Dom Trient
Trento / Trient/TrentinoNeueste Bewertungen (9 Bewertungen)
Sehenswerte Kathedrale im Zentrum von Trient
Der Dom von Trient ist ein äußerst sehenswertes Kirchengebäude. Diese Kathedrale ist das historisch, religiös und kirchenpolitisch bedeutendste Kirchenbauwerk nicht nur von Trient, sondern vom gesamten Trentino (und darüber hinaus). Für eine Dom-Besichtigung sollte man sich genügend Zeit nehmen, da man viel entdecken kann, angefangen von Fresken aus dem 13. - 15. Jahrhundert, über den Hauptaltar, diversen Seitenaltären, Gemälden usw. bis hin zu einem äußerst modernen Kreuzweg. Der heutige Dom, der ab dem 13. Jahrhundert erbaut wurde, ist der Nachfolger einer alten Baslika, die aus dem 4. Jahrhundert stammte. Somit blickt der Dom auf eine mehr als 1.600-jährige Geschichte zurück.
Eine der Hauptsehenswürdigkeiten Trients
Die Cattedrale di San Vigilio (die Kathedrale San Vigilio oder der Dom von Trient) befindet sich im Zentrum von Trento / Trient an der Piazza del Duomo (am Domplatz). Diese Kathedrale wurde über dem Grab des Heiligen Vigilius von Trient, der um das Jahr 355 n. Chr. geboren wurde und der von 385 bis zu seinem Tod 405 Bischof von Trient war, erbaut. Der Dom ist äußerst interessant ausgestattet, wobei ich besonders die Fresken, die zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert entstanden sind, hervorheben möchte. Des weiteren ist der Hochaltar aus dem 18. Jahrhundert, der von einem barocken Baldachin überdacht ist (der dem aus dem Petersdom nachempfunden wurde) äußerst beachtenswert (im Altar befindet sich eine Urne, in der angebliche Reliquien des Heiligen Vigilius aufbewahrt werden). Aber bei einem Rundgang durch den Dom gibt es noch viel mehr, das man entdecken kann. Bei Ausgrabungen, die zwischen 1964 und 1977 stattfanden, stieß man auf die Überreste der frühchristlichen Basilika aus dem 4. Jahrhundert nach Christus. Der Boden dieser Basilika war weitgehend mit Grabstätten bedeckt, die alle in Richtung zum Grab des Heiligen Vigilius ausgerichtet waren. Zudem fand man auch diverse Mosaike. Unter Fürstbischof Friedrich von Wangen (auch Federico Vanga oder Fridericus de Wanga genannt, geboren um das Jahr 1175, ab 1207 Bischof, gestorben 1218 in Akkon in Galiläa als Teilnehmer am Kreuzug) wurde beschlossen, dass die alte Basilika abgerissen und ein völlig neuer Dom gebaut werden soll. Dazu wurde die alte Basilika aus dem 4. Jahrhundert abgerissen und mit dem Bau der neuen Basilika begonnen. In der Kathedrale San Vigilio von Trient fanden diverse wichtige Ereignisse statt, so wurde hier z.B. 1508 Maximilian I. zum Kaiser des Heilige Römisches Reichs Deutscher Nation gekrönt. Von 1545 bis 1563 war Trienter Dom einer der Tagungsorte des Konzils von Trient.
Hier nahm die Gegenreformation ihren Lauf
Die Geschichte des Doms reicht bis ins 5. Jahrhundert zurück, als über dem Grab des Stadtheiligen Vigilius die erste Kirche an diesem Ort errichtet wurde. Der heute zu besichtigende Kirchenbau beruht auf Plänen für den Um- und Ausbau aus dem 13. Jahrhundert. Zwischen 1545 und 1563 fand hier das historisch bedeutende Tridentinische Konzil statt, mit dem die römisch-katholische Kirche die Gegenreformation einleitete.
Prachtvolle, geschichtsträchtige Kathedrale
Nach aufwändiger Restaurierung erstrahlt die San Vigilio Kathedrale, der Dom von Trient, heute wieder in vollem Glanz. Eine geschichtsträchtige Kirche, denn in diesem Dom fanden die Sitzungen (teilweise) des Trienter Konzils statt (zwischen 1545 und 1563) und wurden die Konzilsdekrete erlassen. Das imponierende Gebäude wurde im 13. Jahrhundert auf Geheiß von Fürstbischof Friedrich von Wangen in einem romanisch-lombardischen Stil erbaut auf den Ruinen eines alten Tempels und einer früheren Kirche ; später wurden auch einige gotische und barocke Stilelemente hinzugefügt (u.a. einen bayerischen Zwiebelturm). Der Innenraum der Kirche besticht durch seine schlichte Architektur und Formgebung ; absolut sehenswert sind die Fresken des Letzen Abendmahls und der Kreuzigung (aus dem 14. Jahrhundert), sowie die prachtvollen romanischen Steinreliefs. Auch ein Besuch der unterirdischen Krypta (Eintritt: 2 Euro) ist sehr empfehlenswert. Die imposante und markante Architektur des Doms dominiert die ganze Trienter Altstadt. Den schönsten Blick auf den mächtigen Kirchenkomplex hat man vom Domplatz (Piazza Duomo, mit barockem Neptunbrunnen) aus. Eintritt: frei. Öffnungszeiten: Sommer, von 9.30 bis 12.30 Uhr und von 14.30 bis 18.00 Uhr – Winter, von 9.30 bis 12.30 Uhr und von 14.00 bis 17.30 Uhr.
Hervorragend erhaltener Dom
Der Dom ist ein Muss für jeden Besucher der Stadt. Alles super erhalten. Wichtig: Der Dom wird gut genutzt und es sollte eine Selbstverständlichkeit sein sich im Dom leise und respektvoll zu verhalten (Kleidung! Männer zieht doch bitte lange Hosen an. Kurze Radlerhosen wie von uns gesehen gehen gar nicht!)
Renovierungsbedürftig
Wenn der Dom vollständig renoviert werden würde, wäre er sehr zu empfehlen.
Interessante Ausstellung
Ganz eindrucksvolle Ausstellung im Turm! Super auch die zeitlich begrenzte Ausstellung mit Thema Fabelwesen
Der berühmte Dom von Trient
Der prachtvolle Bau des Trienter Doms geht auf den Bischof Federico Vanga im zurück (13. Jahrhundert). Hier fanden später (16. Jhdt:) die Sitzungen des berühmten Konzils von Trient statt, das von Kaiser Karl V. und Papst Paul III. gleichermaßen angeordnet worden war. Die Christusskulptur, vor der die Dekrete dieses Konzils erlassen wurden, ist heute in einer eigenen Kapelle im Inneren des Domst untergebracht. Die Kathedrale ist dem hl. Vigilius geweiht, dessen Reliquie unter dem Hochaltar aufbewahrt wird. Ebenso schön wie eine Besichtigung des Inneren ist es aber, an einem warmen Abend auf den Stufen des Neptun-Brunnens vor dem Dom zu sitzen (möglichst mit einer Eiswaffel oder einem kühlen Getränk ;-)!) und die Fassade und das herrliche Rosenfenster zu bewundern!