Das Hotel besteht aus 5 Gebäuden mit insgesamt 221 Wohneinheiten, die sich auf 3 - 4 Etagen pro Gebäude verteilen. Die Anlage verfügt über 2 größere Süßwasserpools, ein Kinderbecken, 2 Bars, diverse Sportmöglichkeiten wie Tennis, Billiard, Volleyball etc. sind gegeben. Die Anlage scheint nicht mehr die neueste zu sein. Hier und da würde ein neuer Anstrich sicher nicht schaden. Was die Sauberkeit angeht, da können wir nichts negatives zu sagen. Das Personal war bemüht, die Tische sauberzuhalten. Allerdings war die "Möblierung" der Bars ziemlich einfach. Weiße Kunststofftische und -stühle, die nicht gerade zum Verweilen einladen. Die meisten Gäste kamen aus Deutschland. Das Publikm war bunt gemischt (Paare, Familen, Teenager, Singles). Wir waren jetzt zum 3. Mal in Cala Ratjada. Das Hotel haben wir gebucht, da teilweise andere Hotels/Appartments ohne Verpflegung genau soviel gekostet hätten und so hatten wir wenigsten alles inklusive (da spart man bei den Getränken schon einges), wobei von vornherein klar war, dass wir auswärts essen würden (zum Glück). Hätten wir den regulären Katalogpreis gezahlt, wäre der Frust noch größer! Kurz und gut, für ein 3* + Hotel ist u. a. das Essen einfach zu schlecht!! Jetzt zu unseren Tipps: Unbedingt essen gehen müßt ihr im "La Casa", ein kleines, gemütliches Fisch- und Fleischspezialitätenrestaurant. Superschönes Ambiente mit Meerblick und das Essen ist ein Traum!!!!! z. B. Seezungenfilet, gefüllt mit Blattspinat, dazu Bandnudeln in leichter Sahnesoße, ca. 14 Euro - ein Gedicht!!!! Das Restaurant befindet sich auf der Hafenpromenade, nähe Son Moll Strand (quasi am anderen Ende). Für Pizza und Nudelgerichte, die ganz klare Nummer 1, "Mama Pizza" (ziemlich am Anfang der Hafenpromenade)!!
Wir hatten ein Doppelzimmer. Nicht gerade riesig, aber ausreichend. Das Bad war klein, mit Duschwanne, Toilette und Waschbecken. Das Bett war eher hart, allerdings gab die Matratze beim Umdrehen Geräusche von sich, können wir leider nicht genau definieren. Das Kopfkissen war zu hart und zu hoch (typisch Hotelkopfkissen eben). Zum Zudecken gab es ein normales weißes Laken, dadrüber kam die Tagesdecke. Kann nur hoffen, dass diese bei neuen Gästen immer ausgewechselt wird. Die Wolldecken im Schrank sahen nicht gerade neu bzw. frisch aus. Die brauchten wir zum Glück aber nicht. Die Wände waren teilweise schmutzig (Fußspuren). Der Balkon war ausreichend (Tisch + 2 Stühle) und mit Trennwand zum Nachbarzimmer (nicht in jedem Haus). Die Klimaanlage funktionierte nur bei geschlossener Balkontür. Jetzt kommt der ausschlaggebende Punkt, weshalb wir dieses Hotel NICHT weiterempfehlen können. Die Zimmer sind sehr sehr hellhörig!! So extrem hatten wir das noch in keinem Hotel! Ob die Dusche, die Klospülung, der Fernseher, die Stimmen...wir haben alles gehört. Leute die keine Einschlafprobleme haben (z. B.bei lauter Musik) und wenn sie dann mal schlafen, durch nichts wachzukriegen sind, denen macht es dann wohl nichts aus, wenn die angetrunkenen Teenies aus dem Nachbarzimmer nach Hause kommen, laut rumerzählen und auf dem Balkon mit den Stühlen hin- und herrutschen. Oder das, nicht mehr ganz so gut hörende, Rentnerehepaar aus dem anderen Nachbarzimmer den Fernseher einschaltet. Auch war die Balkontür nicht gerade schalldicht. Wenn ein Bus / Auto oder Moped vorbeigefahren ist, hatten wir immer das Gefühl, dass die Tür nicht richtig zu war.
Es gibt ein Restaurant, in dem das Frühstück, das Mittag- und Abendessen in Buffetform eingenommen wird. Man konnte sowohl drinnen als auch draußen auf der Terrasse essen. Für ein 3* + Hotel, fanden wir das Angebot jedoch qualitativ und quantitativ eher schlecht. Zum Frühstück gab es verschiedene Sorten an Brot und Brötchen (oft zu pappig, zu hart), 2 Käsesorten (waren ganz lecker), 2 Wurstsorten (sehr fettig), Tomaten (an manchen Tagen mit zuviel Öl angemacht), Müsli, Marmelade (flüssig wie Wasser), etwas Obst (in Scheiben geschnittene Orangen, lecker). Wenn wenigstens die Qualität gestimmt hätte, wäre das Frühstück gar nicht mal so schlecht gewesen. Säfte (nicht frisch gepreßt) gab es auch. Der Kaffee war auch nicht der Renner. Als Snack konnte man sich an der Bar entweder Sandwiches oder Hot Dogs holen. Wenn der kleine Hunger ruft, ißt man so einiges. Soooo übel waren die zwar nicht, aber dass auf den Sandwiches keine Butter drauf war, fanden wir schon krass. Da wird am falschen Ende gespart. Aber wahrscheinlich sind das sogenannte Sparmaßnahmen, die haben sich wohl gedacht, dass die Wurst und der Käse fettig genug sind! Der Hot Dog war okay. Weiches (!!!) Baguettebrot, Würstchen, Senf + Ketchup. Die Mahlzeiten im Hotel haben wir uns nicht angetan, aber einmal angeschaut. Also unser Fall war das alles nicht! Eine Suppe, Salat, Nudeln in einer Hackfleischpampe, Fleisch, welches vor lauter Soße kaum erkennbar war und eine Fischsorte. Nein danke! Hallo?? Das ist ein 3* + und kein 2* Hotel!!!!! An den Bars konnte man sich bis 23.30 uhr mit Getränken versorgen (Selbstbedienung, außer Longdrinks). Es gab Sprite, Fanta, Cola, Wasser, Bier, Longdrinks (an Alkohol wurde nicht gespart) und auch Wein. Einige Cocktails gab es auch schon fertig gemixt aus dem Zapfhahn. Alles war auch immer gut gekühlt! Großer Minuspunkt allerdings waren die winzigen Plastikbecher (Inhalt höchstens 0,15 l)! Man mußte also ziemlich oft wieder neu zapfen, was nicht gerade viel mit Gemütlichkeit zu tun hat. Das Angebot und die Qualität der Getränke war sehr gut, trotzdem vergeben wir nur 3 Sonnen wegen dem schlechten Essen. Übrigens, was auch noch erwähnt werden sollte. Generell gab es für Vegetarier bei den ganzen Mahlzeiten und Snacks kaum bzw. keine Auswahl!
Das Personal war freundlich, aufmerksam und die meisten konnten auch deutsch. Die Zimmerreinigung war okay. Die Animteure sorgten tagsüber und auch abends für gute Stimmung bei den Gästen.
Der Transfer vom Flughafen dauert (leider) ca. 1,5 Stunden. Das Hotel liegt sehr zentral. Allerdings kann ich nicht bestätigen, dass sich dass Hotel in einer ruhigen Lage (lt. Katalogbeschreibung) befindet. Wir wohnten im Haus "Es Vinet", das Zimmer zur Straße raus. Da hörte man leider ganz deutlich die laute Musik der Bars in der näheren Umgebung! Ebenso die vorbei brausenden aufgemotzten Mopeds. Auch unser Nachbarhaus "Ibiza" kam in diesen Genuß! Einkaufs- und Unterhaltungsmöglickeiten befinden sich in unmittelbarer Nähe. Zum Strand Cala Guya geht man ca. 5 Minuten.Der ins Meer flach abfallende Sandstrand ist wunderschön mit türkisblauem, glasklarem Wasser. Allerdings ist er ab ca. 11.00 Uhr schon ziemlich überlaufen, so dass man es schwer hat, ein freies Plätzchen zu finden! Eine Strandbar und ein Kiosk habe ich dort gesichtet, aber was Toiletten bzw. Duschen angeht, die habe ich nicht gesehen. Zum Hafen geht man ca. 10 Minuten. Dort gibt es eine Vielzahl an tollen Bars und Restaurants!
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Sportmöglichkeiten gab es einige. Es wird u. a. Tennis, Volleyball, Billiard, Aqua Gym, Tischtennis geboten. Die beiden Süßwasserpools waren stets sauber. Liegstühle und Sonnenschirme gab es genug. Klar, manchmal hat man natürlich auch Pech und es ist alles schon belegt. Die Leute, die morgens um halb 8 schon ein Handtuch auf die Liege werfen und erst um 11 Uhr antanzen, die gibt es leider überall!
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1 Woche im September 2004 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Susanna + Volker |
| Alter: | 31-35 |
| Bewertungen: | 2 |

