Typisch spanisches Urlauberhotel. Diverse Gebäudeteile, Hunderte von Zimmern, große schöne Poolanlage. Die Bauqualität des Hotels ist ganz ordentlich - keine Papierwände wie sonst oft in Spanien. Die Bodenfliesen lösen sich stellenweise ab – man ist aber hinterher, das zu reparieren. Baustil mit viel Holz und alle Hinweisschilder als Kacheln. Gilt als lokaltypisch - ich finde es etwas altbacken. Mein Gesamt-Fazit: Hotel ist nicht übel, aber auch nicht billig. Für diesen (hohen!) Preis ist es für mich gerade noch OK. Nerviges am Rande: Spielsalon mit z.T. uralten und zum Teil kaputten Geräten, ohne dass sich jemand verantwortlich fühlt. Zum Münzen wechseln muss man 5 min in die Rezeption rennen. In dem Hotel-Shop wird billiger Plastikschrott an Kinder verkauft, der z.T. nach 1 Stunde kaputt geht. Gewährleistung wird dann jedoch brüsk abgelehnt. Safe kostet 2,20 Euro extra am Tag. Steckdosen gehen ohne Zimmerkarte aus - an Handy-aufladen oder Kameras hat man in 90ern wohl nicht gedacht. Kann man zum Glück leicht manipulieren. Schöner öffentlicher Strand direkt vor dem Hotel. 2 Liegen mit Schirm kosten 9 Euro. Zum Teil ganz ordentliche Show-Darbietungen (Flamenco/Akrobaten) am Abend. Es gibt einen Fahrradverleih – nicht getestet.
Unser Zimmer war absolut ruhig. Kein Krach vom Gang, von Nebenan oder von außen. Recht großzügig. Angenehm hohe Decke- ca. 2,60m 90er Jahre Look mit Pastelltönen. Teppich ist in die Jahre gekommen - könnte man mal auswechseln. Große weitgehend uneinsehbare Veranda. Mittelgroßen Röhren TV mit allen gängigen dt. Programmen. Gute Matratzen. Schönes und großes Bad.
Das war für mich - bedingt auch durch den unpersönlichen Service - der enttäuschendste Teil. Die Gästemassen und das Buffet bewirken einfach einen unpersönlichen Massenspeisungscharakter. Die Speisehalle drinnen wirkt kantinen-artig ungemütlich. Draußen sitzt man netter – allerdings oft keine Tische frei. Frühstück: Mäßiger Brühkaffee. Von Cappuccino darf man nicht mal träumen. Kein Nutella. Viel Obst. Omelette nach Wunsch. Die Qualität der Speisen und die Auswahl beim Abendessen ist sehr gut. Die günstigen Weine (12-15 Euro) sind mittelmäßig – die guten Weine kosten genausoviel wie in München (20-30 Euro/Flasche). In Riu-Hotels gibt es hingegen gute Weine schon ab 11-13 Euro.
Die Kellner sind zum Teil ganz nett und bemüht, zum Teil wohl ungelernt. Ein paar wenige freche sind auch dabei. Es dauert manchmal recht lange, bis man bedient wird. Insgesamt alles recht unpersönlich. Geht wohl bei Hunderten von Gästen nicht anders. Einmal mussten wir 30 min auf den Wein warten - bekamen aber auf Beschwerde die Flasche vom Direktor geschenkt.
Relativ stiller Ort - keine Partyhochburg. Viele Engländer. Angenehm: nur 15 min zum Flughafen, trotzdem nur schwacher Fluglärm zu hören.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Der Pool ist zweifellos das schönste an dem Hotel, vor allem die faszinierende Vegetation drumherum. Der beheizte Teil des Pools (25 Grad) ist etwas klein - der kalte Pool (18 Grad) ist fast immer leer.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 1 Woche im November 2010 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Alfred |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 33 |


