Wir sind ein junges Pärchen Anfang 30. Wir waren zwei Tage im Hotel Ostseeblick in Heringsdorf und waren sehr enttäuscht. Für uns sollte es ein entspannter Kurztrip werden. Aufgrund der guten Bewertungen im Internet haben wir die lange Reise auf uns genommen und uns für dieses Hotel entschieden. Doch leider hatten wir während unseres gesamten Aufenthalts das Gefühl, dass junge Leute hier nicht erwünscht sind bzw. minderwertiger sind als Gäste über 60. Die Enttäuschung ging bei der Anreise schon los. Wir kamen und wurden an der Rezeption recht fix abgefertigt. Uns wurde der Zimmerschlüssel, der Stellplatz in der Tiefgarage und eine Einladung zum Begrüßungsdrink übergeben. Dann wurde uns gesagt, dass wir dann von der Tiefgarage in den ersten Stock fahren können, in dem sich unser Zimmer befindet. Soweit nichts Außergewöhnliches, aber eine halbe Stunde später stand ich, auf der Suche nach Prospekten vom Haus, an der Rezeption und erlebte ein ganz anderes Check-in für ein älteres Pärchen. Dort wurden die Frühstückszeiten erläutert und Hilfe mit dem Gepäck angeboten. Warum gab es das bei uns jungen Leuten nicht? Bei der Begrüßung wurde uns gesagt, dass der Pool im Wellnessbereich defekt sei. Als Ausweichmöglichkeit wurde uns der Pool im dazugehörigen Apartmentkomplex „Villa Usedom“ (ca. 500 m entfernt vom Hotel) angeboten. Leider war ein Benutzen des Pools nur möglich, wenn man vor 18.00 Uhr dort war. Denn ab 18.00 Uhr wurde das Objekt abgeschlossen. Wir hatten uns nun aber zu 18.00 Uhr einen Tisch im zum Hotel gehörigen Restaurant „Alt Heringsdorf“ reserviert. Aus diesem Grund fragten wir vor dem Essen, ob es denn auch eine Möglichkeit gäbe, nach dem Essen noch schwimmen zu gehen. Eine Rezeptionistin sagte uns, dass dies kein Problem wäre. Wir könnten uns einen Schlüssel holen und den Spa-Bereich bis 22.00 Uhr nutzen. Mit dieser Aussage waren wir zufrieden und gingen Essen. Nach dem Essen standen wir mit unseren Badesachen an der Rezeption und wollten uns den versprochenen Schlüssel holen. Dieses Mal gerieten wir an eine andere Kollegin und diese fragte uns wie wir uns das vorstellen? Sie kann uns doch keine Schlüssel geben. Wir können gern unser Glück versuchen, ob wir reinkommen und Sie drückt uns die Daumen, aber wenn nicht haben wir leider Pech. Von einem 4 Sterne Hotel erwarte ich, dass sich in solch einer Situation ein Mitarbeiter einen Schlüssel nimmt und uns aufschließt und sich auch noch über uns lustig gemacht wird!!! An diesem Abend waren wir nicht schwimmen. Die Krönung der Poolsituation war die Aussage der Rezeptionistin mit einer Handbewegung in Richtung Ostsee: „Da draußen haben Sie doch eine große Badewanne“ Dies ist eine riesen Frechheit, zumal das Wetter nicht so gut war, um in der Ostsee schwimmen zu gehen. Mal davon abgesehen, haben wir ja aus einem bestimmten Grund ein Hotel mit Wellnessbereich gebucht. Genauso enttäuschend war der Aufenthalt im „Alt Heringsdorf“. Wir hatten wie bereits erwähnt einen Tisch reserviert. Als wir das Lokal betraten, wurde uns vom Tresen aus gesagt: „Da hinten der Tisch ist für Sie“ Wir wurden nicht vom Personal zum Tisch gebracht. Wir saßen auf einem Podest mit einer Reling. Die Kellnerin, die uns die Speisekarten brachte machte sich aber nicht die Mühe, die drei Schritte um die Reling herum zu gehen. Weder um uns die Karte zu bringen noch bei den Getränken oder der Rechnung. Man hat gemerkt, dass Sie Ihren Beruf nicht besonders mag und Sie war sehr unfreundlich. Mein Partner hatte sich einen Chilliburger und ich ein Wiener Schnitzel bestellt. Das Brot des Chilliburgers war sehr hart und somit nicht wirklich genießbar. Mein Getränk war nicht bis zum Eichstrich voll. Alles in allem ein misslungener Besuch. Das Zimmer war sauber und ein weiteres Badetuch wurde mir aufs Zimmer gebracht. Da es warm im Zimmer war, haben wir mit offenem Fenster geschlafen bzw. haben versucht zu Schlafen. Unser Zimmer lag über der Küche und ab 7.00 war an Schlaf nicht mehr zu denken. Erst kam die Müllabfuhr (für die das Hotel natürlich nichts kann), danach hörte es sich an, als würden die Köche sich mit Töpfen quer durch die Küche bewerfen. Wir standen dann vor unserm Wecker auf und gingen auf die Terrasse zum Frühstücken. Das Buffet war sehr vielfältig. Leider waren bei beiden Frühstücken die dunklen Brötchen sehr hart (man bekam das Gefühl die waren schon älter) und die hellen Brötchen waren wie Gummi. Für uns keine 4 Sterne Qualität. Nach dem Frühstück versuchten wir erneut unser Glück am Pool. Dieses Mal kamen wir in die „Villa Usedom“ und fanden auch die Umkleidekabine. Leider war der Pool kalt und somit gab es hier keine Entspannung. An diesem Tag war auch das Wetter nicht so toll. Es war so windig, dass es verboten war in die Ostsee zu baden, da Lebensgefahr bestand. Wir wollten dann im Spa-Bereich des Hotels etwas entspannen. Auf der Suche nach einem ruhigen Plätzchen kamen wir zur Dachterrasse mit Vorraum. Leider war auch hier an Entspannung nicht zu denken. Der Ausblick war zwar traumhaft, aber die Lärmbelästigung durch die Reparaturarbeiten am Pool war nicht auszuhalten. Das einzig Positive war der Ausblick und unser Besuch im Restaurant Bernstein. Wir wurden dort von Lisa betreut. Lisa war sehr zuvorkommend und nett. Bei Ihr hat man gemerkt, dass Sie ihren Beruf gern ausübt. Das Essen war super lecker und Extrawünsche wurden ohne Widerrede umgesetzt. Ein kleiner Minuspunkt war die lange Wartezeit auf das Dessert. Aber diese wurde mit einem selbstgemachten Eis als Gruß aus der Küche versüßt. Wir haben am selben Abend noch unsere Hotelrechnung bezahlt. Doch weder zu diesem Zeitpunkt noch bei der Abgabe des Zimmerschlüssels am nächsten Morgen wurde wir gefragt wie uns unser Aufenthalt gefallen hat. Alles in Allem war ich sehr froh, dass wir nur zwei Nächte in dem Hotel verbracht haben, da ich wir sonst unseren Besuch dort nach der zweiten Nacht abgebrochen hätten. Wir waren schon in vielen Hotels, aber so wurden wir nicht mal auf einem Campingplatz behandelt. Womit das Hotel seine 4 Sterne und Superior verdient hat können wir nicht nachvollziehen.
Zimmer waren sauber und ordentlich, aber etwas klein. Befremdlich war, dass Abends (gegen 18.00 Uhr) nochmal ein Zimmermädchen kam und die Betten aufschlug. So kam es zu einem unschönen Zusammentreffen zwischen dem Personal und mir. Ich war im Bad und hörte dadurch das Klopfen nicht. Als ich plötzlich halb nackt im Zimmer stand, da ich vermutete mein Partner hat etwas vergessen, traf ich dort auf das Zimmermädchen. Peinlich für uns beide. Unser Zimmer lag über der Küche und da es im Zimmer warm war, schliefen wir bei geöffnetem Fenster. -Großer Fehler!- An Schlaf war nicht zu denken, da ab 7.00 Uhr ein wahnsinniger Krach aus der Küche in unser Zimmer drang.
Restaurant "Alt Heringsdorf" Wir hatten einen Chilliburger, bei dem war das Brot knochenhart. Nicht genießbar. Mein Getränk war nicht mal bis zum Eichstrich gefüllt. Man fühlte sich als Störfaktor und bemerkte, dass das Personal keine Lust hatte auf Ihre Arbeit.
Personal war sehr unfreundlich. Man hatte das Gefühl, dass jungen Leute (unter 60 Jahren) nicht erwünscht waren.
Das einzige womit das Hotel punkten konnte war die Aussiecht von der Terrasse. Abzüge gibt es für die sehr kleine und enge Tiefgarage.
Beliebte Aktivitäten
- Wellness
- Sport
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1-3 Tage im September 2016 |
| Reisegrund: | Wandern und Wellness |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Anna-Victoria |
| Alter: | 26-30 |
| Bewertungen: | 1 |
Liebe Anna-Victoria, zunächst einmal möchten wir uns dafür bedanken, dass Sie sich so viel Zeit genommen haben, Ihre Meinung zu dem zurückliegenden Aufenthalt und unseren Angeboten im Allgemeinen mitzuteilen. Die Rückmeldung unserer Gäste werten wir als wichtiges Instrument bei der Verbesserung unseres Services. Wir bedauern sehr, dass wir Ihre Erwartungen nicht erfüllen konnten und bei Ihnen der Eindruck einer ungleichen Behandlung der Gäste entstanden ist. Uns liegt das Wohl eines jeden Gastes am Herzen und nicht anders kommunizieren wir das unseren Mitarbeitern. Freundlichkeit und Servicebereitschaft zählen wir zu unseren wichtigsten Eigenschaften. Unser Familienbetrieb lebt von seiner Herzlichkeit. Schade, dass es uns nicht gelungen ist, Ihnen diese zu transportieren. Natürlich waren wir über die Probleme, die uns unsere Pooltechnik bereitete, selbst auch sehr betrübt. Inzwischen konnten wir diese Schwierigkeiten restlos beheben. Die Dringlichkeit ließ leider keinen Aufschub der Arbeiten zu. Wir versichern Ihnen bezüglich all Ihrer Anmerkungen eine kritische Auseinandersetzung. Wo es notwendig ist, werden wir Maßnahmen ableiten und sie an die einzelnen Abteilungen für eine standardmäßige Anwendung weitergegeben. Denn Ihre Erfahrungen zeigen uns, dass Unstimmigkeiten und Unzufriedenheiten aufgrund unterschiedlicher Vorgehensweisen unserer Mitarbeiter entstanden sind. Wir schätzen eine individuelle Arbeitsweise, allerdings darf unter dieser das Ziel, die Zufriedenheit eines Gastes, nicht leiden. Die vielen guten Bewertungen im Internet lassen hoffen und vermuten, dass Sie uns in einer unglücklichen Momentaufnahme angetroffen haben. Wir würden uns freuen, wenn wir von Ihnen eine zweite Chance erhalten. Gerne übersenden wir Ihnen per Post einen Trostpflaster-Gutschein. Bitte geben Sie uns kurz per E-Mail eine Info (mit Kontaktdaten), wenn Sie hiermit einverstanden sind. Herzliche Grüße Ihre Gastgeber Sibylle & Uwe Wehrmann info@strandhotel-ostseeblick.de


