Möchte mich nicht zu ausführlich mit den allgemeinen "features" aufhalten, da diese aus den Katalogbeschreibungen zu ersehen sind. Das Hotel ist eine sehr große, recht nüchtern gehaltene Anlage mit weiten Wegen und vielen Stufen. In den heißen Monaten kann das Terrain daher gegebenenfalls recht anstrengend sein. Mit der Begrünung hat man in den meisten Ecken sehr gespart. Es wirkt daher teilweise etwas lieblos und nüchtern. Uns stört das eigentlich nicht, wenn man bedenkt, dass man sich in der Wüste aufhält. Wir haben uns eher auf den wunderschönen Unter-Wasser-Garten konzentriert. Wir kamen im Dunkeln an und waren etwas enttäuscht von der langen, mit bunten Lichterketten behangenen Palmenallee. Diese Plastikkitschaussage hat für meine Begriffe nicht das Niveau der angegebenen Sternekategorie. Ebenso die Lobby ist für meine Begriffe viel zu kitschüberladen, allerdings sehr gepflegt, was teilweise an anderen Ecken des Hotels etwas fehlte, einige Ecken ware schrabbelig und ungepflegt, bzw. ungewartet. Das haben wir in der Kategorie schon besser und liebevoller erlebt. Auch im Hauptspeisesaal hatte man am Buffet oft das Gefühl massenabgefertigt zu werden. Verstehen kann ich die Mitarbeiter gut, wenn von den 1000 Gästen nur 10 "Guten Morgen" sagen. Trotzdem denke ich, dass hier durchaus noch etwas besser zu machen ist. Wir würden es sehr begrüßen, wenn der auf den Tafeln aufgewiesenen Dresscode auch eingealten würde, bzw. jemand kontrollieren würde, dass das Publikum zum Dinner keine Bade-oder-Trainingshosen trägt. Ich finde immer, das Abendessen ist im Urlaub so ein Highlight des Tages, und mein Auge erfreut sich dann gern an gepflegtem Publikum in angemessener Kleidung. Gästestruktur war im Oktober 20% Russen, 30% Tschechen, 20% Italiener, 20% Deutsche und 10% Schweizer. Wir hatte von dem All-Inclusive-Angebot Gebrauch gemacht, da das mit Kindern einfach bequemer ist. Das Alter der Gäste war total gemischt. Für meinen Sohn leider etwas wenig Deutsche Jugendliche dabei. Das Hotel hat leider keine Bank/Wechselstube oder Cash-Machine, bietet aber dafür einen täglichen Courtesy-Shuttle zur nächstgelegenen Bank am Nachbarhotel Serenity Heights. Die Fahrt nach Hurghada wird für 8€ p. P. hin und rück mit einen Kleinbus angeboten, mit Info und Buchung hierfür beim Limousinenservice neben dem Bell-Captain. Die gesamte Crew des Limo-Service ist übrigens bei allen Belangen sehr hilfsbereit und immer zu Diensten. Besonders hervorzuheben ist " Tharek ", der uns bei einem Umtausch/Reklamation sehr geholfen hat, besser gesagt, ohne ihn wären wir aufgeschmissen gewesen und hätten sicher kein Geld zurück bekommen. Die Verkäufer am Strand sind recht hartnäckig, sodass sogar wir alteingesessenen Ägyptenreiser uns haben überzeugen lassen. Die Massagen sind gut , professionell, seriös aber teuer. Der Schnorchelausflug an eine Koralleninsel in der Sooma Bay war zwar schön, die Koralle war toll, aber ansonsten beinhaltete sie keine Highlights, und das eigentliche Schnorcheln war ca 45 min, hat sich also im Vergleich zum Riff in Sham el Arab(die Bucht vom Al Nabila) nicht wirklich gelohnt. .
Wir hatten den allerletzten oberen Bungalow, dadurch weite Wege, aber auch totale Ruhe. Außer Meeresrauschen haben wir nichts gehört, das war nur traumhaft. Das Bad ist riesig auf 2 Ebenen mit Riesenwanne und Dusche, allerdings reichte das Warmwasser nicht um eine Wanne zu füllen, war aber auch egal. Die Verputzung natürlich auch hier sehr orientalisch, da darf man keine deutschen Maßstäbe ansetzen. Das Zimmer war sehr groß, alles insgesamt ca 45 qm. Die Sauberkeit war akzeptabel. Der Service auch hier wieder shr liebevoll, wir haben uns täglich über die fantasievollen und witzigen Handtuchfiguren amüsiert. Auch hier, wie bis jetzt überall in den Hotels in Ägypten, absolute Ehrlichkeit des Personals. Ich denke man könnte theoretisch alles liegen lassen. Wir hatten eine kleine Terasse, hübsch möbliert, uneinsehbar und mit Meerblick, sehr schön.Zu bemängeln wäre die fehlende Coffe-and-Tea-Courtesy-Ecke und dass Die Minibar nur Wasser, also nichtmal Soft-Drinks beinhaltete. Um abends etwas im Zimmer zu trinken, mußten man kleinen Plastikbechern durch die Anlage jonglieren.
die Bewertung für die Gastronomie hab ich jetzt schon in Service erwähnt. Hervorzuheben wäre noch, dass man überall genügend Platz hat und nicht so dicht gedrängt sitzt..
Der Service, wie immer in Ägypten liebevoll, wenn man erstmal wahrgenommen wurde. Das geht mit kleinen Trinkgeldern aber auch mit Freundlichkeit und Respekt. Die Ägypter lieben Humor, sind für jeden Spaß beim größten Arbeitsaufkommen zu haben, und freuen sich über jede Zeit, die man für einen Witz oder ein Pläuschchen übrig hat. Wir fühlen uns immer wieder wohl in diesem Land, und finden , dass im Vergleich mit andern Touristenhochburgen, der Ägypter sich eine gewisse Bescheidenheit erhalten hat. Besonders hervorzuheben beim Rezeptionsservice ist "Fathi", der mit hoher Professionalität jede Reklamation entgegengenommen hat, und uns immer schnellstmöglich zufriedenstellen konnte. Jede Anregung oder Bemängelung wurde von ihm sehr wissbegierig entgegengenommen. Mein Kompliment. Er wird es sicherlich noch weit bringen. Man muss sich mal vor Augen halten dass ein internationales Publikum mit sehr variablen Wünschen zufriedengestellt werden möchte. Im Restaurant möchte ich besonders den sehr guten Service von "Emad" hervorheben, der uns nach Strich und Faden verwöhnt hat. Er war in den 10 Tagen bei jeder Mahlzeit im Dienst, also quasi rund um die Uhr, unglaublich. Er hat uns sehr disket und hochprofessionell bewirtet. Die Getränke wurden uns immer serviert. Als wir einmal zu spät waren, und wir in unserer Lieblingsecke draußen keinen Platz mehr bekamen, wurde eigens für uns die Fläche erweitert und ein Tisch von drinnen geholt, sehr liebevoll, unsere Zufriedenheit an erster Stelle. Ein sehr schöner Service des Hotels ist , dass man innerhalb einer Woche Aufenthalt die Themenrestaurants gratis besuchen kann, mit einem Tag Vorreservierung an der Rezeption. Eine sehr schöne Abwechslung. Sowohl das Italienische als auch das arabische Restaurant lohnen sich. Die Portionen beim Italiener allerdings viel zu groß, also hier ausnahmsweise bloß nicht alles aufessen, dann kommt man über den zweiten Gang nicht hinaus. Am Montag unbedingt das Sea-Food-Buffet im Hauptrestaurant besuchen, es lohnt sich. Für deutschspachige Gäste wird außerdem noch da Houdinis angeboten, für etwas mehr Ruhe und Getränkeservice am Tisch. Der Grundgedanke ist ja ganz nett, aber die Räumlichkeiten sind scheußlich. Wir sind unglücklicherweise gleich am ersten Abend dort gelandet, und ich hätte zu gern unsere Gesichter gefilmt, als wir dort hineinkamen. Schlimmer geht es nicht. Der Raum dient wohl abends als Disco, dementsprechend sieht er auch bei Beleuchtung aus, und bietet außerdem die verspakte Atmosphäre eines aufgerüschten Vereinshauses, hat garnix mit irgendeiner Sternekategorie zu tun, also nicht zu empfehlen. Der Service allerdings auch hier , wie überall in den Themenrestaurants, besonders zuvorkommend. Sehr zu empfehlen ist der Cappucino in der Aurora-Bar. Besonders schön eingerichtet ist die Cincinatti-Bar, gleich hinter der Lobby.
Die Lage des Hotels befindet sich auf dem höchsten Punkt der Makady Bay an deren südlicher Spitze, in ziemlicher Alleinlage mit dem Serenity-Hotel ca 5km von Makady-Center entfernt. Die tolle Bucht ist bei jedem Wind teilgeschützt. Die Quallen, die teils hereingetrieben werden brennen keinesfalls und haben auch nur sehr kurze Tentakel. Schon bereits in der Bucht kann man an beiden Seiten sehr schön schnorcheln. Ans Hausriff kommt man nur bei Windstille. Für uns war das in den 10 Tagen aber an 4 Tagen möglich und auch für den verwöhnten Schnorchler sehr lohnenswert. Blaue Drücker und Riesenmuränen gehörten zum täglichen Schnorchelgang dazu. Wir sahen außerdem einen Riesenbarrcuda(knapp 2 m), eine Schildkröte, wenig Blaupunktrochen und Skorpionfische, und eine Delphinfamilie für einen ganzen Tag in der Bucht. Die gesamte Anlage hat neben dem Strand an der Hauptbucht noch mehrere individuelle kleine Buchten, vor den Holzbungalows für Honey-Mooners, für Menschen, die es etwas einsam lieben, aber man kommt dort nirgends Wasser durch das Riffdach, das geht nur am großen Strand in der Bucht.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Ich hätte gern mal beim Yoga mitgemacht, da man aber nie wußte, ob es am Strand oder am Pool stattfand, hätte das dann nur zufällig funktionieren können, das war sehr schade, da die Entfernung zwischen beiden Punkten doch nicht unerheblich ist. Der Pool am Hauptgebäude wirkt eher ungepflegt, ist nicht gekachelt, sondern mit Plastik ausgeschlagen, birgt allerdings eine grandiose Aussicht über die Bucht. Der Rutschenpool ist für die Kleinen natürlich der Hit, wirkt sich aber auch eher negativ auf Stil und Design aus. Wir fanden dann den Pool am nördlichen Ende der Anlage schöner, gepflegter, ruhiger, mit entzückender Bar mit tollem Meerblick. Gut fanden wir auch , dass man zu fast jeder Tage4szeit irgendwo etwas zu essen bekam, man mußte bloß erstmal den Bogen raushaben wo und wann, aber das hat man innerhalb von 2-3 Tagen drauf. Sehr aufmerksam und hilfsbereit und für mich beruhigend , der Lifeguard, immer on Duty , so lange es hell war, der auch aufpaßt, dass die Leute am Riff richtig verhalten, und sich recht gut mit den Fischarten auskennt.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 2 Wochen im Oktober 2011 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Fenna |
| Alter: | 46-50 |
| Bewertungen: | 3 |


