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Axel (46-50)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • Juli 2018 • 2 Wochen • Strand
Mit einigen Abstrichen im gastronomischen Bereich!
4,0 / 6

Allgemein

Wie schon in anderen Bewertungen zu lesen, ist das Lagas ein schönes Hotel, aber im die Organisation im Speisesaal ist eine Katastrophe und völlig unüberlegt. So kann ich bei vielen Bewertungen nachvollziehen kann, warum das Essen, das aus unserer Sicht nicht so schlecht ist, wie es zum Teil gemacht wird, so schlecht weg kommt. Wenn ich mich nun frage: "Würde ich noch mal hier her kommen?", so lautet die Antwort: Jein! Maßgeblich für unsere Entscheidung war die Nähe zum FKK-Strand "Tropical Beach". Für jemand, der nicht unbedingt FKK machen will, finden sich u.U. auch Hotels aus Kos, wo das Gesamtpaket stimmiger ist.


Zimmer
  • Gut
  • Die Zimmer inkl. Nasszelle waren erwartungsgemäß und boten bis auf den Duschkopf und die Klimaanlage, die täglich bei erstmaliger Inbetriebnahme verkeimt rochen. Insbesondere der Duschkopf roch wie Kloake, wenn man ihn abends das erste Mal benutzte. Ansonsten waren die Zimmer top.


    Restaurant & Bars
  • Eher schlecht
  • Neben dem Problem mit den Kellnern (s.o.) ist die Organisation des Frühstück- und Abendbüffets eine totale Katastrophe. Alle Angebote waren in einer langen Reihe aufgebaut, die man von zwei Seiten in Angriff nehmen konnte. Das führte nun dazu, dass man sich entweder links oder rechts am Ende der Schlange anstellen musste. Bis hierhin so weit so gut. Das musste man aber jeweils, wenn man sich bspw. morgens Rührei und dann wieder hinten anstellen, wenn man sich Aufschnitt o.ä. holen wollte. Das Spiel startete von vorn, wenn man sich dann noch mal ein Müsli o.ä. holen wollte. Abends war's dann noch schlimmer: Einmal Anstellen für Vorsuppe und Salat. Dann anstellen für den Hauptgang und dann noch mal für das Dessert. Warum das Management nicht erkennt, dass das bei den dazukommenden noch sehr kurzen Öffnungszeiten und damit verbunden Stoßzeiten ein unhaltbarer Zustand ist, erklärt sich uns nicht. Dabei wäre eine Umorganisation relativ einfach. So ist ein großer Teil der Terrasse nicht genutzt, so dass sich viele in diesen riesigen Speisesaal setzen, in dem eine Atmosphäre wie in der Großkantine eines Industriebetriebs herrscht. Heißt: einen nicht unerheblicher Teil der Gäste wollen gerne draußen sitzen, können es derzeit wegen Platzmangel auf der Terrasse derzeit nicht. Öffnungszeiten erweitern: statt von 07:45 bis 09:45 bzw. 18:45 bis 20:45 wäre 07:45 bis 10:30 und 18:30 bis 21:00 schon mal ein Ansatz, um die Gäste besser zu verteilen. Terrasse draußen nutzen und dann die Speisen Themenbezogen auf "Inseln" anbieten, von denen man von mehreren Seiten zugreifen kann und sich nicht jedes mal anstellen müssen, wären unsere Empfehlungen fürs Lagas. Dann steh man auch nicht mehr den Kellnern im Weg, wenn sie in die Küche müssen. Denn die Schlangen befinden sich direkt vor den beiden Kücheneingängen, so dass man als Gast permanent im Weg steht. Da wäre ich als Kellner dann auch irgendwann genervt. Abschließend aber noch was positives: Lecker war's und was die Abwechslung angeht muss man sagen, dass es eintönig aussah, was aber auch mit der Darbietung zusammenhing. In Zusammenhang mit den o.g. Vorschlägen ließe sich auch das anders darstellen. Denn auch in anderen Hotels gibt es jeden Abend eine Variation von Pasta und Kartoffel, Fleisch und Fisch. Wenn's wie im Lagas aber immer alles in derselben eintönigen Art und Weise an derselben Position dargeboten wird, sieht das natürlich auch eintönig aus. Das kann man anders "verpacken".


    Service
  • Eher gut
  • Die Rezeption, Shuttle-Busfahrer sowie die Kellner in der Cocktail- und Poolbar waren allesamt sehr hilfsbereit und nett. Die Kellner im Speisesaal bzw. auf der dazugehörigen Terrasse waren hingegen alle sehr gestresst und wirkten oft genervt, was die Gesamtbewertung hier entsprechend herabstuft. Wir haben uns unseren Kellner zwar in relativ kurzer Zeit "hingebogen", indem wir ihn auf griechisch begrüßten und unsere Getränke in Landessprache bestellten, dennoch sollte das nicht das Maß aller Dinge sein. Ursächlich schien hier das strenge Regiment seitens der Hotelleitung. So saß vermutlich der Senior-Chef am Eingang des Speiseraums mit einer Miene, als hätte er gerade 10 Tonnen Zitronen gegessen. Mit dieser entsprechenden Laune wurden dann auch die Kellner entsprechend "zur Rechenschaft gezogen", wenn mal ein Löffel o.ä. beim Abräumen runterfiel. Da wurden sofort die Schuldigen runter gemacht, was zu einer entsprechenden Arbeitsmoral der Kellner führte: Hektisch, unsicher und genervt von diesen Arbeitsbedingungen. Sobald der Senior seinen Platz verlassen hatte, wurden die Kellner nämlich schlagartig entspannter und die Gesamtatmosphäre wurde angenehmer. Davon unabhängig haben die einzelnen Kellner zu viele Tische zu bedienen. Oder anders ausgedrückt: hier wird zu wenig Personal eingesetzt.


    Lage & Umgebung
  • Sehr gut
  • Die Fahrt vom und zum Fluhafen dauert gerade mal 10 min. Für uns als FKK-Freunde war der FKK-Strand "Tropical Beach" fußläufig in 15 min zu erreichen. Hier fanden wir 12 Sonnenschirme mit Liegen und von einem ehr netten Herren betriebene Bretterbude vor, in der er Wasser, Bier, Limo und Wassermelone anbot. Das Städtchen Kardameina war in rund 20 min zu Fuß zu erreichen.


    Aktivitäten

    Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im Juli 2018
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Axel
    Alter:46-50
    Bewertungen:18