Früh buchen, viel sparen: Urlaubs-Deals für 2026
Alle Bewertungen anzeigen
Sandra (31-35)
DeutschlandAus Deutschland
Alleinreisend • Juni 2010 • 3-5 Tage • Arbeit
Servicewüste Park Inn Mannheim
3,1 / 6

Allgemein
  • Zustand des Hotels
    Eher gut
  • Allgemeine Sauberkeit
    Eher schlecht

Ich habe das Park Inn einige Tage auf Dienstreise genutzt. Da es zu den Vertragshotels meines Arbeitgebers gehört, habe ich leider nur eine eingeschränkte Hotelwahl. Obwohl bei uns die Mitarbeiter selbst über ein Hotelportal die Zimmer ein buchen müssen, behauptete die Rezeptionistin bei Anreise, sie hätte keine Reservierung für mich vorliegen (was im übrigen schon das zweite Mal in diesem Haus passierte). Sie behauptete vielmehr, sie hätte eine Reservierung für mich für eine Nacht im Monat Juli. Erst als ich meine Bestätigung vorlegte und sie zwischenzeitlich missmutig einige Ordner im Büro hinter der Rezeption durchwühlte, grummelte sie etwas, das sei nun schon in Ordnung. Auf meine Bitte, sofern sie eine Reservierung für die von ihr benannte Nacht im Juli vorliegen habe, könne sie diese stornieren, meinte sie, das müsse ich selbst online erledigen. Erst als ich sie darauf hinwies, dass dies ohne Reservierungsnummer wohl schwerlich möglich sei, hat sie die (niemals getätigte) Reservierung für mich storniert. Von Dingen wie "herzlich willkommen" "hatten sie eine gute Anreise" oder "schönen Aufenthalt" brauchen wir an der Rezeption im Park Inn Mannheim sowieso nicht sprechen. Da ist man eigentlich froh, wenn man als Gast registriert ist und endlich ein Zimmer bekommen hat. Die Zimmer wurden vor nicht all zu langer Zeit renoviert und haben sehr bequeme Betten, sowie eine Klimaanlage, Safe & Minibar. Das Badezimmer (nicht renoviert) ist eine Zumutung, erweckt den Eindruck als sei es einem Wohnmobil der frühen 80er Jahre entsprungen und die Nutzung kostet fast schon Überwindung. Insbesondere, weil in den Ecken auch noch dunkle Haare des Vormieters zu finden waren. Duschvorhänge sind ohnehin nicht mehr das, was man sich in einem Hotelbadezimmer vorstellt. Die Hausdame an sich überzeugte in jeden Fall durch eine sehr hohe und verbindliche Dienstleistungsbereitschaft bei der Erklärung zu Safe und Klimaanlage. Sie ist eigentlich die einzige Mitarbeiterin, die Präsenz ausstrahlte und einem positiv in Erinnerung geblieben ist, auch wenn sie sich die Rüge gefallen lassen muss, beim Zimmer Check etwas umsichtiger zu agieren. So fand ich nicht nur eine alte Volvic Falsche unter dem Bett, sondern auch Locherkonfetti auf dem Teppich (obwohl ich gar keinen Locher dabei hatte) sowieso ein Plastikbändchen eines Preisschildes eines Kleidungsstückes am Boden neben dem Sessel. Das Frühstücksbüffet war gut, allerdings nicht mehr und nicht weniger, als das was man für die berechneten € 17,- erwarten kann und auch muss. Der Service war eher sonderbar. Muss es denn wirklich sein, dass die gleiche Person an einem Morgen beim Frühstück von drei verschiedenen Mitarbeitern nach der Zimmernummer gefragt wird ? Und insbesondere bei einem mehrtägigen Aufenthalt, eigentlich durchgehend dem gleichen Personal beim Frühstück und einer Gruppe von 6-8 Personen muss ich doch nach zwei, drei Tagen meine "Pappenheimer" einigermaßen kennen (das sind die Mitarbeiter der Firma xy und die haben sowieso Frühstück in der Rate inklusive). Die Restaurant Mitarbeiter haben die Zimmernummern Fragerei jedoch bis zum Exzess zelebriert.... So was nervt am Morgen einfach. Im Schwesternhotel in Nürnberg gibt es beim Check In Frühstückskarten, die muss man beim Betreten des Restaurants abgeben und dann hat man wenigstens seine morgentliche Ruhe. Am Vorabend meiner Abreise musste ich feststellen, dass man meine extra auf dem Meldeschein vermerkte Rechnungsadresse schlicht ignoriert hat. Auch war der Meldeschein nicht mehr auffindbar. So musste ich erneut bereits gegebene Angaben dem Rezeptionisten übermitteln. Fragen wie "hatten sie einen angenehmen Aufenthalt" oder "gute Weiterreise" kannte auch dieser Mitarbeiter leider nicht. Interessant fand ich auch noch die Beobachtung am Abreisemorgen, an dem man schlicht vergessen hat, den Weckruf bei einer Kollegin auszuführen. Diese wachte dann genau 30 Minuten vor Beginn ihres Geschäftstermins von selbst auf. Auffallend war, dass die Mitarbeiter dann auffallend guter Stimmung waren, wenn sie in Grüppchen durch das Hotel schlenderten. Als Gast kann man sich hier nicht wirklich fühlen. Das Park Inn Mannheim ist eine Servicewüste mit Defiziten selbst in Bereichen, die man von einem ordentlichen 4 Sterne Business Hotel erwarten kann und muss.


Zimmer
  • Eher schlecht
    • Zimmergröße
      Eher gut
    • Sauberkeit
      Eher schlecht
    • Ausstattung des Zimmers
      Eher schlecht

    Restaurant & Bars
  • Eher gut
    • Atmosphäre & Einrichtung
      Eher schlecht
    • Sauberkeit im Restaurant & am Tisch
      Eher gut
    • Essensauswahl
      Eher gut
    • Geschmack
      Eher gut

    Service
  • Sehr schlecht
    • Kompetenz (Umgang mit Reklamationen)
      Sehr schlecht
    • Freundlichkeit & Hilfsbereitschaft
      Schlecht
    • Rezeption, Check-in & Check-out
      Sehr schlecht

    Lage & Umgebung
  • Eher gut
    • Einkaufsmöglichkeiten in Umgebung
      Eher gut
    • Restaurants & Bars in der Nähe
      Eher schlecht

    Aktivitäten

    Beliebte Aktivitäten

    • Geschäftsreise

    Verkehrsanbindung
    • Lage für Sehenswürdigkeiten
      Eher gut

    Preis-Leistung
  • Schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Alleinreisend
    Dauer:3-5 Tage im Juni 2010
    Reisegrund:Arbeit
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Sandra
    Alter:31-35
    Bewertungen:58
    Kommentar des Hoteliers

    Liebe Sandra, dass Sie sich bei Ihrem Aufenthalt nicht wohlfühlen konnten bedauern wir sehr und entschuldigen uns dafür von Herzen bei Ihnen. Es tut uns sehr leid, dass Ihre Reservierung nicht gefunden wurde und das Zimmer nicht ordnungsgemäß gereinigt war. Auch der verpasste Weckruf darf natürlich nicht vorkommen. Gerne würden wir Sie bei einem zukünfitgen Aufenthalt von unserer tatsächlichen Leistungsfähigkeit überzeugen und uns für die Ihnen entstandenen Unannehmlichkeiten revanchieren.