Die Größe der Anlage ist angenehm und besteht aus mehreren einzelnen dreistöckigen Villen, die auf dem gesamten Gelände verstreut sind. Laut Katalogbeschreibung ist das Hotel wohl noch nicht so alt, was man aber nicht sehen kann, denn die Anlage ist sehr heruntergekommen/runtergewirtschaftet. Die Anlage steht auf einem Unterirdischen Fluß - hat aber den Anschein einer Sumpfanlage mit allem, was dazu gehört wie Schnakenplage usw. Die Sauberkeit der Anlage ist aber trotzdem nicht schlecht. Es gib einen Shuttle-Bus-Verkehr zwischen der Anlage und Playa del Carmen. Einen Fahrplan gibt es auch... wurde aber nicht immer eingehalten. Man kommt aber auch mit einem Taxi in die Stadt. Die Gästekultur besteht hauptsächlich aus Italienern, Spaniern, Amis, wenigen Deutschen und Holländern. Trotz dieser vielen Pannen und Unannehmlichkeiten haben wir versucht das Beste aus diesen zwei Wochen zu machen - vielleicht haben wir aber auch nur etwas Pech gehabt. Empfehlen könne wir diese Hotel leider nicht :o( Ein Tipp: unbedingt feste Badeschuhe und etwas für die Abwehr von Schnaken und Stechmücken mitnehmen.
Die Zimmer sind groß, verfügen über zwei sehr große Betten (mit alten, löchrigen Überzügen), Balkon oder kleine Terrasse, (leeren) Kühlschrank, Klimaanlage, Telefon und TV. An den Fenstern sind Moskitonetze angebracht, die aber nichts bringen, da durch die bauliche Beschaffenheit das Zimmer über immer noch genügend Löcher verfügt, durch die, die Fliegen reinkommen. In den Zimmern, die etwas weiter vom Strand liegen, sind Schnaken und Stechmücken eine Plage. Sie Sollten also genügen Abwehrmittel mitnehmen. Autan oder etwas anderes sollten Sie mitnehmen, wenn Sie abends aus dem Zimmer rausgehen wollen. Wir haben in unserem Zimmer zwei Skorpione gehabt, die wir ausquartieren mussten (kann sein, dass es eine Ausnahme war). Daraufhin haben wir ein anderes Zimmer bekommen. In der Klimaanlage hat aber ein kleiner Leguan gewohnt. Der war tagsüber ruhig - nur nachts hat er ab und zu ein bisschen randaliert. Das Personal konnte da auch nichts machen, außer den Klimaanlagenschacht gelegentlich vom Kot dieses Leguans zu säubern.
Es gibt vier Restaurants und einige Bars. Die Speisenauswahl war in den zwei Wochen eher für die italienischen Gäste abgestimmt. Kaum Abwechslung. Es gibt genügend Personal in den Restaurants und an den Bars, was nicht heißen soll, dass man hier Service geboten bekommt. Die Kellner/-innen standen meistens in Häufchen versammelt und waren am Plaudern und Diskutieren. Ihre Aufgabe bestand anscheinend nur darin, ab und zu die vollgestellten Tische der Gäste abzuräumen. Auf einen Kellner, der Sie nach Getränkewünschen fragt, wartet man hier vergeblich. Viele Speisen waren entweder nicht fertiggegart, lauwarm oder zäh.
Der Service entspricht keinesfalls einer 4-Sterne-Anlage. Das Personal macht einen sehr lustlosen und unmotivierten Eindruck um nicht zu sage, dass die "stinkefaul" sind. Es dauert immer sehr lange, bis sich jemand um das Abräumen der Teller in den Restaurants bemüht. Die Zimmerreinigung muss man aber wirklich loben - die Zimmermädchen haben sich immer viel Mühe gegeben und die Zimmer wirklich gut gemacht. Die Rezeption, die eher wie ein kleiner Kiosk aussieht, ist mit deren Aufgaben überlastet, unfreundlich und unkompetent. Deutsch spricht hier so gut wie keiner (das kann man aber auch nicht unbedingt erwarten). Mit Beschwerden, die hier an der Tagesordnung stehen, geht das Personal ganz einfach um: Aussitzen & Abwarten. Also sollte man öfters nachfragen, wenn etwas nicht in Ordnung ist, dann passiert auch was, sonst nicht. Die Reiseleiterin der FTI, die sich ein oder zwei Mal die Woche blicken ließ, interessiert sich auch nicht besonders für die Gäste: kam, spielte ihren Vortrag ab, und ging. Wenn sie von den Gästen auf irgendwelche Mängel angesprochen wurde, lächelte sie nur. Mit Problemen sollte man sich an die Dame vom Hotel wenden: sie heißt Lindsey, kommt selbst aus Belgien, kann Deutsch und kümmert sich (als Einzige).
Die Anlage liegt direkt am Strand und ist ca. 40-50 Minuten vom Flughafen entfernt. Baden ist aber "fast lebensgefährlich", wenn man kein festes Badeschuhwerk hat. Der gesamte Strand ist überseht mit scharfkantigen Korallen und Felsenbrocken. Unsere Badeschuhe haben gerade mal diese zwei Wochen überstanden, danach waren sie nur noch zum Wegwerfen gut, weil total zerschnitten. Nachbarhotels gibt es kaum - zumindest nicht in der näheren Umgebung. In der Anlage selbst gibt es zwei oder drei keine "Läden" mit meist übertriebenen Preisen. Einkaufen sollte man in der Stadt, dort kann man und sollte man auch handeln.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Am Strand hat man die Möglichkeit Beach-Volleyball zu spielen. Es stehen Kanus, Surfbretter usw. zur Verfügung. Wer gerne Tennis spielt, kann das hier machen, sollte aber genügend Bälle mitbringen oder in der Stadt kaufen. Es gibt einen kleinen Fitnessraum, paar PCs mit Internetzugang. Den katastrophalen Strandzustand haben wir ja bereits beschrieben. Schirme stehen genügend zur Verfügung, wie auch Liegen, die allerdings nicht dem Standard einer 4-Sterne-Anlage entsprechen. Am Strand gibt es eine(!) Dusche. Eine Strandbar/Strandrestaurant stehen ebenfalls zur Verfügung. Die Anlage verfügt über einen größeren langgezogenen Pool mit Animation und einen kleineren Pool. Der kleinere liegt etwas abgelegen (aber nicht zu weit) und ist eher was für Leute, die es ruhiger lieben.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im August 2004 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Igor & Katja |
| Alter: | 26-30 |
| Bewertungen: | 2 |

