Es handelt sich um eine ziemlich große Hotelanlage, die in 4 Blöcke aufgeteilt ist, nämlich A (mit dem Haupthaus und der einzigen Rezeption), B und C (im Block C sind meinst Italiener untergebracht) und dem Block D. Block D dient u.a. als Ausweichquartier bei Belegung des A-Blockes und ist nicht so prickelnd, wie von dort umgezogene Nachbarn bestätigten. Die Blöcke B und C sind durch eine Straße vom A-Block getrennt, der D-Block ist schon ziemlich weit weg. Ferner befindet sich dort noch ein zum Insotel gehörender Minimarkt. Insgesamt machte die Hotelanlage einen ziemlich sauberen Eindruck
Zu der merkwürdigen All-inclusive-Karte, die man immer bei sich haben sollte, nach der aber komischerweise nie gefragt wurde, kamen überflüssigerweise auch noch ein klobiger Tresorschlüssel sowie ein extra Zimmerschlüssel. Das ist in anderen Hotels mit einer einzigen Karte besser gelöst. Den Mietpreis für den Tresor empfand ich als sehr hoch, dies waren 15 Euro/Woche und für 2 weitere Tage noch einmal 5 Euro/Tag. Die Zimmer waren ok., allerdings mit 3 Einschränkungen: Die Klimaanlage versagte 2 Mal, der Toilettensitz war nur mit einer Schraube fixiert und verrutschte immer wieder, und die Abwasserführung war der blanke Hohn. Wir hatten ein Appartement im Block A (Haupthaus) unten. 2 Stockwerke befanden sich noch darüber. Bei jeder Darmentleerung der über uns wohnenden Gäste wurde man schlagartig im Schlafzimmer aus dem Schlaf geschreckt, da die Fäkalien irgendwo in der Rohrleitung in unserer Nähe mit richtigem Krach aufschlugen. Ich vermute, daß direkt hinter einer abgesperrten Türe im Schlafzimmerschrank die Rohrleitung geführt wurde. Das war schon heftig. Was ich weiter vermißt habe: Die übliche in Hotelzimmern ausliegende Hinweismappe z. B. über die Telefonbedienung. Positiv: Die Schlafcouches der Kinder hatten tatsächlich richtige Lattenroste.
Das Essen war ausreichen vielfältig, die Qualität der Speisen gut. Das Personal war freundlich. Man mußte aber aufpassen, ruck zuck waren noch halb volle Teller abgeräumt. Dafür war die Versorgung mit Getränken teils sehr langsam. Das Gesagte gilt aber nur für die Restaurants. Die Versorgung an der Pool-Bar war eine Zumutung. Lange Schlangen, elende Wartezeiten. Obwohl noch weitere Ausgabestellen in dem Gebäude vorhanden waren, die aber nicht besetzt wurden. Da hatte man irgendwie schon den Eindruck, daß damit die Leute abgeschreckt und die Verpflegungskosten gesenkt werden sollten.
Trotz 4 Personen in einem Appartement waren auf der Terrasse nur 2 Plastikstühle vorhanden, einer davon in der Mitte durchgebrochen. Mehrfache Reklamationen an der Rezeption fruchteten nicht, man war dort innerhalb von 9 Tagen Aufenthaltsdauer nicht in der Lage, auch nur einen weiteren Stuhl zur Verfügung zu stellen - trotz mehrfacher Versprechen. Das gleiche Dilemma erlebten wir bei den Handtüchern. Je nach Laune des Reinigungspersonals waren mal Handtücher für 3 Personen, mal insgesamt nur 2 kleine Handtücher für immerhin 4 Personen vorhanden. Reaktion auf Reklamation-> siehe oben, es geschah rein gar nichts.
Meeresblick war zwar nicht vorhanden, allerdings war die Bucht nicht weit entfernt. Insgesamt ist die Lage etwas abgeschieden, außer ein paar Souveniergeschäften und Bars sowie Pizzerien ist nichts zu Fuß erreichbar. Da muß man dann schon per PKW oder mit dem Bus die nächste Stadt Porto Cristo aufsuchen. Landschaftlich hatte ich den Eindruck, daß die mittlere Ostküste wohl die unattraktivste Küste von Mallorca ist.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 1 Woche im Juli 2010 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Michael |
| Alter: | 46-50 |
| Bewertungen: | 1 |


