Hervorragend angelegtes Hotel am Meer inmitten einer herrlichen Grünanlage. Wir können nicht nachvollziehen, dass einige Bewertungen die Formulierung enthalten:"...das Hotel ist in die Jahre gekommen...". Alles ist ordentlich und gepflegt. Die Gäste sind überwiegend mittleren und älteren Jahrganges und ohne Kinder, was uns sehr entgegen kommt, da wir schlechte Erfahrungen mit Eltern gemacht haben, deren Kinder andere Gäste mit Lärm thyrannisierten, weil sich die Eltern nicht um sie kümmerten. Sehr angenehm war, dass ausschließlich Gäste kultivierter Nationalitäten anwesend waren, die sich ausnahmslos rücksichtsvoll und niveauvoll benommen haben. Als Beispiel seien Gäste aus der Schweiz, Österreich, Italien und Deutschland genannt. Kein Gegröhle oder laute Gespräche, herrliche Ruhe überall. Sehr schön sind die vielen Möglichkeiten im Schatten Platz zu nehmen und einfach nur zu genießen. Man fühlt sich wohl und kann super entspannen. Wir haben die Reisezeit Mai als angenehm empfunden, weil das Wasser mit 28 Grad sehr schön warm war. Die Außentemperaturen waren uns schon fast zu warm, aber man kann sich in hübsche schattige Ecken verziehen, es weht meist ein angenehmer Wind. Andere Reisezeiten können wir nicht in Ägypten beurteilen. Unser Tipp wurde schon oben genannt, wenn man mit dem Bufett zurecht kommt, kann man sich die Buchung des Fayrouz schenken. Das Preis-Leistungsverhältnis ist in Ordnung. Wir waren eine Woche hauptsächlich zum Schnorcheln dort und sind sehr zufrieden wieder nach Hause gefahren.
Das Zimmer, das wir hatten war ausreichend groß, normal möbliert und in gutem Zustand. Super hat uns gefallen, dass man jeden Tag eine große und zwei kleine Flaschen Wasser geliefert bekam, so dass man sich darum nicht kümmern musste und niemand (wie in anderen Anlagen) abends panisch mit eigenen Flaschen nach Trinkwasser herumläuft. Herrlich, dass es keine knallenden Zimmertüren gibt, wie in den meisten Hotels, was schon gerade morgens nervtötend und störend ist.
Das Bufettrestaurant bietet eine hervorragende Auswahl an Speisen, es sollte für jeden etwas dabei sein. Man kann ja eh nicht alles essen (auch wenn man dazu verleitet wird). Besonders haben uns die orientalischen Speisen geschmeckt. Die Qualität ist als gut zu bezeichnen, wie überall ist es sauber. Angenehm ist, dass die Klimaanlage nicht extrem stark läuft, so dass es einem nie unangenehm kalt war im Vergleich zu den Außentemperaturen von 32 Grad. Es wurde an anderer Stelle geschrieben, die Räumlichkeit des Bufettrestaurants sei ungemütlich. Wir haben zwar meist draußen gegessen aber zwei mal auch drinnen. Auf den ersten Blick stimmt es, dass es kühl wirkt, aber wenn man es sich genauer ansieht, so passt die Architektur sehr schön zur Gesamtanlage und die hohen Decken sind mit schönen Leuchtern geschmückt. Es gibt noch das Restaurant Fayrouz, in dem man ein mal pro Aufenthalt essen kann. An dieser Stelle sehen wir einen winzigen Anlass neg. Kritik zu üben. In diesem Restaurant werden pro Abend ca. 20 Tische belegt. Die Speisen kommen aus der gleichen Küche wie im Bufettrestaurant sind jedoch unserer Meinung nach qualitativ schlechter. Das Management sollte sich überlegen, die Kapazitäten an Personal lieber an anderer Stelle einzusetzen. Aus unserer Sicht ist es überhaupt nicht notwendig, ein weiteres Restaurant mit allem drum und dran vorzuhalten, wenn es ein so umfangreiches Bufett gibt, an dem man sich Menge und Art der Speisen selbst aussuchen kann (besser geht es nach unserer Aufassung nicht). Wahrscheinlich erwarten Gäste von einem 5*-Hotel mindestens ein a-la-carte-Restaurant, aber wir denken, dass es in diesem Hotel, wo alles stimmt, nicht notwendig ist, so ein eher mittelmässiges Restaurant zusätzlich zu betreiben. Sollten wir nochmals in dieses Hotel fahren, werden wir nicht wieder für das Restaurant reservieren. Während wir vor einem geschmacklosen Kebabspieß mit winziger Reisbeilage und einem qualitativ minderwertigen Rinderfilet saßen, blickten wir sehnsüchtig eine Etage höher zum Bufettrestaurant, welches allerdings schon geschlossen hatte, als wir im Fayrouz mit dem Essen fertig waren. Da man nicht gezwungen ist, im Fayrouz zu essen, bekommt die Gastronomie trotz unserer Kritik die volle Punkteanzahl. Die Bars sind nett, wir sind keine Cocktailtrinker, haben aber mal versucht und sind dann doch lieber bei Bier oder Wein geblieben.
sehr aufmerksames, freundliches Personal mit Deutschkenntnissen, natürlich auch englisch und italienisch haben wir auch gehört. Zimmer wurden ordentlich gereinigt, wir hatten meist ein schlechtes Gewissen, wenn wir vom Schnorcheln kamen und dann gleich wieder die Ordnung zerstörten.
direkt am Meer, kurzer Transfer von 15 min. vom Flughafen, Einkaufsmöglichkeiten brauchten wir keine, Ausflüge keine gemacht. In einigen Bewertungen kam das sehr laute Aggregat zur Sprache, das sich auf der anderen Straßenseite befindet. Es stimmt schon, dass es je nach Windrichtung laut sein kann. Andererseits möchte jeder Licht, warmes Süßwasser zum Duschen und andere Annehmlichkeiten haben. Also bei aller Kritik nicht vergessen, dass die Hotels dort mitten in einer Einöde stehen und von irgendwo versorgt werden müssen.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Animation haben wir nicht genutzt. Der freie Internetzugang für AI-Gäste könnte von 15 min. täglich getrost auf 30 min. verlängert werden. Wir sind bestimmt keine Internetsüchtigen, aber zum Mails checken und schreiben, ist die Zeit etwas knapp. Pool und Strand strotzen vor Sauberkeit, wie die ganze Anlage. Das Riff ist traumhaft und wir haben zum ersten mal tropische Fische außerhalb eines Aquariums sehen können.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1 Woche im Mai 2012 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Andrea |
| Alter: | 51-55 |
| Bewertungen: | 13 |


