!! Lassen sie sich nicht von den bisherigen Bewertungen verlocken!


Zimmer
  • Schlecht
  • Das vermeintliche 4-Bettzimmer, das wohl ursprünglich für 2 Gäste gedacht war, ist extrem eng. Neben dem zugestellten 3. Bett und dem Sofa als Schlafplatz ist nahezu kein Freiraum zur Bewegung übrig. Das Fernsehprogramm beherbergt das deutsche Unterschichtenprogramm und ist bei halber Lautstärke abgeriegelt. Die Lampenfassungen sind sehr instabil hängen quasi als Kopfkissen auf den Betten. Unser Balkon bot den "wunderschönen" Ausblick auf den Nachbar-Betonriesen und den dazwischenliegenden Innenhof. Das Wasser aus der Leitung ist derart mit Chlor versetzt, dass es nicht einmal zum Zähneputzen geeignet ist. Die allgemeine Sauberkeit ist akzeptabel. Zur weiteren Innenausstattung gehören außerdem ein zu kleiner Schrank und ein Safe für 2,50 Euro pro Tag. Für dieses für 4 Personen zu kleines Zimmer gibt es genau EINEN Schlüssel, der aufgrund einer netten Vorrichtung im Zimmer stecken muss, um das Stromnetz zu aktivieren. Das Hotel ist derart hellhörig gebaut, dass bei einem Klopfen an einer Zimmertür der halbe Flur die Türen öffnet. Desweiteren sind die Fahrstühle eine reine Katastrophe. Wer keine Lust auf Wartezeiten von 5-15min hat sollte sich mit der Treppe bekannt machen, die mit Gepäck und 7 Stockwerken sehr viel Spa? machen kann! ;)


    Restaurant & Bars
  • Schlecht
  • Neben dem Speiseraum gibt es eine Pool-Bar und eine Art Kiosk. Das essen ist ess-, aber nicht unbedingt genießbar. Die meisten Gerichte schmecken fad und sind kalt. Bei manchen Fleisch- und Fischgerichten sollte man auch besser nicht auf die Konsistenz achten. Der Speiseraum ist zu Essenszeiten extrem voll, wodurch ein extremer Geräuschpegel entsteht, der es einem erschwert sich zu Unterhalten. Wer einen Drink genießen will sollte lieber eine Bar in der Nähe aufsuchen.


    Service
  • Sehr schlecht
  • Um mit dem Positiven zu beginnen muss die Freundlichkeit des Reinigungspersonals und die des Security-Guards im Gastronomie-Bereichs vermerkt werden. Leider fehlen bei vielen Angestellten nicht nur Englischkenntnisse (von Deutsch ganz zu schweigen), sondern auch jeder Hauch von Respekt und Manieren. Bei dem Hinweis auf den Überfall zeigte sich das Personal uninteressiert und arrogant. Insgesamt lässt sich sagen, dass das Personal mehr Probleme schafft, als welche zu lösen.


    Lage & Umgebung
  • Eher schlecht
  • Die Lagebewertung des Tahiti Playa ist stark von dem Zweck des Aufenthalts abhängig. Positiv zu vermerken ist die Apotheke und der "Supermarkt" auf der gegenüberliegenden Straßenseite, in denen man alles notwendige erwerben kann. Vor dem Hotel ist eine Bushaltestelle. Außerdem befindet sich das Hotel direkt am Strand. Hier überwiegen jedoch die negativen Aspekte, denn der Strand ist nicht nur überfüllt, sondern auch noch stark verschmutzt. Und dabei gehören die zigtausend Zigarettenstummel noch zu den ertäglichsten Funden. In der Nähe sind außerdem viele durchaus ansprechende Clubs und Bars, die problemlos zu Fuß erreicht werden können. Sollte man sich jedoch einen ruhigen und erholsamen Schlaf wünschen dürfen die Oropax nicht im Handgepäck fehlen, da das Abendprogramm lautstark bis in die Morgenstunden andauert. Ein große nächtliche Gefahr stellt die Bahnschienenunterführung direkt vor dem Hotel dar, in der mehrfach Leute bestohlen und sogar VERLETZT wurden.


    Aktivitäten
  • Schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Sonstiges

    Der Pool, dessen Wasser dermaßen verchlort ist, ist okay, jedoch kann man bei der überfüllten Außenanlage kaum von Entspannung reden. Die Kinderbelustigung findet nur auf spanisch statt, sodass Kinder, die dieser Sprache nicht fähig sind keinen Anschluss finden. Der Internetzugang für eine Woche kostet stolze 30 Euro. Der Strand ist überfüllt und verdreckt. Selbst wenn nicht die Scherben ein so großes Verletzungsrisiko darstellen würden, ist es sinnvoll Schuhe zu tragen, da der Sand extrem grobkörnig und rau ist.


    Preis-Leistung
  • Sehr schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Freunde
    Dauer:1 Woche im August 2012
    Reisegrund:Sonstige
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Benedikt
    Alter:14-18
    Bewertungen:1