Mietwagen in Montenegro
Tagespreise nach Anmietort
Mietwagen Montenegro: Mit dem Auto durch das Land der schwarzen Berge
Montenegro ist klein, aber es steckt voller Kontraste. Auf weniger als 14.000 Quadratkilometern – ungefähr so groß wie Schleswig-Holstein – wechseln sich fjordähnliche Buchten, tiefe Schluchten, UNESCO-Welterbestädte und Nationalparks im 4.000-Meter-Hochland ab. 300 Kilometer Adriaküste, atemberaubende Berglandschaften, Seen, wilde Flüsse und tiefe Schluchten warten auf Dich.
Das Schöne daran: Mit dem Mietwagen hast Du das nächste Highlight immer schon gleich um die Ecke.
Der öffentliche Nahverkehr erschließt das Land kaum, besonders abseits der Küste. Wer wirklich ankommen will, braucht ein eigenes Auto.
Die wichtigsten Flughäfen in Montenegro
Die wichtigsten Flughäfen sind Podgorica (TGD) und Tivat (TIV). Von Podgorica erreichst Du die Küste in etwa einer Stunde, von Tivat sind es nur wenige Minuten bis Kotor.
Flughafen Tivat (TIV) ist der bevorzugte Einstiegspunkt für alle, die hauptsächlich die Küste erkunden wollen. Der Tivat Airport liegt an der Küste Montenegros und ist besonders für UrlauberInnen attraktiv, die die beliebten Ferienorte wie Kotor, Budva oder Herceg Novi besuchen möchten. Direktflüge gibt es unter anderem aus Berlin-Brandenburg, Düsseldorf, Frankfurt, Memmingen und Stuttgart.
Flughafen Podgorica (TGD) eignet sich als Ausgangspunkt für Rundreisen durchs Landesinnere oder wenn Du flexibel starten willst. An den Flughäfen von Podgorica und Tivat findest Du internationale Unternehmen wie Hertz, Sixt oder Europcar zusammen mit mehreren lokalen Firmen, die oft günstigere Preise bieten.
Alternativ bietet sich auch der Flughafen Dubrovnik (Kroatien) an. Von dort aus erreichst Du Montenegro mit dem Mietwagen in etwa einer Stunde Fahrtzeit über die kroatische Grenze.
Die Highlights Montenegros
Montenegro steckt voller Sehenswürdigkeiten, die man mit dem Auto bequem miteinander verbinden kann. Das sind die fünf, die Du Dir nicht entgehen lassen solltest:
-
Bucht von Kotor – Die UNESCO-geschützte Altstadt Kotors liegt am Ende einer tief ins Festland reichenden Bucht. Wer die Festungsruine San Giovanni besteigt, wird mit einem der eindrucksvollsten Panoramen der ganzen Adria belohnt.
-
Durmitor Nationalpark – Ein UNESCO-Gebirge mit alpinen Landschaften, dem tiefsten Canyon Europas (Tara) und glasklaren Gletscherseen wie dem Schwarzen See. Ausgangspunkt ist Žabljak. Hier braucht man ohne Frage ein Auto.
-
Budva – Der beliebteste Badeort des Landes vereint eine mittelalterliche Altstadt mit ausgedehnten Sandstränden. Im Sommer pulsiert hier das Nachtleben, außerhalb der Saison ist Budva entspannt und bezahlbar.
-
Skutarisee – Der nahe gelegene Skutarisee ist der größte See auf der gesamten Balkanhalbinsel und bietet herrliche Ausblicke sowie eine einzigartige Tierwelt: Neben Kormoranen und Reihern lassen sich hier Flamingos und Pelikane beobachten.
-
Lovćen Nationalpark – Die Straße durch das Lovćen-Gebirge beginnt in Kotor und führt über enge Serpentinen hinauf in den Nationalpark. Der Höhepunkt der Fahrt ist das Mausoleum von Njegoš auf einem der höchsten Gipfel: Mit einer atemberaubenden Aussicht, die sich über die gesamte Bucht von Kotor und bei klarem Wetter bis nach Italien erstreckt.
Küste, Berge, Norden: Die Regionen im Überblick
Montenegro lässt sich grob in drei Reiseregionen unterteilen, die sich mit dem Mietwagen problemlos kombinieren lassen.
Die montenegrinische Küste zieht sich von Herceg Novi im Norden bis Ulcinj im Süden. Im Hafenstädtchen Ulcinj finden Urlauber den längsten Sandstrand der östlichen Adria, den die Einheimischen daher gerne die „Copacabana von Montenegro" nennen. Kotor, Budva und Bar sind die wichtigsten Anlaufpunkte – alle gut per Mietwagen erreichbar, in der Hochsaison aber staugeplagt.
Das Zentralland rund um Podgorica ist der Ausgangspunkt für Tagesausflüge zum Skutarisee, zum Kloster Ostrog (einem der bedeutendsten Pilgerorte des Balkans) und zu historischen Brücken und Burgruinen.
Im Norden rund um den Durmitor Nationalpark wird das Fahren abenteuerlicher. Das Bergmassiv wurde von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannt und lädt im Winter zum Skifahren und im Sommer zum Wandern durch fast unberührte Natur ein. Mit dem Mietwagen die Panoramaroute entlangzufahren und an verschiedenen Stopps ausgiebige Wanderungen zu unternehmen, macht am meisten Sinn.
Welche Jahreszeit ist am besten für einen Urlaub in Montenegro?
Die beste Zeit für eine Rundreise. Die Strände und Städte sind noch angenehm leer, die Preise deutlich niedriger als im Sommer, und die Natur zeigt sich in sattem Grün. Der späte Mai ist ideal, wenn Du Küste und Bergland kombinieren willst: angenehme Temperaturen, gute Mietwagenverfügbarkeit, entspannte Straßen.
Die Hochsaison an der Küste. Kotor, Budva und die Strände rund um Tivat sind voll und das spürst Du auch auf der Straße. Wer im Sommer reist, sollte den Mietwagen mehrere Wochen im Voraus buchen und besonders an Wochenenden zusätzliche Fahrzeit einplanen. Frühmorgens oder am späten Nachmittag fahren lohnt sich: dann ist es kühler und auf den Küstenstraßen deutlich ruhiger.
Fast so gut wie der Frühling und viele sagen: sogar besser. Das Meer ist noch warm, die Touristenmassen sind weg, und Du erlebst Montenegro von seiner authentischsten Seite. September ist besonders empfehlenswert für alle, die Küste und Landesinneres kombinieren möchten.
Für SkifahrerInnen die richtige Zeit: In den Bergregionen rund um Kolašin und Žabljak liegt von Januar bis April Schnee. Wichtig zu wissen: Für Fahrten außerhalb der Küstenstraße ist von Mitte November bis Mitte April ein Winterpaket mit Winterreifen und Schneeketten Pflicht. Buche das beim Mietwagen gleich mit.
Der passende Mietwagen für Deine Reise
Grundsätzlich ist man in Montenegros kleinen Küstenorten und auf den engen Bergstraßen im Landesinneren mit einem Kleinwagen oder einem Auto aus der Kompaktklasse gut unterwegs. Wer jedoch den Norden oder die Nationalparks anpeilt, ist mit etwas mehr Bodenfreiheit besser dran.
Tipps zur Mietwagenreise in Montenegro
Buchung & Abholung: Buche Deinen Mietwagen online und mehrere Wochen im Voraus, besonders in der Hochsaison. Die Abholung direkt am Flughafen ist die bequemste Option, da Du sofort losfahren kannst.
JungfahrerInnen: FahrerInnen unter 25 Jahren müssen in Montenegro grundsätzlich eine zusätzliche Jungfahrergebühr zahlen. Wer unter 21 ist, bekommt bei einigen Vermietern gar kein Auto. Prüfe die Bedingungen Deines Anbieters vorab.
Grenzfahrten: Wer mit dem Mietwagen in benachbarte Länder fahren möchte, muss vorab unbedingt eine Grenzfahrt anmelden. Das gilt etwa für Ausflüge nach Kroatien oder Albanien.
Maut & Tunnel: In Montenegro gibt es einige Mautstraßen und kostenpflichtige Tunnel, darunter den Sozina-Tunnel. Halte stets Kleingeld in Euro bereit, da nicht alle Mautstellen Kartenzahlung akzeptieren.
Fahrzeugübernahme: Prüfe das Fahrzeug vor Vertragsunterzeichnung gründlich auf bereits vorhandene Schäden und dokumentiere diese schriftlich. Achte besonders auf den Versicherungsschutz: Vollkasko mit möglichst geringer oder keiner Selbstbeteiligung gibt Dir unterwegs die meiste Entspannung.
Verkehrsregeln: In Montenegro gilt Rechtsverkehr. Tagfahrlicht ist ganzjährig Pflicht. Das Autofahren in Montenegro erfordert ein wenig Vorsicht: Reisende sollten sich auf eine defensive Fahrweise einstellen. Die Hauptstraßen sind in der Regel gut ausgebaut, in den ländlichen Gebieten oder Bergregionen können die Straßen jedoch schmal, kurvenreich und manchmal schlecht beleuchtet sein. Nachtfahrten abseits der Küste solltest Du wenn möglich vermeiden.
Tanken: Entlang der Küste gibt es viele Tankstellen. Wenn Du in den Norden des Landes reist, solltest Du den Tank nicht unter halbvoll sinken lassen, nördlich von Podgorica beträgt die Entfernung zwischen Tankstellen oft 30–40 Kilometer, in abgelegeneren Gegenden sogar 60–70 Kilometer.