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Stefanie & Klaus (56-60)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • August 2008 • 2 Wochen • Strand
Für und Wider
5,2 / 6

Allgemein

Das Hotel ist baulich in einem Top-Zustand, wir haben keine Mängel gesehen. Der Pool, die Wege, die Pflanzen, die Zimmereinrichtung, die Liegen und Sonnenschirme - alles perfekt gepflegt, nicht mal Kleinigkeiten gibt es zu bemängeln. Es erweckt durch seine abwechslungsreiche Architektur in gewisser Weise den Eindruck einer mediterranen Kleinstadt. Man vergisst durch den hervorragenden Pflanzenbewuchs, dass es sich in der Wüste befindet. Die Gäste sind hauptsächlich Italiener und Deutsche, hinzu kommen einzelne Schweizer, Holländer, Österreicher, Franzosen und Engländer. Die Nationen unterschieden sich höchstens in der Bräunung, vor allem fielen keine Gäste unangenehm auf. Das Hotel ist rollstuhlgerecht. Der große Spielplatz ist überdacht - in Lahami haben wir das anders gesehen - und für die Kleinen gibt es einen Extra Kinderpool. Der Einstieg am Strand erfolgt durch Flachwasser, also auch hier besondere Eignung für kleine Kinder. Als Schnorchler möchten wir erwähnen, dass es sich lohnt, in Coraya Bay den Tagesrhythmus zu ändern - erst schnorcheln, dann frühstücken (wer das schafft). Ob die Trübung des Wassers in anderen Monaten nicht so stark auftritt, ist uns nicht bekannt. Im August ist es auch nach Meinung der Ägypter recht heiß, am Strand jedoch auszuhalten. UW-Fotografen sollten auch den Flachwasserbereich nicht übersehen - Butte, große Sepien, viele Jungfische (z. B. Teppich-Krokodilfisch, Fledermausfisch), die man sonst nicht so leicht zu sehen bekommt.


Zimmer
  • Gut
  • Wir hatten ein Superior-Zimmer, das in diesem Hotel ein Standardzimmer ist. Wir waren überrascht, wie klein es war, den Ägypten besticht normalerweise durch seine großzügigen Zimmermaße. In der Hotelbeschreibung ist von 34 m² die Rede - da wurden trickreich Korridor und Nasszellen mit eingerechnet. Das Zimmer ist genau halb so groß, aber trotzdem ausreichend - siehe Foto. Die Möblierung ist o. k., aber die Betten lassen sich nicht zusammenschieben. Der Handtuchwechsel erfolgt eher zu viel als zu wenig. Die weißen Handtücher sind tatsächlich weiß und nicht angegraut. Bei Poolblick besteht abends eine deutliche Lärmbelästigung von 21. 30 bis 24. 00 Uhr (Unterhaltungsprogramm), danach ist garantiert Ruhe. Man kann sich über die Musik ärgern oder aber mit zum Programm gehen, TV anschauen, die Nachbarhotels besuchen, evtl. nach einem anderen Zimmer fragen. Die Klimaanlage rauscht etwas laut, tuckert aber nicht. Zum Nachbarzimmer besteht absolute Schalldichte. Es gibt einen Zimmersafe und einen Wasserkocher. Der wird aber - von uns noch nie erlebt -zur "Hot Minibar" ernannt und pro Teebeutel mit 2 € berechnet. Also bringt Teebeutel und Nesscafe lieber mit. Die Abrechnung der Minibar war für uns undurchsichtig und passte nicht zu unseren Eintragungen, unser Minibar-Boy machte auch keinen guten Eindruck. Im Iberotel Grand Sharm, das zur gleichen Kette gehört, war gerade der Minibar-Boy die top Person, so verschieden geht es zu.


    Restaurant & Bars
  • Gut
  • Wir sahen keinen Grund, dem guten Buffet auszuweichen und das Restaurant zu besuchen. Das Buffet ist sehr umfangreich, wenn auch nicht nicht in jeder Beziehung geschmacklich perfekt. Da 5 Sterne in Ägypten nicht ernst zu nehmen sind, haben wir Perfektion auch nicht erwartet. Bedienung und Sauberkeit sind hervorragend. Das Nachlegen am Buffet klappt gut. Trinkgeld haben wir an jedem Tag gegeben, auch Gärtner und vor allem den Roomboy bedacht. Man spürt keinen Zwang dazu, wodurch es wohl oft vergessen wird.


    Service
  • Gut
  • Hier gibt es Für und Wider. Der Roomboy verdient volle 6 Sonnen, einen Besseren haben wir nie erlebt. Der Service des Hotels Abreisenden gegenüber nur 1 Sonne - wir betrachten es als wenig besucherfreundlich, angesichts eines halb leeren Hotels für die Zimmernutzung am Abreisetag über 12. 00 Uhr hinaus 40 € zu verlangen. Bisher ernteten wir in solchen Fällen in aller Welt nur ein "Selbstverständlich". Will das Hotel keine Repeater? Zu warnen ist vor dem Arzt, der bei Durchfall eine teure Infusion setzt - Antinal aus der Apotheke tut es für geringes Geld auch. Man kann es aus Deutschland mitbringen, wo es als Pentofuryl gehandelt wird, oder am Flughafen billig kaufen. In Coraya verlangt man einen Touristenpreis von 20€, das ist mehr als 10fach über dem ägyptischen Preis.


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Das Hotel befindet sich 5 Fahrminuten neben dem Flughafen Marsa Alam, ohne dass Fluglärm stören würde. Die Rotmeerstraße führt nahe vorbei und das Hupen und Scheppern von LKW's ist manchmal laut zu hören. Die Coraya-Bucht ist mit Hotels umbaut - auf der gegenüber liegenden Seite befinden sich die Schwesterhotels Solaya, Samaya und Lamaya. Im Hintergrund entsteht ein großer Hotelklotz, für die kleine Bucht wird das mal zu viel. Ausflüge gibt es nach Luxor, Kairo, El Qesier und zum Schnorcheln nach Abu Dabab (30 Minuten). Auch eine Delfintour wird angeboten.


    Aktivitäten
  • Gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Wir fahren wegen des Schnorchelns nach Ägypten und brauchen keinen weiteren Sport. Der wird aber angeboten - durch höfliche und unaufdringliche Animateure Volleyball, Wassergymnastik und Boole, man sieht eine große Squash-Halle und einen Fitnessraum. Am Strand gibt es genügend Sonnenschirme, allerdings begannen die Beachboys, morgens die erste Reihe zu reservieren, um an Trinkgeld zu kommen. Uns war das zu dreist. Die neuen Aluminium-Liegen sind federleicht und auch von älteren Leuten ohne Hilfe zu bewegen. Stranddusche und Toiletten sind so gut wie in Ägypten noch nie erlebt. Der Pool ist so groß, dass man von einer Poollandschaft sprechen kann. Wasserball- und Kleinkinderbecken sind abgetrennt. Der Pool wird peinlichst sauber gehalten. Wir waren aber nie im Pool, sondern am Riff. Leider wird das Wasser in der Bay im Laufe des Vormittags trüb, so dass man früh kommen muss, um das Aquarium-Erlebnis zu haben. Schwimmt man raus ans Saumriff, ist es aber besser. Es gibt keine Wasserrettung wie in Lahami, jedes Schwimmen erfolgt auf eigene Gefahr. Gefährliche Strömungen waren aber nicht zu bemerken, unabhängig von den Gezeiten existiert eine Oberflächenströmung in die Bucht hinein. Das Riff ist dankenswerterweise durch ein Seil abgesperrt, so dass die schönen Feuerkorallenzweige noch nicht abgetreten worden sind. Diese Sperrung sollten die Schnorchler unbedingt beachten, auch wenn es ein Leichtes ist, sie zu überwinden. Sie bietet den Fischen auch einen Rückzugsraum, denn manchmal herrscht viel Schnorchlerverkehr am Riff, sicher Stress für die Fische. Nicht so in der Coraya Bay - die Fische sind sehr zutraulich, besonders am Seil. Es ist so stabil, dass Unerfahrene sich auch daran festhalten können. Trotz oder gerade wegen der Absperrung haben wir in der Coraya Bay die Fische näher gesehen als in der Lahami Bay - sie reißen nicht gleich aus. Am Riff liegt grau-weißer Korallensand, fast wie auf den Malediven und selten für Ägypten. Nur der Flachwasserbereich hat das übliche Gelb-Braun.


    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Mehr Bilder(25)
    Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im August 2008
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Stefanie & Klaus
    Alter:56-60
    Bewertungen:24