Für ein 4 Jahre altes Haus gut in Schuß. Es werden bereits erste Renovierungen und Ersatzmaßnahmen (neue Fliesen am Pool) durchgeführt. Im Gegensatz zu den Bunkern in Playa de Las Americas ein architektonisch ansprechender Bau, der sich optisch gut in die Hanglage einfügt. Das Auge muss lange suchen, um Schmutz zu finden oder ästhetisch beleidigt zu werden. Multikulturelles Publikum (Holländer, Schweizer, Österreicher Engländer). Alle in gesetztem Alter (Best Ager) oder Familien mit "Niveau", keine Sauftouristen oder Partyhengste, die am Pool für Unruhe sorgen. Für morgens und abends ein Strickjäckchen oder etwas Langärmeliges nicht vergessen. Vergleichbar gute Hotels alternativ erst wieder direkt in Costa Adeje an der Playa del Duque, im abseits gelegenen Playa Paraiso ist das Roca Nivaria ein Juwel zwischen den traurigen Anlagen der Mittelklasse, stillstehenden Rohbauten von neuen großen Anlagen und den Pinten der blühenden 80er/90er - da ist im Umfeld noch viel Aufbauarbeit zu leisten.
Wir hatten eine Junior-Suite, da konnte der Papa wenigstens noch einen Spätfilm im Wohnraum auf dem LCD-Flat sehern, wenn Frau und Kind schon schliefen. Großzügiges Bad mit separater Dusche und WC. Das typisch spanische Bidet fehlte natürlich auch nicht zur Freude meiner 4jährigen Tochter. Viel Schrankvolumen und ein begehbarer Kleiderschrank machten das Koffer-Auspacken zur Freude. Überall ausreichend Platz seinen Hausrat zu verteilen. Toller Blick auf das Meer (trotz Hanglage erst ab Etage 2 aufwärts zu empfehlen). Die Bettdecke ist wie üblich ein etwas dickeres Laken, zusätzliche Kissen und Wolldecken im Zimmer. Sauberkeit bereits positiv beschrieben.
Die Dinner-Restaurants Burgos und Verona (je 1 Abendessen mit Tischservice bei 2 Wochen als Abwechslung zum Buffetrestaurant Garoe kostenlos buchbar) kann man sich schenken. Ist zwar schön ruhig aber mit Kindern geht man dann doch lieber auf die Außenterasse im Garoe und gestaltet die Auswahl etwas individueller und kinderfreundlicher. Wer gelegentlich zum Edel-Italiener in Deutschland geht, ist ohnehin vom Verona entäuscht. Gute Abwechslung im Abendprogramm des Buffetrestaurants mit Themenabenden etc. Sehr kreativ die Resteverwertung am Folgetag, was das "Aufschnipseln" in Salate betrifft;-)
Geduldige, freundliche Menschen, die nicht nur ein Herz für Kinder haben sondern auch dem Familienvater helfen, zum Muttertag ein paar rote Rosen zu organisieren. Kleinere Reklamationen wie z. B. eine defekte Fernbedienung werden in wenigen Stunden erledigt. Steinböden in den Zimmern und Toilette/Badräume sind wie geleckt - eine Seltenheit für südeuropäische Lässigkeit, die leider mit unter im Restaurant Garoe durchkommt (der Kinderstuhl darf abends ebenso feucht abgewischt werden wie der Fußboden;-))
Die Laqe ist der einzige Schwachpunkt der Anlage. Es lohnt kaum, zu Fuß vor die Tür zu gehen (außer man hat die Luftmatraze für die Tochter oder den Speicherchip für die Digicam vergessen). Mit dem guten Essen der All-Inclusive-Leistung können die Schmuddelpinten in Playa Paraiso eh nicht mithalten, wäre rausgeschmissenes Geld. Lieber gleich ein Mietwagen nehmen und die Insel erkunden, wenn der "Lagerkoller" in der Anlage einsetzt.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Gut beheizter Kinderpool, aus dem unsere Tochter kaum herauszubekommen war. Der Blick über die Kante des großen Pools zum Meer ist wirklich ein Traum und es gibt immer freie Liegen., Schirme etc. Die Handtücher müssten gelegentlich auch mal erneuert und aussortiert werden. Das Sportangebot haben wir nicht genutzt. Gute Massagen im Spa zu humanen Preisen.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 2 Wochen im Mai 2008 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Mike |
| Alter: | 36-40 |
| Bewertungen: | 5 |


