Das Hotel selbst macht anfangs einen recht guten Eindruck, allerdings stören die schon mehrfach hier beschriebenen Baumängel mit zunehmender Aufenthaltszeit immer mehr (erhebliche Verletzungsgefahr bei Unachtsamkeit bei zerstörten Fliesen im Pool, Löchern im Böden = Stolperfallen, einem "Strand" mit teilweise rostigen Rohren etc.). Vorbemerkung: wir hatten die Reise bei einem Preisausschreiben gewonnen, ansonsten hätten wir uns aufgrund der schlechten Bewertungen niemals für dieses Ziel bzw. Hotel entschieden. Leider wurde hier ganz offensichtlich beim Bau zu sehr gespart, was sich schon nach etwas einem Jahr rächt... Zu unserer Zeit waren fast nur russische Gäste anwesend, die sich - sorry to say - zum weit überwiegenden Teil in unglaublicher Weise daneben benommen haben, so z. B. in unserer ersten Nacht vor unserem Zimmer bis ca. 5 Uhr morgens eine Party veranstaltet haben, sich beim Essen unmöglich aufführen, mit bloßen Händen vom Buffet essen, den Finger in Speisen stupsen und dann abschlecken, die großen Schöpflöffel abschlecken, ins Short und Muscle-Shirt zum Abendessen kommen, zum Mittagessen mit offenem Hemd und rausgestrecktem Bauch.... Guter Tipp: gehen Sie zum Baden in den sehr schönen Pool hinter den Poolvillen - hier gibt es schöne Vegetation, einen sauberen Pool und ruhige Liegeplätze. Dies war der einzige Ort, an dem wir uns einigermaßen wohlfühlten und etwas Ruhe hatten. Sie sollten nicht mit Sunexpress fliegen - sowohl auf Hin- als auch Rückreise wurde "überraschend" über Wien geflogen, alle mussten aussteigen und neu durch die Sicherheitschecks gehen. Ohne zu sehr in die Details zu gehen, war das Fazit fast aller Passagiere nach teilweise unmöglicher Behandlung der Gäste "nie wieder im Leben diese Fluglinie". Unser Fazit: bitte ersparen Sie sich diese Tortur - wir waren wirklich geschockt, dafür ist doch die schönste Zeit des Jahres zu schade.
Die Zimmer-/-einrichtungen sind ein Pluspunkt. Leider ebenfalls getrübt durch schlechte Leistung der Zimmermädchen, die manchmal 1-2 Tage nichts machen und einfach nicht erscheinen. Toilettenpapier war offensichtlich Mangelware, wir mußten mehrfach uns selbst versorgen (aus der allgemeinen Toilette in der Lobby). Am Badezimmerspiegel war auch nach einer Woche Aufenthalt noch eine Botschaft "Je t`aime" unserer Vormieter zu lesen. WC nicht richtig sauber bei Eintreffen, Wichtig: lassen Sie sich aufgrund der Lage des Hotels (Autobahn) unbedingt ein Zimmer zur Landseite und mindestens im dritten Stock geben, ansonsten werden Sie nachts keine Ruhe finden. Der Ausblick ist dann zwar nicht schön, aber es ist besser, schlafen zu können, als Autobahn und Meer zu sehen.
Qualität des Essens besser als erwartet, wir waren von vielen Gerichten positiv überrascht und haben eifrig neue Gerichte getestet. Leider dennoch insgesamt negativer Gesamteindruck durch folgende Fakten: 1. es ist unbedingt erforderlich, pünktlichst um fünf vor sieben zu erscheinen, da viele Gerichte nicht nachgefüllt werden. Man sollte sich - leider, leider, dies ist absolut nicht unser Stil - direkt einen Tisch reservieren und diesen mit Gegenständen "markieren", da die russischen Gäste diesen ansonsten sofort "annektieren", dann sogleich Hauptgericht und Nachspeise holen. Anderenfalls bekommt man nur noch Reste als Nachtisch oder gar nichts mehr. Wenn die Speisen leeer sind, wird nicht nachgefüllt, sondern es werden einfach die Deckel über die Warmplatten zugemacht. Teilweise waren schon nach einer Stunde, also um 20 Uhr, die Deckel runtergeklappt, obwohl das Abendessen bis 21 Uhr geht. 2. Bedienung bzgl. Getränken gibt es nicht. Sie müssen sich alles selbst an einer Theke holen, an der oft lange Schlangen stehen. Wir haben uns oft auf eine Flasche Wasser beschränkt, die mit Glück noch gebracht wird, da ansonsten alles kalt wird bzw. durch den Zeitverlust bereits alles Leckere aufgeteilt wurde und weg war (wie gesagt kein Auffüllen). Einfach nur unglaublich, wie das Büffet nach einer halben Stunde aussieht, eine reine Zumutung. 3. Vorsicht beim Büffet - viele Gäste vor allem aus Rußland setzen hier die Ellbogen ein. 4. Man sollte immer eine Person am Tisch belassen, ansonsten gibt es immer Überraschungen. Unsere Surprises: einmal saß ein anderes Paar an unserem Tisch, einmal waren sämtliche Getränke und die unberührten Nachspeisen abgeräumt.
Service im Prinzip nicht vorhanden - als Beispiel wird beim Essen kein Getränk serviert, man muss sich alles selbst beschaffen. Das recht reichlich anwesende Personal vertreibt sich die Zeit mit Gruppendiskussionen, SMS tippen, und auch mit dem Abräumen von noch vollen Tellern, wenn man den Fehler macht, keine "Wache" am Tisch zu belassen. Einfach nur miserabel - für jede bescheidenste Aktion erwartet man auch noch Trinkgeld.
Unglaublích schlecht, wir wüßten nicht, wie man die schlechte Lage noch unterbieten könnte: - Hotel liegt direkt an der "Autobahn" = Gehupe, schwere LKW etc. tags und nachts, es ist grauenhaft und am Hauptpool kaum auszuhalten - keine Möglichkeit, zu Fuß irgendwohin zu kommen, das Hotel liegt zwischen einem Morast/Tümpel, mehreren Müllhalden und besagter Autobahn, sonst NICHTS - der Strand spottet jeder Beschreibung (Steine, schmutziger brauner "Sand", Müll, Zigarettenkippen, Dreck; die "Sonnenschirme" sind unglaublich (muß man selbst gesehen haben, kaum zu beschreiben), die Auflagen der Liegen sind dreckig und defekt) - insgesamt fühlten wir uns bei unserem einzigen kurzen Aufenthalt am Strand wie auf einer Müllhalde! - das Wasser ist so trübe, daß man die Hand unter Wasser nur auf wenige cm sehen kann - der Transfer dauert nervenzerrende 2, 5 Stunden - in dieser Region der Türkei gibt es leider nur wenige lohnende Ausflugsziele, Attraktionen wie Kappadokien, Pamukkale etc. sind leider zu weit entfernt - wir haben die Neckermann-Tour "Alanya City" gemacht, können diese aber nicht empfehlen - wesentlicher Teil ist 2, 5 Stunden Aufenthalt auf einem Basar, auf dem man "von guten Freunden des Reiseleiters" konstant "bearbeitet" wird und jede Menge "Fakes" kaufen kann
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Volleyball-Animation fand zweimal täglich statt und fand guten Zuspruch. Der Animateur ist leider kaum fähig zu zählen und war nicht besonders bemüht, auch ist der Zustand des Feldes sehr schlecht und gefährlich (Steine werden nicht entfernt, insbesondere befinden sich riesige Felsbrocken direkt unter der Oberfläche), der Ausblick auf den miserablen Strand ließ auch keine richtigen Beachvolleyball-Feelings aufkommen. Dennoch insgesamt einer der Pluspunkte. Aus unserer Beobachtung waren die anderen angebotenen Animationssportarten besser "gemanagt". Die Abendshow "Michael Jackson" war wirklich gut, was dem einen Animateur zu verdanken ist. Die Kinderanimation sowie andere Abendshows waren auch recht gut.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1 Woche im September 2007 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Dorothea |
| Alter: | 31-35 |
| Bewertungen: | 23 |


