wir haben das Hotel als Anschluss nach einer einwöchigen Nilkreuzfahrt gebucht. Leistung war All-inclusive. Die Gäste kamen hauptsächlich aus Osteuropa, viele aus Russland, eine große Zahl Italiener, einige Deutsch, wenige Schweizer und Osterreicher. Der Altersdurchschnitt war bunt gemiacht, vom Baby bis zu den Großeltern. Leider ist im Al Nabila nicht alles so toll, wie es auf dem ersten Blick scheint. Die Empfangshalle und die Cincinatti Bar und die Aurora Bar machen optisch wirklich was her- die Freude wird nur dann getrübt wenn die all-inckusive Cocktails (z.B. Pina Colade und Wodka Sunrise) ungenießbar sind, die Kellner tritz Bakschisch nur sporadisch vorbeischauen, die Gläser teilweise schmutzig und nur mit 2-fingerbreit Wein gefüllt sind oder die überlaute Animation das Sonnenbaden am Strand vermiest.... es gibt auch mehr oder wenig einsame Strande, am hinteren Ende in der Nähe der Petra Bar, an der es auch ein kleines Mittagessen bei einem superfreundlichen Kellner gab. Ohne Animationslärm, ohne lästige Verkäufer. Leider kann man dort nicht ins Wasser gehen, weil man nicht über das Riffdach kommt, aber so sind wir zum Schnorcheln in die Hauptbucht gewandert... Sehr zu empfehlen ist die Tauchschule Extra-Divers! Empfehlenswert ist die Mitnahme kleinerer Euroscheine, die Angestellten kommen immer wieder zum Tauschen der Trinkgeldmünzen, da sie diese nicht umwechseln können. Das Hotel wird sich entscheiden müssen, welche Art von Gästen es beherbergen will. Im Moment stoßen zu viele Kulturen aufeinander. Auch die Ansprüche von Urlaubern die einen erholsamen, ruhigen Schnorchel- Tauchurlaub erleben wollen, werden nicht abgedeckt, da zu viel Halli-Galli herrscht..
wir hatten 2 nebeneinanderliegende Bungalows, die mit Verbindungstüren verbunden waren. Sehr groß und auf den ersten Blick super ausgestattet. Leider wurde in der Duschecke im Bungalow unserer Kinder "vergessen" ein Wasseranschluss einzubauen, sie konnten nur in der Wanne duschen- unsere defekte Duschaufhängung wurde nicht repariert. Das Wasser aus der Leitung war oft braun und sollte NICHT zum Zähneputzen verwendet werden. Die Matratzen sehr durchgelegen. In der Minibar befand sich bei Anreise eine Wasserflasche.
Dank einer deutschen Managerin (die übrigens immer ein offenes Ohr für Wünsche und Anregungen und auch Beschwerden hat) haben deutschsprachige Gäste seit einiger Zeit die Möglichkeit in einem von den anderen Gästen getrennen Speisesaal das Abendessen einzunehmen. Dies findet in der dafür umgeräumten Diskothek statt, in der ein kleineres Buffet aufgebaut wird. Die Atmosphäre dort hat uns gar nicht gefallen, so dass wir die meisten Mahlzeiten auf der Terrasse etwas abseits des Trubels des Hauptspeisesaals eingenommen haben. Sehr schön war ein ägyptischer Abend an dem das Buffet auf der Terasse aufgebaut war- die Speisen waren sehr lecker. Leider hat auch uns, wie eigentlich alle Gäste, eine Durchfallerkrankung erwischt. Vom Verzehr von Rohkostsalaten wird selbst von Einheimischen gewarnt... Das Essen war ansonsten qualtitativ und quantitativ OK- eigentlich immer für jeden etwas dabei, leere Schüsseln wurden rasch nachgefüllt- leider hat frisches Obst "dank" russischer Schaufelpartien nicht für alle gereicht. Geschirr und Besteck war immer ausreichend vorhanden, dafür nicht immer ganz sauber oder unbeschädigt.
mal so, mal so... Wenn die Kellner unter "Beobachtung" standen (durch jede Menge Anzugträger) oder das Bakschisch gerade frisch gezahlt war, ging es auch mal schneller, oft haben wir uns jedoch unsere Getränke zum Essen selber geholt oder die leeren Teller auf dem Nachbartisch plaziert. Der Service in der Cincinatti Bar war sehr gut und freundlich- die all-inclusive Cocktails wie Pina Colada und Vodka Sunrise leider grauenhaft. Dort bekommt man übrigens von 10-24 Uhr 1,5 l Wasserflaschen zum mitnehmen. Als wir anreisten wurden die defekten Schranktüren sofort repariert, auf die angesprochene Reperatur der Duschaufhängung haben wir vergeblich gewartet. Verständigung klappte mit Deutsch/Englischem Sprachgewirr oder mit Händen und Füßen ;) Die Zimmerreinigung war oberflächlich OK, die tote Kakerlake und Ameise im Badezimmer lag vom ersten bis letzten Tag an der gleichen Stelle.
Die Lage das Hotels ist fantastisch. Der Blick von oben auf die Bucht oder aus unserem Bungalow aufs rote Meer war traumhaft. Das Hotel ist sehr groß und mitten in die Wüste gebaut. Mit viel Mühe werden die Blumen und Palmen gepflegt. Die Wege sind teilweise lang, aber ohne Zeitdruck kann man gut auch mal ein wenig spazierengehen. Den Shuttel-Service durch Kleinstbusse oder Tuck-Tuck-Bahn haben wir nicht genutzt. Die Wege sind teilweise nicht super in Schuss, die Treppen lang und man sollte sie mit offenen Augen begehen, da ab und an Leitungen quer über die Stufen verlaufen. Aber man ist eben nicht in Europa.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
die störende weil viel zu laute Animation auf russisch und italienisch wurde von uns nicht genutzt, die Rutschen einmal ausprobiert- sie sind gut. Die Pools sind sauber, aber kühler als das rote Meer. Der Internetzugang an der Rezeption ist langsam und die Erklärung war nicht gerade freundlich. Der Hauptstrand in der Bucht könnte traumhaft sein, leider ist die Musik und die Animation (vorwiegend russisch und italienisch) viel zu laut. Die diversen Verkäufer für Ausflüge, Surfen oder Massage, die die Gäste am Strand bequatschen wollen, haben uns sehr gestört. Unschön ist auch, dass die Surfer und ein kleines Glasbodenboot ohne Rücksicht auf Schwimmer und Schnorchler über die Bucht fahren. Zweimal hat uns das Glasboot beim Schnorcheln angefahren. Das Schlmmste für uns war allerdings wie die Menschen mit dem traumhaften Hausriff umgehen. Ständig konnte man Touristen beobachten, die mit Badeschuhen über das Riffdach laufen, Korallen abbrechen oder sogar mit Flossen gegen Fische treten. Im vorderen Bereich ist das Riff schon sehr zurstört. Wenn das Hotelmanagement nicht eingreift, wird in 10 Jahren nichts mehr von der Pracht übrig sein. Leider fanden sich auch immer Plastikbecher und -tüten im Wasser. Am Strand gab es trotz ab 6 Uhr mit Handtüchern besetzter Liegen immer noch einen freien Schirm und die "Handtuchjungs" haben dann Liegen zusammengesucht. Die Liegen sollten größtenteils überholt werden, die Duschen am Strand sind nur mit einer Kletterpartie zu erklimmen, dafür ist das Wasser schön warm.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 1 Woche im Oktober 2011 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Martina |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 2 |


