Das Hotel ist eine ziemlich große Anlage, welche sehr sauber gehalten wird und sich in einem sehr ordentlichem Zustand befindet. Die Zimmer sind entlang der Wege längs der Anlage angelegt und zweistöckig. In den vordersten sind die Wege zu den Essensräumen und zum Strand recht kurz. Die weiter hinten gelegenen sind in dieser Hinsicht eher ungünstig. Die Nationalitäten sind sehr vielseitig. Nur in der ersten Woche hatte man den Eindruck, dass sich die russischen Nationalitäten in der Mehrzahl befanden. Welche sich aber nicht wie uns bereits in anderen Hotels wiederfuhr, morgens um neun mit Limonadengläsern voll Wodka am Strand sich die erste Ölung verpassten. Dies glich sich in der zweiten Woche aus und war dann sehr ausgewogen. Deutsche Kontakte konnte man auch schnell schließen. Manche Animationen in der Arena sind wirklich sehr schön und auch für Leute geeignet welche keine Fans von Animation sind. Wenn man mit dem Taxi in die Naama Bay fährt sollte man sich nicht nach dem aussteigen von freundlichen Helfern in die Irre führen lassen. Sie geben vor, einem über die Straße zu helfen die stark befahren ist. Und danach erfährt man Lebensgeschichte und den Aufenthaltsort der Freundin (meist Deutschland oder England) des freundlichen Mannes. Nach einigen Gehminuten findet man sich dann natürlich in dem Geschäft des Mannes wieder aus dem man nur schwer heraus kann. Man sollte immer sehr energisch sein. Und dann über die wahrscheinlichen Beschimpfungen in der Landesprache hinwegsehen. Dann ist ein Besuch in der Naama Bay ein Erlebnis.
Die Zimmer sind sehr großzügig und haben einen guten Standard. Klimaanlage, TV, Balkon, Terrasse, Minibar, Kaffeemaschine, Safe, Telefon, Dusche, Föhn, nur ein Bügeleisen gibt es nicht. Täglicher Wechsel von Bettwäsche und Handtüchern. Nicht sehr Hellhörig bis auf die Eingangstür dir durch große Spalte am boden den Lärm von außen doch nicht so gut abschirmten. Lange schlafen wird wohl selten der fall sein.
Neben den zwei Hauptrestaurants (Buffet) gab es noch ein Fischrestaurant, einen Franzosen und einen Italiener (a la carte) in die man gehen konnte. Es gab bei a la carte eine kleine Auswahl an freien Speisen und welchen die man extra bezahlen musste. Die Restaurants waren sauber und das Essen war immer sehr schmackhaft (Europäischer Koch). Es ist ratsam einen dünnen Pullover oder Jäckchen in die a la carte mitzunehmen, da die Klimaanlage auf voller Kraft läuft und es unangenehm kühl werden kann. Nur in den Hauptrestaurants kam es manchmal zum Chaos und Wartezeiten, wenn es zu viele Gäste auf einmal zu verköstigen gab. Das erste Getränk kam sehr schnell. Danach ging es etwas schleppend. An den Bars war dies leider nicht der Fall. Auf Grund des wenigen Personals welches am Abend an den Bars eingesetzt wurde, waren lange Wartezeiten auf Getränke an der Tagesordnung. Es kann natürlich ein Kalkül der Hotelleitung sein und man sollte es den Kellnern nicht verübeln.
Der Service, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft ist immer sehr angenehm, auch ohne Trinkgelder. Wenig Deutsch aber mit Englisch kommt man immer ans Ziel. Die Zimmerreinigung ist immer sehr ordentlich, sehr sauber, täglicher Handtuchwechsel, täglicher Bettwäschenwechsel und ebenfalls tägliche Auffüllung der Minibar (nur alkoholfrei, Cola Fanta Sprite, Wasser).
Die Entfernungen zum Strand sind wie bereits beschrieben sehr unterschiedlich. Dies wird aber mit einem Shuttlebus in der Anlage etwas erleichtert. Es ist geplant einen Fahrstuhl zum Strand zur errichten. Das Gebäude ist bereits fertig aber leer und der Fahrstuhl wird wohl auch in diesem Jahrzehnt sicherlich nicht funktionieren. Schade, da dies wirklich den Weg zum Strand sehr erleichtern würde. Die Naama Bay ist entweder mit einem Hotelshuttle oder per Taxi (ca. 9$) schnell erreichbar. Dies ist dann auch das einzige was in der Nähe ist und man sich auch mal anschauen sollte. Den Flughafen kann man in 15 bis 20 min. erreichen, aber trotzdem wenig Fluglärm.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Über das Sportangebot können wir wenig sagen da wir immer am Strand waren und nur das Tauchangebot nutzten. Eine angeschlossene Tauchschule mit gutem Equipment und drei Deutschen Divenmastern bzw. Instruktor kann man nur empfehlen. Durch das hauseigene Riff hat man auch kurze Wege. Man kann natürlich auch das reichliche Angebot an Tauchausflügen buchen. Swimmingpools, Kinderpool, Rutschen, Pool-Bars, Kinderclub, Kinderspielplatz und Kinderbetreuung sind vorhanden. Nur am Strand gibt es kaum Gelegenheit ins Wasser zu laufen. Zwei Stellen an denen man ca. 7 m bis zu den Bojen ins Wasser gehen kann. Da steht man dann etwas bis zu den Oberschenkeln im Wasser, dann beginnt das Riff das man nicht betreten darf. Leider hielten sich nicht alle daran. Unvernunft trifft man halt überall an. Ansonsten bleibt nur der Bootssteg, der sich für Nichtschwimmer oder Kleinkinder wenig eignet, da man sich am Steilriff befindet. Es gibt ein Extragebäude mit einem reichhaltigen Spa-Angebot.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Mai 2008 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Andreas |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 7 |


