Das Hotel besteht aus einem Haupthaus und vielen Bungalows. Die prunkvoll und großzügig gestaltete Empfangshalle mit den dazugehörigen Bars und anderen Räumlichkeiten macht einen sehr guten Eindruck. Dem Haupthaus schließen sich an einem stark abfallenden Hang die Bungalows an. Die Bungalows mit Meerblick sind aufgrund Ihrer Nähe zum Wasser und dem damit verbundenen Ausblick ihren Preis wert. Für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Gehbehinderung ist das Hotel aus unserer Sicht trotz Shuttle-Bus zum Strand nicht zu empfehlen. Die Wege durch die gesamte Anlage sind sehr unterschiedlich bis gar nicht ( Sand ) gepflastert. Alle vorhandenen Strandabschnitte sind sehr sauber. Was jedoch absolut unzureichend ist, sind Hinweise auf das nicht betreten der Riffe!!! Das Personal am Strand achtet so gut wie gar nicht darauf und auch nicht auf das Verbot Fische zu füttern. Da wird am Strand eine kiloschwere Muschel sowie ein mit Schnorchel herausgeholter Seeigel stolz als "Trophäe" gezeigt und keiner reagiert. Die Gästestruktur bestand zu 80 bis 90% aus Russen. Zu diesem Thema können wir nur die bereits bestehenden Vorurteile der Bewertungen bestätigen. Europäische Werte, Normen und Verhaltensweisen sind hier zum Teil nur schwer mit russischen zu vereinbaren. Wer hier zum schnorcheln kommen will, sollte sich beeilen. Das noch zum Teil sehr schöne Hausriff leidet bereits erheblich. Schade das man diesen Wert für das Hotel hier nicht erkennt. Auf die Organisation und Qualität der Gastronomie sollte man in den nächsten Monaten in diesem Forum achten. Wir haben die Hoffnung, das sich hier etwas tun wird, da das Hotel seit zwei Monaten einen neuen General Manager hat, der uns aus 6 Jahren Brayka Bay bekannt ist und dort aus unserer Sicht alles sehr gut im Griff hatte.
Wir hatten einen sehr großen Bungalow mit einem fantastischem Meerblick. Die Sauberkeit war absolut in Ordnung. Die Verarbeitung im Bad war eher "ägyptisch", was aber allgemein bekannt ist und nicht weiter störte. Mit einigen Ameisen musste man im Bad leben, was aber nicht weiter schlimm war. Hätte uns das gestört, wäre sicher etwas unternommen worden. Aber lieber 10 Ameisen am Tag als die Giftpritze im Bungalow.
Die Qualität der Speisen als solche ist in Ordnung und hätte durchaus 4 Sonnen bekommen. Was jedoch überhaupt nicht passt, ist die Organisation darum herum. Für ein Hotel dieser Größe war die jeweils dargebotene Quantität absolut nicht ausreichend. Unter fünf bis zehn Minuten Schlangestehen ging es nur, wenn man zu Beginn das Rennen ums Essen gewinnen wollte und konnte. Die Vielfalt könnte auch besser sein. 3 Käse- und eine Wurstplatte beim Frühstück für ca. 700 bis 900 Gäste sind ein no go. Es konnte und wurde nicht so schnell ausgetauscht wie erforderlich, so das es immer bereits nach 15 Minuten zu abgegrasten Flächen kam, die dann auch mehr oder weniger lange Bestand hatten. Das Personal war bemüht aber täglich mit der Situation überfordert. Die Größe der Räumlichkeiten lässt eine ausreichendere Planung der Speisendarbietung absolut zu. Aber hier wurde bisher nach dem Minimalprinzip gehandelt. Gleiches gilt für den Außengrill am Abend. Hier soll in der Regel ein Koch für 700 bis 900 Urlauber in zwei bis drei Stunden so grillen, das jeder einigermaßen zügig an das Grillgut kommt. Das bekommt in Deutschland auch keiner hin. Als weiteres kommt hinzu, das das vorhandene Geschirr nicht ausreichte. Ständig waren Teller, Gläser, Esslöffel usw.. bereits 20 Minuten nach Eröffnung vergriffen und man musste auf den Abwasch warten. Kam dann was nach, war das in der Regel in Sekunden wieder vergriffen. Die Krönung waren jedoch die Teelöffel aus Plastik. Besonders in heißem Tee haben die sich verformt wie beim Bleigießen. Welches Einsparpotential das bieten soll, ist uns ein Rätsel geblieben.
Der Service ist durchaus ok. Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus. Wir haben nur freundliches und motiviertes Personal kennengelernt. Zwei Sterne Abzug geben wir jedoch für die Unsitte, das zumindest am Strandabschnitt unter den Restaurant La Dorada noch vor sechs Uhr morgens ca. die Hälfte der Liegen durch das Beachpersonal gegen vorher entrichtetem Obolus besetzt werden. Es gibt andere Hotels, da werden die Handtücher bis acht / neun Uhr vom Personal entfernt.
Das Hotel ist an einem Hang gelegen. Es gibt mehrere Strände von denen jedoch nur der Hauptstrand und der Strand unter dem Restaurant La Dorada einen direkten und guten Zugang zum Schwimmen und Schnorcheln bieten. Die kleineren Strandabschnitte sind idyllisch und ruhig gelegen, jedoch nicht zum Schwimmen gehen geeignet, da das Riffdach bis zum Strand reicht. Leider hält das Urlauber mit Badeschuhen nicht davon ab, es dennoch zu tun. Besonders traurig aus unserer Sicht - auch die Extra Diver kennen nur den längsten Weg übers Riffdach zu Ihren Booten. Da gibt es bessere Möglichkeiten- . So ist die Schönheit der Unterwasserwelt im vorderen Bereich der Bucht bereits überwiegend dahin. Nur im Bereich Richtung Meer - der eigentlich verboten ist - kann man die Welt der Korallen auf der rechten Seite der Bucht noch gut bewundern. Aber auch hier stirbt das Riff langsam ab, da es täglich Urlauber gibt, die sich ob mit oder ohne Flossen auf der Riffkante stehend und gehend befinden.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Die Pools und die vorhandenen zum Teil auch größeren Rutschen machten einen guten Eindruck. Die Auflagen für die Liegen sind am Pool in einem guten Zustand, am Strand war dies leider nicht so. Hier hätten ca. 50% auch schon einmal augetauscht werden können.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1 Woche im November 2010 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Manfred |
| Alter: | 46-50 |
| Bewertungen: | 16 |


