Das Fair House liegt an der Ringstraße zwischen Chaweng und Lamai, noch vor Coral Cove. Wenn man das Hotelgelände betritt, tut sich das recht eindrucksvolle Eingangsgegäude mit Rezeption auf, die man über einige Stufen erreicht; ein großer, nach allen Seiten hin offener Raum mit mehreren Sitzgelegenheiten, zwei Internetplätzen und einem Buchungsplatz für Ausflüge etc., das sieht alles sehr gepflegt aus. Zu den Zimmern bzw. Bungalows gehts dann die interne Straße erstmal steil abwärts (denken Sie dran: wollen Sie zur Rezeption, müssen Sie den Weg wieder zurückmarschieren oder Sie bestellen Sie eine Art Golfwägelchen), man kommt rechts an zwei bis drei kleinen Geschäfen und danach an viel Wiese und einem großen vergammelten Wasserbassin vorbei bevor es rechts zu einer Abzweigung mit dem Hauptgebäude - wieder ganz schön steil nach oben - geht. Das ist ein dunkler, unfreundlicher Bau mit vielen Zimmern. Dort befindet sich auch der "Hillside Pool". Der wurde seit Wochen nicht mehr gesäubert, das Wasser war wohl aufgrund der Ablagerungen braun, trüb und voller Blätter. Es war auch niemand am Pool, wen wunderts. Dann gehts wieder steil runter auf die Hotelstraße zurück und weiter nach unten. Man kommt dann an einem überteuerten Spa und zwei weiteren Quergebäuden mit Zimmern, die aber einen recht freundlichen Eindruck machen, vorbei. Jetzt endlich kommt der Pool - über den reden wir noch später. Links davon stehen Holz- und Steinbungalows und rechts vom Pool seht das Generatorenhäuschen!! mit anschließendem Restaurant und danach endlich kommt der Strand. Rechts neben dem Restaurant stehen auch noch Holzbungalows - die werden später auch noch behandelt. Ein Massagehäuschen mit sechs Plätzen ist auch noch da, und preis- und empfehlenswert. Die Gästesstruktur ist international, ca. 60% Deutsche, Alter von bis. Sie wissen jetzt also wo Sie besser wohnen sollen und wo nicht. Das Hotel schien mir besser bebucht zu sein als seine Nachbarn. Die Wetterverhältnisse Ende September und Anfang Oktober waren recht regnerisch. Anscheinend findet die Regenzeit dieses Jahr sehr früh statt. Ein guter Tipp noch zum Schluß: sehen Sie ab und zu in den "Samui Channel" rein. Es gibt dort recht gute Anregungen für Restaurantbesuche, Übernachtungsmöglichkeiten und auch Veranstaltungen.
Zuerst hatte ich einen Superior Bungalow aus Holz rechts vom Restaurant, recht nah am Strand eigentlich. Gehen Sie dort bloß nicht hin: trotz Strandnähe haben Sie die Abtrennwand vom Restaurant direkt vor Ihrer Nase, die Musik vom Restaurant kann bis zwei Uhr früh dudeln und das bereits mehrfach erwähnte Generatorenhäußchen trägt auch noch zu Ihrer Unterhaltung bei. Ach ja, die AC dröhnt auch nicht schlecht und dunkel ist es innen drinnen auch. Fernseher, Minibar, Kaffe- und Teezubereitung sind vorhanden. Dann hats mir gereicht und ich konnte in einen Superior Bungalow aus Stein (neu) auf der linken Seite umziehen. Dort stehen gemischt Holz- sowie auch Steinbungalows. Dieser Steinbungalow und die Umgebung allgemein haben die o.ä. Katastrophe wieder wettgemacht: alles ist wunderschön großzügig, herrlich bepflanzt und vor allen Dingen ist es dort ruhig. Der Bungalow selbst hat eine sehr große Terasse mit Tisch und Stühlen, das Zimmer ist riesig und hell (ich habe die entsprechenden Bilder eingefügt) mit Couch, Tee- und Kaffeezubereitung, Minibar und großem Flachbildfernseher, und auch das Bad kann sich wirklich sehen lassen: riesige Badewanne, sparate, ebenfalls riesige Dusche, Toilette mit Abzug, sehr schöner Waschtisch, großer Kleiderschrank mit Safe, Ablagemöglickheit für alles mögliche. Aber die AC war auch hier recht laut. Ein besonderes Gimmick ist der aufschiebbare riesige Spiegel mit Durchblick ins Zimmer. So war ich wieder versöhnt.
Es gibt ein Restaurant mit Bar und "Bibliothek". Es wird ein sog. amerikanisches Frühstücksbuffet mit allem Drum und Dran angeboten. Das wird alles sehr ordentlich und sauber präsentiert und für jede Geschmacksrichtung ist was dabei. Ebenso gibt es eine Thaiabteilung für die asiatischen Gäste. Sehr gut gefallen haben mir die täglich wechselnden Kartoffelgerichte. Es gab Gratin, Kartoffelplätzchen oder Bällchen, Auflauf etc.. Die Scheibenwurst mit feinen Chilischeibchen verdient es auch lobend erwähnt zu werden. Kaffe oder Tee wurde an den Tisch gebracht und auch immer gefragt, ob nachgeschenkt werden soll. Zweimal täglich findet die Happy Hour statt, da lohnt es sich wirklich auch mal einen Cocktail zu trinken. Abends habe ich zweimal im Restaurant (schlechtes Wetter) gegessen. Einmal White Snapper, den habe ich mir nach Gewicht aussuchen können, mit Thaigemüse und Reis und dazu gabs noch zwei Margaritas, das hat trotz einmaligem 10%igem Rabatt und Happy Hour aber mit Steuer und Servicecharge fast 800 Bhat gekostet, das andere Mal Entenbrust mit Orangensauce, gemischtem Gemüse und ebenfalls zwei Margaritas ohne Rabatt aber mit Happy Hour über 700 Bhat. Man sieht, die Preise sind gepfeffert, aber das Essen war wirklich ausgezeichnet und der Service sowie die Höflichkeit des Personals sind kaum zu überbieten. Ab Oktober wurde dann ein 20%iger Rabatt aufs Dinner angeboten.
das Hotel bietet einen stündlichen Shuttleservice nach Chaweng für 50 Bhat an. Das Personal ist sehr freundlich und zuvorkommend. Die Englichkenntnisse sind an der Rezeption recht gut, mit dem sonstigen Personal klappte die Verständigung ebenfalls gut. An der Zimmerreinigung gabs auch nichts auszusetzen. Am Strand werden Liegen mit Auflagen und Sonnenschirmen angeboten und auf Nachfrage aufgebaut. Essen- und Getränkeservice klappt ausgezeichnet.
Das Hotel hat direkte Strandlage, es ist das zweite Hotel hinter dem First Bungalow Beach Resort (vom Strand aus gesehen). Gleich anschließend in südlicher Strandrichtung steht eine riesige Bauruine, die zum Glück mit einem Blechzaun den Blicken entzogen wurde. Weiter gehts am Strand an div. Hotels und Resaurants vorbei bis zum Hotel "The Sarann", das noch in die Lücke Meer im Vordergrund und laute Straße im Hintergrund reingezwängt wurde - häßlich. Der Hotelstrand selbst ist weiß,weich und sauber, das Wasser klar und ohne Steine, man braucht daher keine Badeschuhe. Es eignet sich hervorragend zum Schwimmen. Den ganzen Strand entlang kann man auch sehr schön Spaziergänge übernehmen. Leider gibts es weiter südlich schon einige Jetskis. Die Händler werden mit einem im Sand ausgelegten Seil von den Liegen ferngehalten. Äußerst angenehm dagegen sind die Damen und Herren mit ihren tragbaren Küchen, die leckere Hähchenspieße, Frühlichsrollen, Maiskolben, Ananas, Mangos etc. anbieten. Einkaufsmöglichkeiten gibt es auf der Ringstraße genug, der Familiy Mart an der Abzweigung Ecke Richtung Chaweng ist empfehlenswert, davor kommen noch verschiedene kleine Restaurants in denen man preiswert und gut essen kann. Wäscheservice inkl. bügeln bekommt man für 60 Baht. Auf der Ringstraße Richtung Chaweng, aber geradeaus, gehts auch zum Einkaufszentrum Tesco Lotus, da gibt es alles zu kaufen und man auch sehr gut dort essen. Mit den Pickup-Taxis kommt man für 50 Bhat dort hin. Auf der Ringstraße in Richtung Coral Cove, das kann man von Strand aus sehen, ist da noch dieser Aussichtspunkt von dem man bis nach Chaweng schauen kann.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Tja, der Pool, für den gibts das große Minus: pfützengroß, und bei zwei Schwimmern besteht Kollisionsgefahr. Außerdem ist ca. ein Drittel nur etwa 60 cm, und an der tiefsten Stelle ist er stolze 1,20 m tief. Dafür sind außenrum noch sehr große Steinflächen frei die man besser zum Pool hätte verarbeiten sollen. Ausreichend Liegen und Sonnenschirme sind vorhanden. Noch ein Minus ist die einzige Dusche am Pool, zu der man auch vom Strand aus laufen muß. Ein weiteres großes Minus ist das bereits oben erwähnte Generatorenhäußchen rechts vom Pool: es dröhnt laut und nervt total. Außenherum ist alles sehr gut gepflegt und schön bepflanzt.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Alleinreisend |
| Dauer: | 1 Woche im September 2010 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Gabriele |
| Alter: | 56-60 |
| Bewertungen: | 5 |


