Isartor

München/Bayern
Möchtest Du Urlaub in der Nähe buchen?Folgende Hotels könnten Dir gefallen

Infos Isartor

Das am Rande des Angerviertels von Alt-München gelegene Isartor ist das östliche Stadttor der historischen Altstadt Münchens. Es trennt die Altstadt von der Isarvorstadt und dem Lehel. Das Tor mit einem rechteckigen etwa 40 Meter hohen Torturm in der Mitte und zwei achteckigen Seitentürmen wurde im Jahr 1337 fertiggestellt. Im Rahmen von Restaurierungsarbeiten ließ König Ludwig I. 1833 Wappenbilder und historische Wandfresken anbringen, die u.a. den Siegeszug Kaiser Ludwig des Bayern nach der Schlacht von Ampfing von 1322 zeigen. Im 2. Weltkrieg wurde das Tor schwer beschädigt. Es konnte aber bis 1957 wieder weitgehend hergestellt werden. Im Jahr 2005 wurden am Hauptturm neue Turmuhren montiert. Die auf der Westseite des Turms befindliche läuft spiegelverkehrt. Sie soll an den bayrischen Komiker Karl Valentin erinnern, zu dessen Ehren in den Seitentürmen auch das "Valentin-Karlstadt-Musäum" eingerichtet wurde. Es gibt auch ein kleines Café, das Turmstüberl, im Turm.

Neueste Bewertungen (11 Bewertungen)

Manfred71+
März 2026

Stadttor mit Museum

6 / 6

Das Isartor wurde im Jahr 1337 unter Kaiser Ludwig (1282 - 1367) dem Bayer erbaut. Ludwig aus dem Haus Wittelsbach war ab 1314 römisch-deutscher König und ab 1328 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. Das Isartor war ein Teil der zweiten Stadtbefestigung. Erhalten sind von diesem zweiten Stadtmauerring auch noch das Karlstor und das Sendlinger Tor. Das Isartor erhielt seinen Namen, weil es in unmittelbarer Nähe des Flusses Isar war. Das Isartor ist noch fast vollständig erhalten. Erwähnenswert ist der 40 Meter hohe Hauptturm mit seinen zwei Seitentürmen. Beachtenswert sind die Uhren des Isartors. Während die Uhr auf der Ostseite den üblichen Aufbau hat, verfügt die Uhr auf der Westseite über ein spiegelverkehrtes Ziffernblatt. Da sie jedoch rückwärts läuft, kann man auch hier die aktuelle Uhrzeit ablesen. Diese Besonderheit erinnert an Karl Valentin und das Sprichwort „In Bayern gehen die Uhren anders“.  An einer Mauer vor dem Hauptturm ist ein großes Fresko angebracht, das den Siegeszug des Kaisers Ludwig des Bayern nach einer Schlacht im Jahr 1322 zeigt. Im Innenhof des Isartors befindet sich ein Fresko mit einer Kreuzigungsgruppe. Das Isartor der zweiten Stadtbefestigung bestand damals nur aus dem Tor mit seinem 40 Meter hohen Turm. Erst mit dem Bau der Zwingermauer wurde dem Isartor zwei Seitentürme hinzugefügt.  In der damaligen Zeit war das Isartor der Haupteingang der Stadt München von der Salzstraße aus. Die Zwingermauer wurde als Verstärkung für die Stadtmauer in den Jahren von 1430 bis 1472 gebaut. Durch diese Verteidigungsanlage sollte München noch besser geschützt werden. Diese zweite Mauer wurde vor der ursprünglichen Stadtmauer aufgebaut und hatte eine Höhe von 4 – 5 Metern. Neben dem Bau der Mauer wurde ebenfalls die alte Stadtmauer auf 8 Meter erhöht und auch die Stadttore wurden besser befestigt. Die Stadtmauer bestand außerdem auch aus 44 Türmen. Es wurde auch noch ein Bastiongürtel zwischen den Jahren 1619 und 1649 um die Münchner Stadtmauer gebaut, um die Stadt wegen der veränderten Kriegstechnik durch die neuen Waffen noch mehr Sicherheit zu geben. Die Bastionen ersetzten die mittelalterlichen Türme, die der moderner Artillerie nicht mehr gewachsen waren. Der Abriss der Münchner Stadt- und Zwingermauer wurde im Jahr 1795 durch Kurfürst Karl Theodor angeordnet. Gründe waren unter anderen die militärische Veralterung der Mauern gegenüber moderner Artillerie. Das Gelände der ehemaligen Befestigung wurde bebaut und ist heute größtenteils vom Altstadtring umgeben.  Das Isartor wurde im Zweiten Weltkrieg durch Luftangriffe in den Jahren 1943/1944 schwer beschädigt. Es erfolgte zunächst bis 1957 ein provisorischer Wiederaufbau. In den Jahren 1971 und 1972 wurde das Isartor endgültig restauriert und saniert. Bei diesen Baumaßnahmen wurde das authentische mittelalterliche Aussehen wieder zum Vorschein gebracht. Bereits im Jahr 1957 nachdem der Wiederaufbau des Isartors beendet war, wurde im Isartor das "Valentin-Karlstadt-Musäum" untergebracht: 1959 eröffnete das "Museum" seine Ausstellung in Erinnerung an den Münchner Volkssänger und Komödianten Karl Valentin und seine langjährige Partnerin Liesl Karlstadt. Derzeit ist das Museum vermutlich bis Mitte 2026 für eine umfassende Sanierung geschlossen. Vor dem Isartor befinden sich zurzeit mehrere Ständer mit lustigen Bildern von Karl Valentin und Liesl Karlstadt. Das Isartor gehört mit zu den besonderen Sehenswürdigkeiten im Stadtzentrum von München.

Heidelore61-65
Juli 2022

Das Isartor aus dem 13./14. Jahrhundert

6 / 6

Im Südosten der Altstadt befindet sich das Isartor aus dem 13. / 14. Jahrhundert. Es ist ein schönes, sehenswertes Tor mit drei Türmen (mit einem 40 Meter hohen Mittelturm und links und rechts jeweils einem Nebenturm). Beachten sollte man auch die beiden Fresken am Isartor – zum einen ist das das große Fresko mit dem Triumphzug von König Ludwig zwischen den beiden Seitentürmen, zum anderen eine Kreuzigungsgruppe an der südöstlichen Turmseite). In den Seitentürmen vom Isartor befindet sich zudem das Valentin-Karlstadt-Musäum.

Bert66-70
Juli 2022

Fast vollständig erhaltenes Stadttor

6 / 6

Das Isartor in München befindet sich ca. 450 Meter südöstlich vom Marienplatz (über die Straße Tal). Es ist das alte östliche Stadttor der Altstadt und eines der wenigen erhaltenen Stadttore der München Altstadt. Es wurde zwischen 1285 und 1347 erbaut. 1833 wurde das Isartor renoviert. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Isartor schwer beschädigt, ab 1946 wurde es notdürftig wiederhergestellt. Anfang der 1970-er Jahre erfolgte dann eine originalgetreue Sanierung des Isartors. Mit seinem ca. 40 Meter hohen Mittelturm und den beiden Flankentürmen (an denen sich Wappenbilder befinden) ist das Isartor ein sehr schönes Tor, das man sich durchaus einmal anschauen sollte. An der Außenseite befindet sich ein 20 Meter langes Fresko mit dem Triumphzug von König / Kaiser Ludwig (genannt Ludwig der Bayer) nach der Schlacht bei Ampfing von 1322 (Ludwig aus dem Haus der Wittelsbacher wurde 1282 oder 1286 geboren, er war ab 1314 römisch-deutscher König und ab 1328 Kaiser des Heiligen Römischen Reichs, Ludwig ist 1347 gestorben). Dieses Fresko wurde 1835 am Isartor angebracht. Am Turm vom Isartor befindet sich an der südöstlichen Seite ein zweites Fresko, welches die Kreuzigungsgruppe zeigt. 1860 wurde am Mittelturm eine Uhr eingefügt, die 1971 zusammen mit der kompletten Turmuhrenanlage, den Zifferblättern und den Zeigern ausgebaut und nicht wieder eingebaut wurden. Erst 2005 bekam der Mittelturm wieder eine Uhr, dessen Zifferblatt auf der Westseite jedoch spiegelverkehrt angebracht sind und die Zeiger bewegen sich zudem „falsch herum“ - dies ist absichtlich und erinnert an Valentin, aber auch an einen Ausspruch von Willy Brandt, der über Bayern einmal gesagt hat: „In Bayern gehen die Uhren anders“. Das Zifferblatt und die Zeiger auf der anderen Seite (also an Ostseite) sind jedoch „normal“. ANMERKUNG: in den Flankentürmen befindet sich seit 1959 das Valentin-Karlstadt-Musäum.

Claudia46-50
Juli 2022

Sehr schönes Stadttor

6 / 6

Östliches Stadttor der Altstadt. Sehr schönes Tor - wem der Weg von der Fußgängerzone zu weit ist und nur einen kurzen Fotostopp einlegen möchte bzw. eh in diese Richtung in/ aus der Stadt und mit öffentlichen Verkehrsmittel unterwegs ist - sowohl Bushaltestelle wie auch S-Bahn-Haltestelle befinden sich in der Nähe.

Klaus71+
Februar 2022

40 m hoher Torturm

5 / 6

Im Osten der historischen Altstadt befindet sich das Isartor. Es war das östliche Stadttor der Stadtmauer. Erbaut wurde es 1337. Es bestand aus einem ca. 40 m hohen Torturm. Später kamen die beiden flankierenden Steitentürme als Barbakane, vorgelagerte Verteidigungswerke in Form einer runden Bastei, dazu. 1971/72 wurde es für den Straßenbahnverkehr durch das Isartor gesperrt und anschließend saniert. In einem Flankenturm befindet sich das Valentin Museum.