Wichtiger Hinweis zu den Bewertungen!
Dieses Hotel wird gerade von unserem Team beobachtet und überprüft.
Die Hotelanlage vermittelt insgesamt einen gepflegten Gesamteindruck, wird im Gästebereich gereinigt und empfangsbereit gehalten und entspricht knapp den 5 Sternen der landestypischen Hotelklassifizierung. Nebenbereiche der Anlage wie der äußere Ostflügel, die rechts vom Eingangsportal gelegene äußere Hotelansicht und Räume, die vom Hotelpersonal genutzt werden, verweisen eher auf eine untere Hoteleinstufung. Das Anlegen einer Badebucht scheint gelungen. Somit erlebt der Badegast das Feeling eines Strandurlaubes. Von der künstlich angelegten Insel ist über 2 Badeleitern der Einstieg in das Meer gegeben. Kinder sind von der Betreuung in der Anlage ausgeschlossen. Während unserer Reisezeit besuchten geschätzte 20 % deutsche, 50 % russische, 20 % englische und etwa 5 % Gäste arabischer Abstammung das Hotel. Das Auftreten aller Gäste war sehr gesittet. Preis/ Leistung/ Fazit Unsere Erwartungen an das Hotel waren hoch - sehr hoch, da wir bisher auf HolidayCheck noch nie eine so deutlich positive Bewertung (Weiterempfehlung: 96 %; Note: 5,6 bei fast 4.800 Bewertungen und AWARD 2014 (!)) wahrgenommen haben und gingen mit der Überzeugung, das perfekte Hotel gefunden zu haben auf Reisen… Die vergleichsweise wenigen negativen Kritiker haben wir als kleinkarierte Dauernörgler abgetan, welche europäische Maßstäbe in den dortigen Tourismus projizieren und an allen und jeden Kritik üben. Leider, haben wir uns erstmalig in unserem Fazit gegen eine Weiterempfehlung aussprechen müssen, da sich unsere Erwartungshaltung keineswegs mit dem Vorgefundenen gedeckt hat. Wir möchten Ihnen den wohlverdienten Urlaub oder eine Buchung nicht vermiesen, daher verzichten wir auf eine negative Fotoberichterstattung. Mehrfach brach zu allen möglichen Tageszeiten das Stromnetz zusammen. Eine komplette Nacht und den darauffolgen Tag bis in die Nachtstunden wurde die Stromversorgung unterbrochen. Die Rezeption begründete dies mit landesweiten Stromausfällen. Ein Telefonat mit einem befreundeten Paar, welches zur gleichen Zeit in Sharm el Sheikh urlaubten, konnte diese Aussage nicht bestätigen. Während dieser Zeit arbeitete das hoteleigene Notstromaggregat, welches auch die anderen 13 Tage unseres Urlaubes vor dem Hotel lautstark seine Aufgabe bewältigte. Eine nicht funktionierende Klimaanlage, ausgefallene Lifte, lauwarme Kaltgetränke aus den Zapfanlagen und „tote“ Steckdosen waren das Ergebnis. Insbesondere bereitete der Besuch im Restaurant bei 34 ° C nicht wirklich Freude. Tipps/ Empfehlungen * die „Tourismusabgabe“ (7,-- US- Dollar) scheint wieder aufgehoben, nunmehr muss VOR offizieller Einreise im Flughafengebäude das 25,-- EURO Visum käuflich erworben werden (es sei denn, Sie haben dies bereits in Deutschland erworben), erst danach findet die Pass- und Zollkontrolle/ Einreise statt. Das Visum wird als vorgedruckter Aufkleber mit Quittung in den Reisepass eingeklebt und abgestempelt. * in den ersten 3 Tagen unseres Urlaubes herrschte in der Anlage überschaubare Geselligkeit; hier konnte noch zur Mittagszeit ein Sonnenschirm gefunden werden. Am 4. Tag setzte reger Urlauberverkehr ein und zwang uns, der Welle zu folgen und bis 06.30 Uhr einen uns gelegenen Schirm zu reservieren. Ab etwa 09.00 Uhr war weder eine Liege mit noch ohne Schirm verfügbar. * Fahrten mit den örtlichen Taxis sind sehr günstig. Diese sind zu hunderten in Hurghada unterwegs und machen durch Hupen auf sich aufmerksam. An der rechten Seite vor dem Hotelausgang befindet sich ein Chauffeurservice mit einer ausgewiesenen Preisliste. Für etwa 50 % der hier ersichtlichen Preise können Sie VOR dem Hotel ein Taxi engagieren. * für die Gabe von Trinkgeldern eignen sich im Hotel zwar auch EURO, doch die Begünstigten müssen diese aufwendig in Ägyptische Pfund (LE) umtauschen. Münzen (gleich welcher Währung) sind im Land unbeliebt. Hier handelt alles und jeder gerne mit Scheinen, die ab 5,-- LE (ca. 0,50 EUR) beginnen. Die der Bedienung in den Restaurants gegebenen Trinkgelder werden offenbar in einer Gemeinschaftskasse (Eingangsbereich Restaurant) gesammelt und untereinander aufgeteilt.
Das Mobiliar ist älterer Bauart, was jedoch weniger stört, sofern es die ihm zugedachten Funktionen erfüllt und in einem sauberen Zustand gehalten wird. Fast alle Zimmer haben Meerblick (es gibt nur eine winzige Ausnahme von hofseitig ausgerichteten Unterkünften). Unser Bad soll vor etwa 2 Jahren saniert und die damalige Wanne gegen eine Dusche ausgetauscht wurden. Durch andere Gäste erfuhren wir, dass noch etliche Bäder mit Badewanne ausgestattet sind. Der Platz im Kleiderschrank erschien uns etwas zu klein. Minibar, Safe und Flachbild- TV stehen kostenlos zur Verfügung. Der TV hat jedoch nur ARD und ZDF (lt. Aussage der Rezeption standen zum Zeitpunkt unseres Aufenthaltes RTL und SAT 1 landesweit nicht zur Verfügung). Die Matratzen sind neuwertig und eher hart; die Klimaanlage ist nicht regulierbar und arbeitet (wenn Strom zur Verfügung steht…) sehr gut. Der Balkon bietet bequem Platz für 2 Personen und ist mit Tisch und 2 Stühlen möbliert. Die Zimmerreinigung funktionierte „brauchbar“. Es erfolgte eine grobe Reinigung. Jedoch fanden wir -wenn auch selten- im Flurbereich mehr Schmutz auf dem Fußboden als vor der Reinigung, was wir den schmutzigen Besen andichteten; der Nachttisch wies vom ersten bis zum letzten Tag eine sichtbare Staubkante auf und beim täglichen Handtuchwechsel musste schon mal an ein fehlendes Tuch erinnert werden. Für eine nette Bettdeko fehlte unserem Putzmann offensichtlich die Fingerfertigkeit. Nach jeweiliger Trinkgeldgabe „organisierte“ er diese jedoch von einem Mitarbeiter. Deutlicher Schwachpunkt unseres Zimmers war das Bad. Hier wurden im Nassbereich Stahlschrauben verbaut, welche nunmehr tiefe Roststellen aufweisen. Mehrere Grünspanflächen, starke Kalkränder und Rost an den Armaturen, austretender Schmutz an den Marmorverfugungen, eine fette Schmutzablagerung um den Waschtisch, leicht schimmlige und teilweise fehlende Silikonfugen und ein verrotteter Wasserhahn schockierten uns deutlich. 4 von insgesamt 5 Deckenlampen hingen aus der Verankerung. Den nur spärlich Wasser abgebenden Waschbeckenhahn reklamierten wir nach 2 Tagen, da wir davon ausgingen, dass der Defekt unserem Putzmann sicherlich selbst auffallen würde - doch offensichtlich benutzte er kein Wasser zur Reinigung. Nach 2-facher Erinnerung kam tatsächlich ein Monteur, brachte den Schaden in Ordnung und ließ bei dieser Gelegenheit auch gleich die defekte TV- Fernbedienung wechseln. „Zimmertiere“ mussten wir trotz Lage im 3. OG leider auch beobachten. Ich habe meiner Frau fix erklärt, dass es sich hierbei sicherlich nur um Ohrenkriecher/ Tausendfüßler handelt, um den von ihr geäußerten Verdacht auf andere schäbige Tiere abzutun. Für meine Frau stellten die im Kleiderschrank hängenden Bügel eine mittlere Katastrophe dar, da - wenn diese mehr als nur ihr Eigengewicht zu tragen hatten - bereits der Belastung einer Sommerbluse nicht standhielten und aus der bügeleigenen Verankerung rissen. Eine angebrachte Schnurverbindung konnte die daraus entstandene Zimmerstimmung zumindest für die dortige Zeit schlichten…
Insgesamt bewerten wir die gastronomische Betreuung als noch gut, waren jedoch über die hochkarätige Bewertung und dem dann vor Ort Vorgefundenen irritiert. Wir freuten uns auf eine fischreiche Kost, konnten innerhalb 14 Tagen leider nur 1 Mal Garnelen zu Gesicht bekommen und ärgerten uns, 2 x den fettigen Fisch (ohne Namen) gegessen zu haben, welcher fast täglich angeboten wurde und selbst im gegrillten Zustand schwer verdaulich war. Der Großteil der Speisen war nicht oder nur minimal gewürzt - mehrere Speisen waren jedoch derart überwürzt, dass selbst mir als gerne scharf essender die Tränen in den Augen standen. Wassermelonen waren im Hotel leider gänzlich unbekannt, obgleich Läden in Hurghada diese zu unserer Reisezeit preiswert anboten. Wasser mit Kohlensäure kann ausschließlich nur an den Bars oder im Restaurant (offen) bestellt werden. Die verfügbaren Wasserflaschen beinhalten ausschließlich „stilles“ Wasser. Das Bier ist etwas dünn, jedoch durchaus trinkbar; der Wein ist als einfacher Tischwein zum Essen genießbar. Leider nahm die Küche die angegebenen Essenzeiten nicht so genau, wie die sich hieran orientierenden Gäste. Vielfach warteten wir z.B. in der Pastaecke auf den Nudelkoch, der zur Restaurantöffnung seine Herdplatten noch nicht eingeschaltet hatte; oder auf den Mitarbeiter, welcher für das Schneiden von Salat zuständig war bzw. auf den Koch, der die Speisenbehälter befüllen sollte. Speiseeis wurde ausschließlich nur an der Poolbar zum Nachmittagskaffee angeboten. Dort wurden wir jedoch schon 16.45 Uhr darauf hingewiesen das die Bar geschlossen ist, obgleich noch reichlich Kuchen auslag und die Kaffeebar bis 17.00 Uhr geöffnet haben sollte. Vorteilhaft erweist sich das pünktliche Erscheinen zu den angegebenen Essenzeiten, da bereits nach etwa 15 Minuten mit deutlichen Wartezeiten zu rechnen ist. Das ala Carte/ Spezialitätenrestaurant bot uns keine kulinarische Abwechslung. Auch die dortige Bedienung konnte uns nicht überzeugen. Lediglich das ruhigere Ambiente vernahmen wir als angenehm.
Der Service im Hotel reicht von sehr gut bis schlecht. Während einige Mitarbeiter sehr wohl Service am Kunden leben, machen andere wiederum diesen Eindruck völlig zunichte. Mehrere Versuche, an der Rezeption größere Geldscheine in trinkgeldfreundlichere kleinere Scheine zu wechseln wurden abgewiesen - wir taten dies regelmäßig in benachbarten Hotels, die dies dort als Service verstanden wurde. Zwar wurde ein täglicher Strandtuchwechsel angeboten, doch die verfügbaren Tücher waren oft entweder von ihrer Größe her nur als Gästehandtuch zu nutzen oder teils stark verschlissen und löchrig. Das Bedienpersonal (Ausnahme einiger Mitarbeiter an der Rezeption) bot keine Kommunikation in deutscher Sprache. Auch englische- oder französischsprachige Kommunikation erwies sich mitunter als problematisch. Oft haben wir zu den Mahlzeiten auf eine Getränkebestellung verzichtet, da wir der Kommunikation mit dem Kellner gänzlich aus dem Weg gehen wollten. Hingegen haben wir nach einiger Zeit „unseren“ Kellner im Restaurant gefunden, der uns stets freundlich und sehr flott bediente. Positiv sei hervorzuheben, dass der größte Teil des Personals nicht nach Trinkgeld giert und trotzdem um den Gast bemüht ist, was wir bereits in anderen Häusern teils völlig gegensätzlich erlebten. Wie aus einschlägigen Reiseführern zitiert: „tut der gemeine Ägypter ohne Bakschisch (Trinkgeld/ Geschenk) kaum etwas“ - galt zumindest hier im Hotel nur äußerst selten. Reklamationen wurde (nach dem 2. Anlauf) nachgegangen und (2 defekte Lampen, kaputte TV- Fernbedienung, verstopfter Wasserhahn) zügig repariert. Insgesamt klingelte das „Servicetelefon“ 3 Mal in unserem Zimmer. Zum ersten 23.07 Uhr; zum zweiten 22.54 Uhr und an wiederum einem anderen Abend gegen 22.00 Uhr. Allesamt waren Fehlanrufe, da wir zu einer vermeintlichen Kaffeebestellung und einem Weckauftrag kontaktiert wurden. Da wir zu den jeweiligen Zeiten bereits die Bettruhe genießen wollen, zogen wir das Ziehen der Telefonleitung aus der Steckverbindung vor und verzichteten ab dem 3. Urlaubstag auf weitere Telefonate. Von anderen Gästen erfuhren wir, dass selbst das WC- Telefon nicht von diesen Anrufen verschont blieb. Die verfügbaren Liegen am Pool und Strand sind in sehr guter Qualität, könnten jedoch (insbesondere mit der Anzahl von Sonnenschirmen) noch zahlenmäßig erweitert werden. Leider sind Auflagen nicht verfügbar. Da mitunter hohe Windgeschwindigkeiten herrschen, stehen an den „Schirmplätzen“ Windabweiser zur Verfügung.
Der kurze Transfer von etwa 15 Minuten wird von uns als absolut positiv bewertet. Der befürchtete Fluglärm setzte nicht ein, da die Flieger überwiegend in das Landesinnere starten und -landen. Zudem sorgt der zuweilen kräftige Wind für eine Abkehr des Schalls. Problematischer zeigt sich die Umgebungssituation im Außenbereich der Hotelanlage. Unbeleuchtete Straßenabschnitte, kaputter oder nicht fertig gestellter Straßenbelag und der ohrenbetäubende Lärm der hoteleigenen Notstromversorgungsanlage an der linken Gebäudeseite trüben den positiven Eindruck. Die Marina (neue Hafenanlage) erreicht man besser mit dem Taxi (ca. LE 15,--), da das letzte Endstück der Wegstrecke durch einen Straßenabschnitt führt, welcher zu Fuß einiger Überwindung erfordert. Eine dortige polizeiliche/ militärische Eingangskontrolle soll Sicherheit vermitteln. Der Rundgang in der Anlage stellte für uns leider kein High Light dar. Dauergehupe vorbeifahrender Autos - insbesondere Taxen - und das ständige und teils nervige Drängen der vor den Geschäften stehenden Händler, führt ohnehin zu einem gebremsten Shoppingbegehren, zumal 60 % der Händler Souvenirs anbieten und in den verbleibenden Läden die Labels aller großen Mode- Schmuck und -Designermarken dieser Welt zu finden sind - natürlich FAST alle im ORIGINAL, zu einem MINIPREIS.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Die Animation hält sich dezent zurück, leitet tagsüber verschiedene Unterhaltungsspiele an und bietet ein abendliches Unterhaltungsprogramm. Allerdings haben auch sie sich bereits auf das überwiegend russische Publikum eingestellt und konzentrieren sich in ihrer Ansprache auf dieses. Das Hotel bietet auch fremden Musikern und Tänzern die Möglichkeit zum Auftritt. Das Fitnesscenter in der obersten Etage ist sehr gut mit verschiedenen Trainingsgeräten ausgestattet, präsentiert sich sehr gepflegt und sauber. Wir unternahmen den Versuch, den in den Rezessionen positiv erwähnten Tipp der Bootstour zum Schnorcheln von Herrn Sultan anzunehmen. Nach den sich wiederholenden Infos auf das baldige Ablegen in etwa 5 Minuten; dem wieder Aussteigen einiger Reisegäste und dem Hin- und Hertragen von Maschinenteilen haben wir uns nach knapp einer Stunde Wartezeit zum Abbruch der Tour entschlossen.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im September 2014 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Hagen |
| Alter: | 46-50 |
| Bewertungen: | 35 |


