Festung Beekenburg

Willemstad/Südosten
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Neueste Bewertungen (1 Bewertungen)

Jörn51-55
März 2016

Die standhafte Festung aus holländischen Ziegeln

6,0 / 6

Das „Fort Beekenburg“ wurde bereits 1703 erbaut und verteidigte die Insel gegen Engländer, Franzosen und Piraten an einer strategisch sehr empfindlichen Stelle – der flachen Bucht „Spanish Water“ im Südosten Willemstads, die sich für eine militärische Invasion geradezu anbot. Mit schweren Kanonen bewaffnet, wurde das Fort niemals vom Gegner eingenommen und schon bei der Konstruktion der Verteidigungsanlage hatte man mit langen Belagerungen gerechnet: Die Dachflächen sammelten das Regenwasser in Zisternen, um in der Hitze nicht an Trinkwasserknappheit zu scheitern. Während sonst für Verteidigungsbauten auf den verfügbaren Korallenstein als Baumaterial zurückgegriffen wurde, fanden im „Fort Beekenburg“ ausschließlich Ziegel aus Holland Verwendung. Diese kamen nämlich als Ballast in den Laderäumen der Segelschiffe nach Curaçao und standen so als hochwertiges Baumaterial zur Verfügung. Das Fort verlor im weiteren Verlauf der Jahrzehnte seine militärische Bedeutung, war durch die Einbindung in das Betriebsgelände von „Shell Curaçao“ von 1927 bis 2005 der Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich und wird derzeit gerade behutsam mit Fördermitteln saniert. Über mehrere Treppen gelangt man in das Fort mit seinem runden Turm, den man über eine steile Holzleiter bis zum höchsten Punkt erkunden kann. Der Blick über die Caracas-Bucht und das „Spanish Water“ ist einmalig! Die Anfahrt führt über den Caracasbaaiweg bis zum letzten Kreisel vor Jan Thiel, an dem man links dem Strand der Caracasbucht folgt, bis die Straße in einen unbefestigten Zustand übergeht - von dort ist der Weg zum Fort ausgeschildert (Vorsicht: Schlaglöcher!). Die Besichtigung der Wehranlage ist kostenlos.