Das Hotel Stella Palace liegt in dem kleinen Ort Analipsi direkt neben dem Schwesternhotel Stella Village und leider direkt in der Einflugschneise des Flughafens Heraklion, was dazu führt, daß im 5-Minutentakt ein Flugzeug über das Hotel fliegt. Die Anlage ist ziemlich neu und sehr groß und besteht aus 2-stöckige Reihenbungalows. Die Poolanlage besteht aus 2 sehr großen schönen Pools und wirkte - wie in anderen Beschreibungen schon geschrieben - anfangs etwas ungepflegt (hohes Gras rund um den Pool), aber nachdem über mehrere Tage dann der Rasenmäher das Gras entfernt hatte, war es so, wie man es sich eigentlich vorstellt. Im Großen und Ganzen ist das Hotel empfehlenswert. Ein Paar Sachen sind leider nicht so Glücklich, wie z. B. das Problem mit dem Duschen (ein günstiger Duschvorhang hätte eine bessere Wirkung) oder eben die nicht wirklich guten All-Inkl. Getränke (auch eine Preisfrage - schon klar) oder der nicht funktionierenden Klimaanlage. Ich würde aber vermutlich nächstes mal erst ab Mitte Juni dort hinreisen, da es dann bestimmt schon wärmer ist und auch die Pool-Temperaturen angenehmer/wärmer sind.
Wir hatten ein Superior-Zimmer mit Privatpool gebucht und auch erhalten. Leider ist die Größe des Pools nicht so, wie auf den Fotos auf der Internetseite des Stella Palace abgebildet. Die Pools (Wassertemperatur noch sehr eisig) von 4 Zimmern sind leider nicht miteinander zu einem großen Pool verbunden sondern sind mit einer - anscheinend nachträglich noch eingezogenen - Mauer voneinander getrennt. Ansonsten sind die Zimmer neu und sehr modern eingerichtet mit dunkleren Laminat-Boden, LCD-TV (Sat1, ProSieben, ZDF, Kabel1, Arte, MTV), Telefon und leider nicht funktionierender Klimaanlage (dies wurde dreimal der Rezeption gemeldet. Beim ersten mal war am 2. Tag nach der Reklamation noch keine Änderung merkbar, also nochmals reklamiert. Beim zweiten mal hing ein Zettel an der Klimaanlage, man solle doch die Klimaanlage mindestens 5 Minuten laufen lassen, damit sie kühlt - das komische dabei ist, dass trotz 3-stündigem Einschalten keine kalte Luft aus dem Kühlgerät kam. Beim 3. Versuch waren wir am Zimmer und der Techniker hielt kurz die Hand an die Klimaanlage und meinte, dass doch kalte Luft herauskäme... Dies war aber nur die Luft, die von der Eingangstüre aus dem Gang beim Öffnen der Zimmertüre in das Zimmer geströmt war. Wir haben uns dann eben abends durch einen längeren Durchzug durch öffnen der Balkontüre (welche laut quietschte durch eine zu knapp verlegte Randleiste des Laminatbodens) und der Eingangstüre die nötige Abkühlung für die Nacht im Zimmer verschafft. Wie das aber im Hochsommer aussieht...) Neben dem Privatpool gab es im Bad auch noch eine Whirlwanne. Leider konnte man aber fast nicht in dieser Duschen, ohne gleich das halbe Bad unter Wasser zu setzen. Die hierfür vorgesehene Duschabtrennung, welche eigentlich am Badewannenrand abdichten sollte, sorgte eher dafür, dass das Wasser dann vom Badewannenrand nach außen lief. Die Handtücher und die Bettwäsche wurden jeden zweiten Tag gewechselt. Steckdosen waren ausreichend zum Laden von Handy, Foto-Akkus, Fön, etc. vorhanden. Der Safe war leider nicht inkl. und mußte separat bezahlt werden (ca. 15 Euro pro Woche). Mit Blick nach Westen, kam erst ab Mittag die Sonne auf die Terasse und gegen Nachmittag war dann leider auf der Terasse kein Schatten mehr und dann ziemlich heiß. Die späte Nachmittagssonne prallte dann voll ins Zimmer und heizte dieses dann - ohne funktionierende Klimaanlage - auf ca. 28 Grad auf.
Beim Restaurant fällt es schwer, eine eindeutige Bewertung abzugeben. Es wird versucht, einen 5-Sterne Standard zu erfüllen, was aber nicht wirklich gelingt. Es fehlte bei allen Speisen ein Schild, was manchmal dazu führte, dass man nicht erkennen konnte, was das Gericht eigentlich darstellen soll. Frühstück: das beste am Essen war das Frühstücksbuffet. Kaffee, Tee, Milch, Kakao, O-, Apfel-, Ananas-Saft (alle Säfte leider geschmacklich etwas künstlich und wässrig), große Auswahl an Müslis, Obst, Käse, Wurst, usw. Die Auswahl war groß (auch Englisches Frühstück - wer darauf steht), aber was ich persönlich vermisst habe, war z. B. Joghurt. Es gab dafür aber (Frucht-)Quark. Leider gab es durch die fehlenden Beschreibungen auch schon mal das Problem, daß man anstatt Quark eben Frischkäse mit Früchten in der Schüssel hatte... Man konnte sich Omeletts frisch zubereiten lassen und auch Crêpes wurden ständig frisch zubereitet. Mittagessen: zuerst das Positive: die Auswahl an Salaten war sehr groß und Feta stand in großen Mengen zur Verfügung. Auch das Nachspeisenbuffet war reichlich und mit viel liebe angerichtet. Das Negative: leider wiederholten sich die Speisen in relativen kurzen Abständen (mehrmals in Folge Gyros) und die Beilagen waren fast immer identisch: Pommes, Spaghetti und Kartoffel-Auflauf. Abendessen: auch beim Abendessen waren das Salatbuffet und das Nachspeisenbuttet ähnlich wie beim Mittagessen das Highlight. Der Rest war oftmals eben nicht definierbar. Zum Glück gab es ja das sogenannte Live-Cooking was aus Pizza und Nudeln bestand. Ein einmal in 2 Wochen veranstalteter Barbecue-Abend (freiwillig am Pool) sollte 25 Euro je Person kosten, was vielleicht zu etwas Abwechslung geführt hätte, aber bei All-Inclusive vom Preis her nicht akzeptabel ist. Das schlimmste aber ist, das fast alle Speisen lauwarm bis kalt waren (außer der frisch aus dem Ofen kommenden Pizza). Eine Erwähnung verdient auch noch das Spezialitätenrestaurant, das man einmal pro Woche aufsuchen durfte: die dort gereichten Speisen wären niemals die ca. 30 Euro wert gewesen, welche die Stella Village-Gäste hierfür hätten zahlen müssen. Nach nichts schmeckende Tomatensuppe, nicht genießbare Fett-Pastete, Salat ohne Dressing sind nur ein paar Punkte, die ich erwähnen möchte. Die Cocktails an der Poolbar (die Lobby-Bar war nicht im All-Inklusive-Programm) waren oftmals nicht wirklich genießbar und auch die Softdrinks waren wieder sehr wässrig. Wenn man wirklich gute Cocktails trinken möchte, ist die Lobby-Bar abends zu empfehlen. Die Getränke sind zwar nicht gerade günstig, aber allesamt sehr gut und vor allem die Zubereitung durch den "Bar-Supervisor" Nikos macht so richtig viel Spaß - vor allem der Nikos-Special-Cocktail ist sehr zu empfehlen. Die Sauberkeit in den Restaurants war nicht zu bemängeln.
Der Check-In funktionierte reibungslos und schnell. Anschließend wurden wir und unsere Koffer mit dem kleinen Elektro-Fahrzeug (Bus wäre etwas übertrieben) zum Zimmer gefahren. Hin und wieder gab es leichte Verständigungsprobleme, da Deutsch eigentlich an der Rezeption gar nicht verstanden wurde, und Englisch hin und wieder für Verwirrungen sorgte (siehe Zimmer-Bewertung).
Das Hotel liegt nur durch eine kleine Straße getrennt am hoteleigenen Strand (etwas klein und aufgrund der noch nicht so warmen Wassertemperaturen sowie des zum gebuchten Zimmer gehörigen Privatpools nicht genutzt). Der Transfer vom Flughafen dauerte ca. 25 Minuten was natürlich mit dem oben bereits erwähnten Fluglärm einhergeht (deshalb eine Sonne Abzug). In der näheren Umgebung befinden sich nur ein paar kleine Bars (zu dieser Zeit noch teilweise geschlossen), sowie in Analipsi 2 kleinere Supermärkte und Tavernen. Die Bushaltestelle ist ca. 1 km Luftlinie vom Hotel entfernt und wenn man den richtigen Weg nimmt, ist man in gut einer viertel Stunde auch dort (über die Rezeption -> Hoteleinfahrt)...
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Die Pools des Hotels sind wirklich top und es sind auch ausreichend Liegen mit Auflagen und Sonnenschirmen vorhanden. Auch für Kinder ist ein Kinderspielplatz sowie eine Kinderanimation vorhanden. Die Animateure sprechen Deutsch und sind nicht aufdringlich, wie in anderen Hotels leider schon oft erlebt. Der Volleyballplatz ist leider ein anscheinend umfunktionierter Basketballplatz, wodurch der Boden ohne Schuhe nicht zu bespielen ist (Beachvolleyball dadurch leider nicht möglich). Die abendlichen Shows haben wir aufgrund der doch noch recht kühlen Temperaturen abends nicht gesehen, auch wenn wir tagtäglich beim Abendessen am Eingang zum Restaurant durch die Animateurinnen darauf angesprochen wurden.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Mai 2009 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Christian |
| Alter: | 26-30 |
| Bewertungen: | 8 |


