Sehr schöne und tadellos gepflegte Anlage, sowohl was die Gebäude als auch die Bepflanzung angeht. Man "spürt" nicht, dass es sich doch um eine recht grosse Anlage mit fast 400 Zimmern handelt. An der Sauberkeit gab es bis auf wenige Patzer nichts zu bemängeln. Die Gäste waren überwiegend Deutsche und Schweizer, vereinzelte Briten, Italiener und Osteuropäer waren auch anwesend. Keine Nationalität ist in irgend einer Weise negativ aufgefallen. Gäste ab 30 Jahren aufwärts haben überwogen. Es gab sehr wenige Kinder in der Anlage - auch dadurch: Wunderbare Ruhe überall, es sei denn die Animationstruppe nahte. Diese wurde aber nie wirklich aufdringlich. Siehe oben: Gut über die beiden verfügbaren Tauchbasen informieren und abwägen, ich empfehle die Coraya Reef Divers. Die Jungs vom Tiger Marine Schnorchelausrüstungs-Verleih am Strand sind nett und führen schöne Ausflüge durch. Wer Party machen möchte, ist falsch im Coraya Beach bzw. Marsa Alam. Wer sich erholen möchte, Ruhe und eine intakte Unterwasserwelt sucht, wird hier sehr zufrieden sein.
Das Zimmer war nicht riesig, aber ausreichend gross. Die Einrichtung war in hellen Holztönen und rosé gehalten. Wir hatten eine Terrasse mit sehr schöner Aussicht auf eine Grünfläche und etwas Meerblick. Das Bad war recht geräumig und die Dusche sehr gross. Der Wasserdruck und die Warmwasserversorgung waren immer in Ordnung. Der Föhn tut seinen Dienst - auch lange Haare kriegt man damit trocken, ohne dass er zu schmelzen oder qualmen beginnt (alles schon erlebt...). Die Klimaanlage führt ein gewisses unberechenbares Eigenleben, ist aber ok. Der TV war ordentlich programmiert und es waren ca. 6 deutschsprachige Sender verfügbar.
Wir hatten "nur" Halbpension gebucht, was wir jedoch als völlig ausreichend empfanden. Wenn jemand viele Cocktails oder Bier/Wein trinken möchte und auf einem opulenten Mittagessen besteht, ist aber ganz sicher all inclusive die bessere Wahl. Wir sind meist sehr spät zum Frühstück, haben Nachmittags am Strand Obst, Eis oder auch mal ein Sandwich gegessen und waren ein paar wenige Mal auch à la carte Mittagessen (die Burger sind sehr empfehlenswert und nicht im geringsten mit MacDo. Massenware vergleichbar!!). Abends gab es im Hauptrestaurant Buffet. Zu 95% waren die Speisen sehr schmackhaft und von guter Qualität, nach zwei Wochen war der "Wiedererkennungswert" der Speisen aber hoch. Dennoch haben wir jeden Abend gerne und gut dort gegessen. Im à la carte Restaurant isst man abends hervorragend und auch das doch recht teure Sea Food Dinner ist sein Geld wert. Die Barkarte ist umfangreich, der Vorrat der Bar leider nicht. Martini bianco, Campari etc. : Fehlanzeige... Dafür gab es leckere fruchtige Cocktails. Wer Wein trinken möchte, dem empfehle ich den Rosé. Auch der ist kein Spitzengewächs, aber absolut trinkbar. Der Rote schmeckt wie Lambrusco und der Weisse ist sehr lieblich. Zum Thema Trinkgelder: Wir hatten nirgendwo den Eindruck, erst Bakschisch geben zu müssen, um freundlich bedient zu werden! Im Restaurant z. B. haben wir erst am letzten Tag Trinkgelder gegeben.
Alle, ohne Ausnahme, tun ihr bestes und sind immer freundlich und zuvorkommend. ALLE! Den letzten Schliff könnten Schulungen geben, in denen man auf Details hinweist wie z. B. dass die Teller erst dann abgeräumt werden, wenn alle am Tisch mit dem Gang fertig sind... Man hatte kaum den letzten Bissen geschluckt, wurde einem schon der Teller entrissen. Das Zimmer war immer tadellos geputzt und unsere Schuhe in Reih und Glied aufgestellt. Handtücher hatten wir zwar immer in unterschiedlicher Anzahl, aber immer mehr als genug. Manchmal wurde die Minibar nicht aufgefüllt, hat uns aber nicht weiter gestört, da es immer zwei kleine und eine grosse Flasche Wasser hatte und nie alle ausgegangen sind. Am Strand wurde man auch in den Liegestühlen bedient. In unterschiedlichen Zeitabständen kamen die Kellner vorbei. Hier könnte etwas Struktur nicht schaden... Im a la carte Restaurant wurden wir immer sehr zuvorkommend und persönlich bedient. An der Poolbar nahmen wir zwei mal das selbe und schon wusste der aufmerksame Kellner, was wir wollten und brachte ohne unsere Bestellung unsere zwei Espressi und die Flasche Wasser. Super! Jeden Tag ging ein Zeitungsverkäufer durch die Anlage und man konnte aus vielen überregionalen Zeitungen und verschiedenen Magazinen wählen, Kosten ca. 50LE. Alle sprachen mindestens ein wenig Deutsch und die meisten recht gut Englisch.
An der Coraya-Bucht gelegen. Dadurch auch bei stärkeren Winden baden im Meer möglich (in den Nachbarhotels jenseits der Bucht wehte dann permanent die rote Fahne!) Das Riff in der Bucht bietet eine schöne Vielfalt an Meeresbewohnern: Blaupunkt- und Torpedorochen, Papageienfische, Doktorfische, Tintenfische und Unmengen mehr. Es soll auch einen riesenhaften Barrakuda geben, ich bin ihm aber nie begegnet. Rings um die Coraya-Bucht gruppieren sich noch weitere Hotels: Solaya, Samaya und Lamaya. Auf dem Weg zu meiner (übrigens mehr als empfehlenswerten) Tauchbasis Coraya REEF Divers bin ich einmal durch alle hindurch gelaufen und kann nur sagen: Das Coraya ist bei weitem das schönste von allen, egal ob es um die Gebäude, die Atmosphäre oder die Bepflanzung geht. Leider ist es auch das teuerste... Rings um das Hotel bzw. die Hotels befindet sich eigentlich nichts. Man darf nicht wie in Sharm el Sheikh Ausgehmöglichkeiten oder Burger King Filialen erwarten, einfach aus dem Grund, dass die nächste Stadt 80km entfernt liegt. Leider konnten wir unsere Flüge nur noch nach / ab Hurghada buchen, daher kamen wir in den "Genuss" eines ca. dreistündigen Transfers zum Hotel. Dieser lief jeweils reibungslos ab. Es ist jedoch sehr viel empfehlenswerter, Marsa Alam anzufliegen, der Transfer verkürzt sich dann auf fünf Minuten... Fluglärm hörten wir trotz des nahen Flughafens übrigens nur äusserst selten und nie nachts.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Animation: Nie genutzt. Auch die Shows, die die Truppe allabendlich bietet, sind nicht besonders hochkarätig. Lieber eine Shisha rauchen gehen oder gemütlich auf der Terrasse sitzen... Das Wasser in der Bucht war unterschiedlich klar, je nach Wellengang und Windrichtung. Man konnte jedoch immer etwas sehen beim Schnorcheln. An einigen Tagen war es regelrecht glasklar. An einem Tag in zwei Wochen hatte sich ein Quallenschwarm in die Bucht verirrt, an allen restlichen Tagen habe ich nicht eine einzige gesehen. Die Pools haben wir nicht genutzt. Wer tauchen möchte, dem empfehle ich einen Vergleich zwischen der Iberotel-eigenen Tauchbasis Coraya Divers und den benachbarten Coraya REEF Divers im Resta Reef Resort. Ich habe mich für letztere entschieden, bin voll und ganz von der Qualität und Kompetenz der Basis überzeugt und habe im Vergleich SEHR viel Geld gespart. Entsprechende Bewertungsportale zeichnen das selbe Bild. Der Weg zur Basis stellt kein Problem dar: Der Shuttlebus erscheint auf die Minute pünktlich vor der Schranke des Hotels und bringt einen in drei Minuten ans Ziel.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Mai 2008 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Verena |
| Alter: | 26-30 |
| Bewertungen: | 3 |


