Unglaublich große und großzügige Hotelanlage, 20 Pools, davon einige auf 30° beheizt. Viel Fläche, die einfach nur grün ist, ohne jeden Quadratmeter zum Proficenter zu machen. Dadurch viele sehr ruhige Ecken, nicht nur am sowieso schon ruhigen Relax-Pool. Schon die Hotelzufahrt ist verschwenderisch, statt endlosen Parkplätzen wird man hinter dem stark bewachten Eingang von einer Teichlandschaft mit Springbrunnen empfangen. Das Publikum ist sehr gemischt, Russen sind ja momentan nicht da, aber Balten und Ukrainer, Deutsche Holländer und Briten, erstaunlicherweise viele Chinesen, die nach einer Nilkreuzfahrt ein paar Tage Badeurlaub dranhängen, aber aufgrund von Sonnenscheue nur dick vermummt und planlos durch die Anlage irren. Haben auch einige irritierende Essgewohnheiten.
üblicher Standard, in diversen Größen. Wir hatten erst ein Familienzimmer am Activity-Pool, tagsüber mit lauter Beschallung durch die Animation, sind aber schnell in ein Deluxe-DZ umgezogen, gleiche Einrichtung, gleiche Größe, aber etwas andere Aufteilung, da die Zusatzbetten nicht da waren, deshalb etwas größeres Bad und etwas größerer Schlafraum.Und vor allem : größere Betten, also riesige Betten, mit fantastischen Matratzen, Doppelbett, also mit Ritze. Im Familienzimmer ein Queensizebett, eine Matratze, weicher, deshalb schräg geschlafen, in der Mitte tief, am Rand hoch. Kaffee, Tee, Wasser immer auf dem Zimmer, Minibarpreise internationaler Standard (also völlig überzogen). Housekeeping nur durch Männer, deshalb haben die Zimmer "runde Ecken", und hinter der Tür bleibt der Dreck liegen. Einmal ansprechen, dann ist auch der weg. (Wir Männer arbeiten halt so, mich hats ja auch nicht so gestört)
Wirklich gut. Der übliche und überflüssige Satz "wer hier nichts findet..." hat tatsächlich mal Berechtigung. Neben Pizza (mies) Pasta (immer frisch, einzeln gekocht, mit individueller Sauce) und Pommes für die lieber-Daheim-Bleiber gibt es erstaunlich viel ägyptisches Essen. Foul, Falafel, Hummus, Tahina, Babaganush gibt es täglich, einmal sogar Kushari (OK, natürlich nicht so schön, wie in der Garküche, aber immerhin). Sämtliche Speisen gut gewürzt, nichts laff oder an meckernde überwinternde Rentnergeschmäcker angepasst. Verdammt, wenn ich nach Afrika fahre, will ich auch afrikanisches Essen, hier hab ich das (MagicLife Hammamet kann das übrigens nicht, schon gar keinen Käse, der war hier um Klassen besser). auch die asiatische oder mediterrane Küche im FourCorners (wo nur drei Ecken geöffnet waren, eine davon schön schummrig) war ausgesprochen herzhaft gewürzt. Ein echtes Lob für soviel Mut. Draußen vorm Hauptrestaurant immer was vom Grill, tolle Köfte, ganze Wachteln, Krebse aus dem Roten Meer. Mottotage jeden Tag wechselnd, aber nur die Überschrift, alle drei Tage wiederholt sich das Essen, jedenfalls das Action-Cooking. Truthahn mit Orangensauce, Lamm mit Minzsauce ... Schmeckt aber deshalb nicht weniger gut. Vier à-la-Carte Restaurants (wir hätten bei 11 Nächten drei inkludierte Besuche gehabt) zu denen man sich ein oder zwei Tage vorher anmelden muss. Der Libanese ist kalt (in den ersten Tagen hatten wir nur 7° nachts) bietet aber gute Küche, Das Fischrestaurant versucht noch intensiver die aufpreispflichtigen Extras an den Mann zu bringen (Wein, Scampis). Hauswein gibt's kostenlos, ist aber nicht so dolle. Mittags an der Strand- oder Poolbar gibt es kleine Snacks. Burger, Fish&Chips, Köfte, Fischfilet, Salate. Fast alles probiert, alles gut, in angenehm kleinen Portionen. Morgens und Abends gabs ja eh schon reichlich.
Durchweg freundlich, flink und unaufdringlich. Am Strand oder an den Pools kommt alle paar Minuten jemand vorbei und fragt, was man trinken möchte. Überall Gärtner, Liegengeraderücker und Windschutzholer. Morgens deutlich mehr Personal als Gäste, und je nach Wind geht der Morgen durchaus bis 11:00. Die 20 Pools müssen auch bei kaltem und unbenutztem Wasser jeden Tag gereinigt werden, weshalb man erst ab 8:00 seine Runden ziehen kann, habe keins gefunden, bei dem ich hätte früher schwimmen können.
In einer Reihe mit vielen anderen Hotels, deren Animation je nach Wind doch deutlich zu vernehmen ist. Leider lässt einen die Security des rechten Nachbarhotels (Titanic) keinen Strandspaziergang machen. So bleibt der kurze Abschnitt vorm Hotel, der sich bei Ebbe aber viele hundert Meter ins Meer erstreckt. Links eine künstliche Lagune, hier und bei Flut am eigenen Strand kristallklares Wasser ohne Wellen. An der Hauptstraße rechts runter (Richtung Senzo-Mall, halbe Stunde zu Fuß) viele Geschäfte mit dem üblichen Nippes. Mindestens die Hälfte davon ist aufgegeben, ganze Blöcke völlig runtergekommen. Alle zwei Minuten kommt ein Taxi und will einen mitnehmen, manchmal sogar umsonst, dann hoffen die auf Provisionen im nächsten Laden. Dadurch verdoppeln sich natürlich plötzlich die Warenpreise. Fährt man nicht mit, bekommt man alles andere angeboten (ist ja auch die Hasheesh-Road). Alle aber immer freundlich, lieb und nett, auch wenn man die angebotenen Fahrten, Frauen oder Drogen ablehnt. Für 5 Euro kommt man per Taxi nach Hurghada zum Markt, für 0,75€ mit dem Minibus zurück (Senzo-Mall), hat dann aber noch 20min Fußmarsch zum Hotel oder nimmt für 1€ das Taxi.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Sport&Unterhaltung Eher schwach, oder nicht gewünscht, also dem Publikum angepasst. Morgens und Nachmittags jeweils nur ein Kurs (Zumba, Aerobic ...), kaum besucht. Enorm viel Zulauf hatte Boccia. OK, im Winter, außerhalb der Ferien scheint das wohl die Zielgruppe zu sein. Beachvolleyball auf merkwürdigen 8x9m Feld mit sehr niedrigem Netz auf vernünftigem Sand. Die Animateure rotieren wohl, jedenfalls beim Volleyball war immer jemand anderes, mit einer Ausnahme konnte keiner mitspielen oder beherrschte die Regeln. Waren ganz stolz auf die neuen Indoor-Bälle und völlig enttäuscht als sie erfuhren, dass man am Strand doch eigentlich was anderes benutzt, hatten die noch nie von gehört. (Zum Glück waren Gäste aus Litauen da, die einen guten Beach-Ball mit hatten und auch spielen konnten) ein kleines Fitnessstudio gibt es auch (über dem Supermarkt) Daneben ist der Spa, alles teuer, wird am Strand vermarktet, aber nicht allzu aufdringlich. Abendunterhaltung hab ich nie gesehen, aber wenn die Animation sich in König der Löwen, Michael Jackson oder Akrobatik versucht, kommt selten was professionelles raus (Achtung: Vorurteil, ich war ja nicht da). Hab allerdings einmal ins Theater reingeschaut als Disco sein sollte, kein einziger Gast! Vermutlich auch wieder das Januar-Zielgruppen-Problem. In der Lobby singt nach dem Abendessen aber ein Alleinunterhalter zu Playback bekannte Chart-Hits, dort gibt es kostenlose Drinks, draußen ist es im Winter zu kalt, deshalb hat wenigstens der ein paar Zuhörer.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Januar 2017 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Herr Bockschuss |
| Alter: | 51-55 |
| Bewertungen: | 2 |
Sehr geehrter Gast, Vielen Dank, dass Sie sich entschieden hatten Ihren Urlaub bei uns im Jaz Aquamarine zu verbringen. Mein Team und ich möchten Ihnen auch für Ihre kritischen und wertvollen Rückmeldungen danken. Wir versuchen stets einen perfekten Urlaub für unsere Gäste bereitzustellen und sind sehr erfreut, dass Sie einen schönen Urlaub bei uns verbringen konnten. Wir bedanken uns herzlich für Ihre positiven Kommentare. Das gesamte Jaz Aquamarine Team freut sich, Sie demnächst wieder bei uns begrüßen zu dürfen. Mit freundlichen Grüßen Hany Gamaleldin Hurghada Area Manager Jaz Aquamarine Resort


