Ankunft Santa Monica/GC am 18.12.2011, Nachmittags: uns wurde ein Zimmer im 2.Stock zugewiesen; ohne Meerblick (wurde als ‚Wunsch des Kunden‘ bei der Buchung angeführt), ohne Doppelbett (wir fanden 2 Einzelbetten vor, mit sehr fragwürdigen ‚Decken‘, d. h. Leintücher, die auf GC üblich sind mit eher unüblichen, sehr nostalgischen Wolldecken darauf, die vermutlich genauso alt sind wie die Anlage selbst…und genauso verschlissen), dürftig gereinigt (der Fussboden war nicht gekehrt/gewischt; wir fanden Haare im Kühlschrank); zurück an der Rezeption fragte ich einerseits nach einem Zimmer mit Meerblick (das soll lt. diverser Beschreibungen des Santa Monica/GC im Internet, u. a. auf www.holidaycheck.at, gegen einen Aufpreis von EUR 50,- kein Problem sein) als auch nach einem Zimmer mit Doppelbett; verwunderlicherweise konnte beides nicht realisiert werden; ein Zimmer mit Meerblick wurde sofort abgelehnt, ohne auch nur auf die Möglichkeit einer Aufzahlung hinzuweisen, und Doppelbetten gäbe es grundsätzlich keine, aber wir dürften die Betten natürlich zusammenschieben; ab Frage 1 wurden die Antworten des Personals an der Rezeption kurz und sehr deutlich, was ich an dieser Stelle als sehr unhöflich beschreiben möchte. Wir liessen uns nicht entmutigen oder uns unsere gute Laune verderben, machten uns auf den Weg die Dünenlandschaft zu erkunden, um dann beim Abendessen positiv überrascht zu werden; überrascht wurden wir in der Tat, nur leider nicht wie erwartet; die Auswahl war gross, die Qualität aber bei allen Speisen leider dieselbe: sie waren nicht frisch (entweder waren sie aufgewärmt oder das Fleisch, die Früchte, usw. alt bzw. überreif); etwas enttäuscht und müde gingen wir in unser Zimmer, gespannt darauf, was uns am nächsten Tag erwarten würde; die Nacht war hart, im wahrsten Sinne des Wortes (die Matratzen sind wohl ebenso älteren Jahrgangs wie die Wolldecken und lassen eine erholsame Ruhe nicht zu); nichts desto trotz starteten wir positiv in den nächsten Tag, jedenfalls bis wir das Frühstück zu uns nehmen wollten: altes oder bestenfalls aufgebackenes Brot (ausser den franz. Baguette, die waren jedenfalls fast täglich frisch), Wurst, die in der Auslage bereits ‚schwitzte‘, Obst, das ‚angelaufen‘ oder überreif war; aber ‚the peak‘ sozusagen stellten die dazugehörigen Getränke dar: wässriger Kaffee (zugegeben keine Seltenheit auf GC), wässriger Kakao (die Milch wurde mit Wasser ‚veredelt‘), die Säfte bestanden aus aufgespritztem Sirup (Orangensaft, Ananassaft, etc.), sogar der Tee war ungeniessbar, da vermutlich das Wasser aus der Leitung verwendet wurde; am Nachmittag diesen Tages haben wir bereits das erste Mal auswärts gegessen und auf das Abendessen im Restaurant des Santa Monica verzichtet; ab dem darauffolgenden Tag haben wir nur noch Essen konsumiert, das entweder noch eingepackt war (Butter, Marmelade, Honig, Joghurt) oder annähernd nach etwas geniessbarem ausgesehen hat (franz. Baguette, Vollkornbrot, das zwar bereits trocken geschmeckt hat, aber immerhin noch nicht allzu alt war); auch am 20.12.2011 verzichteten wir fast gänzlich auf das Abendessen (wir haben etwas getrunken) und gingen vorsichtshalber erneut auswärts essen; ab dem 21.12.2011 handelten wir das Abendessen wie das Frühstück; wir versuchten keine zu exotischen und einigermassen geniessbaren Speisen zu uns zu nehmen, das bis am 24.12.2011 auch relativ gut funktioniert hat; beim Abendessen des 24.12.2011 wurde es richtig spannend; wir hielten uns weiterhin an Dinge, die uns bekannt waren und die keine besonderen Kochkünste erforderten, dennoch wurde unser ‚Plan‘ vereitelt; wir assen beide ein paniertes Hühnerfilet und nach den ersten Bissen wies ich meinen Partner darauf hin, dass das Fleisch verdorben wäre; leider waren die Alternativen dazu noch weniger ansprechend; wir waren schnell mit Essen fertig; 1Stunde später, das war ca. gegen 21:00Uhr, habe ich das erste Mal erbrochen, was sich bis ca. 04:00Uhr früh in immer kürzeren Abständen noch unzählige Male wiederholte; am 25.12.2011 konnte ich das Zimmer nicht verlassen (mein Partner besorgte Zwieback und viel stilles Wasser, das ich ab Mittag immer mal wieder zu mir nehmen konnte); das Frühstück und das Abendessen wurden nur von meinem Partner in Anspruch genommen; am 26.12.2011 schien es etwas besser zu gehen, ich konnte immerhin ohne Hilfe aufstehen; doch meinem Partner ging es zunehmend schlechter; auch an diesem Tag wurde nur 1 Frühstück konsumiert (dabei, sowie bereits am Abend zuvor als mein Partner das Abendessen in Anspruch nahm, wurde uns mitgeteilt, dass 1/3 der Hotelgäste seit dem 24.12.2011 krank wären; es wäre wohl ein Virus in Umlauf), das Abendessen wurde auswärts genossen; in der Nacht vom 26.12.2011 auf den 27.12.2011 hatte ich einen Rückfall bzw. stellte sich andauernder Durchfall ein; am Morgen des 27.12.2011 fuhr mich mein Partner, dem es glücklicherweise etwas besser ging, zu einem Arzt; Diagnose: Entzündung des Enddarms in einem Stadium, in dem der Arzt mir bereits keine Antibiotika mehr verschreiben konnte, da die Medikamente die Entzündung nur noch gefördert hätten; Auslöser: zu 99% verdorbenes Essen; das Schlimmste hätte ich allerdings schon überstanden; die Schmerzen würden bald aufhören und ich bekam eine alternative Flüssigkeit zur oralen Einnahme anstatt einer Infusion, damit die Arztkosten nicht ins Unermessliche steigen würden; die Flüssigkeit half, dazu musste ich/muss ich für 10Tage Darmbakterien zu mir nehmen; am 28.12.2011 suchte ich die Reiseleitung von Thomas Cook auf; verständlicherweise war ich noch etwas geschwächt von den Tagen zuvor und einfach nur froh, dass ich jemandem mitteilen konnte, wie es uns die letzten Tage ergangen war; doch tatsächlich war alles vorangegangene noch zu toppen; Herr K. (Reiseleitung Thomas Cook im Santa Monica/GC) hat unserer Meinung nach den Job verfehlt; bei einem Time-Sharing Unternehmen anzuheuern würde eher seiner sehr dominanten und selbstsicheren Natur entsprechen als als Ansprechperson für die Anliegen und evtl. Sorgen von Gästen respektive Kunden, die seinen Lohn bezahlen, zu agieren; kurz gesagt: ich kam mir während diesen ganzen Gesprächs nicht als Opfer oder noch besser gesagt als Kunde vor, sondern als ‚Täter‘ bzw. Hauptschuldiger dieser Situation; ich bin nicht gewohnt, dass Leute, die von mir abhängig sind, mich behandeln als würden sie in der Position sein sich über mich zu stellen; konkret heisst das, dass ich mich in keinem Falle von so einer Person als ‚die Schlauen, die eine OCEANVIEW wollten‘ bezeichnen lasse, mir von so jemandem ganz sicher nicht ins Wort fallen lasse, ich lasse mich von Herrn K. auch nicht belehren was das Attest des Arztes vor Ort betrifft, weil ich glaube, dass er in keinster Weise über die Kompetenz verfügt, das zu beurteilen, kurz und deutlich: ich würde ihnen dringendst empfehlen eine Person wie Herrn K. von dem Posten abzuziehen, der weitaus mehr Sozialkompetenz erfordert als Herr K. vermutlich je in der Lage sein wird sich anzueignen; nach einem ca. 10min. Wortgefecht in angeschlagenem Zustand war ich der Meinung, dass mich die Diskussionen mit Herrn K. weder weiterbringen noch eigentlich interessieren und dass er die gebuchte Halbpension für die Tage vom 28.12.2012 – 01.01.2012 mit sofortiger Wirkung stornieren solle; glücklicherweise waren mittlerweile genügend andere Gäste in der Lobby versammelt, die das Gespräch mitverfolgen konnten; auch als er arrogant darauf hinwies, dass die Gäste ja immerhin informiert sein müssten, dass es sich bei der Anlage um ein Etablissement tiefster Stufe handeln würde; Landeskategorie 1 Schlüssel; schön zu wissen, dass es aufgrund der Lage die 3 Sterne im Thomas Cook Katalog erreicht hat; nachdem Herr K. mich bat am nächsten Tag noch einmal zu kommen, um die EUR 152,- abzuholen (Storno HP 28.12.2011 – 01.01.2012), da er nicht so viel Geld dabei hatte, sprach uns ein anderes Paar an, das dasselbe Schicksal ereilt hatte; ebenfalls krank geworden am 24.12.2012 erzählten sie eine nahezu identische Geschichte und auch sie forderten an diesem Tag eine ‚Wiedergutmachung‘ der Reiseleitung. sollten noch weitere Referenzen o. g. Vorkommnisse nötig sein, würde ich ihnen raten mal die letzten Bewertungen auf www.holidaycheck.at durchzulesen; kleiner Tipp: im Sommer 2011 waren ganz, ganz wenige negative Bewertungen abgegeben worden; offensichtlich hat sich das in den letzten 3 Monaten drastisch verändert; am 29.12.2011 habe ich das Geld von Herrn K. erhalten; wohl um seinem ‚Arbeitskollegen‘ zu imponieren, wollte er den verständnisvollen Reiseleiter mimen; nichts desto trotz liess er es sich nicht nehmen mich erneut darauf hinzuweisen, dass ich sicherlich diesem ominösem Virus erlegen wäre…trotz ärztlichen Attests, das ganz was anderes aussagt… ach ja, und was das Personal im Santa Monica/GC betrifft: es gibt tatsächlich noch Leute, denen es nicht scheissegal ist, wie es einem geht; die sich bemühen, auch wenn es ihnen von den Vorgesetzten schwer gemacht wird zur Gästezufriedenheit zu handeln; doch leider kam diese wirklich sehr menschliche und soziale Geste von der Putzfrau, die sich am 27.12.2011 dafür entschuldigte (mit Händen und Füssen, da die Dame weder Deutsch noch Englisch sprechen konnte), dass sie nicht jeden Tag die Handtücher wechseln könne, da das von der Geschäftsleitung untersagt würde, die sich aber trotz enormen Zeitdruck die Zeit nahm das WC sowie das Bad nach den schlimmsten Tagen des krank seins zu desinfizieren. Dieses Rückgrat hätten wir uns eigentlich von der Geschäftsleitung erwartet… Ich würde jedem, der auf Gran Canaria den Urlaub geniessen möchte, raten ein IFA oder RIU Hotel zu buchen. Die sind zwar etwas teurer, aber jeden Cent wert und ein gewisser mitteleuropäischer Standard ist gewährleistet.
siehe 'Hotel allgemein'; mehr kann ich dazu wirklich nicht mehr sagen
siehe 'Hotel allgemein'; mehr kann ich dazu wirklich nicht mehr sagen
siehe 'Hotel allgemein'; allerdings muss man wirklich sagen, dass das Hierarchie-unterste Personal sehr freundlich und bemüht ist (z. B. Reinigungspersonal).
die Lage ist einzigartig; das ist allerdings das einzige Plus dieser Anlage
Beliebte Aktivitäten
- Strand
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Dezember 2011 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Sabrina |
| Alter: | 31-35 |
| Bewertungen: | 1 |


