Ansich ein schönes Hotel mit Haupthaus und idyllischen Bungalows. Beides ist aber etwas in die Jahre gekommen und müsste mal renoviert werden. Wer für seine Abreise einen Abendflug gebucht hat, kann versuchen gegen einen Aufpreis von 20 Euro ein Tageszimmer zu bekommen. Wer Glück hat kann sein Zimmer behalten, wer Pech hat muss umziehen. Sinnvoll ist dies dennoch: Das Gepäck steht sicher verwahrt und vor der Abreise kann man sich nochmals frisch machen. Und noch ein Tipp zum Schluß: Vor der Abreise 15 Minuten vor der angegebenen Abholzeit an der Rezeption sein: Der Busfahrer kam zu früh, wartet nicht und erkundigt sich auch nicht nach fehlenden Reisenden.
Die Lage und die Größe der Bungalows ist perfekt und stellen somit das ganz große Plus dieser Anlage dar. Die Einrichtung hingegen sollte dringend erneuert werden. Die Matratzen ähneln in ihrer Form einer Hängematte und riechen unangenehm. An den Badezimmern sind die vergangenen Jahre auch nicht spurlos vorübergegangen.
Toll, hier kann man die Uhrzeit danach stellen, wann das Buffet abgebaut wird: Egal wieviele Gäste noch speisen - es wird pünktlichst abgeräumt. Das Frühstück selbst ist "grande katastrophe". Wer noch nie fettige Spiegeleier in drei Lagen übereinander auf einer Wärmeplatte gesehen hat wird hier fündig. Showkochen und Grillabende finden nicht statt. Von der Atmosphäre her ist das Restaurant vergleichbar mit einem IKEA Restaurant: Es ist laut und eng, wenig bis keine Deko und Schlange stehen am Buffet. Die Auswahl der Hauptspeisen am Abend ist jedoch o.k., Salat und Dessert ist immmmmmmer das gleiche. Wieso das Restaurant nicht in Richtung Poolbereich ausgedehnt wird, so dass man auch draussen sitzen könnte ist unverständlich, aber auch bezeichnend für dieses Hotel: Vieles könnte mit geringem Aufwand und dem entsprechenden Willen verbessert werden. Beides scheint aber nicht vorhanden zu sein... Zurück zur Gastronomie: Der Service kann als originell bezeichnet werden. Der eine Kellner ruft gelegentlich ohne erkennbaren Grund "grande katastrophe", der nächste schüttet mit traumwandlerischer Sicherheit den labberig schmeckenden Kaffee neben die Tasse, während ein dritter den soeben erkämpften Hauptspeisenteller mit einem "Finished?" abräumt. A propos Kaffee: Wer eine zweite Tasse wünscht sollte entweder a) Trinkgeld in die Hand nehmen, b) seeehr penetrant sein oder c) eine schöne Frau am Tisch sitzen haben - sonst sieht's schlecht aus. Das alles ist aber noch nichts gegen den absolut deplaziert wirkenden Maitre d'hotel - den Oberkellner: Dieser bringt es fertig, den an einem Türpfosten lehnend die Mitarbeiter und Gäste zu beobachten ohne auch nur einen Funken seiner möglichen Schaffenskraft einzubringen. Die Verwendung von Knoblauch, nach weitläufiger Meinung ein Grundnahrungsmittel der Griechen, tendiert seltsamerweise gegen Null.
Die Rezeption ist teilweise mit deutschsprachigem Personal besetzt. Dort bekommt man den Eindruck alles konne wunderbar laufen, wenn doch die lästigen Urlauber nicht wären. Die "Abfertigung" lässt sicht mit arroganter Ahnungslosigkeit beschreiben. Service der Gastronomie s.u.
Direkt am Meer, wenig drum herum dafür ruhig. Transferdauer zum Flughafen ca. 45 Minuten. Da die Insel recht klein ist erreicht man alles bequem mit dem Mietwagen.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Naja. es war auch ein Pool da: Groß, eckig ohne weitere Finessen, aber das sieht man ja auch im Katalog. Animation auch, z.B. die groß angekündigte Feuershow. Sie dauerte knapp 20 Minuten, nachdem sie zuvor 45 Minuten anmoderiert wurde. Die Benutzung von Liegen und Sonnenschirmen ist gratis. In der Hauptsaison werden diese aber nach altbekannter Sitte ab 7.00 Uhr gebunkert, jedoch findet sich immer ein Plätzchen. Wer einen, der im Reiseführer beschriebenen breiten Sandstrände erwartet erlebt die maximale Enttäuschung. Dieser scheint dem Wind und Meer zum Opfer gefallen zu sein. Geblieben ist ein schwarzsandiger mit dicken (aber hübschen) Steinen durchsetzter Streifen, der sich nicht zum Verweilen eignet. An den Süßwasserduschen tummeln sich Hornissenähnliche Insekten.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 1 Woche im August 2010 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Christian |
| Alter: | 36-40 |
| Bewertungen: | 1 |


