Das Hotel gehöhrt zu einem der älteren Resorts von Koh Samui. Demzufolge ist hier nicht mehr alles im bestem Zustand. Es wird jedoch im Moment fleißig renoviert. Es entstehen zwei neu Gebäude die bis nächtes Jahr fertig sein sollen. Wir hatten einen Superiorbungalow direkt am Strand, der auf Grund seines Alters nicht mehr ganz so schön aussah. Die Wände hatten schon einige Risse und das Holz von Bett und Türen hatten schon deutliche Gebrauchsspuren. Das störte uns jedoch nicht besonders, da man sowieso die meiste Zeit außerhalb des Bungalows verbracht hat. An den Abnutzungen wird sich sowieso kein Gast mehr ärgern müssen, da kurz vor unserer Abreise damit angefangen wurde die Bungalows nach und nach abzureißen, was natürlich auch Krach gemacht hatte. Deshalb würde ich dieses Resort zur Zeit nicht empfehlen. Es wird dort leider im Moment viel gebaut. Wie gesagt, es entstehen gerade zwei neue Gebäudeteile im Hotel, von denen man jedoch kaum was hört außer etwas Hämmerei(jedenfalls war das bei uns so) und jetzt hat man halt zusätzlich damit begonnen sämtliche Bungalows abzureißen, was schon lauter zu hören ist. Neben dem Fair House befindet sich eine Riesenbaustelle. Wie bereits in anderen Bewertungen zu lesen war, ensteht dort ein neues Luxusresort, welches 2010 erst fertig sein soll. Der Krach der manchmal von dort kommt ist mit dem im Fair House nicht zu vergleichen. Ab ca. 7 Uhr morgen wird gehämmert, gepickert und gebrüllt. Es werden Gerüsteteile nicht vom LKW abgeladen, sondern einfach abgeschüttet, was natürlich ohrenbetäubend ist. Dannach wird selbstverständlich noch jedes der ca. 50 000 einzelnen Teile in eine Ecke geschmissen, was sich dann manchmal über einen längeren Zeitraum hinziehen kann. Keinesfalls lustig, kann ich euch sagen. So etwas muß man beim Frühstück nicht unbedingt haben. Was das Frühstück angeht, da hätte ich gern mehr Abwechselung gewünscht, das kenne ich vom Peace Resort vom letzem Jahr anders und das hat auch nur drei Sterne. Es gab zum Beispiel immerden selben Käse, diese Schmelzkäsescheiben die man erst noch aus der Folie pellen mußte. Das Eis zur Kühlung der Butter wurde leider auch nicht mal ausgewechselt, so das diese dann nach einiger Zeit im Wasser schwomm. Ich konnte mir auch nicht erklären, warum sich manche Gäste von den Ananasscheiben genommen haben, obwohl die hundert Fliegen nicht zu übersehen waren. Vielleicht sehe ich das auch nur so kritisch, da ich selbst in der Gastronomie tätig bin, deshalb höre ich hier auch besser auf. Gästestruktur: Es waren viele Deutsche und Schweizer anzutreffen. Es gab aber auch Holländer und ein paar Russen. Das Hotel an sich macht eigentlich einen gepflegten Eindruck. Es gibt zwei Pools. Einen direkt hinter dem Restaurant und einen weiteren etwas oberhalb in der Anlage. Behindertenfreundlich ist dieses, wohl wie fast alle Resorts auf Koh Samui, nicht. Allein die Straße hoch zum Rezeptionsgebäude ist schon ordentlich. Es gibt zwar einen Shuttleservice, der ist jedoch auch nicht immer da. Außerdem befindet sich das Resort in Hanglage und einige Bungalows und Zimmer sind nur über steile Treppen zu erreichen. Die ganze Anlage ist sehr stark bewachsen. Fast schon urwaldmäßig. Daher ist es bei den Hangbungalows und den Zimmern des Hauptgebäudes sehr dunkel. Es gibt noch einen Golfplatz, der meines Erachtens nicht besonders zum Golfen geeignet ist, da sich zich Palmen auf diesem Platz befindet und man Kurven schießen müßte um irgendein Loch zu treffen. Wir haben dort auch nie jemanden spielen sehen. Das Rezeptionsgebäude ist optisch schön anzusehen, sehr gepflegt. Die kleinen Bäumchen vor dem Gebäude wurden in Form von Elefanten geschnitten, starke Leistung des Gärtners. Ich würde das Resort für die nächsten zwei Jahre nicht mehr buchen, auf Grund der vielen Baustellen im und um dem Resort. Was das Wetter angeht ist der Oktober mit einer der regenreichsten Monate. Wir hatten jedoch vielleicht in den zwei Wochen nur drei mal starken Regen und das auch nur für eine halbe oder ganze Stunde. Es hat ein mal auch die ganze Nacht geregnet, aber da hat man ja sowieso geschlafen. Als Restauranttip kann ich nur das Manu empfehlen. Das ist das letzte Restaurant am südlichen Ende des Chaweng Noi. Zu erkennen an den roten Eimern als Lampenschirme. Das Essen ist gut und die Leute sehr freundlich. Das billigste ist es außerdem auch noch. Es war dort nie sehr voll. Die Atmosphäre war sehr gemütlich. Bitte vergesst einen Mückenstecker für den Bungalow nicht. Sonst seht Ihr wie ein Streuselkuchen am nächsten Morgen aus. Auch was zum Einreiben für Abends kann ich nur empfehlen, die Mosquitoviecher können sonst zur Plage werden. Wenn Ihr was unternehmen wollt, macht die Safaritour, die ist echt ihr Geld wert und ein Spaß noch obendrein.
Wir hatten einen Superiorbungalow. Er war sehr geräumig. Es gab einen Fernseher, Fön und auch einen kleinen Safe im Schrank. Auch eine kleiner Kühlschrank war vorhanden. Was leider zu bemängeln war, das es auch hier nur eine Steckdose im ganzen Bungalow gab. Da wir das aber schon von unserem letzten Urlaub auf Koh Samui kennen, haben wir uns eine Verlängerungsschnur von zu Hause mitgenommen. Das Badezimmer war recht groß, auch in der Dusche bekam man keine Platzangst. Die Betten waren leider bretthart. Da ist öfters schon mal der Arm oder das Bein eingeschlafen. Auf Grund des Alters waren die Wände auch nicht mehr so schön. Es gab leicht Risse und man konnte deutlich erkennen wo welche Rigipsplatte oder, was auch immer die benutzt haben, angefangen und aufgehört hat. Auch ein paar Bilder wären nett gewesen, statt der blanken Wand. Wenn man die Badtür geschlossen hat, war der Bungalow nicht sehr hellhörig, was positiv in Anbetracht der nebenliegenden Baustelle zu vermerken ist. Stromausfall hatten wir dieses Jahr keinen, aber kann trotdem mal vorkommen das es einen gibt, besonders bei Gewitter und starkem Regen. Aber darüber darf man sich ja nicht wundern, wenn man sich so mal die ganzen Stromleitungen an den Straßen anschaut. Einen deutschen Elektroinstallateur würde sich der Magen umdrehen, wenn er so was bei uns sehen würde.
Wir haben im Resort nie Abends gegessen, dafür waren uns die Preise zu gepfeffert. Das Essen dort bekommt man an einen der Restaurants außerhalb billiger. Außerdem ist es ja viel schöner vor dem Essen einen Spaziergang machen zu können und nicht gleich zur Tür raus und sich an den Tisch setzen. Abends haben wir dort auch nicht viel Leute gesehen. Optisch ist der Eindruck okay. Es ist wie schon gesagt ein älteres Resort, da sieht nun mal nicht mehr alles so schön aus. Aber es wird ja bald renoviert und dann wird es bestimmt besser aussehen. Ich kann nur empfehlen zu einem der Restaurants am südlichem Ende des Chaweng Noi zu gehen. Denn man sollte wissen das zu den schon hohen Preisen in der Speisekarte noch eine sogenannte Servive-Charge von satten 10 Prozent dazu kommt, was in den Restaurants die nicht zu einem Resort gehören nicht der Fall ist.
Sauberkeit im Resort war meines Erachtens tip top. Der Bungalow war immer schön sauber. Freundlich waren auch die meisten Angestellten. English verstehen nicht sehr viele, aber man kam auch so klar. Wer nach Chaweng möchte der kann den Shuttleservice des Hotels nutzen. Diese fahren für 50 Baht mehmals täglich nach Chaweng. Das Resort bietet auch einen Wäschereiservice an, von welchen wir jedoch nie Gebrauch gemacht haben und daher dazu auch nichts schreiben können.
Das Resort lieget am schönen Chaweng Noi Beach, für mich der schönste Strand auf Koh Samui. Das Wasser ist klar und man kann weit hinauslaufen bevor es tief wird. Im Wasser gibt es nur Sandboden. Keine Steine oder Korallen auf die man treten konnte. Vom Wasser ausgesehen gibt es auf der rechten Seite vom Fair House noch zwei kleinere Resorts. Auf der linken Seite befindet sich die oben erwähnte Monsterbaustelle. Zum Glück haben sie einen hohen Zaun davorgestellt, so sieht der Strand wenigstens noch normal aus. Nur die zwei Baukräne schauen raus. Am Chaweng Beach gehts da schon schlimmer zu. Dort stehen die Bagger direkt am Strand, na Prost Mahlzeit. Herzlichen Glühstrumpf, wer da sein Hotel hat. Das Fair House liegt ca. 20 Gehminuten von Chaweng entfernt. Den Tip durchs Nachbarresort zu gehen von einer anderen Fair House Hotelbewertung haben wir genutzt und wirklich mindestens 10 Minuten gespart, vielen Dank. Kann ich also nur weiterempfehlen. Da steht zwar ein Schild, nur für Hotelgäste, aber da darf man nichts drauf geben. Da weiß sowieso keiner wer wohin gehört. Uns hat jedenfalls Niemand angesprochen, obwohl man direkt an der Rezeption vorbeiläuft. Wer sich nur was zu Trinken oder zu Knabbern holen will, der sollte bei der Rezeption des Fair House rechts die Ringstrasse runterlaufen. Nach etwa fünf Minuten kommt schon ein SevenEleven, die es überall auf der Insel gibt. Dort bekommt man das Wichtigste. Wer einen größeren Einkauf tätigen muß oder möchte, der sollte zum Tesco Lotus Supermarkt fahren. Dieser liegt ca. 5-6 Kilometer die Ringstrasse rauf in Richtung Chaweng. Dort bekommt man wirklich alles. Mit dem Sammeltaxi kostet die Fahrt so um einen Euro , genau 50 Baht. Wir haben uns einen Jeep gemietet, was ich nur empfehlen kann. Man ist einfach viel flexibler und muss sich nicht in eines der Sammeltaxen quetschen, die manchmal sehr voll sein können, so das man hinten nur auf dem Stehrost mitfahren kann. Sieht dann ungefähr so aus wie bei uns die Männer von der Müllabfuhr, ist aber trotzdem mal ganz witzig, so etwas kann man in Deutschland nie machen. Zum Flughafen sind es ungefähr eine halbe Stunde Autofahrt. Wenn Ihr mal einen Ausflug machen wollt, kann ich Euch nur die Jeepsafari empfehlen. Da sieht man alles wichtige von der Insel, Wasserfall, Big Buddha und Co. Doch Vorsicht! Nicht für Magenschwache geeignet. Es geht größtenteils durch sehr holpriges Gelände. Ich dachte unser Jeep fällt gleich um und explodiert. War aber sehr schön. Einfach an der Rezeption im Fair House buchen.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Unterhaltung gibt es in diesem Resort, wie auch in den meisten Anderen auf Koh Samui kaum. Abends gibt es im Restaurant Livemusik, welche jeden zweiten Tag die selbe ist. Kann man getrost vergessen. Es gibt wie schon erwähnt noch einen Golfplatz auf dem auf Grund starken Palmenwuchses ein Spielen ohne die Fähigkeit die Bälle Kurven fliegen lassen zu können, nicht möglich ist. Wer mal eine Mail an die mehr oder weniger Lieben zu Hause schreiben will, der kann diesen im Rezeptionsgebäude tun. Dort stehen drei Rechner. Einfach an der Rezeption bescheid sagen, das man ins Internet möchte und schon schaltet eine Angestellte den Zugang frei. Wenn man fertig ist bezahlt man einfach an der Rezeption. Das kostet 2 Baht die Minute. Es gibt aber überall auf Koh Samui Internet Cafes, wo die Minute nur 1 Baht kostet. Am Strand würde ich empfehlen sich einen Sonnenschirm aufstellen zu lassen. Es springt da immer so ein Beach Boy rum, zu erkennen an seiner Baseballmütze und weißen Basketballschuhen. Nur muss man manchmal den Typ rufen. Er schien mir persönlich nicht gerade viele Ambitionen zum Arbeiten zu haben. Der Strand selber ist einfach wunderbar. Feinsandig, hell und manchmal auch wahnsinnig heiß, wenn die Sonne mal wieder den ganzen Mittag mit eine Million Grad drauf scheint. Das Wasser ist herrlich klar und warm, da es flach ist und die Sonne bis auf den Grund scheinen kann. Was nur leider, wie auch an den anderen Stränden, nervt, sind die vielen Strandverkäufer. Teilweise sehr lästig. Das war vor einem Jahr dort noch nicht so schlimm. Die einzigen Strandverkäufer die wirklich sehr nett und überhaupt nicht aufdringlich sind, waren ein jüngeres Paar, das frische Früchte und Frühlingsrollen verkauft. 80 Baht für eine geschälte und mundgerecht portionierte Mango und eine Frühlingsrolle. Dazu gabs gratis noch Kokosstücke und Babybananen, wirklich lecker. Wer Mango mag, sollte sich schon am besten Morgens eine dort holen, die sind immer als Erstes alle. Es gab dort noch eine ältere Frau, die auch Früchte verkauft, welche uns aber viel zu unfreundlich rüberkam und wir dort auch nichts gekauft haben. Am Strand gibt es zwei Hunde, die offensichtlich zum Resort gehören. Diese sind aber ganz zahm und bellen auch of die lästigen Strandverkäufer an. Guter Hund! Ich würde diese aber nicht zu oft streicheln, da sie sich unwahrscheinlich oft kratzen und man nie weiß welche Parasiten die an sich tragen.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Freunde |
| Dauer: | 2 Wochen im Oktober 2008 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Perrie |
| Alter: | 26-30 |
| Bewertungen: | 5 |


