Schön angelegtes Hotel mit sehr schönem tropischen Garten und absolut faszinierender Pflanzenvielfalt (Köcherbäume, Drachenbäume, zahlreiche Kakteen, Euphorbien, Palmen etc.). Buchbar mit empfehlenswertem all-inclusive-Angebot. Gästestruktur im Mai recht ausgewogen bzgl. Alter und Nationalitäten, in der ersten Woche viele Deutsche, in der zweiten Woche vor allem Holländer und Iren. Insgesamt sehr sauber, wir haben nur ein einziges Mal eine Kakerlake zu Gesicht bekommen (im Garten, im Maul eines glücklichen Geckos...). Als beste Reisezeit würden wir aufgrund der Wassertemperaturen Juni-September ansehen. Wir haben Lanzarote mit Fuerteventura gekoppelt (zunächst 5 Nächte im Riu Palace Tres Islas, dann mit der Fred Olsen-Fähre nach Lanzarote, anschließend 10 Nächte in diesem Hotel). Dies war einfach perfekt, es bietet sich aufgrund der geografischen Lage sehr stark an, gerade diese beiden Inseln zu kombinieren.
Wir hatten eine Suite mit Meerblick, alles bestens, wir waren in jeder Hinsicht sehr zufrieden. Man sollte darauf achten, kein Zimmer in allzu großer Nähe zur Küche zu bekommen, da man ansonsten ständig Essengeruch im Zimmer hat (dies ist insbesondere im Haus Tenerife der Fall).
Sehr gute Küche - es gibt an jedem Abend einen anderen "Themenabend" mit einer bestimmten landestypischen Küche (deutsch, spanisch, asiatisch, mexikanisch, international, französisch, Galadinner jeden zweiten Samstag, kanarisch). Die Qualität der Speisen war durchweg hoch, insbesondere hatte das Fleisch sowie das angebotene Gemüse durchweg eine sehr hohe Qualität und einen ausgezeichneten Geschmack. Leichte Schwächen aus unserer Sicht beim Nachtisch sowie erstaunlicherweise beim spanischen Abend. Sehr gut natürlich auch die Papas arugadas mit roter Mojo-Soße, Vorsicht Suchtfaktor! Einziges Manko waren zahlreiche beim Abendessen um die Beine der Gäste herumstreichende und bettelnde Katzen, die sich tagsüber im Erlegen von Vögeln versuchen. Etwas unhygienisch, vor allem da speziell ältere Damen trotz Verbots ständig am Füttern waren.
Sehr freundliches und immer hilfsbereites Personal in allen Funktionen und Bereichen. Fast jeder spricht deutsch und englisch.
Nächstgelegener Strand: Playa de los Pocillos, nach Überqueren einer wenig befahrenen Straße ca. 100-200 m Fußweg. Relativ dunkler Strand, Wasser Mitte Mai noch recht kalt, aber aufgrund des flach abfallenden Strandes recht schönes Badeerlebnis. Wir haben aufgrund der Wassertemperaturen dennoch die meiste Zeit in und an den Hotelpools verbracht, von denen einer beheizt ist. Wenn man am Strand Richtung Norden entlanggeht, so erreicht man nach ca. 2 km den Flughafen und kann sich dort unter die oft sehr zahlreichen "Plane spotter" einreihen. Man hat hier die Möglichkeit, bei der Landung teilweise großer Maschinen sich am Anfang der Landebahn hinter einem kleinen Zaun zu positionieren und dann die Maschinen in nur wenig mehr als 10 m über sich einschweben zu lassen - faszinierende Fotos (Empfehlung: Ohren zuhalten...)! Die Geschäfte an der Uferpromenade sind wenig interessant, an deutschsprachigen Zeitschriften gibt es eigentlich nur die BILD sowie einige Magazine, aber FAZ etc. erst mit 1-2 Tagen Verspätung. Transfer zum Flughafen optimal, mit einem Taxi nur 5-10 Minuten. An Ausflugsmöglichkeiten empfehlen wir die Tour mit einem Mietwagen nach Timanfaya, Kakteengarten, Mirador del Rio, Jameos del Aqua, sowie Cesar Manriques Wohnung ein einem Lavafeld, diese Ziele sind in zwei Tagen bequem zu "erledigen". Es bietet sich an, auf der Rückfahrt aus dem Nordteil der Insel, also nach dem Kakteengarten und dem Mirador del Rio, über die schönen Städte in der Inselmitte zurückzufahren.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Dies ist leider der einzige große Wermutstropfen - das Animationsteam ist den ansonsten durchweg hohen Standards des Hotels in keinster Weise angemessen. Viele Sportarten, die im wöchentlichen Programm angekündigt werden, finden überhaupt nicht statt, als Grund wurde die fehlende Nachfrage der Gäste angegeben. Als wir zum entsprechendem Zeitpunkt beispielsweise spezifisch nach Volleyball nachfragten, sagte man uns, daß keiner spielen wolle. Auf unsere Nachfrage, woher man dies denn wisse, holte eine "nicht zuständige" Dame den "Zuständigen", der irgendwo am Minigolfspielen war, dieser machte auf unser Drängen eine Ansage, und dann kamen doch ausreichend interessierte Gäste zusammen. Diese mußten leider zur heißesten Tageszeit in superheißem Sand spielen und auch selbst den Spielstand zählen, da der Animateur dazu nicht in der Lage war. Nach 30 min Spiel mußte er dann plötzlich weg. Dies nur als ein Beispiel unter mehreren, wer Wert auf anspruchsvolle sportliche Programm legt, ist in diesem Hotel leider falsch. Auch die Abendshows waren meist nicht sehr gut - die Auftritte von "Tom Jones" waren gut gemacht, alle anderen "Shows" und Auftritte leider nicht. 3, 0 Sonnen gibt es nur aufgrund der schön angelegten Pools in der fantastischen Gartenanlage, von denen einer beheizt ist.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Mai 2008 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Dorothea |
| Alter: | 31-35 |
| Bewertungen: | 23 |


